Marlis Prinzing

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Marlis Prinzing (* 7. Februar 1962 in Geislingen an der Steige) ist eine deutsche Medienwissenschaftlerin, Autorin und Hochschullehrerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marlis Prinzing studierte an den Universitäten Regensburg und Tübingen Geschichte, Politikwissenschaft sowie Mathematik. Sie promovierte in Stuttgart mit der Arbeit Strom für das Neckarland und erhielt dafür den ABB-Wissenschaftspreis. Ihre journalistische Tätigkeit begann sie bei der Neuen Württembergischen Zeitung (NWZ) in Göppingen, bei Radio 7 und bei der Südwest Presse in Ulm. Gleichzeitig arbeitete sie als freie Journalistin für Blätter wie Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, für den Rheinischen Merkur, die Neue Zürcher Zeitung, das St. Galler Tagblatt und den Kölner Stadt-Anzeiger. Lehraufträge erhielt sie an den Universitäten Tübingen (2003–2010), Fribourg (seit 2005) und Bern (2006–2009) sowie an der Zeppelin University Friedrichshafen (2007–2010). 2005–2007 war sie Projektleiterin am Europäischen Journalismusobservatorium der Universität Lugano (www.ejo.ch); 2007 wurde sie Lektorin (Dozentin) im Departement Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Freiburg (Schweiz); bis heute vertritt sie dort das Fach Medienethik. 2009 wurde sie als Professorin für Journalistik an die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln berufen; dort wurde sie unter anderem mit der Leitung des Studiengang Journalistik des Standorts betraut und mit dem Aufbau des Masters Journalistik. Aktuell konzentriert sie sich hochschulweit auf den Forschungsbereich als Vorsitzende der Forschungskommission sowie des Forschungsvereins der Hochschule. [1][2].

Prinzing hat zwei Kinder, ist mit dem Schweizer Medienwissenschaftler Roger Blum[3] verheiratet und lebt in Köln und in Süßen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Streik bei Bosch im Jahre 1913. Ein Beitrag zur Geschichte von Rationalisierung und Arbeiterbewegung. Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05379-4.
  • Strom für das Neckarland – die Geschichte der Neckarwerke von 1900 bis 1945. Ein Beitrag zur Geschichte der Elektrifizierung im Neckarraum. 1999 (Dissertation, Universität Stuttgart, 1999).
  • Lothar Späth. Wandlungen eines Rastlosen. Orell Füssli, Zürich 2006, ISBN 3-280-05203-3.
  • „Wir schaffen das“. Antworten auf die Krise, Perspektiven für die Zukunft. Marlis Prinzing trifft Lothar Späth. Kaufmann, Lahr 2009, ISBN 978-3-7806-3089-6.
  • Jüdisches Vermächtnis. Porträt – Gespräche – Perspektiven. Marlis Prinzing trifft Charlotte Knobloch. Kaufmann, Lahr 2010, ISBN 978-3-7806-3090-2.
  • Der Schamane. Begegnung mit Galsan Tschinag. Ullstein, Berlin 2010, ISBN 978-3-548-74493-3.
  • „Meine Wut rettet mich“. Glaubensbekenntnisse prominenter Christen. Kösel, München 2012, ISBN 978-3-466-37036-8.

Als Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. das-rote-sofa.de
  2. Prof. Dr. Marlis Prinzing - Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation
  3. Emeritus – Prof. Dr. Roger Blum, abgerufen am 7. Mai 2013