Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schmirn

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schmirn enthält die 4 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schmirn.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Wallfahrtskirche Maria zur Kalten Herberge
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Wallfahrtskirche Maria zur Kalten Herberge
BDA: 96639
Objekt-ID: 112179
Wikidata
TKK: 19469
Hochmark
Standort
KG: Schmirn
Eine schon 1730 bestehende hölzerne Kapelle im Hochwald südöstlich von Außerschmirn wurde 1773 durch ein gemauertes Kirchlein ersetzt. Die heutige große zweijochige Kapelle mit stark eingezogenem, niedrigem Chor, Satteldach und Dachreiter wurde 1838 erbaut. An der Eingangsfassade befinden sich eine gemalte Uhr von 1864 und eine von Säulen getragene Vorhalle. Der Innenraum mit Flachkuppel ist mit einem Deckenfresko mit Darstellung der Marienkrönung von Franz Seelos junior von 1940 geschmückt. Die Glasfenster mit Szenen aus dem Leben Mariens stammen aus dem Jahr 1856. Am neubarocken Hochaltar befindet sich eine Kopie des Gnadenbildes Mariahilf.[2][3]
Kath. Pfarrkirche hl. Josef und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Josef und Friedhof
BDA: 96629
Objekt-ID: 112168
Wikidata
TKK: 19467, 49396, 49395,
Schmirn
Standort
KG: Schmirn
Die sehr große spätbarocke Dorfkirche in Außerschmirn wurde 1756/57 nach Plänen von Franz de Paula Penz errichtet. Die mit einem Satteldach gedeckte Kirche weist eine dreiachsige Südfassade, ein flach vortretendes Querschiff und im Norden einen gerade schließenden eingezogenen Chor auf. Im Chor schließt der quadratische, sich verjüngende Turm mit achteckigem Aufsatz, rundbogigen Schallfenstern und abgesetzter Haube an. An der Ostseite wurde 1853 eine Kapelle angefügt. Das Innere ist mit sparsamem Rokokostuck und Deckenfresken von Anton Zoller und Josef Anton Zoller von 1757 geschmückt.[4]

Der Friedhof aus dem 18. Jahrhundert umgibt die Kirche und beherbergt eine Priestergedenkstätte von 1853 und eine Kriegergedächtniskapelle von 1925.[5]

Widum
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Widum
BDA: 96682
Objekt-ID: 112244
Wikidata
TKK: 19468
Schmirn 55
Standort
KG: Schmirn
Das zweigeschoßige, gemauerte Widum wurde um 1760 nach Plänen von Franz de Paula Penz erbaut. Die regelmäßig gegliederte Fassade ist mit klassizistischen Fensterumrahmungen und Eckquaderketten gestaltet. Im Inneren befindet sich eine Neorenaissancestube aus der Zeit um 1890.[6]
Stock-Mühle, Obere Schnatter-Mühle
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Stock-Mühle, Obere Schnatter-Mühle
BDA: 96679
Objekt-ID: 112241
Wikidata
TKK: 16400
Toldern
Standort
KG: Schmirn
Die einzige erhaltene Stockmühle Nordtirols wurde laut Inschrift 1839 errichtet. Der in Blockbau gezimmerten Mühle mit Satteldach wird das Wasser des Schmirnbachs über ein Holzkastengerinne zugeführt. 2000–2003 wurde die Mühle vom ursprünglichen Standort versetzt und instand gesetzt.[7]

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit BDA bezeichnete HERIS-ID (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z.B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z.B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schmirn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. I. Dollinger, Wiesauer: Wallfahrtskapelle Maria zur Kalten Herberge, Kapelle Kalte Herberge. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Januar 2016.
  3. Inge Dollinger: Tiroler Wallfahrtsbuch. Die Wallfahrtsorte Nord-, Ost- und Südtirols. Tyrolia – Athesia, Innsbruck – Bozen 1982, ISBN 3-7022-1442-9, S. 37–38.
  4. I. Dollinger, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Josef. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Januar 2016.
  5. Frick, Wiesauer: Friedhof Schmirn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Januar 2016.
  6. Frick, Wiesauer: Pfarrhaus Schmirn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Januar 2016.
  7. R. Dollinger, Wiesauer: eingängige Getreidemühle, Stockmühle, Obere Schnattermühle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Januar 2016.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.