Lukas Weißhaidinger

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Lukas Weißhaidinger Leichtathletik

Lukas Weißhaidinger
Lukas Weißhaidinger bei der Einkleidung für Rio 2016

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 20. Februar 1992
Geburtsort SchärdingOsterreichÖsterreich Österreich
Größe 197 cm
Gewicht 130 kg
Beruf Heeresportler
Karriere
Disziplin Diskuswurf
Bestleistung 67,24 m (Österreichischer Rekord)
Verein OTB-OÖ. Leichtathletik-Verband
Trainer Gregor Högler, ehemals: Josef Schopf
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 Tallinn 2011 63,83 m
letzte Änderung: 3. September 2016

Lukas Weißhaidinger (* 20. Februar 1992 in Schärding) ist ein österreichischer Diskuswerfer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Spitzname ist „Lucky Luky“. Zudem besitzt er einen eigenen Fanclub, der sich gleichnamig „Lucky Luky Fanclub“ nennt und in der Heimatgemeinde von Weißhaidinger Taufkirchen an der Pram zuhause ist.

In Taufkirchen errichtete „Lucky Luky“ seine eigene Trainingshalle. Weißhaidinger ist beim ÖTB-OÖ. Leichtathletik Verband. Seine bisher größten Erfolge feierte Weißhaidinger bei der U20-Europameisterschaft 2011 in Tallinn und beim ISTAF Berlin, wo er beim Diskuswerfen gewann.

Am 1. August 2015 gelang Weißhaidinger bei einem Einladungs-Meeting in Schwechat mit neuem Österreichischen Rekord von 67,24 m die Qualifikation zu den Freiluft-Weltmeisterschaften 2015 und den Olympischen Sommerspielen 2016.[1] Bei den Diskuswurf-Bewerben bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 erreichte Weißhaidinger den 6. Gesamtrang. Am 3. September 2016 gewann er den Diskuswurf-Bewerb beim ISTAF Berlin. Nach der erfolgreichen Saison 2016 verlagerte er sein Training in die Südstadt und wird seitdem von Gregor Högler trainiert.

Im März 2017 gewann Weißhaidinger den Winterwurf-Europacup auf Las Palmas mit einem Wurf von 65,73 Metern. Zum Saisoneinstieg nahm er am Shanghai Golden Grand Prix teil und belegte dort Platz vier. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London kam er mit 63,76 Metern auf den 9. Platz.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Oktober 2016 wurde Lukas Weißhaidinger im Rahmen der Lotterien-Galanacht des Sports mit dem Preis als Aufsteiger des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Sportliche Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Platz U20-Europameisterschaft 2011 in Tallinn (Diskus)
  • 5. Platz U20-Europameisterschaften 2011 in Tallinn (Kugel)
  • 6. Platz U20 Weltmeisterschaft 2010 in Moncton (Kugel)
  • Doppelgold EYOF Spiele 2009 in Tampare (Kugel, Diskus)
  • 4. Platz U18 Weltmeisterschaft in Brixen (Kugel)
  • Österreichischer Rekord 67,24 m (Diskus)
  • Qualifikation zur WM in Peking
  • 6. Platz bei den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016 (Diskus)
  • Sieg beim ISTAF Berlin 2016 (Diskus)
  • 9. Platz Weltmeisterschaften 2017 (Diskus)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lukas Weißhaidinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. HDsports.at: Weißhaidinger wirft ÖLV-Rekord!, 1. August 2015