Migros-Magazin

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Migros-Magazin
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Beschreibung Schweizer Wochenzeitung
Sprache deutsch
Verlag Migros-Genossenschafts-Bund
Erstausgabe 1942 (als Wir Brückenbauer)
Erscheinungsweise wöchentlich
Verbreitete Auflage (WEMF-Auflagebulletin 2016[1]) 1'557'900 (Vj. 1'567'892) Exemplare
Reichweite (WEMF Total Audience 2016-2) 2,335 (Vj. 2,375) Mio. Leser
Chefredaktor Hans Schneeberger
Weblink www.migrosmagazin.ch
ZDB 2432899-6

Das Migros-Magazin ist eine wöchentlich erscheinende Gratiszeitung des Schweizer Grossverteilers Migros.

Charakteristik heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Migros-Magazin wird jede Woche montags in mehr als anderthalb Millionen Exemplaren gedruckt und im Inland kostenlos an alle Mitglieder einer Migros-Genossenschaft sowie an alle Kunden mit der Kundenkarte «Cumulus» versandt. Die Zeitung ist u. a. auch in allen grösseren Migros-Filialen für jedermann gratis erhältlich. Sie hatte 2016 eine WEMF-beglaubigte Auflage von 1'557'900 (Vj. 1'567'892) Exemplaren[1] und eine Reichweite von 2'335'000 (Vj. 2'375'000) Lesern (WEMF MACH Basic 2016-II).

Grösste Konkurrentin des Migros-Magazins ist die Coopzeitung, ein dienstags erscheinendes Wochenblatt des Grossverteilers Coop, welches etwa gleich hohe Auflage- und Leserzahlen aufweisen kann. Die NZZ nennt die beiden Zeitungen die «stillen Riesen» der Schweizer Medienlandschaft und meint zu ihrem journalistischen Wirken: Offenkundig findet das Konsumentensegment ebenso Gefallen an mehrheitsfähiger Alltags- und Lifestyle-Thematik wie an politisch austarierten Hintergrundberichten.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher hiess das von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler 1942 gegründete und vom Migros-Genossenschafts-Bund herausgegebene Magazin Wir Brückenbauer mit dem Untertitel «Wochenblatt des sozialen Kapitals» (auch kurz: Brückenbauer genannt). Die Zeitung wurde 2004 in Migros-Magazin umbenannt, um so den Bezug zur Migros wieder zu verdeutlichen, nachdem die alte Symbolik des Detailhändlers als «Brückenbauer» zwischen Produzenten und Konsumenten in Vergessenheit geraten war. Das «Wir» verdeutlichte die Gemeinschaft und sollte eben die «Brücke» zwischen Produzent und Konsument herstellen.[3]

Anderssprachige Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Romandie erschien die Wochenzeitung der Migros in französischer Sprache zuerst unter dem Titel Pionnier Migros, danach als Construire, bis sie 2004 analog zur deutschsprachigen Ausgabe in Migros Magazine umbenannt wurde. 2016 erreichte dessen Auflage 505'493 (Vj. 503'615] Exemplare[1] und eine Reichweite von 679'000 (Vj. 675'000) Lesern (WEMF MACH Basic 2016-II). Das «KoMMbi» aus Migros-Magazin und Migros Magazine erzielte 2016 eine Auflage von 2'165'007 (Vj. 2'072'542) Exemplaren[1] und eine Reichweite von 3'132'000 (Vj. 3'050'000) Lesern (WEMF MACH Basic 2016-II). Die Migros-Genossenschaft des Kantons Tessin veröffentlicht eine italienische Wochenzeitung mit dem Titel Azione; diese wurde nicht umbenannt.[4] Sie erreichte 2016 eine Auflage von 101'614 (Vj. 101'035) Exemplaren[1] und eine Reichweite von 118'000 (Vj. 117'000) Lesern (WEMF MACH Basic 2016-II).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e WEMF-Auflagebulletin 2016, S. 31 (PDF; 2,6 MB).
  2. Stille Riesen – Mitgliederzeitungen als wichtige Akteure im Medienmarkt. In: NZZ. 14. Oktober 2005.
  3. Der geniale Vielschreiber. In: Migros-Magazin. 12. August 2013.
  4. Website von Azione, Wochenzeitung der Migros Tessin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]