Olympische Sommerspiele 2004/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XXVIII. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 18. August bis 29. August
Wettkampfort: GriechenlandGriechenland Athen
Austragungsort: Olympiastadion
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 22[1]
Atlanta 2000 Peking 2008
Logo der Olympischen Sommerspiele 2004
Olympische Sommerspiele 2004
(Bereinigter Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 9 11 5 25
2 RusslandRussland Russland 6 7 6 19
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 3 1 4
4 SchwedenSchweden Schweden 3 5
2 Athiopien 1996Äthiopien Äthiopien 2 3 2 7
6 GriechenlandGriechenland Griechenland 2 2 1 5
7 JamaikaJamaika Jamaika 2 1 2 5
KubaKuba Kuba 2 1 2 5
9 MarokkoMarokko Marokko 2 1 3
10 ItalienItalien Italien 2 1 3
11 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 2 2
JapanJapan Japan 2 2
13 KeniaKenia Kenia 1 4 2 7
14 LitauenLitauen Litauen 1 1 2
15 TschechienTschechien Tschechien 1 2 3
16 BahamasBahamas Bahamas 1 1 2
PolenPolen Polen 1 1 2
18 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik 1 1
KamerunKamerun Kamerun 1 1
NorwegenNorwegen Norwegen 1 1
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 1 1
22 RumänienRumänien Rumänien 2 1 3
23 DeutschlandDeutschland Deutschland 2 2
SudafrikaSüdafrika Südafrika 2 2
25 AustralienAustralien Australien 1 2 3
SpanienSpanien Spanien 1 2 3
UkraineUkraine Ukraine 1 2 3
28 DanemarkDänemark Dänemark 1 1 2
PortugalPortugal Portugal 1 1 2
30 LettlandLettland Lettland 1 1
MexikoMexiko Mexiko 1 1
UngarnUngarn Ungarn 1 1
33 FrankreichFrankreich Frankreich 2 2
NigeriaNigeria Nigeria 2 2
35 BrasilienBrasilien Brasilien 1 1
EritreaEritrea Eritrea 1 1
EstlandEstland Estland 1 1
KasachstanKasachstan Kasachstan 1 1
SlowenienSlowenien Slowenien 1 1
TurkeiTürkei Türkei 1 1

Bei den XXVIII. Olympischen Sommerspielen 2000 in Athen wurden 46 Wettkämpfe in der Leichtathletik ausgetragen, 24 davon für Männer und 22 für Frauen. Mit wenigen Ausnahmen fanden die Wettbewerbe im Olympiastadion statt. Austragungsort für das Kugelstoßen – Frauen und Männer – war das antike Stadion von Olympia, die beiden Marathonläufe begannen in Marathon und endeten im Panathinaikon-Stadion.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bereits vier Jahre zuvor in Sydney betraten Süd- und Nordkorea bei der Eröffnungsfeier gemeinsam das Olympiastadion. Die beiden Verbände hatten sogar über ein gemeinsames Team nachgedacht, dazu kam es jedoch nicht.[2] Dieses positive Zeichen für eine Annäherung der beiden Staaten wurde später allerdings nach und nach wieder aufgeweicht und schlug spätestens nach den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin ins Gegenteil um. Bis zu den Winterspielen 2018 in Pyeongchang rückten beide Länder politisch, wirtschaftlich und militärisch wieder weit auseinander.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot der Leichtathletik gab es bei diesen Spielen zum ersten Mal seit längerer Zeit keine Änderungen. Das Angebot für Frauen hatte den Umfang der Männerwettbewerbe durch die Erweiterungen vergangener Jahre fast erreicht. Im Bereich Laufen fehlte nur noch der 3000-Meter-Hindernislauf, der allerdings bereits bei den Olympischen Spielen 2008 hinzukommen sollte. Darüber hinaus gab und gibt es für die Frauen im Gehen nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern. Weitere Unterschiede finden sich außerdem in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 Meter und bei den Frauen 100 Meter beträgt, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Als Mehrkampf wurde und wird bei den Frauen ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen.

Stadion und Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Athener Olympiastadion war bereits vorhanden und wurde auch vorher schon vor allem für die Austragung von Fußballspielen, aber auch für die Leichtathletik genutzt. Mit 156 Millionen Euro wurde es für die Olympischen Spiele auf den neuesten Stand gebracht. Die Sportanlage gehört zu den wenigen, die sich nach Beendigung der Spiele noch in gutem Zustand befinden und weiter intensiv genutzt werden. Fast alle anderen der teilweise komplett neu errichteten oder aber für sehr viel Geld modernisierten Sportstätten sind heute dem Verfall ausgeliefert. Veranstaltungen gibt es dort nicht mehr, eine Pflege findet nicht statt und die weitreichenden Pläne zur Einbindung der Anlagen in Freizeitparks wurden nie umgesetzt.[3]

Finanzkrise des Ausrichters Griechenland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht alleine die verfallenden Sportstätten brachten dem Veranstalter Schwierigkeiten und Probleme. Die Ausrichtung der Spiele hatte nicht wie erhofft eine Belebung der Wirtschaft zur Folge, sondern im Gegenteil müssen ca. zwölf Milliarden Euro daraus resultierender Schulden abgetragen werden. Diese Spiele belasteten den von Krisen geschüttelten Haushalt Griechenlands zusätzlich so intensiv, dass es nur wenige Jahre später fast zu einem Staatsbankrott gekommen wäre.[4]

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab eine ganze Reihe von Doping-Fällen in der Leichtathletik bei diesen Spielen. Einige betroffene Sportler wurden zeitnah im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, einige durften wegen positiver Dopingproben, deren Ergebnis vor Beginn der Spiele offiziell wurde, gar nicht erst antreten und weitere Sportler wurden erst viele Jahre später bei Nachkontrollen der konservierten Proben mittels neuer Überprüfungsmethoden erwischt. Das hatte für die Betreffenden in der Regel die Aberkennung ihres Resultats und eine Rückgabeforderung eventuell erhaltener Medaillen zur Folge. In dem oben aufgeführten Medaillenspiegel sind die entsprechend veränderten Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen komplett berücksichtigt. Ein ziemlicher Sumpf tat sich hier auf, in den die Leichtathletik immer mehr hineingeriet, denn auch bei zahlreichen späteren großen Meisterschaften auf Kontinental- und Weltniveau riss die Zahl der Dopingsünder nicht ab.

  • Die beiden griechischen Medaillenkandidaten Konstantinos Kenteris, u. a. Weltmeister von 2001 über 200 Meter, und Ekaterini Thanou, u. a. Europameisterin über 100 Meter, wurden am Vorabend vor der Eröffnungsfeier von einem griechischen Funktionär vor einer unangekündigten Dopingkontrolle gewarnt. Beide tauchten ab – um persönliche Sachen abzuholen, hieß es. Auch das Nachholen der Kontrolle zwei Stunden später war nicht möglich, die Ausrede lautete, es habe einen Motorradunfall gegeben, was sich als unwahr herausstellte. Bevor der Dopingtest evtl. doch noch in die Tat umgesetzt werden konnte, gaben sowohl Kenteris als auch Thanou ihre Akkreditierung für die Spiele zurück. Daraufhin erfolgte umgehend eine Sperre für zwei Jahre. Doch sieben Monate später sprach ein fünfköpfiges Gremium des griechischen Leichtathletikverbands beide Sportler frei. Als Schuldiger wurde Trainer Christos Tzekos ausgemacht. Er habe es versäumt, dafür zu sorgen, dass seine beiden Schützlinge zur Dopingkontrolle erscheinen. Der Motorradunfall fand keine Erwähnung. Bei einer Razzia in Tzekos‘ Geschäftsräumen wurden rund 1500 Ampullen mit verbotenen Substanzen gefunden. Doch der Weltleichtathletikverband IAAF akzeptierte den Freispruch der Athleten nicht, die Sperre blieb in Kraft. Kenteris trat als Leistungssportler zurück, während Thanou bei den Olympischen Spielen 2008 antreten wollte. Doch die IAAF verweigerte ihre Akkreditierung. Im Mai 2011 wurden Thanou und Kenteris zu 31 Monaten Gefängnis mit Bewährung wegen Meineides verurteilt, von einem Berufungsgericht jedoch wieder freigesprochen.[5]
  • Anton Galkin, Russland400-Meter-Lauf (zunächst Vierter seines Halbfinallaufs). Er wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. In seiner Dopingprobe wurde Stanozolol nachgewiesen.[6]
  • Duane Ross, USA110-Meter-Hürdenlauf (zunächst Fünfter seines Halbfinallaufs). Er wurde aufgrund von Ermittlungsergebnissen aus der BALCO-Affäre von der US-Anti-Doping-Kommission für zwei Jahre gesperrt. Seine Resultate wurden rückwirkend zum 2. November 2001 für alle Wettkämpfe nachträglich gestrichen.[7]
  • Aleksej Lesnitschij, WeißrusslandHochsprung (ohne gültigen Versuch im Vorkampf ausgeschieden). Lesnitschij hatte zwar keinen gültigen Versuch geschafft und kam damit erst gar nicht in die Wertung, doch wurde bei der Dopingkontrolle die Substanz Clenbuterol nachgewiesen. Er wurde daraufhin von den Spielen ausgeschlossen und für zwei Jahre gesperrt.[8]
  • Jurij Bilonoh, UkraineKugelstoßen (zunächst Erster). Ihm wurde die Einnahme des verbotenen Mittels Nandrolon nachgewiesen, was seine Disqualifikation zur Folge hatte.[9]
  • Róbert Fazekas, UngarnDiskuswurf (zunächst Erster). Er verbrachte viele Stunden bei seiner Dopingprobe nach dem Wettkampf und ihm gelang es trotz großer Mengen von Flüssigkeiten, die er zu sich nahm, die Urinprobe nicht zu ermöglichen. Die zuständigen Kontrolleure verhinderten derweil, dass Fazekas eine sorgfältig vorbereitete Betrugsmasche mittels eines in seinem Genitalbereich angebrachten Plastiksacks mit Fremdurin in Gang setzen konnte.[10]
  • Adrián Annus, UngarnHammerwurf (zunächst Erster). Der Athlet erschien nicht zu einer bei seiner Rückkehr in Ungarn regulär angesetzten Dopingkontrolle, sodass ihm sein Olympiasieg aberkannt wurde.[11]
  • Iwan Zichan, Weißrussland – Hammerwurf (zunächst Dritter). Ihm wurde seine Bronzemedaille am 5. Dezember 2012 aberkannt, nachdem ihm nachträglich Dopingmissbrauch nachgewiesen wurde.[12]
  • Schanna Block, Ukraine – 100-Meter-Lauf (zunächst Sechste ihres Halbfinallaufs). Sie wurde im Oktober 2011 wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.[13]
  • Marion Jones, USA – Weitsprung (zunächst Fünfte). Sie wurde im Gefolge der BALCO-Affäre nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.[14]
  • Swetlana Kriweljowa, Russland – Kugelstoßen (zunächst Dritte). Am 5. Dezember 2012 wurde sie nachträglich wegen nachgewiesenen Dopingvergehens disqualifiziert und musste ihre Bronzemedaille abgeben.[15]
  • Irina Korschanenko, Russland – Kugelstoßen (zunächst Erste). Ihr wurde im Anschluss an ihren Wettkampf die Einnahme des verbotenen Mittels Stanozolol nachgewiesen, was ihre Disqualifikation zur Folge hatte.[16]
  • Olga Shchukina, Usbekistan – Kugelstoßen (nicht über die Qualifikation hinausgekommen). Sie war bei einer Trainingskontrolle kurz vor den Spielen positiv auf Clenbuterol getestet worden, was jedoch erst nach den Spielen von Athen offiziell wurde. Ihr Resultat wurde annulliert und sie wurde vom Weltverband IAAF für zwei Jahre gesperrt.[17]
  • Iryna Jattschanka, Weißrussland – Diskuswurf (zunächst Dritte). Auch ihr wurde die Bronzemedaille 2012 wegen nachgewiesenen Dopingvergehens aberkannt.[18]

Darüber hinaus hatte es schon im Vorfeld dieser Spiele zwei Sportler gegeben, die wegen nachgewiesenen Dopingmissbrauchs gar nicht erst antreten durften.

  • Jerome Young, USA – 400-Meter-Lauf. Ihm wurde am 23. Juli 2004 beim Golden-League-Meeting in Paris der Einsatz von EPO nachgewiesen, was zunächst eine zweijährige Sperre nach sich zog.[19]
  • Torri Edwards, USA – Weltmeisterin 100-Meter-Lauf. Sie wurde am 24. April 2004 auf der Karibikinsel Martinique bei einer Trainingskontrolle der Einnahme des Stimulanz-Mittels Nikethamid überführt und von der Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2004 ausgeschlossen.[20]
  • Weitere Ungereimtheiten gab es bei der Siegerin über 100 Meter Julija Neszjarenka aus Weißrussland. Sie wurde nach Angaben des polnischen Leichtathletikverbands zwei Jahre vor den Spielen des Dopingmissbrauchs mittels Clenbuterol überführt. Da das zuständige Labor jedoch keine Akkreditierung für die IAAF oder das IOC hatte, blieb dieses Resultat für immer ohne Folgen.[21]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war wie eigentlich fast immer zu Zeiten solcher Höhepunkte für die Sportler hoch. Eine Rekordflut, wie in der Vergangenheit bei solchen Veranstaltungen immer wieder erlebt, gab es allerdings wie schon 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney nicht. Es wurden zwei Weltrekorde aufgestellt:
> 110-Meter-Hürdenlauf: Liu Xiang (Volksrepublik China) – 12,91 s (WR eingestellt)
> Stabhochsprung: Jelena Issinbajewa (Russland) – 4,91 m
Darüber hinaus wurde der Olympische Rekord in neun Disziplinen neunmal verbessert, bei den Männern und den Frauen je viermal.

Erfolgreichste Nation waren wieder einmal die Vereinigten Staaten. Sie stellten neun Olympiasieger und gewannen insgesamt 25 Medaillen – eine Steigerung gegenüber dem Ergebnis von vor vier Jahren. An die zweite Stelle rückte wieder Russland, das sein letztes Ergebnis erheblich steigern konnte und damit wieder etwas näher an das Niveau der früheren Sowjetunion herankam. Auch Großbritannien hatte wieder etwas bessere Bilanz als noch in Sydney. Es gab drei Olympiasiege und eine weitere Bronzemedaille. Ebenfalls drei Sieger bzw. Siegerinnen stellte Schweden ohne weitere Medaillen. Sieben Nationen errangen je zwei Goldmedaillen, dies waren Äthiopien – zusätzlich dreimal Silber und zweimal Bronze, Gastgeber Griechenland – zusätzlich zweimal Silber und einmal Bronze, Jamaika – zusätzlich einmal Silber und zweimal Bronze, Kuba – zusätzlich einmal Silber und zweimal Bronze, Marokko – zusätzlich einmal Silber, Italien – zusätzlich einmal Bronze, China – ohne weiteren Medaillen und Japan – ohne weiteren Medaillen. Für alle anderen Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Justin Gatlin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,85
2 Francis Obikwelu PortugalPortugal POR 09,86 ER
3 Maurice Greene Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,87
4 Shawn Crawford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,89
5 Asafa Powell JamaikaJamaika JAM 09,94
6 Kim Collins Saint Kitts NevisSt. Kitts und Nevis SKN 10,00
7 Obadele Thompson BarbadosBarbados BAR 10,10
DNF Aziz Zakari GhanaGhana GHA

Datum: 22. August 2004, 23:10 Uhr

Wind: - 0,6 m/s

Der US-Amerikaner Justin Gatlin gewann die Königsdisziplin der Leichtathletik relativ überraschend mit neuer Weltjahresbestzeit von 9,85 s. Francis Obikwelu, ein geborener Nigerianer, der nun für Portugal startete, verbesserte mit seinem zweiten Platz den alten Europarekord von Linford Christie auf 9,86 s.

Maurice Greene (USA), der angetreten war, seinen Olympiasieg von 2000 zu wiederholen, konnte bereits im Halbfinale nicht gänzlich überzeugen. Er gewann im Finale Bronze. Damit blieb Carl Lewis der einzige 100-Meter-Sprinter, der seinen Olympiasieg wiederholen konnte. Erst Usain Bolt gelang das später wieder.

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Shawn Crawford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,79 PB
2 Bernard Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,01 PB
3 Justin Gatlin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,03
4 Frank Fredericks NamibiaNamibia NAM 20,14
5 Francis Obikwelu PortugalPortugal POR 20,14
6 Stéphan Buckland MauritiusMauritius MRI 20,24
7 Tobias Unger DeutschlandDeutschland GER 20,64
DNS Asafa Powell JamaikaJamaika JAM

Datum: 26. August 2004, 22:50 Uhr

Wind: + 1,2 m/s

Nach zwanzig Jahren – seit Ralf Lübke 1984 in Los Angeles – erreichte mit dem Kornwestheimer Tobias Unger wieder ein deutscher Läufer das Finale Er wurde in 20,64 s Siebter und damit zweitbester Europäer. Asafa Powell aus Jamaika trat zu diesem Endlauf nicht an.

Das Rennen war einer der außergewöhnlichen Wettkämpfe der Spiele in Athen. Der Start verzögerte sich, da das Publikum durch lautstarke Äußerungen keinen geordneten Wettkampf-Ablauf zuließ. Damit wollten die Zuschauer gegen die Turbulenzen um den Sprintstar Konstantinos Kenteris protestieren, der nach verweigerten Dopingproben nicht starten durfte und nach seinem Olympiasieg von Sydney somit keine zweite Goldmedaillenchance bekam.[5] Frank Fredericks aus Namibia, mit 36 Jahren der älteste Teilnehmer im Starterfeld, versuchte das Publikum mit beschwichtigenden Gesten zu beruhigen.

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Jeremy Wariner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,00
2 Otis Harris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,16
3 Derrick Brew Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,42
4 Alleyne Francique GrenadaGrenada GRN 44,66
5 Brandon Simpson JamaikaJamaika JAM 44,76
6 Davian Clarke JamaikaJamaika JAM 44,83
7 Leslie Djhone FrankreichFrankreich FRA 44,94
8 Michael Blackwood JamaikaJamaika JAM 45,55

Datum: 23. August 2004, 21:05 Uhr

Der in seinem Viertelfinallauf auf Platz vier eingelaufene Anton Galkin aus Russland wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. In seiner Dopingprobe wurde Stanozolol nachgewiesen.[6]

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Juri Borsakowski RusslandRussland RUS 1:44,45
2 Mbulaeni Mulaudzi SudafrikaSüdafrika RSA 1:44,61
3 Wilson Kipketer DanemarkDänemark DEN 1:44,65
4 Mouhssin Chehibi MarokkoMarokko MAR 1:45,16
5 Wilfred Bungei KeniaKenia KEN 1:45,31
6 Hezekiél Sepeng SudafrikaSüdafrika RSA 1:45,53
7 Djabir Saïd-Guerni AlgerienAlgerien ALG 1:45,61
8 Ismail Ahmed Ismail SudanSudan SUD 1:52,49

Datum: 28. August 2004, 20:50 Uhr

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj MarokkoMarokko MAR 3:34,18
2 Bernard Lagat KeniaKenia KEN 3:34,30
3 Rui Silva PortugalPortugal POR 3:34,68
4 Timothy Too Kiptanui KeniaKenia KEN 3:35,61
5 Iwan Heschko UkraineUkraine UKR 3:35,82
6 Michael East Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:36,33
7 Reyes Estévez SpanienSpanien ESP 3:36,63
8 Gert-Jan Liefers NiederlandeNiederlande NED 3:37,17

Datum: 24. August 2004, 23:40 Uhr

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj MarokkoMarokko MAR 13:14,39
2 Kenenisa Bekele Athiopien 1996Äthiopien ETH 13:14,59
3 Eliud Kipchoge KeniaKenia KEN 13:15,10
4 Gebregziabher Gebremariam Athiopien 1996Äthiopien ETH 13:15,35
5 Dejene Berhanu Athiopien 1996Äthiopien ETH 13:16,92
6 John Kemboi Kibowen KeniaKenia KEN 13:18,24
7 Zersenay Tadese EritreaEritrea ERI 13:24,31
8 Craig Mottram AustralienAustralien AUS 13:25,70

Datum: 28. August 2004, 21:05 Uhr

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kenenisa Bekele Athiopien 1996Äthiopien ETH 27:05,10 Olympischer Rekord
2 Sileshi Sihine Athiopien 1996Äthiopien ETH 27:09,39
3 Zersenay Tadese EritreaEritrea ERI 27:22,57 NR
4 Boniface Toroitich Kiprop UgandaUganda UGA 27:25,48
5 Haile Gebrselassie Athiopien 1996Äthiopien ETH 27:27,70
6 John Cheruiyot Korir KeniaKenia KEN 27:41,91
7 Moses Cheruiyot Mosop KeniaKenia KEN 27:46,61
8 Ismaïl Sghyr FrankreichFrankreich FRA 27:57,09
Start zum 10.000-Meter-Finalrennen

Datum: 20. August, 22:35 Uhr

Der Äthiopier Haile Gebrselassie, der alles beherrschende Langstreckenläufer der 1990er Jahre, belegte den fünften Platz. Gebrselassie wandte sich anschließend auch der Marathondistanz zu, trat aber bei den Olympischen Sommerspielen 2008 noch ein weiteres Mal auf der 10.000-Meter-Strecke an.

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Stefano Baldini ItalienItalien ITA 2:10:55
2 Mebrahtom Keflezighi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:11:29
3 Vanderlei de Lima BrasilienBrasilien BRA 2:12:11
4 Jon Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:12:26
5 Shigeru Aburaya JapanJapan JPN 2:13:11
6 Toshinari Suwa JapanJapan JPN 2:13:24
7 Erick Wainaina KeniaKenia KEN 2:13:30
8 Alberto Chaíça PortugalPortugal POR 2:14:17
...
29 Michael Buchleitner OsterreichÖsterreich AUT 2:19:19
DNF Viktor Röthlin SchweizSchweiz SUI

Datum: 29. August, 18:00 Uhr

Der Brasilianer Vanderlei de Lima führte das Rennen an, bis er acht Kilometer vor dem Ziel von einem Zuschauer attackiert und von der Straße gedrängt wurde. Dieser trug ein Kilt-Kostüm und hatte auf seinem Rücken ein Plakat befestigt mit der Aufschrift „The Grand Prix Priest. Israel Fulfillment of Prophecy Says The Bible. The Second Coming Is Near“. Der nach Polizeiangaben stark angetrunkene Mann wurde sofort verhaftet und abgeführt. De Lima, der schon vorher ziemlich erschöpft war, verlor durch das Gerangel über zehn Sekunden und wurde fünf Kilometer vor dem Ziel von Baldini und Keflezighi eingeholt. Der Südamerikaner beklagte anschließend, er habe durch die Attacke im letzten Viertel des Laufes seinen Rhythmus und somit möglicherweise auch den Sieg verloren.

Bei dem Angreifer handelte es sich um den 56-jährigen Iren Cornelius Horan, der im Vorjahr beim Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien in Silverstone auf die Strecke gelaufen war. Er wurde im Anschluss von einem Athener Gericht zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbuße von 3000 Euro verurteilt.

Der große Favorit und Weltrekordler Paul Tergat aus Kenia landete auf einem für ihn enttäuschenden zehnten Platz.

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Liu Xiang China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 12,91 World record icon.svge / Olympischer Rekord
2 Terrence Trammell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,18
3 Anier García KubaKuba CUB 13,20
4 Maurice Wignall JamaikaJamaika JAM 13,21
5 Staņislavs Olijars LettlandLettland LAT 13,21
6 Charles Allen KanadaKanada CAN 13,48
7 Matheus Facho Inocêncio BrasilienBrasilien BRA 13,49
8 Ladji Doucouré FrankreichFrankreich FRA 13,76

Datum: 27. August 2004, 21:30 Uhr

Wind: + 0,3 m/s

Liu Xiang egalisierte den elf Jahre alten Weltrekord des Briten Colin Jackson.

Der im Halbfinale auf Platz zwei ins Ziel gelaufene US-Amerikaner Duane Ross wurde aufgrund von Ermittlungsergebnissen aus der BALCO-Affäre von der US-Anti-Doping-Kommission für zwei Jahre gesperrt. Seine Resultate wurden rückwirkend zum 2. November 2001 für alle Wettkämpfe nachträglich gestrichen.[7]

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Félix Sánchez Dominikanische RepublikDominikanische Republik DOM 47,63
2 Danny McFarlane JamaikaJamaika JAM 48,11
3 Naman Keïta FrankreichFrankreich FRA 48,26
4 James Carter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48,58
5 Bayano Kamani PanamaPanama PAN 48,74
6 Marek Plawgo PolenPolen POL 49,00
7 Alwyn Myburgh SudafrikaSüdafrika RSA 49,07
8 Bennie Brazell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 49,51

Datum: 26. August 2004, 22:30 Uhr

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Ezekiel Kemboi KeniaKenia KEN 8:05,81
2 Brimin Kiprop Kipruto KeniaKenia KEN 8:06,11
3 Paul Kipsiele Koech KeniaKenia KEN 8:06,64
4 Musa Amer Obaid KatarKatar QAT 8:07,18 PB
5 Luis Miguel Martín SpanienSpanien ESP 8:11,64
6 Simon Vroemen NiederlandeNiederlande NED 8:13,25
7 Bouabdellah Tahri FrankreichFrankreich FRA 8:14,26
8 Ali Ezzine MarokkoMarokko MAR 8:15,58

Datum: 24. August 2004, 21:40 Uhr

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Jason Gardener
Darren Campbell
Marlon Devonish
Mark Lewis-Francis
38,07
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Shawn Crawford
Justin Gatlin
Coby Miller
Maurice Greene
im Vorlauf außerdem:
Darvis Patton
38,08
3 NigeriaNigeria Nigeria Olusoji Fasuba
Uchenna Emedolu
Aaron Egbele
Deji Aliu
38,23
4 JapanJapan Japan Hiroyasu Tsuchie
Shingo Suetsugu
Shinji Takahira
Nobuharu Asahara
38,49
5 PolenPolen Polen Zbigniew Tulin
Łukasz Chyła
Marcin Jędrusiński
Marcin Urbaś
38,54
6 AustralienAustralien Australien Adam Basil
Paul Di Bella
Patrick Johnson
Joshua Ross
38,56
7 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Nicconnor Alexander
Marc Burns
Ato Boldon
Darrel Brown
38,60
8 BrasilienBrasilien Brasilien Cláudio Roberto Souza
Édson Ribeiro
André da Silva
Vicente de Lima
38,67

Datum: 28. August, 21:45 Uhr

Das favorisierte US-Team verpatzte einen Stabwechsel an derselben Stelle wie tags zuvor die US-amerikanische Frauenmannschaft. Die US-Amerikaner konnten wieder auf die Briten aufschließen, verpassten den Sieg aber um eine Hundertstelsekunde.

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Otis Harris
Derrick Brew
Jeremy Wariner
Darold Williamson
2:55,91
2 AustralienAustralien Australien John Steffensen
Mark Ormrod
Patrick Dwyer
Clinton Hill
im Vorlauf außerdem:
Kelly Willie
Andrew Rock
3:00,60
3 NigeriaNigeria Nigeria James Godday
Musa Audu
Saul Weigopwa
Enefiok Udo-Obong
3:00,90
4 JapanJapan Japan Yuki Yamaguchi
Jun Osakada
Tomohiro Itō
Mitsuhiro Satō
3:00,99
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Timothy Benjamin
Sean Baldock
Malachi Davis
Matthew Elias
3:01,07
6 BahamasBahamas Bahamas Nathaniel McKinney
Aaron Cleare
Andrae Williams
Chris Brown
im Vorlauf außerdem:
Dennis Darling
3:01,88
7 DeutschlandDeutschland Deutschland Ingo Schultz
Kamghe Gaba
Ruwen Faller
Bastian Swillims
3:02,22
8 BotswanaBotswana Botswana Johnson Kubisa
California Molefe
Gaolesiela Salang
Kagiso Kilego
im Vorlauf außerdem:
Oganeditse Moseki
3:02,49

Datum: 28. August 2004, 22:25 Uhr

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Ivano Brugnetti ItalienItalien ITA 1:19:40
2 Francisco Javier Fernández SpanienSpanien ESP 1:19:45
3 Nathan Deakes AustralienAustralien AUS 1:20:02
4 Jefferson Pérez EcuadorEcuador ECU 1:20:38
5 Juan Manuel Molina SpanienSpanien ESP 1:20:55
6 Zhu Hongjun China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1:21:40
7 Wladimir Andrejew RusslandRussland RUS 1:21:53
8 André Höhne DeutschlandDeutschland GER 1:21:56

Datum: 20. August 2004, 9:00 Uhr

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Korzeniowski PolenPolen POL 3:38:46
2 Denis Nischegorodow RusslandRussland RUS 3:42:50
3 Alexei Wojewodin RusslandRussland RUS 3:43:34
4 Yu Chaohong China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 3:43:45
5 Jesús Ángel García SpanienSpanien ESP 3:44:42
6 Roman Magdziarczyk PolenPolen POL 3:48:11
7 Grzegorz Sudoł PolenPolen POL 3:49:09 PB
8 Santiago Pérez SpanienSpanien ESP 3:49:48

Datum: 27. August 2004, 7:00 Uhr

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Stefan Holm SchwedenSchweden SWE 2,36
2 Matt Hemingway Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,34
3 Jaroslav Bába TschechienTschechien CZE 2,34 PB
4 Jamie Nieto Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,34 PB
5 Andrij Sokolowskyj UkraineUkraine UKR 2,32
6 Jaroslaw Rybakow RusslandRussland RUS 2,32
7 Mark Boswell KanadaKanada CAN 2,29
8 Svatoslav Ton TschechienTschechien CZE 2,29
...
25 Roman Fricke DeutschlandDeutschland GER 2,20

Datum: 22. August 2004, 19:30 Uhr

Der Weißrusse Aleksej Lesnitschij wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. Lesnitschij hatte im Vorkampf zwar keinen gültigen Versuch geschafft und kam damit erst gar nicht in die Wertung, doch wurde bei der Dopingkontrolle die Substanz Clenbuterol nachgewiesen. Er wurde daraufhin von den Spielen ausgeschlossen und für zwei Jahre gesperrt.[8]

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Timothy Mack Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,95 Olympischer Rekord
2 Toby Stevenson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,90
3 Giuseppe Gibilisco ItalienItalien ITA 5,85
4 Igor Pawlow RusslandRussland RUS 5,75 PB
5 Danny Ecker DeutschlandDeutschland GER 5,75
6 Lars Börgeling DeutschlandDeutschland GER 5,75
7 Derek Miles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,75
8 Alexander Awerbuch IsraelIsrael ISR 5,65
...
11 Tim Lobinger DeutschlandDeutschland GER 5,55

Datum: 27. August 2004, 20:00 Uhr

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dwight Phillips Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,59
2 John Moffitt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,47 PB
3 Joan Lino Martínez SpanienSpanien ESP 8,32 PB
4 James Beckford JamaikaJamaika JAM 8,31
5 Christopher Tomlinson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8,25
6 Ignisious Gaisah GhanaGhana GHA 8,24
7 Iván Pedroso KubaKuba CUB 8,23
8 Bogdan Țăruș RumänienRumänien ROM 8,21

Datum: 26. August 2004, 20:20 Uhr

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Olsson SchwedenSchweden SWE 17,79 NR
2 Marian Oprea RumänienRumänien ROM 17,55
3 Daniil Burkenja RusslandRussland RUS 17,48
4 Yoandri Betanzos KubaKuba CUB 17,47
5 Jadel Gregório BrasilienBrasilien BRA 17,31
6 Christos Meletoglou GriechenlandGriechenland GRE 17,13
7 Wiktor Guschtschinski RusslandRussland RUS 17,11
8 Yoelbi Quesada KubaKuba CUB 16,96

Datum: 22. August, 20:10 Uhr

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Adam Nelson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,16
2 Joachim Olsen DanemarkDänemark DEN 21,07
3 Manuel Martínez SpanienSpanien ESP 20,84
4 Andrej Michnewitsch Weissrussland 1995Weißrussland BLR 20,60
5 Jury Bjalou Weissrussland 1995Weißrussland BLR 20,34
6 Justin Anlezark AustralienAustralien AUS 20,31
7 Ralf Bartels DeutschlandDeutschland GER 20,26
8 John Godina Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,19

Datum: 18. August 2004, 17:30 Uhr

Der Wettbewerb fand im antiken Stadion von Olympia statt. Dem ursprünglich erstplatzierten Ukrainer Jurij Bilonoh wurde am 5. Dezember 2012 seine Medaille wegen Dopings offiziell aberkannt.[9]

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Virgilijus Alekna Litauen 1989Litauen LTU 69,89 Olympischer Rekord
2 Zoltán Kővágó UngarnUngarn HUN 67,04
3 Aleksander Tammert EstlandEstland EST 66,66
4 Wassil Kapzjuch Weissrussland 1995Weißrussland BLR 65,10
5 Frantz Kruger SudafrikaSüdafrika RSA 64,34
6 Casey Malone Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 64,33
7 Lars Riedel DeutschlandDeutschland GER 62,80
8 Hannes Hopley SudafrikaSüdafrika RSA 62,58

Datum: 23. August, 20:20 Uhr

Ursprünglich siegte der Ungar Róbert Fazekas. Nach dem Wettbewerb verweigerte er zunächst die Dopingkontrolle und wurde anschließend bei dem Versuch ertappt, seine Urinprobe mit Fremdurin zu vertauschen. Daraufhin wurde ihm die Goldmedaille aberkannt.[10]

Lars Riedel musste den Wettkampf nach drei Versuchen – nur einer mit 62,80 m gültig – beenden. Beim fünfmaligen Weltmeister und Olympiasieger von Atlanta brach eine alte Verletzung auf, dennoch belegte er Platz sieben. Als zweitbester Deutscher wurde Torsten Schmidt bei seinem ersten Olympiaeinsatz Neunter, nachdem der dritte deutsche Teilnehmer Michael Möllenbeck in der Qualifikation ausgeschieden war.

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Kōji Murofushi JapanJapan JPN 82,91
2 Silbermedaille nicht vergeben
3 Eşref Apak TurkeiTürkei TUR 79,81
4 Wadsim Dsewjatouski Weissrussland 1995Weißrussland BLR 78,82
5 Krisztián Pars UngarnUngarn HUN 78,73
6 Primož Kozmus SlowenienSlowenien SLO 78,56
7 Libor Charfreitag SlowakeiSlowakei SLK 77,54
8 Karsten Kobs DeutschlandDeutschland GER 76,30
...
11 Markus Esser DeutschlandDeutschland GER 72,51

Datum: 22. August 2004, 21:15 Uhr

Ursprünglich belegte der Ungar Adrián Annus mit einer Weite von 83,19 m Platz eins. Nachdem Annus zu einer vom Internationalen Olympischen Komitee angesetzten Zielkontrolle in Ungarn nicht erschien, wurde ihm die Goldmedaille aberkannt.[11] Am 5. Dezember 2012 wurde auch dem weißrussischen Bronzemedaillengewinner Iwan Zichan, der nach Annus’ Disqualifikation auf Platz zwei vorgerückt war, wegen Dopings seine Medaille aberkannt.[12] Die Silbermedaille wurde danach vom IOC nicht neu vergeben.[22]

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Andreas Thorkildsen NorwegenNorwegen NOR 86,50 PB
2 Vadims Vasiļevskis LettlandLettland LAT 84,95 PB
3 Sergei Makarow RusslandRussland RUS 84,74
4 Steve Backley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 84,13
5 Alexander Iwanow RusslandRussland RUS 83,31
6 Andrus Värnik EstlandEstland EST 83,25
7 Ēriks Rags LettlandLettland LAT 83,14
8 Tero Pitkämäki FinnlandFinnland FIN 83,01

Datum: 28. August 2004, 20:40 Uhr

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Punkte
1 Roman Šebrle TschechienTschechien CZE 8893 Olympischer Rekord
2 Bryan Clay Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8820
3 Dmitri Karpow KasachstanKasachstan KAZ 8725 AS
4 Dean Macey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8414
5 Chiel Warners NiederlandeNiederlande NED 8343
6 Attila Zsivóczky UngarnUngarn HUN 8287
7 Laurent Hernu FrankreichFrankreich FRA 8237
8 Erki Nool EstlandEstland EST 8235

Datum: 23. / 24. August 2004

Der Österreicher Roland Schwarzl wurde mit 8102 Punkten Zehnter. Florian Schönbeck aus Deutschland belegte mit 8077 Punkten Rang zwölf und sein Landsmann Stefan Drews mit 7926 Punkten Rang neunzehn. Dennis Leyckes, ebenfalls Deutschland, konnte durch eine Verletzung schon den 400-Meter-Lauf nicht mehr absolvieren. Weltmeister Tom Pappas (USA) hatte beim ersten Anlauf im Stabhochsprung Probleme mit dem Fuß und konnte den Wettkampf anschließend nicht mehr fortsetzen.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Julija Neszjarenka Weissrussland 1995Weißrussland BLR 10,93
2 Lauryn Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,96
3 Veronica Campbell JamaikaJamaika JAM 10,97
4 Iwet Lalowa BulgarienBulgarien BUL 11,00
5 Aleen Bailey JamaikaJamaika JAM 11,05
6 Sherone Simpson JamaikaJamaika JAM 11,07
7 Debbie Ferguson BahamasBahamas BAH 11,16
8 LaTasha Colander Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,18

Datum: 21. August 2004, 22:55 Uhr

Wind: - 0,1 m/s

Die Ukrainerin Schanna Block erreichte das Halbfinale und schied dort als Sechste ihres Laufs aus. Im Oktober 2011 wurde sie dann wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.[13]

Ungereimtheiten gab es bei der Siegerin über 100 Meter Julija Neszjarenka aus Weißrussland. Sie wurde nach Angaben des polnischen Leichtathletikverbands zwei Jahre vor den Spielen des Dopingmissbrauchs mittels Clenbuterol überführt. Da das zuständige Labor jedoch keine Akkreditierung für die IAAF oder das IOC hatte, blieb dieses Resultat für immer ohne Folgen.[21]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Veronica Campbell JamaikaJamaika JAM 22,05 PB
2 Allyson Felix Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,18 JWR
3 Debbie Ferguson BahamasBahamas BAH 22,30
4 Aleen Bailey JamaikaJamaika JAM 22,42
5 Iwet Lalowa BulgarienBulgarien BUL 22,57
6 Kim Gevaert BelgienBelgien BEL 22,42
7 Abiodun Oyepitan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 22,87
7 Muna Lee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,87

Datum: 25. August 2004, 23:20 Uhr

Wind: + 0,8 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Tonique Williams-Darling BahamasBahamas BAH 49,41
2 Ana Guevara MexikoMexiko MEX 49,56
3 Natalja Antjuch RusslandRussland RUS 49,89
4 Monique Hennagan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 49,97
5 DeeDee Trotter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,00 PB
6 Sanya Richards Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,19
7 Christine Amertil BahamasBahamas BAH 50,37
8 Natalja Nasarowa RusslandRussland RUS 50,65

Datum: 24. August 2004, 22:50 Uhr

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Kelly Holmes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:56,38
2 Hasna Benhassi MarokkoMarokko MAR 1:56,43 NR
3 Jolanda Čeplak SlowenienSlowenien SLO 1:56,43
4 Maria de Lurdes Mutola MosambikMosambik MOZ 1:56,51
5 Tatjana Andrianowa RusslandRussland RUS 1:56,88
6 Jearl Miles Clark Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:57,27
7 Maria Cioncan RumänienRumänien ROM 1:59,62
8 Zulia Calatayud KubaKuba CUB 2:00,95

Datum: 23. August 2004, 20:55 Uhr

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kelly Holmes nach ihrem Sieg über 1500 Meter
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Kelly Holmes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:57,90 NR
2 Tatjana Tomaschowa RusslandRussland RUS 3:58,12 PB
3 Maria Cioncan RumänienRumänien ROM 3:58,39 PB
4 Natalja Jewdokimowa RusslandRussland RUS 3:59,05 PB
5 Daniela Jordanowa BulgarienBulgarien BUL 3:59,10 PB
6 Lidia Chojecka PolenPolen POL 3:59,27
7 Anna Jakubczak PolenPolen POL 4:00,15 PB
8 Elvan Abeylegesse TurkeiTürkei TUR 4:00,67

Datum: 28. August, 20:30 Uhr

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Meseret Defar Athiopien 1996Äthiopien ETH 14:45,65
2 Isabella Ochichi KeniaKenia KEN 14:48,19
3 Tirunesh Dibaba Athiopien 1996Äthiopien ETH 14:51,83
4 Jelena Sadoroschnaja RusslandRussland RUS 14:55,52
5 Joanne Pavey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 14:57,87
6 Gulnara Samitowa RusslandRussland RUS 15:02,30
7 Irina Mikitenko DeutschlandDeutschland GER 15:03,36
8 Sun Yingjie China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 15:07,23

Datum: 23. August 2004, 22:00 Uhr

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Xing Huina China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 30:24,36 PB
2 Ejegayehu Dibaba Athiopien 1996Äthiopien ETH 30:24,98 PB
3 Derartu Tulu Athiopien 1996Äthiopien ETH 30:26,42
4 Werknesh Kidane Athiopien 1996Äthiopien ETH 30:28,30
5 Lornah Kiplagat NiederlandeNiederlande NED 30:31,92
6 Sun Yingjie China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 30:54,37
7 Jeļena Prokopčuka LettlandLettland LAT 31:04,10 NR
8 Lidija Grigorjewa RusslandRussland RUS 31:04,62

Datum: 27. August 2004, 21:50 Uhr

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Mizuki Noguchi JapanJapan JPN 2:26:20
2 Catherine Ndereba KeniaKenia KEN 2:26:32
3 Deena Kastor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:27:20
4 Elfenesh Alemu Athiopien 1996Äthiopien ETH 2:28:15
5 Reiko Tosa JapanJapan JPN 2:28:44
6 Olivera Jevtić Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro SCG 2:31:15
7 Naoko Sakamoto JapanJapan JPN 2:31:43
8 Ljudmila Petrowa RusslandRussland RUS 2:31:56
...
18 Luminita Zaituc DeutschlandDeutschland GER 2:36:45
DNF Ulrike Maisch DeutschlandDeutschland GER

Datum: 22. August 2004, 18.00 Uhr

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Joanna Hayes Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,37 Olympischer Rekord
2 Olena Krassowska UkraineUkraine UKR 12,45 PB
3 Melissa Morrison-Howard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,56
4 Marija Korotejewa RusslandRussland RUS 12,72
5 Lacena Golding-Clarke JamaikaJamaika JAM 12,73
6 Angela Whyte KanadaKanada CAN 12,81
DNF Perdita Felicien KanadaKanada CAN
Irina Schewtschenko RusslandRussland RUS

Datum: 24. August 2004, 22:30 Uhr

Wind: + 1,5 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fani Chalkia GriechenlandGriechenland GRE 52,82
2 Ionela Târlea-Manolache RumänienRumänien ROM 53,38
3 Tetjana Tereschtschuk-Antipowa UkraineUkraine UKR 53,44
4 Sheena Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 53,83
5 Jana Pittman AustralienAustralien AUS 53,92
6 Jekaterina Bikert RusslandRussland RUS 54,18
7 Brenda Taylor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 54,97
8 Julija Petschonkina RusslandRussland RUS 55,79

Datum: 25. August 2004, 21:55 Uhr

Fani Chalkia lief im zweiten Semifinale einen Olympischen Rekord in 52,77 s.

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 JamaikaJamaika Jamaika Tayna Lawrence
Sherone Simpson
Aleen Bailey
Veronica Campbell
im Vorlauf außerdem:
Beverly McDonald
41,73 NR
2 RusslandRussland Russland Olga Fjodorowa
Julija Tabakowa
Irina Chabarowa
Larissa Kruglowa
42,27
3 FrankreichFrankreich Frankreich Véronique Mang
Muriel Hurtis
Sylviane Félix
Christine Arron
42,54
4 BahamasBahamas Bahamas Tamicka Clarke
Chandra Sturrup
Shandria Brown
Debbie Ferguson
42,69
5 Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland Julija Neszjarenka
Natallja Safronnikawa
Alena Neumjarschyzkaja
Aksana Drahun
42,94 NR
6 BelgienBelgien Belgien Katleen De Caluwe
Lien Huyghebaert
Élodie Ouédraogo
Kim Gevaert
43,11
7 NigeriaNigeria Nigeria Gloria Kemasuode
Mercy Nku
Oludamola Osayomi
Endurance Ojokolo
43,42
DNF Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Angela Williams
Marion Jones
Lauryn Williams
LaTasha Colander

Datum: 27. August 2004, 22:45 Uhr

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA DeeDee Trotter
Monique Henderson
Sanya Richards
Monique Hennagan
im Vorlauf außerdem:
Crystal Cox
Moushaumi Robinson
3:19,01
2 RusslandRussland Russland Olesja Krasnomowez
Natalja Nasarowa
Olesja Sykina
Natalja Antjuch
im Vorlauf außerdem:
Natalja Iwanowa
Tatjana Firowa
3:20,16
3 JamaikaJamaika Jamaika Novlene Williams
Michelle Burgher
Nadia Davy
Sandie Richards
im Vorlauf außerdem:
Ronetta Smith
3:22,00
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Donna Fraser
Catherine Murphy
Christine Ohuruogu
Lee McConnell
im Vorlauf außerdem:
Helen Karagounis
3:25,12
5 PolenPolen Polen Zuzanna Radecka
Monika Bejnar
Małgorzata Pskit
Grażyna Prokopek
3:25,22
6 RumänienRumänien Rumänien Angela Moroșanu
Alina Râpanu
Maria Rus
Ionela Târlea-Manolache
3:26,81
7 IndienIndien Indien Satti Geetha
K. Matthews Beenamol
Chitra K. Soman
Rajwinder Kaur
im Vorlauf außerdem:
Manjeet Kaur
3:28,51
8 GriechenlandGriechenland Griechenland Chariklia Bounda
Chrysoula Ngoundenoudi
Dimitra Dova
Fani Chalkia
3:45,70

Datum: 28. August, 22:00 Uhr

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Athanasia Tsoumeleka GriechenlandGriechenland GRE 1:29:12 PB
2 Olimpiada Iwanowa RusslandRussland RUS 1:29:16
3 Jane Saville AustralienAustralien AUS 1:29:25
4 Ryta Turawa Weissrussland 1995Weißrussland BLR 1:29:39
5 Melanie Seeger DeutschlandDeutschland GER 1:29:52
6 Elisa Rigaudo ItalienItalien ITA 1:29:57
7 María Vasco SpanienSpanien ESP 1:30:06
8 Wang Liping China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1:30:16

Datum: 23. August 2004, 9:00 Uhr

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Slessarenko RusslandRussland RUS 2,06 Olympischer Rekord
2 Hestrie Cloete SudafrikaSüdafrika RSA 2,02
3 Wita Stjopina UkraineUkraine UKR 2,02 PB
4 Amy Acuff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1,99
5 Iryna Mychaltschenko UkraineUkraine UKR 1,96
6 Anna Tschitscherowa RusslandRussland RUS 1,96
7 Oana Pantelimon RumänienRumänien ROM 1,93
8 Monica Iagăr RumänienRumänien ROM 1,93
...
23 Corinne Müller SchweizSchweiz SUI 1,89

Datum: 28. August, 20:00 Uhr

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa RusslandRussland RUS 4,91 Weltrekord
2 Swetlana Feofanowa RusslandRussland RUS 4,75
3 Anna Rogowska PolenPolen POL 4,70
4 Monika Pyrek PolenPolen POL 4,55
5 Thorey Edda Elisdottir IslandIsland ISL 4,55
6 Naroa Agirre SpanienSpanien ESP 4,40
Anschela Balachonowa UkraineUkraine UKR
Vanessa Boslak FrankreichFrankreich FRA
Dana Ellis KanadaKanada CAN

Datum: 24. August 2004, 20:55 Uhr

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Lebedewa RusslandRussland RUS 7,07
2 Irina Simagina RusslandRussland RUS 7,05
3 Tatjana Kotowa RusslandRussland RUS 7,05
4 Bronwyn Thompson AustralienAustralien AUS 6,96
5 Anju Bobby George IndienIndien IND 6,83 NR
6 Jade Johnson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,80 PB
7 Tünde Vaszi UngarnUngarn HUN 6,73
8 Bianca Kappler DeutschlandDeutschland GER 6,66

Datum: 27. August 2004, 20:05 Uhr

Marion Jones (USA), die mit einer Weite von 6,85 m den fünften Platz belegt hatte, wurde im Gefolge der BALCO-Affäre nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.[14]

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Françoise Mbango Etone KamerunKamerun CMR 15,30 AF
2 Chrysopigi Devetzi GriechenlandGriechenland GRE 15,25
3 Tatjana Lebedewa RusslandRussland RUS 15,14
4 Trecia Smith JamaikaJamaika JAM 15,02
5 Yamilé Aldama SudanSudan SUD 14,99
6 Baya Rahouli AlgerienAlgerien ALG 14,86
7 Magdelín Martínez ItalienItalien ITA 14,85
8 Anna Pjatych RusslandRussland RUS 14,79

Datum: 23. August 2004, 18:45 Uhr

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yumileidi Cumbá KubaKuba CUB 19,59
2 Nadine Kleinert DeutschlandDeutschland GER 19,55
3 Bronzemedaille nicht vergeben
4 Nadseja Astaptschuk Weissrussland 1995Weißrussland BLR 19,01
5 Natallja Charaneka Weissrussland 1995Weißrussland BLR 18,96
6 Krystyna Zabawka PolenPolen POL 18,64
7 Misleydis González KubaKuba CUB 18,59
8 Valerie Adams NeuseelandNeuseeland NZL 18,56

Datum: 18. August 2004, 17:30 Uhr

Das Kugelstoßen der Frauen wurde von gleich drei Dopingfällen überschattet.

  • Der Russin Irina Korschanenko wurde die Goldmedaille, die sie für ihre Weite von 21,06 m erhalten hatte, wegen Dopings aberkannt.[16] Die dahinter platzierten Sportlerinnen rückten daraufhin jeweils einen Platz vor.
  • Die Usbekin Olga Shchukina – hier in Athen nicht über die Qualifikation hinausgekommen – war bei einer Trainingskontrolle kurz vor den Spielen positiv auf Clenbuterol getestet worden, was jedoch erst nach den Spielen von Athen offiziell wurde. Ihr Resultat wurde annulliert und sie wurde vom Weltverband IAAF für zwei Jahre gesperrt.[17]
  • Am 5. Dezember 2012 wurde der nun neuen russischen Bronzemedaillengewinnerin Swetlana Kriweljowa (19,49 m) die Medaille ebenfalls wegen Dopings aberkannt.[15] Die Bronzemedaille wurde vom IOC nun nicht mehr neu vergeben.[23]

Der Wettbewerb fand im antiken Stadion von Olympia statt.

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Natalja Sadowa RusslandRussland RUS 67,02
2 Anastasia Kelesidou GriechenlandGriechenland GRE 66,68
3 Věra Pospíšilová-Cechlová TschechienTschechien CZE 66,08
4 Olena Antonowa UkraineUkraine UKR 65,75
5 Nicoleta Grasu RumänienRumänien ROM 64,92
6 Beatrice Faumuina NeuseelandNeuseeland NZL 63,45
7 Ekaterini Vongoli GriechenlandGriechenland GRE 62,37
8 Li Yanfeng China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 61,05

Datum: 21. August 2004, 21:10 Uhr

Der Weißrussin Iryna Jattschanka wurde die Bronzemedaille 2012 wegen Dopings aberkannt.[18]

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olga Kusenkowa RusslandRussland RUS 75,02 Olympischer Rekord
2 Yipsi Moreno KubaKuba CUB 73,36
3 Yunaika Crawford KubaKuba CUB 73,16 PB
4 Betty Heidler DeutschlandDeutschland GER 72,73 DR
5 Kamila Skolimowska PolenPolen POL 72,57
6 Wolha Zander Weissrussland 1995Weißrussland BLR 72,27
7 Zhang Wenxiu China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 72,03
8 Iryna Sekatschowa UkraineUkraine UKR 70,40

Datum: 25. August 2004, 22:10 Uhr

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Osleidys Menéndez KubaKuba CUB 71,53 Olympischer Rekord
2 Steffi Nerius DeutschlandDeutschland GER 65,82
3 Mirela Maniani GriechenlandGriechenland GRE 64,29
4 Nikola Brejchová TschechienTschechien CZE 64,23
5 Sonia Bisset KubaKuba CUB 63,54
6 Laverne Eve BahamasBahamas BAH 62,77
7 Noraida Bicet KubaKuba CUB 62,51
8 Tetjana Ljachowytsch UkraineUkraine UKR 61,75

Datum: 27. August, 20:55 Uhr

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Carolina Klüft SchwedenSchweden SWE 6952
2 Austra Skujytė Litauen 1989Litauen LTU 6435
3 Kelly Sotherton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6424
4 Shelia Burrell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6296
5 Jelena Prochorowa RusslandRussland RUS 6289
6 Sonja Kesselschläger DeutschlandDeutschland GER 6287
7 Marie Collonvillé FrankreichFrankreich FRA 6279
8 Natalja Dobrynska UkraineUkraine UKR 6255

Datum: 20./21. August 2004

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Official Report of the XXVIIIth Olympiad, Results Athletics, englisch/französisch (PDF, 3054 KB), abgerufen am 19. April 2018
  2. Korea plant vereinigtes Team, Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. März 2003, abgerufen am 19. April 2018
  3. Wie die Olympischen Spiele Griechenland ruinierten, Zeit Online 29. Juli 2012, abgerufen am 19. April 2018
  4. Griechenland: Olympische Spiele 2004 brachten 12 Milliarden Euro Schulden, Deutsche MittelstandsNachrichten 27. Februar 2012, abgerufen am 19. April 2018
  5. a b Einer der grössten Olympia-Skandale: Kenteris und Thanou und der mysteriöse Töff-Unfall auf www.watson.ch, 12. August 2017, abgerufen am 19. April 2018
  6. a b Athletes Sanctioned for a Doping Offence Committed 2003-2008 iaaf.org (Memento vom 15. August 2012 im Internet Archive), abgerufen am 20. April 2018
  7. a b Meldung auf ESPN vom 6. Februar 2010 (engl.), abgerufen am 24. April 2018
  8. a b Meldung auf N24 vom 30. August 2004, abgerufen am 27. April 2018
  9. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  10. a b Austausch von Körperflüssigkeiten Frankfurter Allgemeine Zeitung 30. April 2004, abgerufen am 19. April 2018
  11. a b Hammerwurf-Olympiasieger Annus gibt Gold ab, RP Online 21. Oktober 2004, abgerufen am 19. April 2018
  12. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  13. a b List of athletes currently serving a period of ineligibility as a result of an anti-doping rule violation under IAAF Rules, IAAF. 2. November 2012. Abgerufen am 5. Mai 2018. 
  14. a b Marion Jones hofft auf eine kurze Haftstrafe auf welt.de, 6. Oktober 2007, abgerufen am 19. April 2018
  15. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  16. a b Korschanenko verliert Gold - Kleinert gewinnt Silber Frankfurter Allgemeine Zeitung 23. August 2004, abgerufen am 19. April 2018
  17. a b Shchukina tested positive for Clenbuterol Offizielle Seite des IOC 20. August 2004, abgerufen am 14. Mai 2018
  18. a b IOC Media Relations Team: IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples (Englisch) Internationales Olympisches Komitee. 5. Dezember 2012. Abgerufen am 19. April 2018.
  19. [1] auf spox.com, 18. Juni 2008, abgerufen am 19. April 2018
  20. Doping - Weltmeisterin Torri Edwards erwischt Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. Juli 2004, abgerufen am 19. April 2018
  21. a b Doping-Affäre um Nesterenko wohl ohne Folgen Kölner Stadt-Anzeiger 14. September 2004, abgerufen am 19. April 2018
  22. Athletics at the 2004 Athina Summer Games: Men’s Hammer Throw. Olympics at Sports-Reference.com, abgerufen am 16. Juni 2015 (englisch).
  23. Athletics at the 2004 Athina Summer Games: Women’s Shot Put. Olympics at Sports-Reference.com, abgerufen am 16. Juni 2015 (englisch).