Nicole Schott

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Nicole Schott Eiskunstlauf
2018 EC Nicole Schott 2018-01-18 17-02-53 (3).jpg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 12. September 1996 (21 Jahre)
Geburtsort Essen, Deutschland
Größe 164 cm
Gewicht 51 kg
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Disziplin Einzel
Verein Essener Jugend-Eiskunstlauf-Verein
Trainer Michael Huth
Choreograf Michael Huth und Rostislav Sinitsin
Nationalkader seit 2014 B-Kader (int. Senior)
Status aktiv
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte 174,13 WM 2018
 Kür 116,85 GP France 2017
 Kurzprogramm 61,84 WM 2018
letzte Änderung: 24. März 2018

Nicole Schott (* 12. September 1996 in Essen) ist eine deutsche Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startet.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicole Schott begann im Alter von drei Jahren in Essen mit dem Eislaufen. Sie startete für den Essener Jugend-Eiskunstlauf-Verein unter Trainerin Gudrun Pladdies. Überraschend errang sie bei der Deutschen Meisterschaft 2012 in Oberstdorf mit 131,65 Punkten den Titel. Im Juni 2014 wechselte sie von ihrer langjährigen Trainerin Gudrun Pladdies nach Oberstdorf zu Erfolgstrainer Michael Huth. Bei der Deutschen Meisterschaft 2015 in Stuttgart konnte sie zum zweiten Mal den nationalen Titel gewinnen.

Ihr internationales Debüt gab sie bei den Europameisterschaften 2015 in Stockholm, wo ihr auf Anhieb der Sprung unter die ersten zehn (9. Platz) mit persönlicher Bestleistung von 153,63 Punkten gelang. Die DEU nominierte sie erwartungsgemäß für die Weltmeisterschaften 2015 in Shanghai, die sie auf Platz 23 beendete.

In der Saison 2015/2016 erreichte Schott bei den Deutschen Meisterschaften in ihrer Heimatstadt Essen nur den dritten Platz und verpasste damit die Qualifikation für die Europameisterschaft in Bratislava. Die darauffolgende Saison 2016/2017 verlief für sie sehr erfolgreich. Durch den Sieg bei der Challenger Serie in Warschau und dem Internationalen Wettkampf NRW-Trophy in Dortmund konnte sie sich den Europameisterschaftstartplatz sichern, obwohl sie wegen einer Knieverletzung nicht bei den Deutschen Meisterschaften antrat.

Bei den Europameisterschaften in Ostrava 2017 sicherte sie sich mit ihrem zehnten Platz den einzigen Startplatz für die Weltmeisterschaft in Helsinki 2017. Bei der Weltmeisterschaft in Helsinki holte Schott mit dem 19. Platz einen direkten Olympiastartplatz für Deutschland.

Im Oktober 2017 startete sie bei ihren ersten Grand Prix in Moskau. Kurz darauf erhielt sie ihren zweiten Grand-Prix-Start und schloss den Wettkampf mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 172,39 ab. Bei der Europameisterschaft 2018 in Moskau erreichte Nicole Schott Platz zehn.[1]

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang lag sie nach dem Kurzprogramm auf dem 14. Platz (59,20 Punkte). Nach der Kür (109,26 Punkte) fiel sie auf den 18. Gesamtrang (168,46 Punkte) zurück.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb / Jahr 2008–09 2009–10 2010–11 2011–12 2012–13 2013–14 2014–15 2015–16 2016–17 2017–18
Olympische Winterspiele 18.
Weltmeisterschaften 23. 19. 13.
Europameisterschaften 9. 10. 10.
Juniorenweltmeisterschaften 22.
Deutsche Meisterschaften 1.N 8. J 6. 1. 8. 3. 1. 3. 1.

J = Junioren N = Nachwuchs

Sonstige Wettbewerbe:

  • Ice Challenge 2011 – 7. Platz J.
  • Warsaw Cup 2011 – 1. Platz J.
  • NRW Trophy 2011 – 21. Platz
  • Crystal Skate 2012 – 5. Platz J.
  • Warsaw Cup 2012 – 5. Platz J.
  • Crystal Skate 2013 – 1. Platz J.
  • JGP Slowenien 2014 – 7. Platz J.
  • JGP Estland 2014 – 10. Platz J.
  • NRW Trophy 2014 – 1. Platz [2]
  • Warsaw Cup 2015 – 4. Platz
  • MN Torun Cup 2016 – 4. Platz
  • FBMA Trophy 2016 – 2. Platz
  • Golden Bear 2016 – 3. Platz
  • Warsaw Cup 2016 – 1. Platz
  • NRW Trophy 2016 – 1. Platz
  • Nizza Cup 2017 – 4. Platz
  • ISU GP Rostelcom Cup 2017 – 10. Platz
  • CS Ice Stars Cup Minsk 2017 – 5. Platz
  • ISU GP Internationaux de France 2017– 7. Platz
  • CS Tallinn Trophy 2017 – 3. Platz
  • CS Golden Spin Zagreb 2017 – 4. Platz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nicole Schott – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eiskunstlauf-EM: Meisterin Nicole Schott nach guter Kür noch Zehnte. In: eurosport.de. Abgerufen am 21. Januar 2018.
  2. Nicole SCHOTT (GER) skates off with gold, nrw-trophy.de. Abgerufen am 7. Dezember 2014.