Matula – Der Schatten des Berges

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelMatula – Der Schatten des Berges
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2018
Länge88 Minuten
Stab
RegieThorsten Näter
DrehbuchBen Braeunlich
ProduktionAnette Kaufmann,
Klaus Laudi
MusikAxel Donner
KameraJoachim Hasse
SchnittJulia von Frihling
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
Matula

Nachfolger →
Matula – Tod auf Mallorca

Matula – Der Schatten des Berges ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2018 und ist eine Fortsetzung von Matula. Die Erstausstrahlung war am Karfreitag 2018.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matula will nach Italien reisen, jedoch zwingt ihn ein Motorschaden an seinem klapprigen Kleinbus zu einem unfreiwilligen Aufenthalt in einem Wintersportort, in dem die Bevölkerung einen merkwürdigen verschwiegenen Eindruck macht. In einer Kneipe beobachtet er eine Auseinandersetzung zwischen zwei Dorfbewohnern. Beim Wandern mit seinem Begleiter, dem Hund „Dr. Renz“, entdeckt er am nächsten Morgen die Leiche eines der Kontrahenten.

Zwar scheint es zunächst so, als sei der Tote, der Metzger Martin Wiesner, bei einem selbstverschuldeten Kletterunfall ums Leben gekommen, doch schon bald kommen Matula Zweifel an dieser Unfall-Theorie. Mit den örtlichen Polizisten Janosch Grebe und Valentin Leipold, beginnt er, heimlich zu ermitteln. Grebe präsentiert ihm jedoch schnell Fakten, die beweisen sollen, dass Wiesner in Wahrheit Suizid begangen haben soll. Doch auch diese Indizien erscheinen Matula zweifelhaft.

Das führt allerdings dazu, dass Matula von der Dorfbevölkerung argwöhnisch beäugt wird. Dabei kommt ans Licht, dass eine im Dorf unbeliebte Familie bei einer Brandstiftung in ihrem Haus auf der Alm ums Leben kam und dieser Vorfall als Schwelbrand abgetan wurde. Da das Dorf sich gegen ihn verschwört, gerät Matula in große Gefahr. Mit Hilfe von Leipold, der aufgrund eines Auslandsaufenthalts nichts von der Verschwörung wusste und sie daher auch aufklären will, gelingt jedoch die Rettung und die Aufdeckung der Brandstiftung.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde im Frühjahr im Allgäu gedreht. Der Film behandelt Motive des Theaterstücks Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt. Zudem hängt im Hotel Alpenhof in seinem Zimmer ein Kruzifix, und Matula hängt es ab.[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„«Das ist bloß ein harmloser alter Mann ohne Beschäftigung – der tut nichts.» Weit gefehlt – Josef Matula, einst Privatdetektiv an der Seite wechselnder Anwälte im ZDF-Dauerbrenner «Ein Fall für Zwei», ermittelt bereits zum zweiten Mal solo.“

SVZ.de[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei 5,09 Millionen Zusehern erzielte der Film einen Marktanteil von 16,7 Prozent, von denen 0,67 Millionen alias 6,6 Prozent Marktanteil aus der Zielgruppe stammten.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Presse-Agentur: Matula – Der Schatten des Berges – Schwäbische. In: schwaebische.de. 30. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.
  2. dpa: TV-Tipp: Matula – Der Schatten des Berges –. In: svz.de. 30. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.
  3. Alles zu Matula – Der Schatten des Berges. In: quotenmeter.de. 30. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.