Marco Reich

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Marco Reich
Marco Reich WAC.jpg
Spielerinformationen
Name Marco Franzisco Thomas Reich
Geburtstag 30. Dezember 1977
Geburtsort MeisenheimDeutschland
Größe 183 cm
Position Stürmer, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1989
1989–1992
1992–1995
FC Schmittweiler-Callbach
Viktoria Merxheim
1. FC Kaiserslautern
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1995–2000
1996–2001
2001–2002
2002–2004
2004–2005
2005–2007
2007–2008
2008–2009
2009
2010–2011
2011–2012
2012–2013
2013–2015
2015–
1. FC Kaiserslautern II
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
Werder Bremen
Derby County
Crystal Palace
Kickers Offenbach
FC Walsall
Jagiellonia Białystok
WAC/St. Andrä
Austria Klagenfurt
Villacher SV
FC Schmittweiler-Callbach
FC Schmittweiler-Callbach II (Spielertrainer)
21 0(3)
117 0(9)
24 0(0)
17 0(0)
55 0(7)
27 0(2)
17 0(0)
19 0(3)
15 0(2)
42 (15)
24 0(8)
26 (11)
35 (14)
3 (10)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1997–1998
1998
1999
Deutschland U-21
Olympia-Auswahlmannschaft
Deutschland
11 0(2)
2 0(0)
1 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2015– FC Schmittweiler-Callbach II (Spielertrainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 31. Oktober 2015

Marco Reich (* 30. Dezember 1977 in Meisenheim) ist ein deutscher Fußballspieler und -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marco Reich debütierte 1996 in der ersten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, mit der er in derselben Saison den Aufstieg in die Bundesliga feiern konnte. In der folgenden Saison wurde er zur festen Größe und bestritt 31 Bundesligaspiele. Er hatte so maßgeblichen Anteil am Gewinn der Deutschen Meisterschaft des FCK im Jahr nach dem Bundesligaaufstieg. Bis 2001 spielte er für die Pfälzer, bis er für 3 Millionen Euro zum Ligakonkurrenten 1. FC Köln wechselte. Dort konnte er jedoch nicht mehr an seine früheren Leistungen anknüpfen, so dass er ein Jahr später einen Neuanfang bei Werder Bremen versuchte. Dort kam er in den folgenden zwei Jahren nur zu 17 Einsätzen in der Bundesliga, so dass sein Vertrag nicht verlängert wurde. Insgesamt bestritt er 143 Bundesligaspiele und erzielte dabei acht Tore.

2004 wechselte Reich nach England. Nach einem Aufenthalt bei Derby County spielte er bis Januar 2007 bei Crystal Palace in der Football League Championship, der zweiten englischen Liga. Seit Ende Januar 2007 war er bei dem Zweitligisten Kickers Offenbach unter Vertrag, wo ihm Ende Juni 2007 mitgeteilt wurde, dass er den Verein wieder verlassen solle. Daraufhin wurde er in die Landesligamannschaft des OFC zwangsversetzt. Ab Anfang November 2007 gehörte Reich wieder dem Profikader des OFC an.

Im August 2008 wurde bekannt, dass er wieder nach England wechseln wird. Dort fand er im Drittligisten FC Walsall einen neuen Arbeitgeber für die Saison 2008/09. In der Saison 2009/10 spielte Marco Reich in Polen für Jagiellonia Białystok. Ab Anfang November 2009 stand er in Österreich im Gespräch bei der Spielvereinigung zwischen dem Wolfsberger AC und dem SK St. Andrä, die damals in der drittklassigen österreichischen Regionalliga Mitte spielte.[1] Mitte Januar 2010 unterschrieb Marco Reich dann beim Wolfsberger AC/SK St. Andrä. Sein dortiger Trainer war Nenad Bjelica, mit dem Reich zusammen beim 1. FC Kaiserslautern gespielt hatte.

Von Juli 2011 bis Juni 2012 spielte er beim SK Austria Klagenfurt, für den er insgesamt 24 Spiele absolvierte, in denen er 8 Treffer erzielte, bevor bekannt wurde, dass er ab der Saison 2012/13 für den Villacher SV auflaufen wird.[2]

Seit der Saison 2013/2014 fungiert Reich bei der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth als Spielertrainer und stieg mit dem Verein in der Saison 2014/2015, mit der ersten und zweiten Mannschaft in die A-Klasse und B-Klasse Bad Kreuznach auf. In der Saison 2015/2016 schaffte der Ex-Profi erneut den Doppelaufstieg jeweils in die Bezirksliga Nahe und in die A-Klasse Bad Kreuznach.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nationalmannschaft kam er am 9. Februar 1999 unter Erich Ribbeck zu seinem ersten und einzigen Einsatz beim 3:3 gegen Kolumbien in Miami (er spielte von Beginn weg bis zur 79. Minute, wurde dann durch Lars Ricken ersetzt).

Reich galt zu dieser Zeit neben seinem Lauterer Mannschaftskollegen Michael Ballack als eine der großen Hoffnungen des deutschen Fußballs in einer Zeit, in der die Nationalmannschaft eine schwache Phase durchlief. Anders als Ballack konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen jedoch nie langfristig erfüllen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GAK bleibt an WAC dran, abgerufen am 13. November 2009
  2. Reich wechselt zum VSV auf Transfermarkt.de
  3. Polnischer Fußballpokal 2009/10, GKS Tychy 0 - 1 Jagiellonia Białystok auf 90minut.pl