Pop/Rocky

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Pop/Rocky

Pop Rocky Logo 2021.png
Beschreibung Jugendmagazin
Sprache Deutsch
Verlag WLM Publishing UG (Deutschland)
Erstausgabe 1980, 3. Quartal 2021 (Neuauflage)
Einstellung 1998
Erscheinungsweise wöchentlich
Chefredakteur Harald Bischoff (bei der Marquard - Ausgabe)[1]
Christian Kallenberg (Neuauflage: 7. Oktober 2021)
Weblink Pop/Rocky

Pop/Rocky war ein Jugendmagazin, das von 1980 bis 1998 bei der Marquard Media Gruppe erschien. Ein Wiedererscheinen wurde für den 7. Oktober 2021 angekündigt.[2][3][4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen November 1977 und Juni 1980 erschienen 135 Ausgaben der Zeitschrift Rocky. Im Juni 1980 wurden die Jugendmagazine Rocky, Pop und Popfoto zu Pop/Rocky vereinigt, das anschließend zweiwöchentlich erschien.[5] Das erste Titelbild zierte 1980 Deborah Harry. Ab Mitte der neunziger Jahre erschien die Zeitschrift wöchentlich. Im Juni 1998 wurde sie zugunsten des ebenfalls bei der Marquard Media Gruppe erscheinenden Jugendmagazins Popcorn eingestellt. Im ersten Quartal 1998 betrug die verkaufte Auflage 223.000 Exemplare.[6] In den nachfolgenden Jahren gingen die Rechte für Pop/Rocky durch mehrere Hände, bedingt durch den wiederholten Verkauf der Rechte für die Schwesterzeitschrift Popcorn. So verkaufte Marquard Popcorn zusammen mit den Rechten für Pop/Rocky im Jahr 2000 an Axel Springer. Axel Springer wiederum gab 2009 die Rechte an Popcorn und Pop/Rocky an Vision Media weiter. Vision Media verkaufte seinerseits im Jahr 2018 die Rechte an Popcorn und Pop/Rocky an Egmont Ehapa Media. Während Popcorn derzeit nach wie vor bei Egmont Ehapa Media verbleibt, hat der Verlag seinerseits nun die Rechte an Pop/Rocky an Christian Kallenberg, der zuvor auch schon YPS wiederbelebte, verkauft. Christian Kallenberg kündigte umgehend eine Neuauflage von Pop/Rocky für das 3. Quartal 2021 an.[2]

Im Januar 2021 wurde gemeldet, dass Christian Kallenberg die Rechte für Pop/Rocky von der Egmont Ehapa Media erworben hatte und dass die Zeitschrift ab dem dritten Quartal 2021 wieder regelmäßig erscheinen solle.[2]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bei anderen Magazinen dieser Zielgruppe war das Titelbild den aktuell populärsten Stars vorbehalten, so zierten u. a. Abba, Kim Wilde, Nena, Boy George, New Kids on the Block, Lucilectric, DJ Bobo, Pamela Anderson, Blümchen oder die Backstreet Boys das Cover. Neben den Storys über aktuelle Stars wurde auch über Kinofilme, Trends in Mode und Unterhaltung sowie über Jugendthemen (Liebe, Sex und Sorgen) berichtet. Gewinnspiele, eine Foto-Love-Story, Musikcharts sowie Horoskope gehörten ebenfalls zum regelmäßigen Inhalt. Ebenso lagen dem Magazin Poster und gelegentlich Aufkleber bei.

Pop/Rocky Hammerschlumpf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich der Bravo wurden auch bei Pop/Rocky die beliebtesten Künstler des Jahres durch die Leser gewählt und mit einer Auszeichnung, dem Hammerschlumpf in Gold, Silber oder Bronze, geehrt. Kim Wilde wurde insgesamt viermal mit einem Hammerschlumpf ausgezeichnet.

Preisträger (Auswahl):

  • 1980: Olivia Newton-John (Goldener Hammerschlumpf – Filmstar des Jahres)
  • 1981: Roger Moore (Silberner Hammerschlumpf – Filmstar des Jahres)
  • 1982: Spider Murphy Gang (Goldener Hammerschlumpf – Band des Jahres)
  • 1984: Tami Stronach (Goldener Hammerschlumpf – Filmstar des Jahres)
  • 1984: Noah Hathaway (Silberner Hammerschlumpf – Filmstar des Jahres)
  • 1985: Madonna (Goldener Hammerschlumpf – Sängerin des Jahres)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald Bischoff – Bücher schreibender Sozialwissenschaftler, Werbetexter und Radiomacher liederliches.de, 7. März 2014
  2. a b c Kallenberg lässt „Pop/Rocky“ wiederauferstehen. CLAP Club, abgerufen am 30. September 2021.
  3. Pop Rocky kommt zurück, poprocky.net, abgerufen am 30. September 2021
  4. Ab 7. Oktober: Jugendmagazin „Pop Rocky“ kommt zurück, bz-berlin.de, 6. Oktober 2021
  5. Die Zeitschrift Rocky bravo-archiv.de
  6. Verlagsgruppe Jürg Marquard stellt "Pop Rocky" ein horizont.net, 29. Juni 1998