Martin Pröll

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Martin Pröll (* 21. März 1981 in Freistadt) ist ein ehemaliger österreichischer Hindernis- und Langstreckenläufer.

2002, 2004 und 2005 wurde er österreichischer Meister im 3000-Meter-Hindernislauf. Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2002 in München belegte er den siebten Platz. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen schied er im Halbfinale aus. 2005 erzielte er mit 8:13,74 min seine Bestzeit in dieser Disziplin, und bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg wurde er Neunter.

Auch im Langstreckenlauf hat er Erfolge aufzuweisen. 2003 wurde er österreichischer Meister über 5000 m und 2006 über 5000 m und 10.000 m. 2007 wurde er Zweiter beim Luzerner Stadtlauf sowie nationaler Meister im Crosslauf (Kurzstrecke), im 10-km-Straßenlauf und im Halbmarathon (gleichzeitig dritter Gesamtplatz beim Halbmarathonbewerb des Wachau-Marathons). Seine Halbmarathon-Bestzeit von 1:04:32 h stellte er bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2007 auf, bei der er den 61. Platz belegte. 2008 gewann er überraschend in einer Zeit von 28:46 min den Paderborner Osterlauf über 10 km. Weiters gewann er 2008 die Österreichische Crosslauf-Meisterschaft über die Kurzstrecke und auch die Österreichische Hallenmeisterschaft über 3 km. 2010 gewann Pröll mit zweieinhalb Minuten Vorsprung die österreichische Staatsmeisterschaft im 10.000-Meter-Lauf.[1]

Im März 2009 beendet Pröll die Zusammenarbeit mit dem Sportmanager Stefan Matschiner, nachdem gegen diesen Ermittlungen wegen Doping aufgenommen wurden. Diese wurden ausgelöst durch Aussagen der Triathletin Lisa Hütthaler.[2]

Der 1,77 m große Pröll ist heute freiberuflicher Fotograf.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ÖLV:Martin Pröll und Andrea Mayr siegen bei 10.000m Staatsmeisterschaften (abgerufen am 9. Mai 2010)
  2. ORF: Mit Doping „nichts am Hut“, 28. März 2009
  3. Martin Pröll - Photography