Norddeutsche Fußballmeisterschaft 1922/23

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Norddeutsche Fußballmeisterschaft 1922/23
Meister Hamburger SV (3)
Meisterschafts Endrunde Deutsche Fußballmeisterschaft 1922/23
Norddeutsche Fußballmeisterschaft 1921/22
Der Hamburger SV wurde zum dritten Mal norddeutscher Fußballmeister

Die norddeutsche Fußballmeisterschaft 1922/23 war die 17. vom Norddeutschen Fußball-Verband ausgetragene Fußballmeisterschaft. Sieger wurde der Hamburger SV durch ein 2:0-Sieg im Finale gegen Holstein Kiel. Durch diesen Sieg qualifizierten sich die Hamburger für die deutsche Fußballmeisterschaft 1922/23, bei der sie nach Siegen über Guts Muts Dresden und VfB Königsberg das Finale erreichten. Das am 10. Juni 1923 im Deutschen Stadion in Berlin ausgetragene Spiel gewann Hamburg mit 3:0 gegen Union Oberschöneweide und wurde erstmals deutscher Fußballmeister.

Modus und Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Beginn dieser Spielzeit wurde die zuletzt sechsgleisige regionale Liga aufgegeben.[1] Der Spielbetrieb auch der obersten Klasse lag wieder in den Händen der Bezirke, die nach einer Strukturreform des Verbandes nun allerdings „Kreise“ hießen.[2] Während im Kreis Groß-Hamburg weiter in den Staffeln Alsterkreis und Elbekreis gespielt wurde, traten die Vereine aus Harburg und Wilhelmsburg wieder im Kreis Nordhannover an. Der Kreis Strelitz-Vorpommern wurde neu gegründet und von Lübeck-Schwerin getrennt. Der Südkreis und der Kreis Weser-Jade spielten fortan in zwei Staffeln, wobei sich wie in Hamburg jeweils beide Staffelsieger für die norddeutsche Endrunde qualifizierten. Deren Modus war vorläufig wieder derselbe wie bis 1920.

Kreis Staffel Meister
Groß-Hamburg Alsterkreis Hamburger SV
Elbekreis Union 03 Altona
Nordhannover Borussia Harburg
Schleswig-Holstein Holstein Kiel
Lübeck-Mecklenburg Lübecker BV 03
Strelitz-Vorpommern VfB Swinemünde
Südkreis Staffel 1 SV Arminia Hannover
Staffel 2 Eintracht Hannover
Weser-Jade Jade SV Werder Bremen
Weser FC Stern Bremen

Ligaklasse Groß-Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ligaklasse[3] Groß-Hamburg war in dieser Spielzeit erneut in die Gruppen Alsterkreis und Elbekreis unterteilt, deren jeweiliger Sieger für die norddeutsche Endrunde qualifiziert war. Ein Spiel zwischen den Staffelsiegern zur Ermittlung des Fußballmeisters Groß-Hamburgs wurde nicht ausgetragen, weil der HSV verzichtete. Da Union keinen „geschenkten“ Titel annehmen wollte, blieb dieser vakant.[4]

Alsterkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Hamburger SV (NM)  14  13  0  1 093:140 6,64 26:20
 2. SV St. Georg  14  10  1  3 075:250 3,00 21:70
 3. SC Victoria Hamburg  14  9  1  4 050:190 2,63 19:90
 4. Eimsbütteler TV  14  7  3  4 045:260 1,73 17:11
 5. Hamburg St. Pauli Turnverein  14  5  1  8 021:490 0,43 11:17
 6. Concordia Wandsbek  14  4  1  9 022:490 0,45 09:19
 7. SV Uhlenhorst-Herta (N)  14  4  1  9 019:750 0,25 09:19
 8. SC Sperber Hamburg  14  2  0  12 014:650 0,22 04:24
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(NM) norddeutscher Titelverteidiger
(N) Aufsteiger

Elbekreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Union 03 Altona  14  11  3  0 045:120 3,75 25:30
 2. Altona 93  14  11  2  1 065:180 3,61 24:40
 3. Rothenburgsorter FK 1908  14  6  1  7 026:250 1,04 13:15
 4. FC Teutonia 1905  14  6  1  7 028:460 0,61 13:15
 5. Ottensener SV 07  14  4  3  7 026:390 0,67 11:17
 6. SpVgg Blankenese  14  4  1  9 025:400 0,63 09:19
 7. SC Nienstedten 1907 (N)  14  3  3  8 015:300 0,50 09:19
 8. SpVgg Polizei Hamburg (N)  14  3  2  9 024:440 0,55 08:20
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(N) Aufsteiger

Relegationsrunde Groß-Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Relegationsrunde trafen die jeweils letztplatzierten Vereine beider Staffeln auf die Sieger der drei zweitklassigen A-Klassen. Der St. Pauli Sportverein sicherte sich durch Platz 1 den Aufstieg in die Erstklassigkeit, dank des zweiten Platzes verblieb die SpVgg Polizei Hamburg in der ersten Liga. Der SC Sperber Hamburg musste dagegen in die A-Klasse absteigen.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. St. Pauli Sportverein
(Sieger A-Klasse Staffel 1)
 4  4  0  0 014:200 7,00 08:00
 2. SpVgg Polizei Hamburg
(Letztplatzierter Staffel Elbe)
 4  3  0  1 005:600 0,83 06:20
 3. Eintracht Lokstedt
(Sieger A-Klasse Staffel 2)
 4  2  0  2 006:500 1,20 04:40
 4. SC Sperber Hamburg
(Letzplatzierter Staffel Alster)
 5  2  1  2 009:120 0,75 05:50
 5. Bergedorf 1860
(Sieger A-Klasse Staffel 3)
 4  0  0  4 001:900 0,11 00:80
Legende
Aufstieg/Verbleib in der Bezirksliga

Kreisliga Nordhannover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisliga Nordhannover umfasste jetzt auch wieder die „heimgekehrten“ Vereine, die in den beiden vorigen Saisons im Alsterkreis und Elbekreis gespielt hatten.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Borussia Harburg  14  12  0  2 041:110 3,73 24:40
 2. Viktoria Wilhelmsburg  13  9  0  4 028:180 1,56 18:80
 3. VfR Harburg (N)  14  9  0  5 036:230 1,57 18:10
 4. Wilhelmsburger FV 09 (N)  14  6  0  8 018:280 0,64 12:16
 5. MTV Harburg (N)  13  5  1  7 021:210 1,00 11:15
 6. Harburger TB 1865 (N)  14  5  0  9 018:310 0,58 10:18
 7. FC Normannia Harburg  14  5  0  9 013:260 0,50 10:18
 8. Hertha Harburg (N)  14  3  1  10 015:320 0,47 07:21
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Absteiger
(N) Aufsteiger

Kreisliga Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liga des neu gebildeten Kreises Schleswig-Holstein wurde in dieser Spielzeit in einer Staffel mit acht Mannschaften ausgetragen.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Holstein Kiel (M)  14  13  1  0 062:500 12,40 27:10
 2. FVgg Kilia Kiel  14  8  3  3 045:160 2,81 19:90
 3. VfB Union-Teutonia Kiel  14  8  2  4 031:260 1,19 18:10
 4. Kieler TV  14  4  5  5 028:400 0,70 13:15
 5. SV Hohenzollern-Hertha Kiel (N)  14  3  5  6 021:380 0,55 11:17
 6. Olympia Neumünster  14  3  3  8 018:320 0,56 09:19
 7. Preußen 1909 Itzehoe  14  3  3  8 018:350 0,51 09:19
 8. Borussia Gaarden  14  3  0  11 017:480 0,35 06:22
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(M) Titelverteidiger Nordkreis
(N) Aufsteiger

Relegationsrunde:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Borussia Gaarden  4  4  0  0 011:200 5,50 08:00
 2. 1. Flensburger FC 08  4  3  0  1 012:700 1,71 06:20
 3. TuS Gaarden  4  2  0  2 006:120 0,50 04:40
 4. Neumünster 1910  4  1  0  3 005:800 0,63 02:60
 5. VfL 05 Heide  4  0  0  4 003:800 0,38 00:80
Legende
Aufstieg/Verbleib Bezirksliga

Kreisliga Lübeck-Mecklenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Ligastaffel Ostkreis wurde in dieser Spielzeit auf acht Mannschaften aufgestockt, Corso Strelitz gehörte nun zu Strelitz-Vorpommern.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Lübecker BV 03 (M)  14  12  0  2 044:180 2,44 24:40
 2. Schweriner FC 03  14  10  1  3 052:160 3,25 21:70
 3. VfR Lübeck (N)  14  8  1  5 034:280 1,21 17:11
 4. TV Gut Heil Lübeck  14  7  2  5 024:260 0,92 16:12
 5. Lübecker TS  14  5  2  7 028:320 0,88 12:16
 6. Rostocker SC 1895 (N)  14  5  2  7 030:370 0,81 12:16
 7. VfL Schwerin  14  2  2  10 018:380 0,47 06:22
 8. VfR Rostock (N)  14  1  2  11 012:470 0,26 04:24
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsspiel
(M) Titelverteidiger Ostkreis
(N) Aufsteiger

Relegationsspiel:

Gesamt Hinspiel Rückspiel
VfR Rostock 1:6  MTV Oldesloe 0:2 1:4

Kreisliga Strelitz-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisliga Strelitz-Vorpommern wurde zu dieser Spielzeit vom NFV neu ins Leben gerufen, die Vereine spielten vormals im Ostkreis. Aus dieser Spielzeit ist nur der Sieger, VfB Swinemünde, überliefert.

Kreisliga Südkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisliga Südkreis wurde in dieser Spielzeit erstmals in zwei Staffeln unterteilt. Die beiden Staffelsieger qualifizierten sich für die norddeutsche Endrunde. Ein Finale zwischen beiden Staffelsiegern zur Ermittlung des Kreismeisters gab es noch nicht.

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. SV Arminia Hannover (M)  14  12  1  1 065:120 5,42 25:30
 2. VfB Peine  14  9  2  3 035:150 2,33 20:80
 3. Hannoverscher SC 02  13  8  0  5 037:190 1,95 16:10
 4. BV Werder Hannover (N)  14  6  2  6 033:350 0,94 14:14
 5. FV Sport Hannover  13  6  0  7 027:320 0,84 12:14
 6. Germania Wolfenbüttel (N)  13  3  1  9 026:440 0,59 07:19
 7. Goslarer SC 08 (N)  12  3  1  8 026:450 0,58 07:17
 8. SV Viktoria Burgdorf (N)  11  1  1  9 019:660 0,29 03:19
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(M) Titelverteidiger Südkreis
(N) Aufsteiger

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Eintracht Hannover  14  11  1  2 051:180 2,83 23:50
 2. Eintracht Braunschweig  14  10  2  2 046:120 3,83 22:60
 3. Hannover 96  14  9  1  4 047:200 2,35 19:90
 4. Niedersachsen Hannover (N)  14  6  3  5 024:280 0,86 15:13
 5. Borussia Hannover (N)  14  6  1  7 017:300 0,57 13:15
 6. SpVgg Hildesheim 07  13  3  3  7 021:380 0,55 09:17
 7. VfB Braunschweig  13  3  1  9 019:280 0,68 07:19
 8. MTV Wolfenbüttel (N)  14  0  2  12 012:630 0,19 02:26
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(N) Aufsteiger

Relegationsrunde Südkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Relegationsrunde trafen die jeweils letztplatzierten Vereine beider Staffeln auf die Sieger der drei zweitklassigen Ligen. Am Ende belegten zwei Zweitligisten die beiden vordersten Plätze und stiegen in die zur kommenden Spielzeit Bezirksliga Südkreis genannte Liga auf.

Pl. Verein Sp. S U N Punkte
1. RSV Hildesheim 4 3 1 0 7:1
2. SV 06 Lehrte 4 3 0 1 6:2
3. MTV Wolfenbüttel 4 2 1 1 5:3
4. SV Viktoria Burgdorf 4 1 0 3 2:6
5. SV Oker 4 0 0 4 0:8
Legende
Aufstieg in der Bezirksliga

Kreisliga Weser-Jade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch der Kreis Weser-Jade wurde in dieser Spielzeit in zwei Staffeln unterteilt. Fortan spielten die Vereine in den Staffeln Jade und Weser, beide Staffelsieger qualifizierten sich für die norddeutsche Endrunde, ein Finale zwischen beiden Staffelsiegern zur Ermittlung des Kreismeisters wurde erst in der kommenden Spielzeit eingeführt.

Staffel Jade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. SV Werder Bremen  12  7  4  1 026:600 4,33 18:60
 2. VfB Oldenburg  12  8  2  2 020:120 1,67 18:60
 3. Bremer SV  12  6  4  2 025:100 2,50 16:80
 4. VfB Komet Bremen  12  5  2  5 017:220 0,77 12:12
 5. SV Frisia Oldenburg (N)  12  4  1  7 007:210 0,33 09:15
 6. VfB Wilhelmshaven  12  3  2  7 009:220 0,41 08:16
 7. SV 1862 Hemelingen (N)  12  1  1  10 011:220 0,50 03:21
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(N) Aufsteiger

Entscheidungsspiel Platz 1:

Ergebnis


SV Werder Bremen 5:0  VfB Oldenburg

Staffel Weser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. FC Stern Bremen (N)  12  10  2  0 030:120 2,50 22:20
 2. ABTS Bremen (M)  12  9  2  1 040:110 3,64 20:40
 3. FC Hohenzollern Bremen (N)  12  6  1  5 030:280 1,07 13:11
 4. Geestemünder SC  12  4  3  5 021:260 0,81 11:13
 5. Eintracht Bremen  12  4  1  7 019:270 0,70 09:15
 6. Cuxhavener SV (N)  12  4  0  8 020:370 0,54 08:16
 7. TSV Wulsdorf (N)  12  0  1  11 011:300 0,37 01:23
Legende
Qualifikation norddeutsche Endrunde
Teilnahme Relegationsrunde
(M) Titelverteidiger Westkreis
(N) Aufsteiger

Relegationsrunde Weser-Jade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Relegationsrunde trafen die jeweils letztplatzierten Vereine beider Staffeln auf die Sieger der vier zweitklassigen 1. Kreisklassen. Der SV Hemelingen setzte sich durch und verblieb in der Bezirksliga, der FV 1900 Woltmershausen stieg dank des zweiten Platzes in die zur kommenden Saison Bezirksliga genannte Liga auf. Der TSV Wulsdorf erreichte hingegen nur den vierten Platz, was den Abstieg in die Zweitklassigkeit bedeutete.

Pl. Verein Sp. S U N Punkte
1. SV 1862 Hemelingen 5 4 1 0 9.10
2. FV 1900 Woltmershausen 5 3 1 1 7:30
3. FC Deutschland Wilhelmshaven 4 2 1 1 5:30
4. TSV Wulsdorf 4 1 2 1 4:40
5. SC Sparta Bremerhaven 5 1 1 3 3:70
6. FC Germania Leer 5 0 0 5 0:10
Legende
Aufstieg/Verbleib in der Bezirksliga

Endrunde um die norddeutsche Fußballmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Endrunde um die norddeutsche Fußballmeisterschaft fand in dieser Saison ausschließlich im K.-o.-System statt. Qualifiziert waren alle Sieger der zehn obersten Ligen.

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gespielt wurde am 18. und 25. März 1923.

Ergebnis


SV Arminia Hannover
(Meister Südkreis Staffel 1)
6:1  SV Werder Bremen
(Meister Westkreis Staffel Jade)
Lübecker BV 03
(Meister Ostkreis)
1:5  Union 03 Altona
(Meister Groß-Hamburg Staffel Elbe)
Hamburger SV
(Meister Groß-Hamburg Staffel Alster)
3:1  Borussia Harburg
(Meister Nordhannover)
Holstein Kiel
(Meister Nordkreis)
9:1  VfB Swinemünde
(Meister Strelitz-Vorpommern)
FC Stern Bremen
(Meister Westkreis Staffel Weser)
1:4  Eintracht Hannover
(Meister Südkreis Staffel 2)

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis


8. April 1923 Union 03 Altona 4:3 n. V.  SV Arminia Hannover
8. April 1923 Eintracht Hannover 1:4  Hamburger SV
Holstein Kiel erhielt ein Freilos.

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis


15. April 1923 Holstein Kiel 5:1  Union 03 Altona
Der Hamburger SV erhielt ein Freilos.

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Stadion
29. April 1923 Hamburger SV 2:0  Holstein Kiel Stadion Hoheluft

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelverweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausschlaggebend waren finanzielle Gründe (Inflation) und die generelle Ablehnung durch die Vereine in den ländlichen Gebieten, vgl. Jankowski/Pistorius/Prüß: Fußball im Norden. 100 Jahre Norddeutscher Fußball-Verband, Bremen und Barsinghausen 2005, bes. Seite 42
  2. Genaueres zu diesen komplizierten Umstrukturierungen bei Jankowski/Pistorius/Prüß: Fußball im Norden. 100 Jahre Norddeutscher Fußball-Verband, Bremen und Barsinghausen 2005, bes. Seite 46, sowie: Skrentny/Prüß, Immer erste Klasse. Die Geschichte des Hamburger SV, Göttingen 2011, Seite 49. Originalquelle jeweils Turnen, Spiel und Sport, Jg. 1922
  3. Bezeichnung lt. damaliger Tagespresse (nicht „Kreisliga“)
  4. Skrentny/Prüß, Immer erste Klasse. Die Geschichte des Hamburger SV, Göttingen 2011, Seite 49

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]