Musterhaus Am Horn

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Westansicht des Musterhauses Am Horn

Das Musterhaus „Am Horn“ ist ein in Weimar errichtetes Versuchshaus des Bauhauses. Anlass zum Bau dieses Einzelhauses war die erste Bauhausausstellung von 1923. Es diente als Anschauungsobjekt dafür, wie sich das Bauhaus zukünftiges gemeinschaftliches Leben und Arbeiten vorstellte.[1] Das Projekt Haus Am Horn war ausnehmend bedeutsam für die Bauhaus-Schule, weil dort erstmals werkstattübergreifend gemeinsam geplant, gebaut und ausgestattet wurde.[2] Das Musterhaus ist das einzige in Weimar fertiggestellte Zeugnis des Bauhauses. 1996 wurde das Gebäude als Teil von Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.[3][1]

„Hier ist ein Haus für Marsbewohner, und wenn wir sagen, es wecke Sehnsucht, so soll in diesem Sinn gemeint sein: Sehnsucht nach der Zukunft und nach einem Leben ohne Wirrwarr und Ballast.“

Fritz Wichert: Haus Am Horn[4]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kontext[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Krisenjahren nach dem Ersten Weltkrieg fehlten in Deutschland mehr als 1 Million Wohnungen. Da es zudem durch das Fehlen zahlungskräftiger Mieter an Anreizen für das private Bauen fehlte, sahen sich die Kommunen gezwungen, erstmals selbst im sozialen Wohnungsbau als Bauträger aufzutreten. Bedingt durch die wirtschaftliche Situation lagen dabei die Prioritäten auf niedrigen Baukosten, was durch eine Rationalisierung des Bauwesens erreicht werden sollte. In diesem Umfeld entwickelte sich die Ausrichtung des Bauhauses von Zurück zum Handwerk hin zu Kunst und Technik – eine neue Einheit.[5] Walter Gropius, der Gründer des Bauhauses, erkannte die Industrie als bestimmende Kraft seiner Zeit an. Die Beschäftigung mit der industriellen und maschinellen Produktion wurde zum Credo aller Bauhaus-Arbeit. „Das neue Ziel ist fabrikmäßige Herstellung von Wohnhäusern im Großbetrieb auf Vorrat, die nicht mehr an der Baustelle, sondern in Spezialfabriken in montagefähigen Einzelteilen erzeugt werden müssen.“ (Walter Gropius) Daraus entwickelte Gropius das Konzept des „Großen Baukastens“, dessen Umsetzung mit dem Musterhaus Am Horn erstmals demonstriert werden sollte.

siehe auch:

Ideenfindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Architektur nahm für Gropius die führende Rolle aller Werkstätten am Bauhaus ein.[2] Nichtsdestotrotz gab es, auch aus finanziellen Gründen, keine Architektenklasse.[6] Als Ideal eines Bauprojektes stand die mittelalterliche Bauhütte.[2]

Die ersten Entwürfe und Modelle für eine Bauhaus-Siedlung stellte eine Gruppe um Walter Determann bereits im Sommer 1919 vor.[7] Leitidee war eine Siedlung für die Angehörigen des Bauhauses zu errichten, um ihnen Wohnraum und Ernährung materiell zu sichern, eine Arbeits- und Lebensgemeinschaft zu fördern und den Werkstätten Praxisbezug zu verschaffen. Konkrete Pläne für eine Siedlung auf dem Gelände Am Horn legte Determann 1920 auf. Die Anlage war streng symmetrisch aufgebaut. Sie beinhaltete Wohn-, Werkstatt-, Gemeinschafts- und Sportbauten. Das Gelände war umschlossen und mit Türmen begrenzt.[7] Die Pläne einer ganzen Siedlung konnten in Weimar jedoch nicht mehr umgesetzt werden, weil das Bauhaus 1925 die Stadt verlassen musste. In Dessau konnten die Bauprojekte realisiert werden.[1] 1920 pachtete das Bauhaus das angedachte Siedlungsgelände Am Horn. Es liegt am Hornberg, dem damals östlichen Stadtrand Weimars. Beabsichtigt war, zunächst Notbauten als Unterkünfte zu errichten, was jedoch scheiterte. Die Bewohner der Straße Am Horn protestierten vehement gegen die Siedlungsidee.[7]

1922, drei Jahre nach der offiziellen Gründung des Bauhauses unter Trägerschaft und Finanzierung des Landes Thüringen, wollte das Landesparlament Ergebnisse der neuen Hochschule sehen. Das Bauhaus selbst hielt diesen Zeitpunkt im Grunde für verfrüht, um etwas Konkretes aus diesem damals noch weltweit einzigartigen pädagogischen System vorzuzeigen. Trotzdem konzentrierte Walter Gropius die Kräfte der Hochschule auf die erste Ausstellung.

Planung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Musterhaus standen zwei Entwürfe zur Auswahl: Farkas Molnárs Entwurf Rote Würfel und der Entwurf des Malers Georg Muche, der seit 1921 in der Weberei tätig war. Muches Entwurf gewann bei einer schulinternen Abstimmung.[6] Das Konzept des frisch verheirateten Muche zielte darauf ab, dass die Arbeit der Hausfrau reduziert werde, „damit sie sich wieder geistigen Aufgaben widmen könne.“ (Georg Muche: Haus Am Horn[6])

Die praktische Umsetzung des Entwurfs Muches übernahmen Walter March und Adolf Meyer von Gropius’ Architekturbüro.[1] Die Ausstattung des Hauses war ein Gemeinschaftswerk aller Werkstätten des Bauhauses. In diesem Musterhaus konnten sie präsentieren, was sie sich unter zeitgemäßen Wohnen vorstellten.[1] Konzipiert war es für eine drei- bis vierköpfige Familie "ohne Personal".[8] Auch wenn das Haus als Prototyp gedacht war, sollte es doch über Jahre genutzt werden.

Bauphase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebaut wurde 1923 nach der Gründung der gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft des Bauhauses das Musterhaus Am Horn.[7] Am 11. April 1923 war die Grundsteinlegung des Musterhauses.[6] Verantwortlicher Bauherr des Musterhauses war Gropius selbst, die Bauausführung übernahm die Soziale Bauhütte Weimar. Die Bauzeit betrug vier Monate.[9]

Die Bauleitung bemühte sich um Baustoffe und Baukonstruktionen, die laut Gropius „einem neuen, synthetischen Baugedanken“ folgten und hohe Wirtschaftlichkeit versprachen. Involviert waren über 40 Lieferanten, Vertriebe, Firmen und mittelständische Handwerksbetriebe.[9] Das moderne Baumaterial Jurko-Leichtbetonstein,[9] vorgefertigte Leichtbausteine aus zementgebundenem Schlackebeton,[10] versprach eine schnelle Bauzeit bei besseren bauphysikalischen Eigenschaften.[9] Ein weiteres modernes Material war Torfoleum, Platten aus industriell aufgearbeitetem Torf,[10] die zur Isolierung eingesetzt wurden. Umgeben von doppelt gesetzten Platten, brachte es wesentliche Ersparnisse gegenüber einer Ziegelmauer hinsichtlich Material-, Transport- und Lohnkosten, bebauter Fläche und Heizungsbedarf. Die Decken wurden als Keramikhohlsteindecken mit Stahleinlagen ausgeführt, die Dacheindeckung als mehrlagige Bitumenbahneindeckung. Verputzt wurde mit einem wetterbeständigen, silbergrauen Terranova-Edelputz. In Bad und Küche gab es platzsparende Kippfenster mit Kristallspiegelglas. Die Fensterbänder, Fußleisten und Wandverkleidungen in Küche, Bad und der Waschnische bestanden aus weißem, schwarzem und rotem Opakspiegelglas. Als Fußbodenbelag wurden Gummi und Triolin verwendet. Letzteres wurde als Linoleum-Ersatz genommen, welches mit einer Luxussteuer belegt war. Im Haus wurde eine Zentralheizungsanlage mit Kohlekessel im Keller eingebaut, Küche und Bad waren mit Gas-Warmwasserbereitern ausgestattet, und im Keller befand sich eine Hauswäscherei mit Gasheizung und elektrischem Antrieb. Weitere damals moderne Technik waren ein Staubsauger, Brotröster, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Haartrockner, Gasherd, Haustelefon, Fernsprecher und pflegeleichte Oberflächen.[10][9]

Die Stadt Weimar selbst stellte kein Geld für den Bau zur Verfügung. Finanzierungsanfragen an US-amerikanische Industrielle blieben erfolglos.[10] Finanziert wurde der Bau schließlich durch den Industriellen Adolf Sommerfeld, für den Gropius 1920/21 das Haus Sommerfeld in Berlin-Lichterfelde entworfen hatte.[11] Mehrere beteiligte Firmen arbeiteten zum Selbstkostenpreis. Einige Produkte, wie z. B. der Gasherd, waren bloße Ausstellungsstücke und wurden nach der Ausstellung zurückgefordert, so sich kein Käufer fände.[12]

Werkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 1922 rief das Bauhaus zur Mitarbeit am "Hausproblem" auf. Die besten Leistungen der einzelnen Mitwirkenden sollten zu einem "einheitlichen Ganzen" verbunden werden.[12] In der Inneneinrichtung kamen vor allem Bauhaus-Studenten zum Zuge.[10] 19 Studierende wurden namentlich genannt.[9] Die Einrichtungsbereitstellung verteilte sich auf die Werkstätten folgendermaßen:

Bildhauerei
Möbelwerkstatt
Metallwerkstatt
Werkstatt für Wandmalerei
Werkstatt für Weberei
Keramische Werkstatt

Quelle:[13]

Bauhaus-Ausstellung 1923[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„[In] schönster Lage Weimars [wird] ein Siedlungsgelände erschlossen, auf dem Einzel- und Gruppenhäuser errichtet werden, in denen Angehörige und Freunde des Bauhauses wohnen sollen.“

Ausstellungskatalog von 1923: Haus Am Horn[7]

Die erste Bauhausausstellung von 1923 fand vom 15. August bis 30. September statt. Eingeleitet wurde die Ausstellung von der so genannten Bauhauswoche, einem kulturellen Großereignis im Stile eines Festivals, das sehr großen Anklang fand. Gropius eröffnete die Bauhauswoche mit einem Vortrag über Kunst und Technik – eine neue Einheit. Es folgten Vorträge, unter anderem vom holländischen Architekten J. J. P. Oud über die Entwicklung der modernen niederländischen Baukunst.

Ein Bestandteil der Ausstellung war eine Zusammenstellung internationaler Architektur. Das Haus Am Horn wurde in diesem Kontext präsentiert, gemeinsam mit Arbeiten aus den Niederlanden, Frankreich, Russland, Deutschland und USA. Das Haus Am Horn fand in der zeitgenössischen Presse weithin Aufmerksamkeit als praktische Umsetzung der Bauhaus-Lehre. Die Kritiker reagierten gespalten. Einerseits gab es höchstes Lob für die zukunftsweisende Gestaltung, andererseits fand man polemische Beschreibungen wie "ein Haus für Marsbewohner", "öffentliche Latrine" oder "eine weiße Bonbonschachtel". Als widersprüchlich wurde erkannt, dass die Ausstattung des Hauses entgegen der Intention nur für reiche Menschen realisierbar war oder dass das Haus im Grundriss unflexibel ist, trotz der im Bauhaus hoch angepriesenen modularen Flexibilität.[14][5]

Die Presse war von dem Ereignis begeistert und ermutigte das Bauhaus zum Weitermachen. Auch wenn der wirtschaftliche Erfolg zunächst ausblieb – die Lebenskraft der Ideen des Bauhauses war bewiesen.

Musterhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugang von der Straße mit dem Eingangstor

Die puristische Formensprache des Hauses wird heute noch als zeitgenössisch wahrgenommen.[15] Angestrebt war der höchste technische Stand, vom Baumaterial bis zur Innenausstattung.[12]

Außenbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grundstück des Musterhauses hat eine Größe von über 2.000 m².[16] Das Haus steht relativ zur Straße leicht verdreht, damit dem Betrachter eine ungewöhnlich plastische Perspektive vermittelt wird. Der Grundriss des Hauses ist quadratisch. Mittig auf dem Dach sitzt ein quadratischer Aufbau mit zweiseitigen Fensterbändern. Dadurch kann von außen der Eindruck entstehen, dass das Haus zwei Geschosse hätte, wohinter jedoch die großzügige Raumhöhe des Wohnzimmers steht. Ebenfalls eckig ist der quaderförmige Schornstein. Die Fenster sind von der Fassade aus betrachtet asymmetrisch angeordnet, ganz den Bedürfnissen der Räume angepasst.[17]

Südwestansicht mit Einzäunung
Von Anfang an verfügte das Haus Am Horn über einen Stromanschluss mittels Freileitung, der an diesen Isolatoren zum Hausanschluss geführt wurde.

Die Außenflächen des Grundstücks wurden nur schlicht gestaltet. Dies geschah wahrscheinlich auch aus der Zeitnot heraus, den Termin der Ausstellung zu halten. Der Gartenbereich des Grundstücks besteht aus einer terrassenartigen Rasenfläche, die bedingt durch die Hanglage zu den Straßenseiten hin abfällt.[16] Hinter dem Haus befindet sich ein abgetrennter, vierfach geteilter[16] Nutzgarten.[17] Die Erzeugnisse des Nutzgartens wurden bereits ab 1920 für die Bauhaus-Kantine verwendet.[16] Im Bauplan ist ein Bereich des Gartens anscheinend als Spielplatz angedacht.[16] Auf dem Grundstück steht eine Rotbuche, die nicht zum ursprünglichen Baumbestand von 1923 gehörte, doch als Naturmonument erhalten bleibt.[17] Ein Kiesweg umsäumt die Rasenfläche.[16] Eingezäunt ist das Grundstück mit einem schwarzen, schlichten Drahtzaun, der heute nach Fotovorlagen nachempfunden wurde.[17] Vorlage für den Zaun war ein Weidezaun-Patent aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Mit dieser Bauweise ließen sich größere Weiten überspannen.[16] Das Eingangstor ist ein Entwurf des Bauhaus-Schülers Rudolf Baschant.[17] Er nutzte die Bauweise des Weidezaunes und gestaltete daraus ein anspruchsvolles, grafisches Muster. Heute ist das Tor als Reproduktion erbaut. Spindelobstbäume säumten den Weg zum Haus.[16]

Innenraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Raumorganisation des Hauses orientiert sich am Prinzip des „Wabenbaus“, das einen großen Hauptraum mit angrenzenden kleinen Räumen vorsieht. Die Hälfte der Nutzfläche nimmt der zentrale Wohnraum in Anspruch, der ähnlich eines Atriums in der Mitte des Grundrisses sitzt. Ringförmig um diesen herum gelagert befinden sich die so genannten Zimmer der Dame, Zimmer des Herren, Kinderzimmer, Arbeitsnische, Gästezimmer, Esszimmer, Küche und Bad. Das puristische Element findet sich auch in der Wandgestaltung wieder, die im ganzen Haus konsequent ohne Bilder auskommt.[14]

Im Vorraum befindet sich die Rekonstruktion eines Spiegels. Darunter ist eine Ablage aus Opakglas angebracht, die man im ganzen Haus wiederfindet. Über dem Spiegel befindet sich eine Soffittenlampe von László Moholy-Nagy, heute als Rekonstruktion.[18]

Der zentrale Wohnraum ist 36 m² groß. Die Decke hat eine Höhe von 4 m und lässt durch die Mattglasscheiben der Oberlichter[19] an der Süd- und Westseite Licht herein. Der Raum hat keine weiteren Fenster. Die Oberlicht-Fenster bestehen aus schmiedeeisernen Fensterrahmen, die das Deckengewicht mit aufnehmen. Eines der Fenster kann durch einen Scherenmechanismus gekippt werden.[19] In den Wohnräumen wurden Drehfenster mit Fenstergriffen verbaut, die sogenannten "Oliven". Optischer Blickfang im Wohnraum war der 4 x 4 m große gemusterte Teppich von Martha Erps, über dessen Farbgebung heute nichts mehr bekannt ist. Die Sitzecke war möbliert mit einem Sofa, Tisch und drei Stühlen von Marcel Breuer, dem sogenannten Lattenstuhl.[20] Lichtquelle ist eine Stehleuchte von Gyula Pap, deren Steckdose sich als Kuriosum auf ca. 1 m Höhe auf der Wandfläche befindet. Den Wohnzimmerschrank aus verschiedenen rechteckigen Elementen und unterschiedlichen Holzarten entwarf Marcel Breuer. Heute befindet sich im Haus Am Horn eine Komplettrekonstruktion von Gerhard Oschmann. Die Wandfarben in Olivgrün und hellem Gelb wurden von Alfred Arndt und Josef Maltan konzipiert.[21]

In der Arbeitsnische befanden sich Schreibtisch und Stuhl, ebenfalls entworfen von Marcel Breuer, sowie ein Kurbeltelefon mit einer Verbindung zum Zimmer der Dame und nach außerhalb. Hier lag mutmaßlich auch ein Teppich von Gunta Stölzl. Über dem Schreibtisch hing eine schwenkbare Lampe von Carl Jakob Jucker. Durch einen Teleskopmechanismus konnte die Lampe flexibel platziert werden. Allerdings war die Umsetzung noch nicht ausgereift, so drohte die Gefahr eines Stromschlags.[22]

Getrennte Schlafzimmer für Dame und Herr waren einerseits der geringen Größe des Hauses geschuldet, andererseits auch eine moderne Idee.[23] Im Zimmer des Herren stammen die Entwürfe von Bett, Tisch und Einbauschrank von Erich Dieckmann. Ein mit Stoff bespannter Stuhl wurde wahrscheinlich von Marcel Breuer entworfen. Als Hölzer wurden schwarz gebeizte Eiche und rötlicher Padouk verwendet. Laut Verkaufsunterlagen gab es außerdem einen Ablagetisch, was jedoch bisher nicht belegt werden konnte. Regalflächen aus Opakglas waren an den Wänden. Lese- und Deckenlampe stammten wieder von László Moholy-Nagy. Die in die Wand eingelassene Leselampe ist noch im Original erhalten.[24]

Das Zimmer der Dame weist ähnliche Möbelelemente auf wie das Zimmer des Herren, Einbauschränke und Bett. Die Schränke wurden 1999 teilrekonstruiert. Der Teppich stammt von Agnes Roghé, die Möbel entwarf Marcel Breuer. Im Zimmer dominiert ein Toilettentisch mit zwei beweglichen Spiegeln und Stuhl, dem Gesellenstück von Marcel Breuer. Der schadhaft erhaltene Tisch befindet sich heute in der Stiftung Bauhaus Dessau. Heute ist im Haus Am Horn eine Rekonstruktion von Gerhard Oschmann von 2018/2019 ausgestellt. Moderne elektrische Geräte waren das Telefon, sowie ein Haartrockner und ein Onduliereisen-Erhitzer. Die Wände waren grau, altweiß und hellgelb gestrichen.[25]

Angrenzend befindet sich das Kinderzimmer. Das Kinderzimmer liegt auf der anderen Seite in einer Linie mit Speisezimmer und Küche, damit die Mutter die Kinder im Blick haben kann.[26] Dieses ist der einzige Raum im Haus mit einem separaten Zugang zum Garten. Obendrein ist es nach dem Wohnzimmer der größte Raum. Die Ausstattungsentwürfe gestalteten Alma Buscher und Erich Brendel, den Teppich Benita Otte. Dominierend ist hier der Spielschrank mit mobilen Elementen und mehreren Funktionen. So lässt sich ein Schrankelement beispielsweise auch als Puppentheater nutzen. Die älteste auffindbare Variante des Schrankes stammt von 1924 und ist heute im Bauhaus-Museum zu sehen. Im Kinderzimmer steht ein Nachbau von 2018/2019. Rote, blaue und gelbe Holztafeln an den Wänden dienten als Malfläche. Kinderbett und Wickelkommode lassen sich historisch nur über einen Nachbau von 1924 nachweisen. Im Kinderzimmer befand sich ein Waschtisch mit Warmwasseranschluss. Die große Deckenlampe ist eine runde, flache Mattglasscheibe mit einer Glühbirne, heute teilrekonstruiert. Die originale Wandfarbe konnte bislang nicht eruiert werden.[27]

Blick aus dem Esszimmer in die Küche

Ein Speisezimmer ersetzt die sonst übliche große Wohnküche.[28] Die Einrichtung ist zweckmäßig: Ein Tisch mit gläsernen Schutzplatte, vier Stühle, ein Einbauschrank. Der Einbauschrank und die drei Holzfensterrahmen gehören zu den wenigen im Original erhaltenen Ausstattungsgegenständen im Haus. Alle Möbel im Speisezimmer wurden von Erich Dieckmann entworfen. Sie sind farblich schlicht gehalten, in grauer und schwarzer Beize. Im Kontrast dazu steht der Fußboden aus Gummibelag, der auffällig rot-blau-weiß kariert ist. Korrespondierend dazu ist die Form der Deckenlampe aus Kristallspiegelglas. Modern waren ein Toaster und Geschirr aus Jenaer Glas, dazu kamen keramische Gefäße aus der Töpferwerkstatt. Die Wandfarbe ist originalgetreu ockerfarben.[26]

Nachbau der Küchenzeile von 1923

Verantwortlich für die Konzeption der Küche waren Benita Otte und Ernst Gebhardt. Die Gestaltung der Küche folgte einem bis dahin ganz neuen Ansatz. Einrichtung und Lichtverhältnisse wurden an die Arbeitsabläufe angepasst. Eine niederländische Journalistin proklamierte „Solche Bauweise ist der Untergang der deutschen Hausfrau!“ (Augusta de Wit: Haus Am Horn[29]) Die Küche zählt zu den ersten Einbauküchen Deutschlands und entstand sogar früher als die bekannte Frankfurter Küche.[30] Die heute ausgestellte Küchenzeile wurde 1998 nachgefertigt.[31] Der Koch-, Brat- und Grillherd wurde mit Gas betrieben. Die Wandverkleidung ist wie im Bad aus weißem Opakglas gefertigt. Der Aufwaschtisch hat einen Schnellwassererhitzer.[30] Einrichtungsbestandteil der Küche sind Keramikgefäße zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Sie wurden von Theodor Bogler entworfen und in den Steingutfabriken Velten-Vordamm in Serie produziert. Ausgestellt ist eine Neuedition; die Originale sind im Bauhaus-Museum zu besichtigen. Teil der Ausstellung 1923 waren auch Gefäße aus Duraxglas der Firma Schott AG, damals in Jena sitzend.[31]

Im Bad befinden sich ein Waschbecken und eine fest eingebaute Badewanne mit zusätzlicher Duschfunktion. Ein Gasbadeofen von Junkers erwärmte das Badewasser. Die modernen sanitären Anlagen und Armaturen stammten von den Triton-Werken in Hamburg.[23] Weitere Ausstattungsaccessoires waren Haltegriffe, Ablageflächen und Handtuchhalter. Der komplette Waschtisch war mit weißem Opakglas verkleidet. Die rechteckige Lampe am Waschtisch war auf der rechten Seite fest eingebaut. Die Wände waren ebenfalls mit weißem Opakglasfliesen verkleidet, diese sind jedoch nicht voll erhalten. Es konnte kein gleichwertiges Material recherchiert werden, weshalb die Fehlbereiche 1999 mit weißen Acrylharzplatten gefüllt wurden. Der Fußboden läuft leicht schräg auf einen Abfluss zu. Der Bodenbelag aus Gummi hat sich nicht erhalten. Neben dem Waschtisch ist ein Wasserklosett mit oberen Spülkasten, getrennt durch eine separate Tür.[32]

Über die Ausstattung des Gästezimmers haben sich kaum Informationen erhalten. Es befanden sich wahrscheinlich Bett und Waschtisch im Zimmer, an der Decke eine elektrische Lampe. Gesicherte Informationen gibt es über die Fußleisten in rot, wohingegen im restlichen Haus weiße und schwarze Leisten verbaut wurden. Dieser Raum dient heute als Kassenraum.[33]

Das Haus ist teilunterkellert. Der Keller ist vom Flur aus zugänglich. Im Keller befinden sich Waschküche, Vorratsraum und Heizungsraum. Laut Prospekt stand in der Waschküche eine Waschmaschine, was damals eine ausnehmend moderne Ausstattung war. Ebenso zeitgemäß war die Zentralheizung im Keller, die das ganze Haus versorgte. Fabrikant der Heizung war das Unternehmen des Johannes Haag. Fotos der Heizung sind nicht erhalten.[34]

Weiterverwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1923[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnung des Ausstellungskabinettes im Haus Am Horn zum 50. Jubiläum der Bauhaus-Ausstellung 1973 (v. l. n. r.: Lilo und Konrad Püschel, Christian Schädlich, Bernd Grönwald)

Nach der Bauhaus-Ausstellung stand das Haus Am Horn leer. Es gehörte dem Baufinanzierer Adolf Sommerfeld. Die Hyperinflation vereitelte seinen Plan, es mit Gewinn zu verkaufen. Daraufhin ließ er die beweglichen Teile der Inneneinrichtung zu sich nach Berlin transportieren.[35]

Im September 1924[35] kaufte der Rechtsanwalt Franz A. Kühn das Haus und bewohnte es mit seiner Familie bis 1938. In den Jahren 1926, 1927 und 1933 ließ er Um- und Anbauten errichten, wie beispielsweise einen weiteren Ausgang zum Garten, eine Terrasse, einen Windfang. Architekt Ernst Flemming fand eine Umsetzung, die sich an das Aussehen des Hauses ästhetisch anpasste. Dem Grundgedanken des Entwurfs für das Haus, ein mit der Familiengröße mitwachsendes Haus zu bauen, wurden seine Erweiterungen durchaus gerecht. Diese Erweiterungen blieben bis 1998 erhalten. Der Garten wurde in dem Zuge ebenfalls umgestaltet.[35]

1938 kaufte die Vermögensverwaltung der Deutschen Arbeitsfront das Grundstück,[1][35] um im Rahmen der „Umgestaltung“ Weimars durch die Nazis auf dem Gelände einen Schulkomplex zu errichten. Dieses Vorhaben wurde jedoch durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges vereitelt. Stattdessen bewohnte ein Wehrmachtsoffizier das Haus.[35]

Zwischen 1945 und 1951 war das Haus als Volkseigentum in der treuhänderischen Verwaltung der Stadt Weimar. In den Nachkriegsjahren teilten sich zeitweise bis zu drei Familien die 144 m² große Wohnfläche. Dafür wurden immer wieder Umbaumaßnahmen vorgenommen, Wände versetzt, Raumnutzungen geändert. Zeitweise waren bis zu drei Garagen auf dem Grundstück.[35] Seit 1951 gehört das Gebäude der Stadt Weimar, wurde unter Denkmalschutz gestellt und bis 1998 bewohnt.[1]

Von 1971 an mietete der Architekt Bernd Grönwald das Anwesen. Er hatte einen Lehrauftrag für Architekturtheorie an der Hochschule für Architektur und Bauwesen (der heutigen Bauhaus-Universität) inne und ab 1979 eine Professur auf dem Fachgebiet. Er initiierte 1973 ein Forschungsprojekt zur Geschichte des Bauhauses und erarbeitete die ersten denkmalpflegerischen Zielstellungen für den Umgang mit dem Gebäude. Es gelang ihm, unter den schwierigen Umständen der Materialbeschaffung in der DDR denkmalpflegerische Maßnahmen umzusetzen, teils in Eigenleistung. Grönwald wählte am 28. Januar 1991 im Haus Am Horn den Freitod.[36] Zum 50. Jahrestag der Eröffnung der 1. Bauhausausstellung wurde 1973 ein Ausstellungskabinett[35] im Mittelraum des Hauses eröffnet. 1986 wurde dieses neugestaltet. Zwischen 1979 und 1986 führten zudem die Architekturstudenten des ersten Studienjahres der Hochschule für Architektur und Bauwesen ihren Einführungskurs im Musterhaus Am Horn durch.

Im Sommer 1995 entstand die Idee, in Weimar ein neues Stadtquartier auf dem Gelände der nie realisierten Bauhaussiedlung zu planen und umzusetzen. Mit dem neuen Stadtquartier sollten wieder moderne Ideen des Bauens umgesetzt werden. Das Hauptaugenmerk gilt heute der ökologischen Bauweise. Ein Ziel ist zu zeigen, dass sich diese auch ökonomisch rentabel umsetzen lässt. Es soll durch intensive umwelt- und umgebungsgerechte Bebauung und Flächennutzung eine Alternative zu den heute üblichen vorstädtischen Einzel- und Reihenhaussiedlungen „auf der grünen Wiese“ gezeigt werden. Ein weiterer Aspekt ist es, die sozialgerechte „Stadt der kurzen Wege“ zu stärken.

Nach 1995[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996 wurde das Musterhaus Am Horn als Teil von Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau[1] von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und in die Denkmalliste der Vereinten Nationen aufgenommen. 1998/99 wurde das Bauwerk grundlegend denkmalpflegerisch saniert und instandgesetzt. An der Sanierung der Fassade war die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt. Dabei wurde versucht, dem Originalzustand von 1923 möglichst nahe zu kommen. Die Schwierigkeit bei der Instandsetzung besteht nach wie vor darin, dass unmittelbar nach der Ausstellung 1923 das bewegliche Mobiliar an den Finanzierer Adolf Sommerfeld nach Berlin ging.[37] Die originale Möblierung ist daher kaum nachvollziehbar. Die Arbeiten stützen sich stark auf historische Innen- und Außenaufnahmen.[38] Bei der Umgestaltung in den 1990er Jahren wurden die Anbauten entfernt, Wandschränke und Leuchten rekonstruiert, die Kücheneinrichtung nachempfunden,[38] das Grundstück nach alten Plänen rückgestaltet etc. Seit 1998[39] befand sich das Gebäude in der Trägerschaft des Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e. V. und wurde als Gäste- und Ausstellungshaus genutzt.

Zwischen 1999 und 2017 organisierte der Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e.V. im Haus Am Horn eine Dauer- und 65 Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen[40] wie:

  • 2015: schillern. Kathrin Ganser und Sarah Straßmann, 13. Februar bis 8. März 2015
  • 2014: Das Bauhaus-Netzwerk von Otto Dorfner in Weimar. 15. August bis 2. November 2014
  • 2013: Transfer. Nagoya Zokai, Universität für Kunst und Design. 20 Jahre Fakultät Gestaltung, 20. November bis 1. Dezember 2013

Nach einer zum 25. August 2017 erfolgten Rückübertragung an die Stadt Weimar[39] koordinierte die Klassik Stiftung Weimar im Auftrag der Stadt neuerliche Umbaumaßnahmen, um das Gebäude sowie das Grundstück noch stärker an den Originalzustand von 1923 anzunähern.[41][10] Wichtigste Vorlage dafür war das 1925 vom Bauhaus verfasste Bauhaus-Buch Nr. 3.[42]

Mit Jahresbeginn 2019 ging das Anwesen in das Eigentum der Klassik Stiftung Weimar über.[43] Seit dem 18. Mai 2019 ist das Haus wieder regelmäßig als Baudenkmal für Besucher geöffnet.[44] Eine neue Dauerausstellung widmet sich der Geschichte des Gebäudes[10] mit dem Ziel, die gestalterische und technologische Idee verständlich zu machen.[42] Umrissmöbel aus Metallstangen deuten die nicht mehr vorhandenen Einrichtungsgegenstände an.[15] Eine komplette Rekonstruktion der Innenausstattung ist nicht vorgesehen.[42]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Reihe: Bauhaus-Architektur in Weimar. Klassik Stiftung Weimar (Hrsg.) Verlag Hirmer, München 2019. ISBN 978-3-7774-3274-8.
  • Bernd Grönwald: Georg Muche und sein Werk in der DDR. In: form+zweck 8/6, Berlin 1975, S. 25–27.
  • Marlis und Bernd Grönwald: Haus Am Horn – Experiment für die Serie. In: form+zweck 15/2, Berlin 1983, S. 18–23.
  • Sparkassen-Finanzgruppe (Hrsg.): Das Haus „Am Horn“. Denkmalpflegerische Sanierung und Zukunft des Weltkulturerbes der UNESCO in Weimar. ohne Ort, etwa 1999.
  • Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e. V. (Hrsg.): Haus Am Horn. Rekonstruktion einer Utopie. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, Weimar 2000, ISBN 978-3-86068-122-0.
  • Lars-Christian Uhlig, Walter Stamm-Teske (Hrsg.): neues bauen am horn. Eine Mustersiedlung in Weimar. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, Weimar 2005, ISBN 978-3-86068-246-3.
  • Walter Gropius, Laszlo Moholy-Nagy (Hrsg.): Bauhaus Bücher 3. Ein Versuchshaus des Bauhauses in Weimar. Bearbeitet von Adolf Meyer. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, Weimar 2009 (Reprint), ISBN 978-3-86068-079-7. (Siehe Originalausgabe Bauhausbücher)
  • Klaus-Jürgen Winkler (Hrsg.): Bauhaus-Alben. Bauhausausstellung 1923, Haus Am Horn, Architektur, Bühne, Druckerei. Band 4. Verlag der Bauhaus-Universität Weimar, Weimar 2009. ISBN 978-3-86068-372-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Musterhaus Am Horn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Einführung, S. 11.
  2. a b c Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das staatliche Bauhaus in Weimar, S. 67.
  3. Bauhaus and its Sites in Weimar, Dessau and Bernau. In: UNESCO - World Heritage Centre. Abgerufen am 24. September 2019 (englisch).
  4. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, S. Umschlag.
  5. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Zwischen Tempel und Technik, S. 106.
  6. a b c d Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Bauentwurf, Bauausführung und Ausstattung, S. 81.
  7. a b c d e Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Frühe Pläne - Die Bauhaus-Siedlung, S. 71, 72.
  8. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Eingangsbereich und Grundriss, S. 18.
  9. a b c d e f Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Bauentwurf, Bauausführung und Ausstattung, S. 86.
  10. a b c d e f g Bettina Vaupel: Würfel in Weimar. Das Haus Am Horn als Versuchsbau. In: Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Hrsg.): Monumente. Magazin für Denkmalkultur in Deutschland. Nr. 4. Monumente Publikationen, 2019, ISSN 0941-7125, S. 21 - 23.
  11. Stephan Finsterbusch: Bauhaus Nr. 1. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12. August 2016. Abgerufen am 16. August 2016. 
  12. a b c Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Haus Am Horn als Teil der Bauhaus-Ausstellung 1923, S. 77, 78.
  13. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Bauentwurf, Bauausführung und Ausstattung, S. 87.
  14. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Rezeption des Hauses Am Horn, S. 91, 92.
  15. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Ausstellungskonzept, S. 74.
  16. a b c d e f g h Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Außenflächen, S. 61–63.
  17. a b c d e Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Annäherung von außen, S. 17.
  18. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Eingangsbereich und Grundriss, S. 21.
  19. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Der zentrale Wohnraum, S. 21.
  20. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Der zentrale Wohnraum, S. 24.
  21. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Der zentrale Wohnraum, S. 26, 28.
  22. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Arbeitsnische, S. 34–36.
  23. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Bad, S. 40,42.
  24. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Zimmer des Herren, S. 37, 40.
  25. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Zimmer der Dame, S. 44,47,48.
  26. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Speisezimmer, S. 52, 54.
  27. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Kinderzimmer, S. 48,51.
  28. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Küche, S. 57.
  29. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Rezeption des Hauses Am Horn, S. 93.
  30. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Küche, S. 55,57.
  31. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Küche, S. 58.
  32. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Bad, S. 43,44.
  33. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Das Gästezimmer, S. 59.
  34. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Der Keller, S. 61.
  35. a b c d e f g Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Nutzungs- und Umbaugeschichte 1923 - 1998, S. 95, 97, 99.
  36. vgl. dazu Claude Schnaidt: Bernd Grönwald. In: Anders gesagt. Schriften 1950-2001, Weimar 2009, ISBN 978-3-86068-373-6, S. 276.
  37. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Zur Rekonstruktion der Breuer-Möbel, S. 88.
  38. a b Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, S. 12.
  39. a b Bauhaus-Universität Weimar: Haus Am Horn. Abgerufen am 10. September 2018 (deutsch).
  40. [1] Webseite der Bauhaus-Universität Weimar, abgerufen am 4. Januar 2019.
  41. Unter der Christo-Hülle bekommt Weimars Haus Am Horn neuen Putz. In: Thüringer Allgemeine. (thueringer-allgemeine.de [abgerufen am 10. September 2018]).
  42. a b c Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, Die Sanierung des Hauses am Horn, S. 101, 102.
  43. Ute Ackermann, Anke Blümm, Martina Ullrich: Haus Am Horn. Bauhaus-Architektur in Weimar. Hrsg.: Klassik Stiftung Weimar. Hirmer, München 2019, ISBN 978-3-7774-3274-8, S. 8.
  44. weimar.de: Haus Am Horn. Abgerufen am 20. Mai 2019.

Koordinaten: 50° 58′ 26″ N, 11° 20′ 22″ O