Lukas Weißhaidinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lukas Weißhaidinger Leichtathletik

Lukas Weißhaidinger (2016)
Lukas Weißhaidinger bei der Einkleidung für Rio 2016

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 20. Februar 1992 (26 Jahre)
Geburtsort Schärding, Österreich
Größe 197 cm
Gewicht 130 kg
Beruf Heeressportler
Karriere
Disziplin Diskuswurf
Bestleistung 68,98 m (Österreichischer Rekord)
Verein OTB-OÖ. Leichtathletik-Verband
Trainer Gregor Högler, ehemals: Josef Schopf
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Bronze0 Berlin 2018 65,14 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 Tallinn 2011 63,83 m
letzte Änderung: 8. August 2018

Lukas Weißhaidinger (* 20. Februar 1992 in Schärding) ist ein österreichischer Diskuswerfer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißhaidinger (Spitzname „Lucky Luky“) wurde in Schärding geboren und lebt in Taufkirchen an der Pram, wo er auch eine eigene Trainingshalle errichtete. Weißhaidinger ist Mitglied des ÖTB-OÖ. Leichtathletik-Verbandes.

Am 1. August 2015 gelang Weißhaidinger bei einem Einladungs-Meeting in Schwechat mit neuem österreichischen Rekord von 67,24 m die Qualifikation zu den Freiluft-Weltmeisterschaften 2015 und den Olympischen Sommerspielen 2016.[1] Bei den Diskuswurf-Bewerben bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 erreichte Weißhaidinger den 6. Gesamtrang. Am 3. September 2016 gewann er den Diskuswurf-Bewerb beim ISTAF Berlin. Nach der erfolgreichen Saison 2016 verlagerte er sein Training in die Südstadt und wird seitdem von Gregor Högler trainiert.

Im März 2017 gewann Weißhaidinger den Winterwurf-Europacup auf Las Palmas mit einem Wurf von 65,73 m. Zum Saisoneinstieg nahm er am Shanghai Golden Grand Prix teil und belegte dort Platz vier. Bei den Weltmeisterschaften in London kam er mit 63,76 m auf den 9. Platz.

Im April 2018 verbesserte er auf Teneriffa seinen eigenen österreichischen Rekord um fast einen Meter auf 68,21 m,[2] am 20. Mai folgte mit 68,98 m eine weitere Verbesserung dieser Bestmarke.[3]

Bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin feierte er mit dem Gewinn der Bronze-Medaille im Diskuswurf seinen ersten großen Erfolg bei einem internationalen Großereignis.[4]

Fanclub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißhaidinger wird von einem eigenen Fanclub unterstützt, der sich „Lucky Luky Fanclub“ nennt und in Taufkirchen an der Pram zuhause ist.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Oktober 2016 wurde Lukas Weißhaidinger im Rahmen der Lotterien-Galanacht des Sports mit dem Preis als Aufsteiger des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Sportliche Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Platz U20-Europameisterschaften 2011 in Tallinn (Diskus)
  • 5. Platz U20-Europameisterschaften 2011 in Tallinn (Kugel)
  • 6. Platz U20-Weltmeisterschaften 2010 in Moncton (Kugel)
  • Doppelgold EYOF Spiele 2009 in Tampare (Kugel, Diskus)
  • 4. Platz U18-Weltmeisterschaften in Brixen (Kugel)
  • Österreichischer Rekord 67,24 m (Diskus)
  • Qualifikation zu den Weltmeisterschaften in Peking
  • 6. Platz bei den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016 (Diskus)
  • Sieg beim ISTAF Berlin 2016 (Diskus)
  • 9. Platz Weltmeisterschaften 2017 (Diskus)
  • 3. Platz Europameisterschaften 2018 (Diskus)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lukas Weißhaidinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. HDsports.at: Weißhaidinger wirft ÖLV-Rekord!, 1. August 2015
  2. Diskuswerfer Weißhaidinger erzielt neuen Rekord. ORF, 15. April 2018, abgerufen am 15. April 2018.
  3. https://derstandard.at/2000080096155/Weisshaidinger-ueberbietet-OeLV-Rekord-gleich-zwei-Mal. 20. Mai 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.
  4. Thomas Bauer: EM 2018 in Berlin: Medaille für Lukas Weißhaidinger. In: www.HDsports.at. HDsports, abgerufen am 8. August 2018.