Meredith Monk

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Meredith Monk bei einem Konzert in der Hamburger „FABRIK“, Dezember 1986

Meredith Monk (* 20. November 1942 in Lima, Peru) ist eine US-amerikanische Sängerin, Komponistin, Choreografin und Performance-Künstlerin.

Leben[Bearbeiten]

Meredith Monks wurde geboren, als ihre Mutter Audrey Lois Zellman, eine Sängerin, in Lima auf einer Konzerttour war. In den 1950er Jahren zog die Familie nach Connecticut.[1]

Sie studierte Musik sowie bei Bessie Schönberg Modern Dance am Sarah Lawrence College in Yonkers, New York und schloss 1964 ihr Studium ab. 1968 gründete sie unter dem Namen The House eine Theatergruppe, die interdisziplinäre Performances erarbeitete. Mit diesem Projekt übte Monk erheblichen Einfluss auf viele andere Künstler aus. So nennt z. B. Bruce Nauman Meredith Monk als eine der Künstlerinnen, die mit den stärksten Einfluss auf seine künstlerische Arbeit hatte.[2]

1978 stellte sie unter dem Namen „Meredith Monk and Vocal Ensemble“ eine neue Gruppe zusammen, zu der auch der Perkussionist Collin Walcott gehörte und die sich der Erforschung neuer und in ihrem Spektrum erweiterten Klängen widmete, häufig deutlich kontrastierend zu minimalistischen Instrumentalklängen. Eines der herausragenden Werke ist die „Dolmen Music“, erschienen 1981 bei Manfred Eichers Label ECM. In den 1980er Jahren drehte sie zwei Filme, „Ellis Island“ (1981) und „Book of Days“.

1991 Jahre schrieb Monk eine Oper mit dem Titel „Atlas“ (Premiere in Houston, Texas). Ihre erste Symphonie erschien 2003. Ein weiteres symphonisches Werk, „Stringsongs“, schrieb sie im Jahre 2004 für das Kronos Quartet.

Meredith Monks Musik wurde verschiedentlich in Filmen verwandt, wie z. B. in „The Big Lebowski“ (Ethan und Joel Coen, 1998) sowie in Jean-Luc Godards „Nouvelle Vague“ (1990).

Anlässlich ihres 40. Bühnenjubiläums fand im November 2004 in New York ein vierstündiger Musikmarathon statt.

Meredith Monk verfolgt aktuell (2005/2006) weitere Kompositionsprojekte für unterschiedliche Ensembles.

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Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1966: 16 Millimeter Earrings, für Stimme, Gitarre und Tonbänder
  • 1969: A Theater Cantata, für 85 Stimmen, Harfe und zwei Violinen
  • 1971: Vessel: An Opera Epic, für 75 Stimmen, elektr. Orgel, Hackbrett und Akkordeon
  • 1973: Paris, für Soloklavier
  • 1976: Songs from the Hill, für Solo-Stimme
  • 1979: Dolmen Music, für sechs Stimmen, Cello und Percussion
  • 1983: The Games, für 16 Stimmen, Synthesizer, Keyboards, Flämischen Dudelsack, Dudelsack, Chinesisches Horn und Rauschpfeife
  • 1984: Giant Panda, Chant II, für a Cappella-Chor
  • 1985: Book of Days, für 25 Stimmen, Synthesizer und Klavier
  • 1986: Acts from under and above Ellis Island, für zwei Klaviere
  • 1988: Parlour Games, für zwei Klaviere
  • 1994: Phantom Waltz, für zwei Klaviere
  • 1996: The Politics of Quiet, für zehn Stimmen, zwei Keyboards, Flügelhorn und Violine
  • 1997: Steppe Music, für Soloklavier
  • 1999: Klarinettenstudie #4, für Soloklarinette
  • 2003: Possible Sky, für Orchester und Stimmen
  • 2004: Stringsongs, für Streichquartett
  • 2006: Songs of Ascension, für Vokal-Ensemble und Streichquartett
  • 2008: Impermanence, Vokal-Ensemble, Piano, Violine, Percussion und Holzbläser

Diskographie[Bearbeiten]

  • Do You Be, ECM, München, 1987, ECM 1336, 1 CD.
  • Atlas: Oper in drei Teilen, ECM, München 1993, ECM 1491 und 1492, 2 CD.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meredith Monk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cohen, Selma Jeanne. "Meredith Monk." Jewish Women: A Comprehensive Historical Encyclopedia. 1 March 2009. Jewish Women's Archive. (Abgerufen am 17. Dezember 2015)
  2. Solistin im Chor der Widersprüche in FAZ vom 19. November 2012, Seite 30