Meuser

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Meuser (Begriffsklärung) aufgeführt.

Meuser (* 1947 in Essen), der seinen bürgerlichen Familiennamen streng geheim hält (sein Vorname lautet Nikolaus[1]), ist ein deutscher Bildhauer und Objektkünstler.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meuser wuchs in Essen auf, wo sein Vater als Ingenieur in der Stahlindustrie arbeitete. Von 1968 bis 1976 studierte Meuser an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und Erwin Heerich und belegte nebenbei die Studiengänge Philosophie und Kunstgeschichte. 1978 widmete ihm die Galerie Arno Kohnen, Düsseldorf, die erste Einzelausstellung und 1991 hatte er eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich. Seit 1992 hat er eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und nahm im gleichen Jahr mit einigen Werken an der documenta IX in Kassel teil. Meuser lebt heute in Düsseldorf.

Seine aus Fundstücken entstandenen Skulpturen verarbeitet er zu Materialassemblagen, die sich zwischen Konstruktivismus, Konkreter Kunst, Abstrakter Malerei und Minimal-Art bewegen. Im Jahr 1985 erhielt er den Bremer Kunstpreis; der Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft zeichnete seine Arbeiten mit ihrem Förderpreis ars viva 1991/92 aus.

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kann ich mich hier auch selbst einweisen?, Galerie Nordenhake Berlin 2017
  • Gisela Capitain, Cologne 2016
  • Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt am Main 2016
  • Strubbel die Katz, Galerie Nathalie Obadia, Brussels 2015
  • Herr Ober, zwei Doppelte, Galerie Nordenhake, Berlin 2014
  • Sies + Höke, Düsseldorf 2013
  • Und Erich Mittendrin, Galerie Nordenhake, Berlin 2012
  • Knautsch, Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2011
  • Wo ist oben?, Galerie Gisela Captain Cologne 2009
  • Meuser - Die Frau reitet und das Pferd geht zu Fuß, Kunsthalle Düsseldorf, Düsseldorf 2008

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sammlung Viehof - Internationale Kunst der Gegenwart, Deichtorhallen, Hamburg 2016/2017
  • Narrativas monumentales. Figuras, paisajes y rituales, Museo de Arte Contemporanéo Gas Natural Fenosa, A Coruña 2015
  • Ruhe vor dem Sturm. Postminimalistische Kunst aus dem Rheinland, Museum Morsbroich, Leverkusen 2015
  • Man in the Mirror, VanhaerentsArtCollection, Brüssel 2014
  • Schlachtpunk. Painting in the Eighties, Kunsthalle Darmstadt, Darmstadt 2012
  • FischGrätenMelkStand, Temporäre Kunsthalle Berlin, Berlin 2010
  • Ruinöse Abstraktion, Bonner Kunstverein, Bonn 2007
  • Faster! Bigger! Better!, ZKM | Museum für Neue Kunst & Medienmuseum, Karlsruhe 2006

Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Hänger, 2-teilig, Installationsmaß: 132 × 270 × 53 cm, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. siehe Interview, auch unter Weblinks erwähnt