Nikolaus Störtenbecker

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Nikolaus Störtenbecker (* 19. Februar 1940 in Hamburg) ist ein deutscher Maler. Er propagiert einen Neuen Realismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Störtenbecker studierte von 1960 bis 1965 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 begründete er mit Dieter Asmus, Peter Nagel und Dietmar Ullrich die Gruppe ZEBRA, der er bis zu seinem Austritt 1977 angehörte. Im gleichen Jahr (1965) ging er mit einem DAAD-Stipendium nach London. Von 1973 bis 1974 hatte er ein Villa Massimo-Stipendium in Rom. Nach einer zwischenzeitlichen Tätigkeit als Kunstlehrer an einem Flensburger Gymnasium arbeitet er seit 1977 erfolgreich als freier Maler und Grafiker.

1986 bis 1988 war Störtenbecker Mitglied der Bundesjury zur Auswahl der Villa Massimo-Stipendiaten. Seit 1989 organisiert er regelmäßig thematische Pleinairs und ist einer der führenden Köpfe der Norddeutschen Realisten, einer losen Malervereinigung. Von 1996 bis 1998 lieferte er unter anderem Illustrationen für das FAZ-Magazin. Er ist Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland, der Künstler vereinigt, die für realistisch-gegenständliche Darstellungen in der Bildenden Kunst der Gegenwart stehen. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg im Fachbereich Gestaltung/Malerei.

Störtenbecker lebt und arbeitet heute im schleswig-holsteinischen Dorf Munkbrarup nahe Flensburg.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1971 Förderpreis im Kulturkreis des BDI
  • 1973 Stipendium Villa Massimo

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunstverein Darmstadt: Deutsche Radierer der Gegenwart. Darmstadt 1982, S. 162f. ISBN 3761081219

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]