Mittelstetten (Rain)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 48° 42′ 0″ N, 10° 56′ 47″ O

Mittelstetten
Stadt Rain
Höhe: 403 m
Fläche: 7,9 km²
Einwohner: 125 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 86641
Vorwahl: 09090

Das Kirchdorf Mittelstetten ist ein Ortsteil der Stadt Rain im Landkreis Donau-Ries, der zum Regierungsbezirk Schwaben in Bayern gehört. Zur Gemarkung Mittelstetten gehört auch noch der Weiler Neuhof.

Luftaufnahme von Mittelstetten aus westlicher Richtung

Geographie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelstetten liegt direkt östlich von Rain in Richtung Staudheim und Burgheim im Donautal zwischen der B 16 von Ulm nach Ingolstadt im Norden, der Kreisstraße DON 39 von Rain nach Burgheim im Süden und der Staatsstraße 2047, die hier die Ostumfahrung von Rain bildet, im Westen. Neuhof liegt auf der nördlichen Seite der B 16 an der Ortsverbindungsstraße nach Niederschönenfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filialkirche Sankt Georg

Wahrscheinlich wurde Mittelstetten erst im 10. Jahrhundert gegründet und zwar als Ausbausiedlung zwischen den Orten Staudheim und Brucklach bei Rain. Darauf deutet auch der Name hin. Erstmals erwähnt wurde es 1100 als eines der Güter, die der Graf von Scheyern dem Kloster Scheyern geschenkt hatte.
In der Folge erwarb jedoch das Kloster Niederschönenfeld immer mehr Grundbesitz in Mittelstetten.
Die katholische Filialkirche Sankt Georg ist eine Filiale der Stadtpfarrei Sankt Johannes Baptist in Rain und wurde um 1500 erbaut.
Die selbstständige Gemeinde Mittelstetten gehörte zum Landkreis Neuburg an der Donau und wurde am 1. Juli 1972 mit dessen Auflösung im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen, der bis zum 1. Mai 1973 die Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug. Am 1. Januar 1977 folgte die Eingemeindung in die Stadt Rain.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Filialkirche Sankt Georg

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einwohnerbuch 1964 Neuburg/Donau

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]