Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Schweden
Sverige
Logo des SFB
Verband Svenska Fotbollförbundet
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Peter Gerhardsson
Co-Trainer Lilie Persson
Kapitän Caroline Seger[1]
Rekordtorschützin Lotta Schelin (88)
Rekordspielerin Caroline Seger (233)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SWE
FIFA-Rang 3. (2050,18 Punkte)
(Stand: 5. August 2022)[2]
Heim
Auswärts
Bilanz
581 Spiele
348 Siege
102 Unentschieden
131 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Finnland Finnland 0:1 Schweden SchwedenSchweden
(Mariehamn, Finnland; 26. Juli 1974)
Höchster Sieg
SchwedenSchweden Schweden 17:0 Aserbaidschan Aserbaidschan
(Göteborg, Schweden; 23. Juni 2010)
Höchste Niederlagen
achtmal 0:4
(gegen Norwegen (3), England (2), Dänemark[3] (1), Deutschland (1) und die USA (1))
Brasilien Brasilien 5:1 Schweden SchwedenSchweden
(Rio de Janeiro, BRA; 6. August 2016)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Zweiter (2003)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 9 (11[4]) (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Sieger (1984)
Olympische Spiele
Silber 2016
Silber 2020
(Stand: 26. Juli 2022)

Die schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen (schwedisch: „Damlandslaget“) ist eine vom verantwortlichen Trainer („Förbundskapten“) getroffene repräsentative Auswahl von schwedischen Fußballspielerinnen für ein internationales Spiel.

Die schwedische Frauenfußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichsten Frauenfußballnationalmannschaften der Welt. Sie nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Welt- und Europameisterschaften sowie allen olympischen Fußballturnieren der Frauen teil. Allerdings konnten sie bisher dort nur einen Titel gewinnen: 1984 wurden sie erster Europameister. Bei den folgenden Europameisterschaften gewannen sie dreimal Silber. 2003 verloren sie im Endspiel der Weltmeisterschaft gegen die deutsche Mannschaft erst durch ein Golden Goal. Sie pendelten in der offiziellen FIFA-Weltrangliste die meiste Zeit zwischen den Plätzen drei und sieben; im September 2017 belegten sie nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 Rang 11, ihre bisher schlechteste Platzierung.[5]

Die schwedischen Nationalspielerinnen spielen hauptsächlich in der heimischen Damallsvenskan, die lange Zeit neben der deutschen Frauenbundesliga als stärkste Liga Europas galt. Regelmäßig spielen aber auch schwedische Nationalspielerinnen in der deutschen Frauen-Bundesliga, den US-Profiligen und seit einigen Jahren in der französischen Division 1 Féminine, die der schwedischen Liga in den letzten Jahren den Rang abgelaufen hat, sowie der englischen FA Women’s Super League und der spanischen Primera División.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste offizielle Länderspiel der schwedischen Frauenmannschaft fand am 26. Juli 1974 gegen Finnland statt. Bereits 1971 hatte es ein erstes inoffizielles Spiel in der Qualifikation der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft gegeben, das mit 0:5 gegen Dänemark verloren wurde.[6] In den folgenden Jahren wurde die Mehrzahl der Spiele gegen die skandinavischen Nachbarn ausgetragen und zwischen 1977 und 1981 konnte fünfmal die Nordische Meisterschaft gewonnen werden. 1984 wurde Schweden erster Europameister der Frauen. Das Finale wurde damals noch in zwei Endspielen ausgetragen. Zunächst hatte Schweden im Heimspiel gegen England mit 1:0 gewonnen. In England gewann man nach einem 0:1 nach Verlängerung das Elfmeterschießen mit 4:3. 1987 wurde Schweden Vize-Europameister im Finale gegen Norwegen. 1989 reichte es nach einem 2:1-Sieg über Italien zum dritten Platz.

Bei der ersten Weltmeisterschaft 1991 in China wurde Schweden Dritter durch einen 4:0-Sieg über Deutschland. Bei der EM 1995 verlor Schweden das Endspiel mit 2:3 gegen Deutschland und bei der WM 1995 im eigenen Land schied Schweden im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen China aus. Auch 1999 war bei der WM im Viertelfinale, diesmal gegen Norwegen Endstation.

2001 wurde wieder das EM-Finale erreicht, das gegen Deutschland verloren wurde. Aber erst in der Verlängerung mussten sich die Schwedinnen durch das Golden Goal von Claudia Müller mit 0:1 geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in den USA erreichte die Mannschaft erstmals ein WM-Finale und verlor erneut gegen Deutschland durch ein goldenes Tor, diesmal von Nia Künzer, mit 1:2 nach Verlängerung.

Schweden nahm 1996 und 2000 am olympischen Fußballturnier in Atlanta und Sydney teil, schied aber jeweils in der Vorrunde als Gruppendritter aus. Beim olympischen Fußballturnier 2004 in Athen verlor Schweden das Spiel um Platz 3 gegen Deutschland mit 0:1. Bei der WM 2007 schied das schwedische Team erstmals in der Vorrunde einer WM aus. 2008 verlor Schweden im Viertelfinale der Olympischen Spiele gegen Deutschland mit 0:2.

Den Algarve-Cup konnte Schweden dreimal (1995, 2001 und 2009) gewinnen sowie einmal als Zweiter (1996) beenden. Nachdem 2010 noch einmal der dritte Platz erreicht wurde, wurde die Mannschaft in den Folgejahren immer Vierter. Beim Vier-Nationen-Turnier in China wurde einmal der vierte (1998) und zweimal der dritte Platz (2004 und 2011) erreicht.

Nachdem sich Schwedens Nationalmannschaft über die von Dänemark in den Play-off-Spielen durchsetzte, nahm sie an der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland teil, gelangte nach den drei siegreichen Gruppenspielen, u. a. gegen den Weltranglistenersten USA, und dem 3:1-Sieg im Viertelfinale über Australien ins Halbfinale. Nach der 1:3-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Japan gewann man das Spiel um Platz 3 mit 2:1 gegen Frankreich. Als beste europäische Mannschaft hatte sich Schweden für das olympische Fußballturnier 2012 qualifiziert. In der Gruppenphase der Olympischen Spiele 2012 traf die Mannschaft auf Weltmeister Japan (0:0), Kanada (2:2) sowie erstmals auf Südafrika (4:1) und konnte sich als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren. Dort unterlag die Mannschaft den Französinnen mit 1:2.

Nach den Olympischen Spielen übernahm die ehemalige schwedische Nationalspielern Pia Sundhage, die zuvor mit den USA zum zweiten Mal die olympische Goldmedaille gewonnen hatte, die schwedische Mannschaft.

2013 veranstaltete Schweden zum zweiten Mal die Europameisterschafts-Endrunde, wodurch die Mannschaft automatisch qualifiziert war. Die als Mitfavorit gestartete Mannschaft schied aber im Halbfinale gegen Titelverteidiger Deutschland aus. Auch bei der WM 2015 war gegen Deutschland das Turnier für die Schwedinnen beendet, diesmal im Achtelfinale, das mit 1:4 verloren wurde.

Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichte die Mannschaft erstmals das Finale, nachdem sie sich im Viertel- und Halbfinale jeweils im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger USA bzw. Gastgeber Brasilien durchgesetzt hatte, verlor das Finale aber gegen Deutschland mit 1:2.

Nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 gegen den späteren Europameister Niederlande, bei der die Schwedinnen im gesamten Turnierverlauf nur ein Spiel gewannen, fielen sie erstmals aus den Top-10 der FIFA-Weltrangliste, als sie bei der nächsten Veröffentlichung am 1. September 2017 nur noch auf Platz 11 standen. Nach dem Turnier trat Sundhage von ihrem Amt zurück und Peter Gerhardsson übernahm als neuer Nationaltrainer. Unter seiner Leitung, nicht zuletzt durch die erfolgreiche Qualifikation für die WM-Endrunde 2019 als Sieger ihrer Qualifikationsgruppe mit sieben Siegen in acht Spielen und dem mit den Niederlanden geteilten Sieg beim Algarve-Cup 2018, rückte die Auswahlmannschaft wieder unter die besten zehn Mannschaften vor.

Bei den wegen der COVID-19-Pandemie um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen 2020 gewannen die Schwedinnen fünf Spiele, u. a. mit 3:0 gegen Weltmeister USA. Nur im Finale verloren sie im Elfmeterschießen gegen Kanada. In der FIFA-Weltrangliste wurden sie dadurch erstmals Zweite.[7]

Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbereitung auf das Spiel um Platz 3 gegen Frankreich (2011)
Sofia Jakobsson, Josefine Öqvist und Madelaine Edlund feiern den Gewinn von Platz 3 bei der WM in Deutschland
Jahr Ergebnis Trainer Meiste Spiele Meiste Tore
1991 3. Platz Gunilla Paijkull 04 Spielerinnen mit 6 Spielen Lena Videkull (5)
1995 Viertelfinale Bengt Simonsson 09 Spielerinnen mit 4 Spielen Malin Andersson (2)
1999 Viertelfinale Marika Domanski Lyfors 11 Spielerinnen mit 4 Spielen Victoria Svensson und Hanna Ljungberg (je 2)
2003 2. Platz Marika Domanski Lyfors 07 Spielerinnen mit 6 Spielen Victoria Svensson (3)
2007 Vorrunde Thomas Dennerby 09 Spielerinnen mit 3 Spielen Lotta Schelin (2)
2011 3. Platz Thomas Dennerby 09 Spielerinnen mit 6 Spielen Lisa Dahlkvist (3)
2015 Achtelfinale Pia Sundhage 09 Spielerinnen mit 4 Spielen Linda Sembrant (2)
2019 3. Platz Peter Gerhardsson 06 Spielerinnen mit 7 Spielen Kosovare Asllani (3)
2023 qualifiziert
Alle Hedvig Lindahl (20) Lena Videkull und Victoria Svensson (je 6)

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die schwedische Mannschaft vor dem EM-Halbfinalspiel gegen Deutschland am 24. Juli 2013
  • 1984: Europameister
  • 1987: Zweiter Platz
  • 1989: Dritter Platz
  • 1991: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1993: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1995: Zweiter Platz
  • 1997: Halbfinale

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweden nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Austragungen teil, konnte aber erstmals 2016 eine Medaille gewinnen.

  • 2012: Viertelfinale
  • 2016: Silbermedaille
  • 2020: Silbermedaille

Nordische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweden ist mit fünf Titeln Rekordsieger bei der zwischen 1974 und 1982 jährlich ausgetragenen nordischen Meisterschaft, an der zudem noch Dänemark, Finnland und Norwegen teilnahmen.

Algarve-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das schwedische Aufgebot beim Algarve-Cup 2015.

Die Nationalmannschaft nahm bis 2015 an allen Austragungen des Algarve-Cups teil, an dem bis dahin alljährlich nahezu alle der besten Frauen-Nationalmannschaften teilnehmen. Als einzige Mannschaft, die mehr als dreimal teilnahm wurde Schweden bis einschließlich 2015 nie schlechter als Sechster. Dann setzte die Mannschaft wegen der gleichzeitig stattgefundenen Olympiaqualifikation erstmals aus und 2017 wurde dann nur der siebte Platz belegt. Im darauf folgenden Jahr wurde den Schwedinnen aber ihr vierter Turniersieg zugesprochen[8], womit sie in der Zahl der Turniersiege mit dem Nachbarn Norwegen gleichzogen und nur noch von Rekordsieger USA, der seit 2016 nicht mehr teilnimmt, übertroffen werden. 2020 schloss die Mannschaft das Turnier mit ihrem 100. Algarve-Cup-Spiel und 50. Sieg als Siebter ab.

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2020, 2021 und 2022 kamen darüber hinaus noch folgende Spielerinnen zum Einsatz oder wurden nominiert:

Spielerin Geburtsdatum Verein Debüt Länderspiele Länderspieltore Letzter Einsatz
Tor
Emma Holmgren 13.05.1997 Frankreich Olympique Lyon 000 00
Abwehr
Mia Carlsson 12.03.1990 Schweden Kristianstads DFF 2014 011 00 09.04.2019
Nilla Fischer 02.08.1984 SchwedenSchweden Linköpings FC 2001 189 23 30.11.2021
Julia Roddar 16.02.1992 Vereinigte Staaten Washington Spirit 2017 013 00 23.02.2022
Josefine Rybrink 19.01.1998 Schweden BK Häcken 2021 004 00 23.02.2022
Jessica Wik 30.01.1992 SchwedenSchweden FC Rosengård 2011 061 00 13.04.2021
Lotta Ökvist 02.02.1997 Schweden BK Häcken 2020 001 00 07.03.2020
Mittelfeld und Angriff
Anna Anvegård 10.05.1997 England FC Everton 2018 025 09 23.02.2022
Filippa Curmark 02.08.1995 Schweden BK Häcken 2020 007 01 30.11.2021
Michelle De Jongh 19.05.1997 Spanien Madrid CFF 000 00
Hanna Folkesson 15.06.1988 SchwedenSchweden Hammarby IF[9] 2013 048 01 09.04.2019
Pauline Hammarlund 07.05.1994 Schweden BK Häcken 2015 020 06 22.10.2020
Madelen Janogy 12.11.1995 Schweden Hammarby IF 2019 026 05 20.02.2022
Mimmi Larsson 09.04.1994 Schweden FC Rosengård 2016 030 06 30.11.2021
Rusul Rosa Kafaji 05.07.2003 Schweden BK Häcken 000 00
Julia Karlernäs 06.10.1993 Schweden BK Häcken 2018 005 00 07.03.2020
Loreta Kullashi 20.05.1999 Schweden FC Rosengård 2018 008 03 17.09.2020
Hanna Lundkvist 17.07.2002 Spanien Atlético Madrid 000 00
Julia Zigiotti Olme 24.12.1997 England Brighton & Hove Albion 2018 017 00 21.10.2021

Rekordspielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

22 Spielerinnen haben mindestens 100 Länderspiele bestritten. Damit liegt Schweden hinter den USA (40 Spielerinnen), Deutschland (27) und China (23/Zahlen unsicher) auf dem vierten Platz der Nationen mit den meisten Spielerinnen im "Hunderterclub". Mit ihrem 215. Spiel wurde Caroline Seger schwedische und europäische Rekordnationalspielerin. Schweden ist seit dem 6. Juli 2019 die einzige europäische Mannschaft mit zwei Spielerinnen, die mindestens 200 Länderspiele bestritten haben.

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum
01. Caroline Seger 233[10] 32 Mittelfeld seit 2005
02. Therese Sjögran 214 21 Mittelfeld 1997–2015
03. Nilla Fischer 189 23 Abwehr seit 2001
0 Hedvig Lindahl 189 00 Tor seit 2002
05. Lotta Schelin 185 88 Angriff 2004–2017
06. Kosovare Asllani 166 43 Angriff seit 2008
0 Victoria Sandell Svensson 166 68 Angriff 1996–2009
08. Kristin Bengtsson 157 14 Abwehr 1991–2005
09. Malin Andersson 151 38 Mittelfeld 1994–2005
10. Pia Sundhage 146 71 Angriff 1975–1996
11. Sofia Jakobsson 139 23 Abwehr seit 2011
12. Lisa Dahlkvist 134 11 Mittelfeld 2008–2017
13. Sara Thunebro 132 05 Abwehr 2004–2015
14. Linda Sembrant 131 16 Abwehr seit 2008
15. Hanna Ljungberg 130 72 Angriff 1996–2008
16. Karolina Westberg 126 02 Abwehr 1997–2009
17. Hanna Marklund 118 06 Abwehr 1997–2007
18. Malin Moström 113 21 Mittelfeld 1996–2006
19. Sara Larsson 112 08 Abwehr 2000–2012
Elisabeth Leidinge 112 00 Tor 1974–1996
21. Lena Videkull 111 71 Angriff 1984–1996
22. Jane Törnqvist 109 11 Abwehr 1995–2005

Stand: 26. Juli 2022

Rekordtorschützinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18 Spielerinnen haben mindestens 20 Länderspieltore und fünf Spielerinnen mehr als 50 Länderspieltore erzielt. Zuletzt erzielte Fridolina Rolfö am 25. November 2021 ihr 20. Länderspieltor.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum
01. Lotta Schelin 88 185 0,48 2004–2017
02. Hanna Ljungberg 72 130 0,55 1996–2008
03. Pia Sundhage 71 146 0,49 1975–1996
Lena Videkull 71 111 0,64 1984–1996
05. Victoria Sandell Svensson 68 166 0,41 1996–2009
06. Kosovare Asllani 44 166 0,27 seit 2008
07. Malin Andersson 38 151 0,25 1994–2005
08. Anneli Andelén 37 88 0,42 1985–1995
09. Caroline Seger 32 233 0,14 seit 2005
10. Stina Blackstenius 27 82 0,33 seit 2015
11. Nilla Fischer 23 189 0,12 seit 2001
Sofia Jakobsson 23 139 0,17 seit 2011
Helen Johansson 23 88 0,26 1981–1995
Fridolina Rolfö 23 70 0,33 seit 2014
15. Malin Moström 21 113 0,18 1996–2006
Therese Sjögran 21 214 0,10 1997–2015
17. Ulrika Kalte 20 56 0,36 1989–1996
Josefine Öqvist 20 79 0,25 2002–2013

Bisherige Trainerinnen und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973: Christer Molander
  • 1974–1976: Hasse Karlsson
  • 1977–1978: Tord Grip
  • 1979: Ulf Bergquist
  • 1980–1987: Ulf Lyfors (Europameister 1984, Vizeeuropameister 1987)
  • 1988–1991: Gunilla Paijkull (WM-Dritter 1991)
  • 1992–1996: Bengt Simonsson (Vizeeuropameister 1995)
  • 1996–2005: Marika Domanski-Lyfors (Vizeweltmeister 2003, Vizeeuropameister 2001)
  • 2005–2012: Thomas Dennerby (WM-Dritter 2011)
  • 2012–2017: Pia Sundhage (OS-Silbermedaille 2016)

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Ergebnisse aus schwedischer Sicht

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland ist nach den nordischen Ländern Dänemark, Finnland und Norwegen sowie den USA fünfthäufigster Gegner der Schwedinnen. Am 17. Juli 2017 gab es das bisher einzige Remis zwischen beiden Mannschaften. Achtmal gewannen die Schwedinnen, 21-mal die deutsche Mannschaft, womit Schweden neben England der Gegner ist, gegen den die deutschen Frauen am häufigsten gewannen. Beide trafen schon in allen wichtigen Endspielen (EM, WM und Olympia) aufeinander, wobei die deutsche Mannschaft immer mit einem Tor Unterschied gewann – zweimal (EM-Finale 2001 und WM-Finale 2003 durch Golden Goal).

Datum Ort Ergebnis Anlass
29. November 1991 Guangzhou 4:0 WM-Spiel um Platz Drei
11. März 1993 Agia Napa 3:1 Turnier in Zypern
22. September 1993 Borås 3:2 Freundschaftsspiel
7. September 1994 Wolfenbüttel 1:3 Freundschaftsspiel
26. März 1995 Kaiserslautern 2:3 EM-Finale
7. Juni 1995 Helsingborg 3:2 WM-Vorrunde
9. Juli 1997 Karlstad 0:1 EM-Halbfinale
19. September 2000 Melbourne 0:1 Olympia-Vorrunde
23. Juni 2001 Erfurt 1:3 EM-Vorrunde
7. Juli 2001 Ulm 0:1 n. V. EM-Finale
7. März 2002 Faro 2:1 Algarve-Cup
12. Oktober 2003 Carson 1:2 n. V. WM-Finale
26. August 2004 Athen 0:1 Olympia-Spiel um Bronze
9. März 2005 Lagos 1:2 Algarve-Cup
11. März 2006 Loulé 0:3 Algarve-Cup
10. März 2008 Vila Real de Santo António 0:2 Algarve-Cup
15. August 2008 Shenyang 0:2 n. V. Olympia-Viertelfinale
9. März 2009 Faro 3:2 Algarve-Cup
26. Oktober 2011 Hamburg 0:1 Freundschaftsspiel
5. März 2012 Portugal 0:4 Algarve-Cup
24. Juli 2013 Göteborg 0:1 EM-Halbfinale
29. Oktober 2014 Örebro 1:2 Freundschaftsspiel
4. März 2015 Vila Real de Santo António 4:2 Algarve-Cup 2015
11. März 2015 Parchal 1:2 Algarve-Cup 2015 Spiel um Platz 3
20. Juni 2015 Ottawa 1:4 WM-Achtelfinale
19. August 2016 Rio de Janeiro 1:2 Olympia-Finale
17. Juli 2017 Breda 0:0 EM-Gruppenspiel
6. April 2019 Solna 1:2 Freundschaftsspiel
29. Juni 2019 Rennes 2:1 WM-Viertelfinale
4. März 2020 Faro/Loulé 0:1 Algarve-Cup 2020

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
1. Juni 1977 Göteborg 2:1 Freundschaftsspiel
1. Oktober 1978 Gossau 7:1 Freundschaftsspiel
27. April 1988 3:0 Freundschaftsspiel
3. November 2001 Brugg 5:0 WM-Qualifikation
8. Mai 2002 Stockholm 4:0 WM-Qualifikation
18. April 2003 Kalmar 6:0 EM-Qualifikation
24. April 2004 Solothurn 2:0 EM-Qualifikation
23. Oktober 2012 Växjö 3:0 Freundschaftsspiel
5. April 2015 Eskilstuna 1:3 Freundschaftsspiel
5. März 2016 Rotterdam 1:0 Olympia-Qualifikation
27. Februar 2019 Faro/Loulé 4:1 Algarve-Cup 2019
13. Juli 2022 Sheffield -:- EM-Gruppenspiel

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
9. April 2019 Maria Enzersdorf 2:0 Freundschaftsspiel
19. Februar 2021 Paola (Malta) 6:1 Freundschaftsspiel

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. svenskfotboll.se:Seger och Schelin nya lagkaptener
  2. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 5. August 2022, abgerufen am 5. August 2022 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).
  3. Laut FIFA, DBU und SvFF zählen das Spiel als 0:3-Niederlage
  4. Inkl. der Teilnahmen an den Finalrunden 1984 und 1995
  5. FIFA-Weltrangposition Schweden
  6. Inoffizielle Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 1971 in der Datenbank von RSSSF (englisch)
  7. fifa.com: SCHWEDEN SCHIEBT SICH AUF PLATZ ZWEI
  8. fpf.pt: Troféu atribuído a Holanda e Suécia
  9. Zweite Liga
  10. Europarekord

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien