Lloyd Banks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lloyd Banks bei einem Auftritt (2006)

Lloyd Banks (* 30. April 1982 in Baltimore; bürgerlich Christopher Charles Lloyd) ist ein US-amerikanischer Rapper und Mitglied von G Unit.

Biographie[Bearbeiten]

Banks wuchs im New Yorker Stadtbezirk Queens auf. Sein Vater war Puertoricaner und seine Mutter Afroamerikanerin.

Schon früh begann Banks zu dichten – vor allem Poesie und einige unstrukturierte Erzählungen. Seine Texte wurden vor allem durch die Rapper Big Daddy Kane und Slick Rick beeinflusst. Mit der Schule kam Banks allerdings nicht zurecht, so brach er die High School noch vor seinem 16. Geburtstag ab. Aber das anfänglich unstrukturierte Schreiben wandelte sich in das Schreiben hochwertiger Reime. Zuerst schrieb und rappte er nur für sich allein, bis er den Mut fasste, auch in seiner Nachbarschaft zu rappen.

Banks trat auf einigen örtlichen Rapcontents auf und wurde einer der bekanntesten vertragslosen Rapper in seiner Nachbarschaft. Der in Baltimore geborene Lloyd Banks kam erst später zu G-Unit hinzu, da er bei der Gruppengründung noch als zu jung angesehen worden war. Die Aufnahme gelang ihm erst, als 50 Cent angeschossen wurde und Banks sich in dieser Situation als guter Freund erwies.

Dort arbeitete Lloyd Banks an vielen Mixtapes mit und brachte 2004 sein erstes Solo-Album The Hunger For More auf den Markt. Seine erste Single On Fire stieg bis auf Platz 8 der amerikanischen Musikcharts. Seitdem hat die Single Gold erreicht in den USA. Das Album hielt sich zwei Wochen auf Platz 1 der amerikanischen Charts mit über 465.000 in der ersten und 164.000 verkauften Einheiten in der zweiten Woche. Bis heute hat sich das Album in den USA 1.800.000 mal verkauft und weltweit über 4.000.000 mal. 2006 starb Lloyd Banks Vater. Am 6. Oktober in Europa und am 10. Oktober im Rest der Welt erschien ein neues Album namens Rotten Apple. Es erreichte mit über 143.000 verkauften CDs in der ersten Woche Rang 3 der U.S.Charts. Das Album verkaufte sich insgesamt über 350.000 mal in den USA. Die erste Single Hands Up stieg in Deutschland bis auf Platz 20 der Singlecharts. Sein drittes Album namens H.F.M. 2 konnte Platz 26 der US-Charts belegen und wurde in den USA in der ersten Verkaufswoche etwa 49.000 mal gekauft. Bis heute hat sich das Album 210.000 mal in den USA verkauft und über 400.000 mal weltweit. Die Lead-Single Beamer, Benz or Bentley erreichte Goldstatus in den USA.

Lloyd Banks ist sehr populär in der Mixtape-Szene. Er hat schon über 10 Mixtapes veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 The Hunger for More 45
(6 Wo.)
65
(9 Wo.)
15
(11 Wo.)
1 Platin
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Juni 2004
Verkäufe US: 1.000.000+
2006 Rotten Apple 51
(2 Wo.)
36
(3 Wo.)
40
(3 Wo.)
3
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2006
2010 H.F.M. 2 – The Hunger for More 2 26
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. November 2010

Mixtapes[Bearbeiten]

  • 2003: Money in the Bank
  • 2003: Mo' Money In the Bank
  • 2004: Mo' Money In the Bank 3: Cashing In
  • 2006: Mo' Money In the Bank 4: Gang Green Season Starts Now
  • 2006: Mo' Money In the Bank 5: Gang Green Season Continues (The Final Chapter)
  • 2008: 5 And Better Series Vol. 1: Return Of The P.L.K.
  • 2008: 5 And Better Series Vol. 2: Halloween Havoc
  • 2009: 5 And Better Series Vol. 3: The Cold Corner
  • 2009: 5 And Better Series Vol. 4: 4.30.09 (Happy Birthday)
  • 2009: V5
  • 2011: The Cold Corner 2
  • 2012: V6 – The Gift
  • 2013: A.O.N. (All Or Nothing) Series Vol. 1: F.N.O. (Failure’s No Option)
  • 2015: Halloween Havoc 2

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 On Fire
The Hunger for More
36
(9 Wo.)
18
(12 Wo.)
19
(6 Wo.)
8 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 2004
Verkäufe US: 500.000+
Karma
The Hunger for More
17
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2004
feat. Avant
2006 Hands Up
Rotten Apple
20
(10 Wo.)
53
(4 Wo.)
43
(4 Wo.)
84
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2006
feat. 50 Cent
2010 Beamer, Benz, or Bentley
H.F.M. 2 – The Hunger for More 2
49 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2010
Verkäufe US: 500.000+

ohne Chartplatzierung:

Singles als Gastmusiker[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2003 P.I.M.P. (Remix)
Get Rich or Die Tryin’
5
(18 Wo.)
12
(17 Wo.)
4
(28 Wo.)
5 Silber
(16 Wo.)
3 Gold
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. August 2003
feat. 50 Cent, Snoop Dogg und Young Buck
Verkäufe US: 500.000+
2006 You Don’t Know
Eminem Presents: The Re-Up
32
(4 Wo.)
12
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. November 2006
feat. Eminem, 50 Cent und Cashis

ohne Chartplatzierung:

  • 2005: Twist It (feat. Olivia)
  • 2013: Life We Chose (feat. Havoc)

Gastbeiträge (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2003: We All Die One Day (Obie Trice feat. 50 Cent, Lloyd Banks & Eminem) auf Cheers von Obie Trice
  • 2003: Don't Push Me (50 Cent feat. Lloyd Banks & Eminem) auf Get Rich Or Die Tryin von 50 Cent
  • 2004: Prices on My Head (Young Buck feat. Lloyd Banks & D-Tay) auf Straight Outta Ca$hville von Young Buck
  • 2005: Rompe Remix (Daddy Yankee feat. Lloyd Banks Young Buck) auf Barrio Fino En Directo von Daddy Yankee
  • 2005: Hate It or Love It (G-Unit Remix) (50 Cent feat. The Game, Tony Yayo, Young Buck & Lloyd Banks) auf The Massacre von 50 Cent
  • 2005: Get That Money (Stat Quo feat. 50 Cent & Lloyd Banks) auf Street Status (von Stat Quo)
  • 2005: We Don't Give a Fuck & I Know You Don't Love Me auf Thoughts of a Predicate Felon (von Tony Yayo)
  • 2005: Diverse auf Get Rich or Die Tryin’ O.S.T. (von 50 Cent)
  • 2006: Stole Something (Mobb Deep feat. Lloyd Banks) auf Blood Money (von Mobb Deep)
  • 2006: Touch It auf The Big Bang (Busta Rhymes feat. Mary J. Blige, Rah Digga, Missy Elliott, Lloyd Banks, Papoose & DMX (Remix))
  • 2006: Bump This (LL Cool J feat. Lloyd Banks & Hot Rod) auf Todd Smith Pt.2: Back to Cool (von LL Cool J)

mit G Unit[Bearbeiten]

Hauptartikel: G Unit#Diskografie

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

Silberne Schallplatte

Goldene Schallplatte

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 2005: für die Single On Fire
    • 2006: für die Single P.I.M.P.
    • 2010: für die Single Beamer, Benz, or Bentley

Platin-Schallplatte

Land[2] Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0 3 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0
Insgesamt 1 3 1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE AT CH US UK

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lloyd Banks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien