Michaela Noll

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Michaela Noll (2012)

Michaela Noll (geborene Tadjadod; * 24. Dezember 1959 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin (CDU) und Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noll ist Tochter einer deutschen Mutter und des später aus dem Iran geflohenen Bankiers und ehemaligen Wirtschaftsministers in der Regierung Mohammad Reza Pahlavis[1] Mostafa Tadjadod. 1991 bekam sie einen Sohn; 2002 heiratete sie.[1]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrem Abitur 1980 am Mataré-Gymnasium in Meerbusch absolvierte Michaela Noll von 1981 bis 1982 eine Ausbildung zur Dolmetscherin für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch. 1982 begann sie ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Im Jahr 1987 legte sie ihr erstes und im Dezember 1991 ihr zweites juristisches Staatsexamen ab. Von 1994 bis 2002 war sie Referentin der Frauen-Union der CDU-NRW in Düsseldorf, seit 2001 ist sie als Rechtsanwältin zugelassen. Sie ist römisch-katholisch.

Parteilaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noll gehört dem Vorstand des CDU-Kreisverbandes Mettmann und von 2010 bis 2012 dem Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen an. Von 1994 bis 2002 war sie als Referentin für die Frauen-Union tätig.

Abgeordnetentätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noll zog 2002 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und 2005 als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Mettmann I in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2005 konnte sie den zweitbesten Erststimmenzuwachs ihrer Partei (CDU) verzeichnen und somit ihren Wahlkreis mit 47,3 % (+5 %p) direkt gewinnen. Diesen Erfolg wiederholte sie 2009, indem sie sich mit 44,4 % (–2,9 %p) gegenüber Peer Steinbrück (33,8 %) durchsetzte.[2] Auch 2013 zog Michaela Noll wieder mit einem Direktmandat in den Deutschen Bundestag ein. Sie erlangte 49,5 % der Erst- und 43 % der Zweitstimmen.

In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war sie von 2002 bis 2013 Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Ältestenrat sowie im Richterwahlausschuss. Sie war von November 2009 bis März 2010 Justiziarin der CDU-Bundestagsfraktion. 2006 war sie Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Seit dem 1. April 2010 ist sie parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und wurde am 13. Januar 2014 in diesem Amt wiedergewählt.Seit dem 4. November 2010 ist sie stellvertretende Vorsitzende der CDU im Kreis Mettmann.[3] Seit 2014 ist Michaela Noll in der 18. Legislaturperiode Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss[4] und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie im Rechtsausschuss.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noll ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

Sonstiges Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaela Noll ist Präsidentin des Förderkreis ZNS Langenfeld e. V., der durch das ZNS Sommerfest in Langenfeld die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung finanziell unterstützt,[5] und Vorstandsvorsitzende der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung. Sie ist weiterhin Schirmherrin des Franziskus-Hospiz Hochdahl, Erkrath[6][7], des Zündstoff/2. Chance, Erkrath,[8][9][10] und von Kipkel Haan.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michaela Noll – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Michaela Noll – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b http://www.das-parlament.de/2010/49/MenschenMeinungen/32611780/311294
  2. Rheinische Post: Michaela Noll (CDU) gewinnt klar
  3. http://www.michaela-noll.de/uploads/pdf/101106rp.jpg
  4. Mitglieder des Verteidigungsausschusses bundestag.de, online, abgerufen am 18. September 2014
  5. Grußwort ZNS Sommerfest 2010 PDF-Datei, 69,9 kB
  6. http://www.rp-online.de/duesseldorf/mettmann/nachrichten/erkrath/Radeln-fuers-Franziskus-Hospiz_aid_611843.html
  7. http://www.rp-online.de/duesseldorf/mettmann/nachrichten/erkrath/20-Jahre-Hospizarbeit-gefeiert_aid_768778.html
  8. http://www.westdeutsche-zeitung.de/?redid=159104
  9. http://www.rp-online.de/duesseldorf/mettmann/nachrichten/erkrath/Chance-fuer-Schulverweigerer_aid_782649.html
  10. http://islam.de/14190.php