Ludwig Mödl

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Prälat Ludwig Mödl (* 20. März 1938 in Ingolstadt) ist ein römisch-katholischer deutscher Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Mödl studierte und promovierte in Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Aenania München im CV. Am 29. Juni 1966 empfing er in Eichstätt die Priesterweihe. Er nahm an einem zweijährigen Postgraduate-Lehrgang am damaligen Institut für Katechetik und Homiletik in München teil. Mödl wurde 1984 mit der Dissertation Priesterfortbildung um die Mitte des 19. Jahrhunderts promoviert.

Vom 1. Oktober 1971 bis 30. September 1987 war er als Regens des Eichstätter Priesterseminares verantwortlich für die Ausbildung der künftigen Priester des Bistums Eichstätt. Er leitete vom 1. Oktober 1987 bis 30. September 1988 als Direktor Schloss Hirschberg, das Exerzitien- und Bildungshaus des Bistums Eichstätt.

Anschließend schlug er eine akademische Laufbahn ein. Vom 1. Oktober 1988 bis 30. September 1992 war er Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Luzern, vom 1. Oktober 1992 bis 31. März 1996 Ordinarius für Spiritualität und Homiletik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie vom 1. April 1996 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 Professor für Pastoraltheologie an der LMU München.[1]

Von 2003 bis zum Ende des Sommersemesters 2013 war er Spiritual im Herzoglichen Georgianum München. Parallel zu seiner Tätigkeit als Spiritual war er von Juli 2007 bis 2013 (als Nachfolger des Religionsphilosophen Eugen Biser) Universitätsprediger an der Münchner Ludwigskirche. Mödls Nachfolger als Universitätsprediger wurde Marc-Aeilko Aris. Seit 2013 ist Mödl Alterskaplan in der Pfarrei Heilig Geist in München und unterstützt den dortigen Pfarrer. Im Sommersemester 2015 vertrat er seinen Nachfolger auf dem Lehrstuhl für Pastoraltheologie der LMU München, Andreas Wollbold.

Mitarbeit in Gremien, Vereinen und Fachverbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinem wissenschaftlichen und theologischen Arbeiten hat er immer wieder ein besonderes Interesse für Themen der christlichen Kunst und Volksfrömmigkeit gezeigt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kasualpredigten. Band 4. Wewel 1989, ISBN 3879040761.
  • mit Kurt Koch, Manfred Diefenbach, Heribert Wahl: Ein sperriges Zeichen. Praktisch-theologische Überlegungen zur Theologie des Kreuzes. Don Bosco, München 2001, ISBN 3769810759.
  • mit Heinz-Günther Schättler, Gerhard Ulrich: Das Evangelium ist eine Kraft Gottes. Die Predigt in den kulturellen Räumen der Gesellschaft. Don Bosco, München 2002, ISBN 3769811925.
  • Das Wesen des Christentums. Vandenhoeck & Ruprecht 2003, ISBN 3899711254.
  • mit Hans Ramisch: Spiegel des Heiligen. Schnell & Steiner 2003, ISBN 379541573X.
  • mit Stefan Samerski: Global-Player der Kirche. Echter, Würzburg 2006, ISBN 3429028248.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Bauch, Priester in Verantwortung, Erinnerungen und Gedanken im Bewußtsein des Abschieds, Paderborn 1996, Seite 80
  2. Vereinshomepage