Marcus Steinweg

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Marcus Steinweg (* 1971 in Koblenz[1]) ist ein deutscher bildender Künstler und Philosoph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcus Steinweg begann 1992 ein Philosophie-/Phänomenologiestudium an der Universität Freiburg, das er jedoch nach wenigen Monaten abbrach. Während er danach seinen Lebensunterhalt in Köln durch Gelegenheitsarbeiten finanzierte, schrieb er kunstphilosophische Texte. 1994 erschien sein erstes Buch Frakturen als Kunstobjekt.[2]

Sein Studium der Kunst konnte Steinweg im Jahr 2002 erfolgreich mit einem Diplom beenden.[2] 2008/2009 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, und 2014/2015 übernahm er eine Gastprofessur für Zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seit 2016 lehrt Marcus Steinweg an der Universität der Künste Berlin.[3] Seit mehreren Jahren arbeitet er mit dem Künstler Thomas Hirschhorn und mit der Künstlerin Rosemarie Trockel zusammen.

Marcus Steinweg gibt – gemeinsam mit Wilfried Dickhoff – im Berliner Merve Verlag die Zeitschrift Inaesthetics heraus, die sich an der Schnittstelle von Kunst und Philosophie befindet und Beiträge in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch enthält.[4]

Steinweg lebt in Berlin.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstprojekte mit Thomas Hirschhorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nietzsche-Map (2003)
  • Hannah-Arendt-Map (2003)
  • Foucault-Map (2004)
  • The Map of Friendship between Art and Philosophy (2007)
  • Spinoza-Map (2007)
  • The Map of Headlessness (2011)

Mitarbeit in Kunstprojekten von Thomas Hirschhorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • World Airport (Biennial of Venice, 1999)
  • Bataille Monument (Kassel: documenta11, 2002)
  • Doppelgarage (Berlin: Arndt & Partner Gallery 2002)
  • Stand-In (Barcelona: Fundacio Miro 2003)
  • U-Lounge (London: Tate Modern 2004)
  • Unfinished Walls (London: Stephen Friedman Gallery 2004)
  • 24H Foucault (Paris: Palais de Tokyo, 2004)
  • Swiss-Swiss Democracy (Paris: CCS, 2004 / 2005)
  • Utopia Utopia. One World, One War, One Army, One Dress (Boston: ICA 2005, Wattis Institute San Francisco)
  • The Bijlmer Spinoza-Festival, Amsterdam 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Berlin Biennale
  2. a b Der sich in Rausch redet. In: taz.de vom 8. Januar 2016
  3. Lehrveranstaltung an der Universität der Künste Berlin
  4. Vita bei diaphanes