Ludwig Friedrich Carl Schenck zu Schweinsberg

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Ludwig Friedrich Carl Schenck zu Schweinsberg (auch Karl) (* 23. November 1805 in Wäldershausen; † 4. Mai 1881 in Darmstadt) war hessischer Gutsherr, Politiker und Finanzminister des Großherzogtums Hessen.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Friedrich Carl Freiherr Schenck zu Schweinsberg entstammt der Wäldershausen Linie des Adelsgeschlechtes Schenck zu Schweinsberg. Diese waren seit dem 17. Jahrhundert Herren in Wäldersbach und Kestrich. Ludwig Friedrich Carl Freiherr Schenck zu Schweinsberg erwarb weitere Besitzungen in Hönscheid. Seit sein Großvater Ludwig Friedrich Rudolf Freiherr Schenck zu Schweinsberg (1748–1782) mit Christiane von Zwierlein die Tochter von Johann Jakob von Zwierlein geheiratet hatte, war es Familientradition eine Tochter des Hauses Zwierlein zu heiraten. So heiratete sein Vater Ludwig Friedrich Johann Freiherr Schenck zu Schweinsberg (* 22. Oktober 1777; † 18. Oktober 1832) Eleonore Freiin von Zwierlein und Ludwig Friedrich Carl selbst Louise Freiin von Zwierlein. Aus der Ehe ging der Erbe Karl Ludwig Hans Freiherr Schenck zu Schweinsberg (* 2. November 1835; † 16. Januar 1910) hervor, der großherzoglich-hessischer Oberstkammerherr und Obervorsteher des Ritterschaftlichen Kaufunger Stiftsfonds wurde.

Ludwig Friedrich Carl Freiherr Schenck zu Schweinsberg schlug die Verwaltungslaufbahn im Großherzogtum Hessen ein und war seit 1841 Ministerialrat im hessischen Finanzministerium. 1848 wurde er zum Leiter des hessischen Finanzministeriums berufen. Er blieb bis 1874 Finanzminister (davon 1848–1852 mit dem Titel eines Direktors, von 1852 bis 1858 eines Präsidenten des Finanzministeriums und danach eines Finanzministers).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eckhart G. Franz: Hessen-Darmstadt 1820–1935; in: Klaus Schwabe (Hrsg.): Die Regierungen der deutschen Mittel- und Kleinstaaten: 1815–1933. 1983, ISBN 3-7646-1830-2, S. 302

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]