Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Schweden
Sverige
Logo des SFB
Verband Svenska Fotbollförbundet
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Peter Gerhardsson
Co-Trainer Lilie Persson
Kapitän Caroline Seger[1]
Rekordtorschützin Lotta Schelin (88)
Rekordspielerin Therese Sjögran (214)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SWE
FIFA-Rang 9. (1962 Punkte)
(Stand: 29. März 2019)[2]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
533 Spiele
313 Siege
95 Unentschieden
125 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
FinnlandFinnland Finnland 0:1 Schweden SchwedenSchweden
(Mariehamn, Finnland; 26. Juli 1974)
Höchster Sieg
SchwedenSchweden Schweden 17:0 Aserbaidschan AserbaidschanAserbaidschan
(Göteborg, Schweden; 23. Juni 2010)
Höchste Niederlagen
siebenmal 0:4
(gegen Norwegen (3), Dänemark[3] (1), Deutschland (1), England (1) und die USA (1))
BrasilienBrasilien Brasilien 5:1 Schweden SchwedenSchweden
(Rio de Janeiro, BRA; 6. August 2016)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Zweiter (2003)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (10[4]) (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Sieger (1984)
Olympische Spiele
0Silber0 2016
(Stand: 9. April 2019)

Die schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen (schwedisch: „Damlandslaget“) ist eine vom verantwortlichen Trainer („Förbundskapten“) getroffene repräsentative Auswahl von schwedischen Fußballspielerinnen für ein internationales Spiel.

Die schwedische Frauenfußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichsten Frauenfußballnationalmannschaften der Welt. Sie nahm an allen Welt- und Europameisterschaften sowie allen Olympischen Fußballturnieren der Frauen teil. Allerdings konnten sie bisher dort nur einen Titel gewinnen: 1984 wurden sie erster Europameister. Bei den folgenden Europameisterschaften gewannen sie dreimal Silber. 2003 verloren sie im Endspiel der Weltmeisterschaft gegen die deutsche Mannschaft erst durch ein Golden Goal. Sie pendelten in der offiziellen FIFA-Weltrangliste die meiste Zeit zwischen den Plätzen drei und sieben; im September 2017 belegten sie nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 Rang 11, ihre bisher schlechteste Platzierung.[5]

Die schwedischen Nationalspielerinnen spielen hauptsächlich in der heimischen Damallsvenskan, die lange Zeit neben der deutschen Frauenbundesliga als stärkste Liga Europas galt. Regelmäßig spielen aber auch schwedische Nationalspielerinnen in der deutschen Frauen-Bundesliga, den US-Profiligen und seit einigen Jahren in der französischen Division 1 Féminine, die der schwedischen Liga in den letzten Jahren den Rang abgelaufen hat, sowie der englischen FA Women’s Super League.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste offizielle Länderspiel der schwedischen Frauenmannschaft fand am 26. Juli 1974 gegen Finnland statt. Bereits 1971 hatte es ein erstes inoffizielles Spiel in der Qualifikation der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft gegeben, das mit 0:5 gegen Dänemark verloren wurde.[6] In den folgenden Jahren wurde die Mehrzahl der Spiele gegen die skandinavischen Nachbarn ausgetragen und zwischen 1977 und 1981 konnte fünfmal die Nordische Meisterschaft gewonnen werden. 1984 wurde Schweden erster Europameister der Frauen. Das Finale wurde damals noch in zwei Endspielen ausgetragen. Zunächst hatte Schweden im Heimspiel gegen England mit 1:0 gewonnen. In England gewann man nach einem 0:1 nach Verlängerung das Elfmeterschießen mit 4:3. 1987 wurde Schweden Vize-Europameister im Finale gegen Norwegen. 1989 reichte es nach einem 2:1-Sieg über Italien zum dritten Platz.

Bei der ersten Weltmeisterschaft 1991 in China wurde Schweden Dritter durch einen 4:0-Sieg über Deutschland. Bei der EM 1995 verlor Schweden das Endspiel mit 2:3 gegen Deutschland und bei der WM 1995 im eigenen Land schied Schweden im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen China aus. Auch 1999 war bei der WM im Viertelfinale, diesmal gegen Norwegen Endstation.

2001 wurde wieder das EM-Finale erreicht, das gegen Deutschland verloren wurde. Aber erst in der Verlängerung mussten sich die Schwedinnen durch das Golden Goal von Claudia Müller mit 0:1 geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in den USA erreichte die Mannschaft erstmals ein WM-Finale und verlor erneut gegen Deutschland durch ein goldenes Tor, diesmal von Nia Künzer, mit 1:2 nach Verlängerung.

Schweden nahm 1996 und 2000 am Olympischen Fußballturnier in Atlanta und Sydney teil, schied aber jeweils in der Vorrunde als Gruppendritter aus. Beim Olympischen Fußballturnier 2004 in Athen verlor Schweden das Spiel um Platz 3 gegen Deutschland mit 0:1. Bei der WM 2007 schied das schwedische Team erstmals in der Vorrunde einer WM aus. 2008 verlor Schweden im Viertelfinale der Olympischen Spiele gegen Deutschland mit 0:2.

Den Algarve Cup konnte Schweden dreimal (1995, 2001 und 2009) gewinnen sowie einmal als Zweiter (1996) beenden. Nachdem 2010 noch einmal der dritte Platz erreicht wurde, wurde die Mannschaft in den Folgejahren immer Vierter. Beim Vier-Nationen-Turnier in China wurde einmal der vierte (1998) und zweimal der dritte Platz (2004 und 2011) erreicht.

Nachdem sich Schwedens Nationalmannschaft über die von Dänemark in den Play-off-Spielen durchsetzte, nahm sie an der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland teil, gelangte nach den drei siegreichen Gruppenspielen, u. a. gegen den Weltranglistenersten USA, und dem 3:1-Sieg im Viertelfinale über Australien ins Halbfinale. Nach der 1:3-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Japan gewann man das Spiel um Platz 3 mit 2:1 gegen Frankreich. Als beste europäische Mannschaft hatte sich Schweden für das olympische Fußballturnier 2012 qualifiziert. In der Gruppenphase der Olympischen Spiele 2012 traf die Mannschaft auf Weltmeister Japan (0:0), Kanada (2:2) sowie erstmals auf Südafrika (4:1) und konnte sich als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren. Dort unterlag die Mannschaft den Französinnen mit 1:2.

Nach den Olympischen Spielen übernahm die ehemalige schwedische Nationalspielern Pia Sundhage, die zuvor mit den USA zum zweiten Mal die olympische Goldmedaille gewonnen hatte, die schwedische Mannschaft.

2013 veranstaltete Schweden zum zweiten Mal die Europameisterschafts-Endrunde, wodurch die Mannschaft automatisch qualifiziert war. Die als Mitfavorit gestartete Mannschaft schied aber im Halbfinale gegen Titelverteidiger Deutschland aus. Auch bei der WM 2015 war gegen Deutschland das Turnier für die Schwedinnen beendet, diesmal im Achtelfinale, das mit 1:4 verloren wurde.

Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichte die Mannschaft erstmals das Finale, nachdem sie sich im Viertel- und Halbfinale jeweils im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger USA bzw. Gastgeber Brasilien durchgesetzt hatte, verlor das Finale aber gegen Deutschland mit 1:2.

Nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 gegen den späteren Europameister Niederlande, bei der die Schwedinnen im gesamten Turnierverlauf nur ein Spiel gewannen, fielen sie erstmals aus den Top-10 der FIFA-Weltrangliste, als sie bei der nächsten Veröffentlichung am 1. September 2017 nur noch auf Platz 11 standen. Nach dem Turnier trat Sundhage von ihrem Amt zurück und Peter Gerhardsson übernahm als neuer Nationaltrainer. Unter seiner Leitung, nicht zuletzt durch die erfolgreiche Qualifikation für die WM-Endrunde 2019 als Sieger ihrer Qualifikationsgruppe mit sieben Siegen in acht Spielen und dem mit der Niederlande geteilten Sieg beim Algarve-Cup 2018, rückte die Auswahlmannschaft wieder unter die besten zehn Mannschaften vor.

Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbereitung auf das Spiel um Platz 3 gegen Frankreich (2011)
Sofia Jakobsson, Josefine Öqvist und Madelaine Edlund feiern den Gewinn von Platz 3 bei der WM in Deutschland
Jahr Ergebnis Trainer Meiste Spiele Meiste Tore
1991 Dritter Gunilla Paijkull 04 Spielerinnen mit 6 Spielen Lena Videkull (5)
1995 Viertelfinale Bengt Simonsson 09 Spielerinnen mit 4 Spielen Malin Andersson (2)
1999 Viertelfinale Marika Domanski Lyfors 11 Spielerinnen mit 4 Spielen Victoria Svensson und Hanna Ljungberg (je 2)
2003 Zweiter Marika Domanski Lyfors 07 Spielerinnen mit 6 Spielen Victoria Svensson (3)
2007 Vorrunde Thomas Dennerby 09 Spielerinnen mit 3 Spielen Lotta Schelin (2)
2011 Dritter Thomas Dennerby 09 Spielerinnen mit 6 Spielen Lisa Dahlkvist (3)
2015 Achtelfinale Pia Sundhage 09 Spielerinnen mit 4 Spielen Linda Sembrant (2)
2019 qualifiziert
Alle Therese Sjögran (18) Lena Videkull und Victoria Svensson (je 6)

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die schwedische Mannschaft vor dem EM-Halbfinalspiel gegen Deutschland am 24. Juli 2013
  • 1984: Europameister
  • 1987: Zweiter Platz
  • 1989: Dritter Platz
  • 1991: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1993: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1995: Zweiter Platz

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweden nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Austragungen teil, konnte aber erstmals 2016 eine Medaille gewinnen.

  • 2012: Viertelfinale
  • 2016: Silbermedaille

Nordische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweden ist mit fünf Titeln Rekordsieger bei der zwischen 1974 und 1982 jährlich ausgetragenen nordischen Meisterschaft, an der zudem noch Dänemark, Finnland und Norwegen teilnahmen.

Algarve-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das schwedische Aufgebot beim Algarve-Cup 2015.

Die Nationalmannschaft nahm bis 2015 an allen Austragungen des Algarve-Cups teil, an dem bis dahin alljährlich nahezu alle der besten Frauen-Nationalmannschaften teilnehmen. Als einzige Mannschaft, die mehr als dreimal teilnahm wurde Schweden bis einschließlich 2015 nie schlechter als Sechster. Dann setzte die Mannschaft wegen der gleichzeitig stattgefundenen Olympiaqualifikation erstmals aus und 2017 wurde dann nur der siebte Platz belegt. Im darauf folgenden Jahr wurde den Schwedinnen aber ihr vierter Turniersieg zugesprochen[7], womit sie in der Zahl der Turniersiege mit dem Nachbarn Norwegen gleichzogen und nur noch von Rekordsieger USA, der seit 2016 nicht mehr teilnimmt, übertroffen werden.

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in der Tabelle gelisteten Spielerinnen stehen im Kader für die Spiele im April gegen Deutschland und Österreich.[8]

Nr.[K 1] Spielerin Geburtsdatum Verein Debüt Einsätze[K 2] Tore[K 2] Letzter Einsatz
Tor
12 Jennifer Falk 26.04.1993 SchwedenSchweden Kopparbergs/Göteborg FC 000 00
01 Hedvig Lindahl 29.04.1983 EnglandEngland Chelsea LFC 2002 157 00 09.04.2019
21 Zecira Musovic 26.05.1996 SchwedenSchweden FC Rosengård 2018 002 00 09.10.2018
Abwehr
02 Jonna Andersson 02.01.1993 EnglandEngland Chelsea LFC 2015 040 00 09.04.2019
15 Nathalie Björn 04.05.1997 SchwedenSchweden FC Rosengård 2016 008 02 09.04.2019
16 Mia Carlsson 12.03.1990 SchwedenSchweden Kristianstads DFF 2014 011 00 09.04.2019
06 Magdalena Eriksson 08.09.1993 EnglandEngland FC Chelsea 2013 048 05 09.04.2019
05 Nilla Fischer 02.08.1984 DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg 2001 175 23 09.04.2019
04 Hanna Glas 16.04.1993 FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain 2017 021 00 06.04.2019
13 Amanda Ilestedt 17.01.1993 DeutschlandDeutschland 1. FFC Turbine Potsdam 2013 025 02 09.04.2019
03 Linda Sembrant 15.05.1987 FrankreichFrankreich HSC Montpellier 2008 109 08 09.04.2019
Mittelfeld und Angriff
19 Anna Anvegård 10.05.1997 SchwedenSchweden Växjö DFF 2018 008 01 09.04.2019
09 Kosovare Asllani 29.07.1989 SchwedenSchweden Linköpings FC 2008 126 32 09.04.2019
Stina Blackstenius 05.02.1996 SchwedenSchweden Linköpings FC 2015 043 10 06.03.2019
14 Hanna Folkesson 15.06.1988 SchwedenSchweden FC Rosengård 2013 048 01 09.04.2019
08 Lina Hurtig 05.09.1995 SchwedenSchweden Linköpings FC 2014 017 03 09.04.2019
10 Sofia Jakobsson 23.04.1990 FrankreichFrankreich HSC Montpellier 2011 100 17 09.04.2019
7 Madelen Janogy 12.11.1995 SchwedenSchweden Piteå IF 2019 003 00 09.04.2019
20 Mimmi Larsson 09.04.1994 SchwedenSchweden Eskilstuna United 2016 020 06 06.04.2019
18 Fridolina Rolfö 24.11.1993 DeutschlandDeutschland Bayern München 2014 034 08 06.04.2019
23 Elin Rubensson 11.05.1993 SchwedenSchweden Kopparbergs/Göteborg FC 2012 062 02 06.04.2019
22 Olivia Schough 11.03.1991 SchwedenSchweden Kopparbergs/Göteborg FC 2014 072 09 09.04.2019
17 Caroline Seger (C)Kapitän der Mannschaft 19.03.1985 SchwedenSchweden FC Rosengård 2005 193 27 09.04.2019
24 Julia Zigiotti Olme 24.12.1997 SchwedenSchweden Kopparbergs/Göteborg FC 2018 006 00 09.04.2019
Anmerkungen:
  1. Nummern bei den Spielen gegen Deutschland und Österreich
  2. a b Stand: 9. April 2019 nach dem Spiel gegen Österreich

In den letzten 12 Monaten kamen darüber hinaus noch folgende Spielerinnen zum Einsatz oder wurden nominiert:

Spielerin ! Geburtsdatum Verein Debüt Länderspiele Länderspieltore Letzter Einsatz
Tor
Cajsa Andersson 19.01.1993 SchwedenSchweden Piteå IF 2019 002 00 22.01.2019
Hilda Carlén 13.08.1991 SchwedenSchweden Linköpings FC 2015 009 00 02.03.2018
Emelie Lundberg 10.03.1993 SchwedenSchweden Eskilstuna United 000 00
Abwehr
Sandra Adolfsson 13.06.1987 SchwedenSchweden Vittsjö GIK 2018 005 00 01.03.2019
Freja Hellenberg 03.09.1989 SchwedenSchweden Kopparbergs/Göteborg FC 000 00
Elin Landström 02.06.1992 SchwedenSchweden Umeå IK damfotboll 000 00
Anna Oskarsson 23.06.1996 SchwedenSchweden Linköpings FC 2018 005 00 09.10.2018
Jessica Samuelsson 30.01.1992 EnglandEngland Arsenal Women FC 2011 056 00 11.11.2018
Mittelfeld und Angriff
Tove Almqvist 05.01.1996 SchwedenSchweden Linköpings FC 000 00
Filippa Angeldal 14.07.1997 SchwedenSchweden Linköpings FC 2018 002 01 05.03.2018
Marija Banušić 17.09.1995 SchwedenSchweden Linköpings FC 2014 007 00 05.04.2018
Amanda Edgren 24.08.1993 SchwedenSchweden Kristianstads DFF 2017 005 00 05.03.2018
Nina Jakobsson 10.11.1994 SchwedenSchweden Piteå IF 2018 001 00 09.10.2018
Julia Karlernäs 06.10.1993 SchwedenSchweden Piteå IF 2018 003 00 22.01.2019
Loreta Kullashi 20.05.1990 SchwedenSchweden Eskilstuna United 2018 003 02 02.03.2018
Julia Roddar 16.02.1992 SchwedenSchweden Kopparbergs/Göteborg FC 2017 006 00 22.01.2019
Johanna Rytting Kaneryd 05.09.1995 SchwedenSchweden Djurgården Damfotboll 000 00
Anmerkungen:

Rekordspielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

22 Spielerinnen haben mindestens 100 Länderspiele bestritten. Damit liegt Schweden hinter den USA (37 Spielerinnen) und Deutschland (25) auf dem dritten Platz der Nationen mit den meisten Spielerinnen im "Hunderterclub". Mit 214 Spielen ist Therese Sjögran zusammen mit der Deutschen Birgit Prinz auch europäische Rekordnationalspielerin.

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum
01. Therese Sjögran 214[9] 21 Mittelfeld 1997–2015
02. Caroline Seger 193 27 Mittelfeld seit 2005
03. Lotta Schelin 185 88 Angriff 2004–2017
04. Nilla Fischer 175 23 Abwehr seit 2001
05. Victoria Sandell Svensson 166 68 Angriff 1996–2009
06. Kristin Bengtsson 157 14 Abwehr 1991–2005
07. Hedvig Lindahl 157 00 Tor seit 2002
08. Malin Andersson 151 38 Mittelfeld 1994–2005
09. Pia Sundhage 146 71 Angriff 1975–1996
10. Lisa Dahlkvist 134 11 Mittelfeld 2008–2017
11. Sara Thunebro 132 05 Abwehr 2004–2015
12. Hanna Ljungberg 130 72 Angriff 1996–2008
13. Kosovare Asllani 126 32 Angriff seit 2008
Karolina Westberg 126 02 Abwehr 1997–2009
15. Hanna Marklund 118 06 Abwehr 1997–2007
16. Malin Moström 113 21 Mittelfeld 1996–2006
17. Sara Larsson 112 08 Abwehr 2000–2012
Elisabeth Leidinge 112 00 Tor 1974–1996
19. Lena Videkull 111 71 Angriff 1984–1996
20. Linda Sembrant 109 8 Abwehr seit 2008
Jane Törnqvist 109 11 Abwehr 1995–2005
22. Sofia Jakobsson 100 17 Abwehr seit 2011

Stand: 9. April 2019

Rekordtorschützinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15 Spielerinnen haben mindestens 20 Länderspieltore und fünf Spielerinnen mehr als 50 Länderspieltore erzielt. Zuletzt erzielte Nilla Fischer am 8. Juni 2015 ihr 20. Länderspieltor.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum
01. Lotta Schelin 88 185 0,48 2004–2017
02. Hanna Ljungberg 72 130 0,55 1996–2008
03. Pia Sundhage 71 146 0,49 1975–1996
Lena Videkull 71 111 0,64 1984–1996
05. Victoria Sandell Svensson 68 166 0,41 1996–2009
06. Malin Andersson 38 151 0,25 1994–2005
07. Anneli Andelén 37 88 0,42 1985–1995
08. Kosovare Asllani 32 126 0,25 seit 2008
09. Caroline Seger 27 193 0,14 seit 2005
10. Nilla Fischer 23 175 0,13 seit 2001
Helen Johansson 23 88 0,26 1981–1995
12. Malin Moström 21 113 0,19 1996–2006
Therese Sjögran 21 214 0,10 1997–2015
14. Ulrika Kalte 20 56 0,36 1989–1996
Josefine Öqvist 20 79 0,25 2002–2013

Bisherige Trainerinnen und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973: Christer Molander
  • 1974–1976: Hasse Karlsson
  • 1977–1978: Tord Grip
  • 1979: Ulf Bergquist
  • 1980–1987: Ulf Lyfors (Europameister 1984, Vizeeuropameister 1987)
  • 1988–1991: Gunilla Paijkull (WM-Dritter 1991)
  • 1992–1996: Bengt Simonsson (Vizeeuropameister 1995)
  • 1996–2005: Marika Domanski-Lyfors (Vizeweltmeister 2003, Vizeeuropameister 2001)
  • 2005–2012: Thomas Dennerby (WM-Dritter 2011)
  • 2012–2017: Pia Sundhage (OS-Silbermedaille 2016)

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Ergebnisse aus schwedischer Sicht

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland ist nach den nordischen Ländern Dänemark, Finnland und Norwegen sowie den USA fünfthäufigster Gegner der Schwedinnen. Am 17. Juli 2017 gab es das bisher einzige Remis zwischen beiden Mannschaften. Siebenmal gewannen die Schwedinnen, 20-mal die deutsche Mannschaft, womit Schweden neben England der Gegner ist, gegen den die deutschen Frauen am häufigsten gewannen. Beide trafen schon in allen wichtigen Endspielen (EM, WM und Olympia) aufeinander, wobei die deutsche Mannschaft immer mit einem Tor Unterschied gewann.

Datum Ort Ergebnis Anlass
29. November 1991 Guangzhou 4:0 WM-Spiel um Platz Drei
11. März 1993 Agia Napa 3:1 Turnier in Zypern
22. September 1993 Borås 3:2 Freundschaftsspiel
7. September 1994 Wolfenbüttel 1:3 Freundschaftsspiel
26. März 1995 Kaiserslautern 2:3 EM-Finale
7. Juni 1995 Helsingborg 3:2 WM-Vorrunde
9. Juli 1997 Karlstad 0:1 EM-Halbfinale
19. September 2000 Melbourne 0:1 Olympia-Vorrunde
23. Juni 2001 Erfurt 1:3 EM-Vorrunde
7. Juli 2001 Ulm 0:1 n. V. EM-Finale
7. März 2002 Faro 2:1 Algarve-Cup
12. Oktober 2003 Carson 1:2 n. V. WM-Finale
26. August 2004 Athen 0:1 Olympia-Spiel um Bronze
9. März 2005 Lagos 1:2 Algarve-Cup
11. März 2006 Loulé 0:3 Algarve-Cup
10. März 2008 Vila Real de Santo António 0:2 Algarve Cup
15. August 2008 Shenyang 0:2 n. V. Olympia-Viertelfinale
9. März 2009 Faro 3:2 Algarve-Cup
26. Oktober 2011 Hamburg 0:1 Freundschaftsspiel
5. März 2012 Portugal 0:4 Algarve-Cup
24. Juli 2013 Göteborg 0:1 EM-Halbfinale
29. Oktober 2014 Örebro 1:2 Freundschaftsspiel
4. März 2015 Vila Real de Santo António 4:2 Algarve-Cup 2015
11. März 2015 Parchal 1:2 Algarve-Cup 2015 Spiel um Platz 3
20. Juni 2015 Ottawa 1:4 WM-Achtelfinale
19. August 2016 Rio de Janeiro 1:2 Olympia-Finale
17. Juli 2017 Breda 0:0 EM-Gruppenspiel
6. April 2019 Solna 1:2 Freundschaftsspiel

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
1. Juni 1977 Göteborg 2:1 Freundschaftsspiel
1. Oktober 1978 Gossau 7:1 Freundschaftsspiel
27. April 1988 3:0 Freundschaftsspiel
3. November 2001 Brugg 5:0 WM-Qualifikation
8. Mai 2002 Stockholm 4:0 WM-Qualifikation
18. April 2003 Kalmar 6:0 EM-Qualifikation
24. April 2004 Solothurn 2:0 EM-Qualifikation
23. Oktober 2012 Växjö 3:0 Freundschaftsspiel
5. April 2015 Eskilstuna 1:3 Freundschaftsspiel
5. März 2016 Rotterdam 1:0 Olympia-Qualifikation
27. Februar 2019 Faro/Loulé 4:1 Algarve-Cup 2019

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
9. April 2019 Maria Enzersdorf 2:0 Freundschaftsspiel

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. svenskfotboll.se:Seger och Schelin nya lagkaptener
  2. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 29. März 2019, abgerufen am 29. März 2019 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 18 Monaten inaktiv sind.).
  3. Laut FIFA, DBU und SvFF zählen das Spiel als 0:3-Niederlage
  4. Inkl. der Teilnahmen an den Finalrunden 1984 und 1995
  5. FIFA-Weltrangposition Schweden
  6. rsssf.com
  7. fpf.pt: Troféu atribuído a Holanda e Suécia
  8. svenskfotboll.se: Damernas apriltrupp
  9. Europarekord, zusammen mit Birgit Prinz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien