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Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Schweden
Sverige
Logo des SFB
Verband Svenska Fotbollförbundet
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Tony Gustavsson
Co-Trainer Lilie Persson
Kapitänin Kosovare Asllani
Rekordspielerin Caroline Seger (240)
Rekordtorschützin Lotta Schelin (88)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SWE
FIFA-Rang 5. (1993,396 Punkte)
(Stand: 11. Dezember 2025)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
632 Spiele
374 Siege
115 Unentschieden
143 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Finnland Finnland 0:0 Schweden SchwedenSchweden
(Mariehamn, Finnland; 25. August 1973[2])
Höchster Sieg
SchwedenSchweden Schweden 17:0 Aserbaidschan Aserbaidschan
(Göteborg, Schweden; 23. Juni 2010)
Höchste Niederlagen
zehnmal 0:4
(gegen Norwegen (3), England (2), Australien (1), China (1), Deutschland (1), Spanien (1) und die USA (1))
Brasilien Brasilien 5:1 Schweden SchwedenSchweden
(Rio de Janeiro, BRA; 6. August 2016)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 9 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Zweiter (2003)
Europameisterschaften
Endrundenteilnahmen 10 (12[3]) (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Sieger (1984)
Olympische Spiele
Silber 2016
Silber 2020
(Stand: 14. April 2026)

Die schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen (schwedisch: „Damlandslaget“) ist eine vom verantwortlichen Trainer („Förbundskapten“) getroffene repräsentative Auswahl von schwedischen Fußballspielerinnen für ein internationales Spiel.

Die schwedische Frauenfußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichsten Frauenfußballnationalmannschaften der Welt. Sie nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Welt- und Europameisterschaften sowie allen bis 2021 ausgetragenen olympischen Fußballturnieren der Frauen teil. Allerdings konnten sie bisher dort nur einen Titel gewinnen: 1984 wurden sie erster Europameister. Bei den folgenden Europameisterschaften gewannen sie dreimal Silber. 2003 verloren sie im Endspiel der Weltmeisterschaft gegen die deutsche Mannschaft erst durch ein Golden Goal, gegen die sie auch 2016 das Spiel um die olympische Goldmedaille verloren. Sie pendelten in der offiziellen FIFA-Weltrangliste die meiste Zeit zwischen den Plätzen drei und sieben; im September 2017 belegten sie nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 Rang 11, ihre bisher schlechteste Platzierung.[4] Nach dem 3. Platz bei der WM 2023, dem Achtelfinalaus der USA und dem Vorrundenaus der deutschen Frauen, wurden die Schwedinnen erstmals Erste der FIFA-Weltrangliste.[5]

Die schwedischen Nationalspielerinnen spielen hauptsächlich in der heimischen Damallsvenskan, die lange Zeit neben der deutschen Frauenbundesliga als stärkste Liga Europas galt. Regelmäßig spielen aber auch schwedische Nationalspielerinnen in der deutschen Frauen-Bundesliga, den US-Profiligen und seit einigen Jahren in der französischen Division 1 Féminine, die der schwedischen Liga in den letzten Jahren den Rang abgelaufen hat, sowie der englischen FA Women’s Super League und der spanischen Primera División.

Das erste offizielle Länderspiel der schwedischen Frauenmannschaft fand am 26. Juli 1974 gegen Finnland statt. Bereits 1971 hatte es ein erstes inoffizielles Spiel in der Qualifikation der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft gegeben, das mit 0:5 gegen Dänemark verloren wurde.[6] In den folgenden Jahren wurde die Mehrzahl der Spiele gegen die skandinavischen Nachbarn ausgetragen und zwischen 1977 und 1981 konnte fünfmal die Nordische Meisterschaft gewonnen werden. 1984 wurde Schweden erster Europameister der Frauen. Das Finale wurde damals noch in zwei Endspielen ausgetragen. Zunächst hatte Schweden im Heimspiel gegen England mit 1:0 gewonnen. In England gewann man nach einem 0:1 nach Verlängerung das Elfmeterschießen mit 4:3. 1987 wurde Schweden Vizeeuropameister im Finale gegen Norwegen. 1989 reichte es nach einem 2:1-Sieg über Italien zum dritten Platz.

Bei der ersten Weltmeisterschaft 1991 in China wurde Schweden Dritter durch einen 4:0-Sieg über Deutschland. Bei der EM 1995 verlor Schweden das Endspiel mit 2:3 gegen Deutschland und bei der WM 1995 im eigenen Land schied Schweden im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen China aus. Auch 1999 war bei der WM im Viertelfinale, diesmal gegen Norwegen, Endstation.

2001 wurde wieder das EM-Finale erreicht, das gegen Deutschland verloren wurde. Aber erst in der Verlängerung mussten sich die Schwedinnen durch das Golden Goal von Claudia Müller mit 0:1 geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in den USA erreichte die Mannschaft erstmals ein WM-Finale und verlor erneut gegen Deutschland durch ein „Goldenes Tor“, diesmal von Nia Künzer, mit 1:2 nach Verlängerung.

Schweden nahm 1996 und 2000 am olympischen Fußballturnier in Atlanta bzw. Sydney teil, schied aber jeweils in der Vorrunde als Gruppendritter aus. Beim olympischen Fußballturnier 2004 in Athen verlor Schweden das Spiel um Platz 3 gegen Deutschland mit 0:1. Bei der WM 2007 schied das schwedische Team erstmals in der Vorrunde einer WM aus. 2008 verlor Schweden im Viertelfinale der Olympischen Spiele gegen Deutschland mit 0:2.

Den Algarve-Cup konnte Schweden dreimal (1995, 2001 und 2009) gewinnen sowie einmal als Zweiter (1996) beenden. Nachdem 2010 noch einmal der dritte Platz erreicht wurde, wurde die Mannschaft in den Folgejahren immer Vierter. Beim Vier-Nationen-Turnier in China wurde einmal der vierte (1998) und zweimal der dritte Platz (2004 und 2011) erreicht.

Nachdem sich Schwedens Nationalmannschaft über die von Dänemark in den Play-off-Spielen durchgesetzt hatte, nahm sie an der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland teil, gelangte nach den drei siegreichen Gruppenspielen, u. a. gegen den Weltranglistenersten USA, und dem 3:1-Sieg im Viertelfinale über Australien ins Halbfinale. Nach der 1:3-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Japan gewann man das Spiel um Platz 3 mit 2:1 gegen Frankreich. Als beste europäische Mannschaft hatte sich Schweden für das olympische Fußballturnier 2012 qualifiziert. In der Gruppenphase der Olympischen Spiele 2012 traf die Mannschaft auf Weltmeister Japan (0:0), Kanada (2:2) sowie erstmals auf Südafrika (4:1) und konnte sich als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren. Dort unterlag die Mannschaft den Französinnen mit 1:2.

Nach den Olympischen Spielen übernahm die ehemalige schwedische Nationalspielern Pia Sundhage, die zuvor mit den USA zum zweiten Mal die olympische Goldmedaille gewonnen hatte, die schwedische Mannschaft.

2013 veranstaltete Schweden zum zweiten Mal die Europameisterschafts-Endrunde, wodurch die Mannschaft automatisch qualifiziert war. Die als Mitfavorit gestartete Mannschaft schied aber im Halbfinale gegen Titelverteidiger Deutschland aus. Auch bei der WM 2015 war gegen Deutschland das Turnier für die Schwedinnen beendet, diesmal im Achtelfinale, das mit 1:4 verloren wurde.

Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichte die Mannschaft erstmals das Finale, nachdem sie sich im Viertel- und Halbfinale jeweils im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger USA bzw. Gastgeber Brasilien durchgesetzt hatte, verlor das Finale aber gegen Deutschland mit 1:2.

Nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 gegen den späteren Europameister Niederlande, bei der die Schwedinnen im gesamten Turnierverlauf nur ein Spiel gewannen, fielen sie erstmals aus den Top 10 der FIFA-Weltrangliste, als sie bei der nächsten Veröffentlichung am 1. September 2017 nur noch auf Platz 11 standen. Nach dem Turnier trat Sundhage von ihrem Amt zurück und Peter Gerhardsson übernahm als neuer Nationaltrainer. Unter seiner Leitung, nicht zuletzt durch die erfolgreiche Qualifikation für die WM-Endrunde 2019 als Sieger ihrer Qualifikationsgruppe mit sieben Siegen in acht Spielen und dem mit den Niederlanden geteilten Sieg beim Algarve-Cup 2018, rückte die Auswahlmannschaft wieder unter die besten zehn Mannschaften vor.

Bei den wegen der COVID-19-Pandemie um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen 2020 gewannen die Schwedinnen fünf Spiele, u. a. mit 3:0 gegen Weltmeister USA. Nur im Finale verloren sie im Elfmeterschießen gegen Kanada. In der FIFA-Weltrangliste wurden sie dadurch erstmals Zweite.[7] Nach der WM 2023, bei der sie wie 2019 Dritte wurden, belegten sie erstmals den ersten Platz der Weltrangliste.[8] Diesen Platz konnten sie aber nur eine Wertungsperiode halten, denn nachdem sie in der neuen Nations League nur zwei von sechs Spielen gewinnen konnten und damit erstmals die Olympischen Spiele 2024 verpassten, fielen sie auf den fünften Platz zurück.[9]

Bei der EM 2025 gewann Schweden Gruppe C mit drei Siegen aus drei Spielen und stieg damit ins Viertelfinale auf. Dort bekam man es mit dem amtierenden Europameister England zu tun. Nach einer frühen 2:0-Führung glichen die Britinnen durch einen Doppelschlag in der Schlussphase aus und retteten sich in die Verlängerung. Diese brachte keine Tore, weswegen die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fiel. Dort setzte sich England nach 14 Elfmetern schließlich knapp durch[10].

Weltmeisterschaften

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Vorbereitung auf das Spiel um Platz 3 gegen Frankreich (2011)
Sofia Jakobsson, Josefine Öqvist und Madelaine Edlund feiern den Gewinn von Platz 3 bei der WM in Deutschland
JahrErgebnisTrainerMeiste SpieleMeiste Tore
19913. PlatzGunilla Paijkull4 Spielerinnen mit 6 SpielenLena Videkull (5)
1995ViertelfinaleBengt Simonsson9 Spielerinnen mit 4 SpielenMalin Andersson (2)
1999ViertelfinaleMarika Domanski Lyfors11 Spielerinnen mit 4 SpielenVictoria Svensson und Hanna Ljungberg (je 2)
20032. PlatzMarika Domanski Lyfors7 Spielerinnen mit 6 SpielenVictoria Svensson (3)
2007VorrundeThomas Dennerby9 Spielerinnen mit 3 SpielenLotta Schelin (2)
20113. PlatzThomas Dennerby9 Spielerinnen mit 6 SpielenLisa Dahlkvist (3)
2015AchtelfinalePia Sundhage9 Spielerinnen mit 4 SpielenLinda Sembrant (2)
20193. PlatzPeter Gerhardsson6 Spielerinnen mit 7 SpielenKosovare Asllani (3)
20233. PlatzPeter Gerhardsson5 Spielerinnen mit 7 SpielenAmanda Ilestedt (4)
AlleHedvig Lindahl und Caroline Seger (je 20)Lena Videkull und Victoria Svensson (je 6)

Europameisterschaften

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Die schwedische Mannschaft vor dem EM-Halbfinalspiel gegen Deutschland am 24. Juli 2013
  • 1984: Europameister
  • 1987: Zweiter Platz
  • 1989: Dritter Platz
  • 1991: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1993: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1995: Zweiter Platz
  • 1997: Halbfinale

Olympische Spiele

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Die Qualifikation erfolgte bis 2020 über die WM-Endrunde, ab 2024 über die UEFA Women’s Nations League. Schweden nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Austragungen bis 2020 teil, konnte aber erstmals 2016 eine Medaille gewinnen.

  • 2012: Viertelfinale
  • 2016: Silbermedaille
  • 2020: Silbermedaille
  • 2024: nicht qualifiziert

Nordische Meisterschaften

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Schweden ist mit fünf Titeln Rekordsieger bei der zwischen 1974 und 1982 jährlich ausgetragenen Nordischen Meisterschaft, an der zudem noch Dänemark, Finnland und Norwegen teilnahmen.

Das schwedische Aufgebot beim Algarve-Cup 2015.

Die Nationalmannschaft nahm bis 2015 an allen Austragungen des Algarve-Cups teil, an dem bis dahin alljährlich nahezu alle der besten Frauen-Nationalmannschaften teilnehmen. Als einzige Mannschaft, die mehr als dreimal teilnahm, wurde Schweden bis einschließlich 2015 nie schlechter als Sechster. Dann setzte die Mannschaft wegen der gleichzeitig stattgefundenen Olympiaqualifikation erstmals aus und 2017 wurde dann nur der siebte Platz belegt. Im darauf folgenden Jahr wurde den Schwedinnen aber ihr vierter Turniersieg zugesprochen[11], womit sie in der Zahl der Turniersiege mit dem Nachbarn Norwegen gleichzogen und nur noch von Rekordsieger USA, der seit 2016 nicht mehr teilnimmt, übertroffen werden. 2020 schloss die Mannschaft das Turnier mit ihrem 100. Algarve-Cup-Spiel und 50. Sieg als Siebter ab.

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Schweden

Folgende Spielerinnen wurden für die WM-Qualifikations-Spiele gegen Dänemark und Serbien im April 2026 nominiert.[12]

Nr.[K 1] Spielerin Geburtsdatum Verein[K 2] Debüt Einsätze[K 3] Tore[K 3] Letzter Einsatz
Tor
21 Tove Enblom 20.11.1994  Vålerenga Oslo 2025 1 0 26.06.2025
12 Jennifer Falk 26.04.1993  FC Liverpool 2020 42 0 14.04.2026
1 Zećira Mušović 26.05.1996  Malmö FF 2018 27 0 03.12.2024
Abwehr
14 Bella Andersson 12.07.2006  Real Madrid 2026 3 0 14.04.2026
2 Smilla Holmberg 11.10.2006  FC Arsenal 2025 12 1 14.04.2026
13 Amanda Ilestedt 17.01.1993  Eintracht Frankfurt 2013 80 12 14.04.2026
22 Elma Junttila Nelhage 21.05.2003  OL Lyonnes 2025 6 0 14.04.2026
4 Hanna Lundkvist 17.07.2002  Manchester United 2023 31 0 07.03.2026
5 Amanda Nildén 07.08.1998  Tottenham Hotspur 2022 17 0 14.04.2026
3 Sofia Reidy 15.03.2004  Hammarby IF 2026 1 0 14.04.2026
Mittelfeld und Angriff
16 Filippa Angeldal 14.07.1997 Spanien Real Madrid 2018 82 24 14.04.2026
20 Hanna Bennison 16.10.2002 Spanien Real Madrid 2019 60 3 24.10.2025
11 Stina Blackstenius 05.02.1996  Arsenal Women FC 2015 127 43 14.04.2026 ein weißes C in blauem Kreis
23 Rebecka Blomqvist 24.07.1997  Eintracht Frankfurt 2019 41 9 14.04.2026
8 Evelyn Ijeh 12.08.2001  North Carolina Courage 2024 8 2 07.03.2026
6 Monica Jusu Bah 16.05.2003  BK Häcken 2024 8 1 14.04.2026
10 Rusul Rosa Kafaji 05.07.2003  Brighton & Hove Albion 2023 15 3 07.03.2026
9 Beata Olsson 31.01.2001  FC Liverpool 0 0
18 Fridolina Rolfö 24.11.1993  Manchester United 2014 108 33 14.04.2026
19 Johanna Rytting Kaneryd 12.02.1997  Chelsea FC Women 2021 67 8 07.03.2026
17 Felicia Schröder 13.04.2007  BK Häcken 2025 8 0 14.04.2026
7 Matilda Vinberg 16.03.2003  Tottenham Hotspur 2022 11 1 08.04.2025
15 Julia Zigiotti Olme 24.12.1997  FC Bayern München 2018 55 2 14.04.2026
Anmerkungen:
  1. Nummern beim Spiel gegen Dänemark
  2. Stand: April 2026
  3. 1 2 Stand: 14. April 2026 nach dem Spiel gegen Dänemark

Darüber hinaus kamen seit 2020 noch folgende Spielerinnen zum Einsatz oder wurden nominiert:

Spielerin GeburtsdatumVereinDebütLänderspieleLänderspieltoreLetzter Einsatz
Tor
Cajsa Andersson 19.01.1993 Schweden Linköpings FC 2019 2 0 22.01.2019
Moa Öhman 25.06.1998  Malmö FF 0 0
Sofia Hjern 01.11.2002  IFK Norrköping 0 0
Emma Holmgren 13.05.1997  UD Levante 0 0
Emma Lind 21.07.1995  IFK Norrköping 0 0
Hedvig Lindahl 29.04.1983 Schweden Djurgården Damfotboll 2002 189 0 26.07.2022[13]
Abwehr
Jonna Andersson 02.01.1993  Linköpings FC 2015 112 3 17.07.2025
Alice Bergström 03.02.2003  BK Häcken 0 0
Nathalie Björn 04.05.1997  Chelsea FC Women 2016 82 6 02.12.2025
Mia Carlsson 12.03.1990  Kristianstads DFF 2014 11 0 09.04.2019[13]
Magdalena Eriksson 08.09.1993  FC Bayern München 2013 123 14 17.07.2025
Nilla Fischer 02.08.1984 Schweden Linköpings FC 2001 189 23 30.11.2021[13]
Hanna Glas 16.04.1993  Kansas City Current 2017 59 1 12.07.2024 Eingewechselt
Emma Kullberg 25.09.1991  Juventus Turin 2019 16 0 25.02.2025
Stina Lennartsson 04.04.1997 Schweden Hammarby IF 2023 2 0 02.08.2023
Julia Roddar 16.02.1992  Hammarby IF 2017 13 0 23.02.2022
Josefine Rybrink 19.01.1998  Tottenham Hotspur 2021 8 1 29.10.2024 Eingewechselt
Anna Sandberg 23.05.2003  Manchester United 2023 10 0 02.12.2025
Jessica Wik 30.01.1992 Schweden FC Rosengård 2011 61 0 13.04.2021
Linda Sembrant 15.05.1987  AIK Solna 2008 160 19 02.12.2025[13]
Hanna Wijk 15.12.2003  Tottenham Hotspur 2024 1 0 29.10.2024
Lotta Ökvist 02.02.1997  Eskilstuna United 2020 1 0 07.03.2020
Emma Östlund 28.07.2000 Schweden Linköpings FC 0 0
Mittelfeld und Angriff
Anna Anvegård 10.05.1997  BK Häcken 2018 36 11 03.12.2024
Kosovare Asllani ein weißes C in blauem Kreis 29.07.1989  London City Lionesses 2008 209 50 07.03.2026
My Cato 25.04.2002  Crystal Palace 0 0
Filippa Curmark 02.08.1995  BK Häcken 2020 7 1 30.11.2021
Michelle De Jongh 19.05.1997  Linköpings FC 0 0
Hanna Folkesson 15.06.1988 Schweden Hammarby IF 2013 48 1 09.04.2019
Pauline Hammarlund 07.05.1994  AC Florenz 2015 24 8 04.06.2024 Eingewechselt
Lina Hurtig 05.09.1995  Arsenal Women FC 2014 77 24 17.07.2025
Madelen Janogy 12.11.1995  AC Florenz 2019 58 10 17.07.2025
Sofia Jakobsson 23.04.1990  London City Lionesses 2011 167 23 17.07.2025
Cornelia Kapocs 13.07.2000  Liverpool FC Women 0 0
Julia Karlernäs 06.10.1993  FC Como Women 2018 5 0 07.03.2020
Loreta Kullashi 20.05.1999  US Sassuolo Calcio 2018 8 3 17.09.2020
Mimmi Larsson 09.04.1994  RB Leipzig 2016 30 6 30.11.2021
Freja Olofsson 24.05.1998  Real Madrid 0 0
Elin Rubensson 11.05.1993  Houston Dash 2012 89 4 09.04.2024
Olivia Schough 11.03.1991 Schweden FC Rosengård 2014 110 13 23.02.2024 Eingewechselt
Caroline Seger 19.03.1985  FC Rosengård 2005 240 32 31.10.2023[13]
Ellen Wangerheim 01.09.2004  Hammarby IF 2025 5 0 12.07.2025

Rekordspielerinnen

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27 Spielerinnen haben mindestens 100 Länderspiele bestritten. Damit liegt Schweden hinter den USA (45 Spielerinnen) und Deutschland (28) auf dem dritten Platz der Nationen mit den meisten Spielerinnen im „Hunderterclub“. Mit ihrem 215. Spiel wurde Caroline Seger am 15. Juni 2021 schwedische und europäische Rekordnationalspielerin, wurde aber am 8. April 2025 als europäische Rekordnationalspielerin von der Niederländerin Sherida Spitse abgelöst.[14] Schweden ist seit dem 6. Juli 2019 die einzige europäische Mannschaft mit zwei Spielerinnen, die mindestens 200 Länderspiele bestritten haben, und seit dem 4. Juli 2025 die einzige europäische Mannschaft mit drei Spielerinnen, die mindestens 200 Länderspiele bestritten haben. Nach dem Rücktritt von Sherida Spitse mit ihrem 248. Länderspiel am 28. Oktober 2025 ist Kosovare Asllani die einzige aktive Spielerin mit mehr als 200 Länderspielen.

RangNameEinsätzeTorePositionZeitraum
1.Caroline Seger240[15]32Mittelfeld2005–2023
2.Therese Sjögran21421Mittelfeld1997–2015
3.Kosovare Asllani20950Angriffseit 2008
4.Nilla Fischer18923Abwehr2001–2021
Hedvig Lindahl1890Tor2002–2022
6.Lotta Schelin18588Angriff2004–2017
7.Sofia Jakobsson16723Angriffseit 2011
8.Victoria Sandell Svensson16668Angriff1996–2009
9.Linda Sembrant16019Abwehr2008–2025
10.Kristin Bengtsson15714Abwehr1991–2005
11.Malin Andersson15138Mittelfeld1994–2005
12.Pia Sundhage14671Angriff1975–1996
13.Lisa Dahlkvist13411Mittelfeld2008–2017
14.Sara Thunebro1325Abwehr2004–2015
15.Hanna Ljungberg13072Angriff1996–2008
16.Stina Blackstenius12743Angriffseit 2015
Karolina Westberg1262Abwehr1997–2009
18.Magdalena Eriksson12314Abwehr2014–2025
19.Hanna Marklund1186Abwehr1997–2007
20.Malin Moström11321Mittelfeld1996–2006
21.Jonna Andersson1123Abwehrseit 2016
Sara Larsson1128Abwehr2000–2012
Elisabeth Leidinge1120Tor1974–1996
24. Lena Videkull11171Angriff1984–1996
25.Olivia Schough11013Angriff2013–
26.Jane Törnqvist10911Abwehr1995–2005
27.Fridolina Rolfö10833Angriff2014–

Stand: 14. April 2026

Rekordtorschützinnen

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20 Spielerinnen haben mindestens 20 Länderspieltore und sechs Spielerinnen mindestens 50 Länderspieltore erzielt. Zuletzt erzielte Filippa Angeldal am 4. April 2025 ihr 20. und Kosovare Asllani am 17. Juli 2025 ihr 50. Länderspieltor.

RangNameToreEinsätzeQuoteZeitraum
1.Lotta Schelin881850,482004–2017
2.Hanna Ljungberg721300,551996–2008
3.Pia Sundhage711460,491975–1996
Lena Videkull711110,641984–1996
5.Victoria Sandell Svensson681660,411996–2009
6.Kosovare Asllani502090,24seit 2008
7.Stina Blackstenius431270,34seit 2015
8.Malin Andersson381510,251994–2005
9.Anneli Andelén37880,421985–1995
10.Fridolina Rolfö331080,31seit 2014
11.Caroline Seger322400,132005–2023
12.Filippa Angeldal24820,29seit 2018
Lina Hurtig24770,31seit 2014
14.Nilla Fischer231890,122001–2021
Sofia Jakobsson231670,14seit 2011
Helene Johansson23880,261981–1995
17.Malin Moström211130,181996–2006
Therese Sjögran212140,101997–2015
19.Ulrika Kalte20560,361989–1996
Josefine Öqvist20790,252002–2013

Bisherige Trainerinnen und Trainer

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  • 1973: Christer Molander
  • 1974–1976: Hasse Karlsson
  • 1977–1978: Tord Grip
  • 1979: Ulf Bergquist
  • 1980–1987: Ulf Lyfors (Europameister 1984, Vizeeuropameister 1987)
  • 1988–1991: Gunilla Paijkull (WM-Dritter 1991)
  • 1992–1996: Bengt Simonsson (Vizeeuropameister 1995)
  • 1996–2005: Marika Domanski-Lyfors (Vizeweltmeister 2003, Vizeeuropameister 2001)
  • 2005–2012: Thomas Dennerby (WM-Dritter 2011)
  • 2012–2017: Pia Sundhage (OS-Silbermedaille 2016)
  • 2018–2025: Peter Gerhardsson (WM-Dritter 2019, 2023, OS-Silbermedaille 2021)
  • 2025– : Tony Gustavsson[16]

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder

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Alle Ergebnisse aus schwedischer Sicht

Deutschland ist nach den nordischen Ländern Dänemark, Finnland und Norwegen sowie den USA fünfthäufigster Gegner der Schwedinnen. Am 17. Juli 2017 gab es das erste von bisher zwei Remis zwischen beiden Mannschaften. Neunmal gewannen die Schwedinnen, 21-mal die deutsche Mannschaft, womit Schweden neben England der Gegner ist, gegen den die deutschen Frauen am häufigsten gewannen. Beide trafen schon in allen wichtigen Endspielen (EM, WM und Olympia) aufeinander, wobei die deutsche Mannschaft immer mit einem Tor Unterschied gewann – zweimal (EM-Finale 2001 und WM-Finale 2003) durch Golden Goal.

DatumOrtErgebnis 1Anlass
29. November 1991Guangzhou4:0WM-Spiel um Platz drei
11. März 1993Agia Napa3:1Turnier in Zypern
22. September 1993Borås3:2Freundschaftsspiel
7. September 1994Wolfenbüttel1:3Freundschaftsspiel
26. März 1995Kaiserslautern2:3EM-Finale
7. Juni 1995Helsingborg3:2WM-Vorrunde
9. Juli 1997Karlstad0:1EM-Halbfinale
19. September 2000Melbourne0:1Olympiavorrunde
23. Juni 2001Erfurt1:3EM-Vorrunde
7. Juli 2001Ulm0:1 n. V.EM-Finale
7. März 2002Faro2:1Algarve-Cup
12. Oktober 2003Carson1:2 n. V.WM-Finale
26. August 2004Athen0:1Olympiaspiel um Bronze
9. März 2005Lagos1:2Algarve-Cup
11. März 2006Loulé0:3Algarve-Cup
10. März 2008Vila Real de Santo António0:2Algarve-Cup
15. August 2008Shenyang0:2 n. V.Olympiaviertelfinale
9. März 2009Faro3:2Algarve-Cup
26. Oktober 2011Hamburg0:1Freundschaftsspiel
5. März 2012Portugal0:4Algarve-Cup
24. Juli 2013Göteborg0:1EM-Halbfinale
29. Oktober 2014Örebro1:2Freundschaftsspiel
4. März 2015Vila Real de Santo António4:2Algarve-Cup 2015
11. März 2015Parchal1:2Algarve-Cup 2015 Spiel um Platz 3
20. Juni 2015Ottawa1:4WM-Achtelfinale
19. August 2016Rio de Janeiro1:2Olympiafinale
17. Juli 2017Breda0:0EM-Gruppenspiel
6. April 2019Solna1:2Freundschaftsspiel
29. Juni 2019Rennes2:1WM-Viertelfinale
4. März 2020Faro/Loulé0:1Algarve-Cup 2020
21. Februar 2023Duisburg0:0Freundschaftsspiel
12. Juli 2025Zürich4:1EM-Gruppenspiel
1 
Ergebnisse aus schwedischer Sicht
DatumOrtErgebnisAnlass
1. Juni 1977Göteborg2:1Freundschaftsspiel
1. Oktober 1978Gossau7:1Freundschaftsspiel
27. April 19883:0Freundschaftsspiel
3. November 2001Brugg5:0WM-Qualifikation
8. Mai 2002Stockholm4:0WM-Qualifikation
18. April 2003Kalmar6:0EM-Qualifikation
24. April 2004Solothurn2:0EM-Qualifikation
23. Oktober 2012Växjö3:0Freundschaftsspiel
5. April 2015Eskilstuna1:3Freundschaftsspiel
5. März 2016Rotterdam1:0Olympiaqualifikation
27. Februar 2019Faro/Loulé4:1Algarve-Cup 2019
13. Juli 2022Sheffield2:1EM-Gruppenspiel
27. Oktober 2023Göteborg1:0Nations League
1. Dezember 2023Luzern0:1Nations League
DatumOrtErgebnisAnlass
9. April 2019Maria Enzersdorf2:0Freundschaftsspiel
19. Februar 2021Paola (Malta)6:1Freundschaftsspiel
Commons: Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 11. Dezember 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).
  2. svenskfotboll.se: 50 år sedan första damlandskampen
  3. Inkl. der Teilnahmen an den Finalrunden 1984 und 1995
  4. FIFA-Weltrangposition Schweden. Zeitleiste. FIFA, abgerufen am 18. Juli 2025 (Reiter „alle Jahre“).
  5. fifa.com: Spanien von Schweden übertrumpft
  6. Inoffizielle Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 1971 in der Datenbank von RSSSF (englisch)
  7. fifa.com: SCHWEDEN SCHIEBT SICH AUF PLATZ ZWEI
  8. fifa.com: Spanien von Schweden übertrumpft
  9. fifa.com: Weltmeister Spanien an der Spitze der FIFA-Weltrangliste
  10. 14 Elfmeter, nur 5 Tore! England steht im Halbfinale. Abgerufen am 18. Juli 2025.
  11. fpf.pt: Troféu atribuído a Holanda e Suécia
  12. svenskfotboll.se: Gustavssons trupp till VM-kvalet på hemmaplan
  13. 1 2 3 4 5 Karriere beendet
  14. uefa.com: „Acht Europäerinnen mit über 200 Länderspielen: Spitse, Seger, Prinz und mehr“
  15. Europarekord
  16. svenskfotboll.se: Tony Gustavsson ny förbundskapten för damlandslaget