Ludwig Gelpke

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Hermann Ludwig Gelpke (* 28. Juli 1854 in Allschwil; † 9. November 1946 in Pratteln; heimatberechtigt in Tecknau) war ein Schweizer Chirurg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Basel studierte Ludwig Gelpke an den Universitäten Basel, Zürich und Genf Medizin. In Basel schloss er sich dem Corps Alamannia Basel an, das ihn 1877 rezipierte.[1] 1879 legte er in Basel das Staatsexamen ab.

Seine chirurgische Ausbildung erfuhr er an der Universität Wien bei Theodor Billroth und Anton von Eiselsberg. 1880 liess er sich mit einer Landarztpraxis in Gelterkinden nieder. 1886 legte er das Staatsexamen in Freiburg im Breisgau ab. Nach einer chirurgischen Weiterbildung bei Jules-Emile Péan in Paris liess er sich 1889 in Mülhausen und 1890 in Liestal mit einer chirurgischen Praxis nieder. Zwischen 1894 und 1924 war er Chefarzt des Kantonsspitals und der Irrenpflegeanstalt in Liestal. Von 1924 bis zu seinem Tode 1946, also im Alter zwischen 70 und 92 Jahren, führte er wieder eine Praxis in Pratteln.

Im Jahre 1906 habilitierte er sich an der Universität Basel, die ihn 1921 zum ausserordentlichen Professor berief. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen tragen seinen Namen. Ludwig Gelpke galt als markante und vielseitige Arztpersönlichkeit.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (zusammen mit Carl Schlatter) Lehrbuch der praktischen Chirurgie für Ärzte und Studierende. 2 Bände. J. A. Barth, Leipzig 1913.
  • (zusammen mit Carl Schlatter) Unfallkunde für Ärzte sowie für Juristen und Versicherungsbeamte. Francke, Bern 1917
  • (zusammen mit Carl Schlatter) Unfallkunde für Ärzte und Juristen sowie für Versicherungsbeamte. 2., gänzlich umgearbeitete Auflage. H. Huber, Bern 1930.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1930, 1, 44.