Melanie Hoffmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche



Melanie Hoffmann
Informationen über die Spielerin
Voller Name Melanie Hoffmann
Geburtstag 29. November 1974
Geburtsort HaanDeutschland
Größe 162 cm
Position Mittelfeldspielerin
Vereine in der Jugend
Garather SV
TuS Xanten
Fortuna Düsseldorf
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
bis 1994
1994–2003
2003–2004
2005–2013
KBC Duisburg
FCR 2001 Duisburg
Philadelphia Charge
SG Essen-Schönebeck

83 (43)

167 (52)
Nationalmannschaft
1995–2000 Deutschland 36 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 12. Mai 2013

Melanie Hoffmann (* 29. November 1974 in Haan) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin.

Werdegang[Bearbeiten]

Mit sechs Jahren begann Melanie Hoffmann mit dem Fußballspielen, als sie mit Kindern aus der Nachbarschaft auf der Straße kickte. Über die Stationen Garather SV, TuS Xanten, Fortuna Düsseldorf und KBC Duisburg gelangte die Mittelfeldspielerin zum FC Rumeln-Kaldenhausen. 1995 gab sie ihr Debüt in der Nationalmannschaft beim Spiel gegen die Schweiz. Im gleichen Jahr wurde sie mit der Nationalmannschaft Vizeweltmeisterin.

Zwei Jahre später gewann sie mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaft. 1998 folgten die ersten Erfolge auf Vereinsebene. Mit dem FC Rumeln-Kaldenhausen gewann sie sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal. Zwei Jahre später wurde auch der DFB-Hallenpokal gewonnen. Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney errang Hoffmann die Bronzemedaille. Das Spiel um Platz drei gegen Brasilien war gleichzeitig ihr 36. und letztes Länderspiel. 2003 wechselte Hoffmann in die amerikanische Profiliga WUSA und spielte dort für die Philadelphia Charge, wo Sie am Ende der Saison ins All-Star Team berufen wurde. Nach dem Ende der Saison 2003 meldete die WUSA das Ende des professionellen Frauenfussballs, und Hoffmann ging zurück zum FCR Duisburg 2001. Im Jahr 2005 wechselte sie dann zum Ligakonkurrenten SGS Essen, wo sie bis zum 30. Juni 2013 spielte [1] und zuletzt Mannschaftskapitänin war.

Hoffmann war eine der wenigen hauptberuflichen Fußballspielerinnen.[2]

Leben[Bearbeiten]

Melanie Hoffmann lebt in Kalkar und ist als Floristin tätig. Am 22. November 2013 war sie Kandidatin bei Wer wird Millionär, kam aber nicht auf den Stuhl. [3]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Vizeweltmeisterin 1995
  • Europameisterin 1997
  • Olympische Bronzemedaille 2000
  • Deutsche Meisterin 1998
  • Deutsche Pokalsiegerin 1998
  • DFB-Hallenpokalsiegerin 2000
  • 36 Länderspiele, zwei Tore

Webslinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SGS mustert Spielführerin Melanie Hoffmann aus vom 9. Mai 2013
  2. SGS Essen: Hoffmann bleibt - RevierSport Online
  3. WWM-Sendung vom 22. November 2013