Michael Müller-Wille

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Michael Müller-Wille (2003)

Michael Müller-Wille (* 1. März 1938 in Münster) ist ein deutscher Prähistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des Geographen Wilhelm Müller-Wille besuchte das Gymnasium Paulinum in Münster. Nach dem Abitur studierte er ab 1958 Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Geographie an der Westfälischen Wilhelms-Universität, der Universität Uppsala (Vorgeschichte Skandinaviens und Quartärgeologie) und der Universität Montpellier. 1964 wurde er in Münster zum Dr. phil. promoviert.[1] Nach einem Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rheinischen Landesmuseum Bonn ging er 1965 an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dort habilitierte er sich 1970.[2] Mit Hayo Vierck und anderen berichtete er über die Ausgrabungen in Haithabu. 1976 wurde er o. Professor für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1981 kehrte er als Lehrstuhlinhaber für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie nach Kiel zurück. Von 1989 bis 1991 war er Rektor der Universität Kiel. 2003 wurde er emeritiert.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beiräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dissertation: Eisenzeitliche Fluren in den festländischen Nordseegebieten. GoogleBooks
  2. Habilitationsschrift: Bestattung im Boot. Studien zu einer nordeuropäischen Grabsitte. GoogleBooks
  3. Mitgliedseintrag von Michael Müller-Wille bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, abgerufen am 27.10.17