Prostitution in Österreich

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Bordell in Linz
Bordell in Linz

Die Prostitution in Österreich ist legal und gesetzlich geregelt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versuche, die Prostitution komplett zu verbieten, gab es in Österreich zuletzt unter Maria Theresia, die in den sogenannten Temeswarer Wasserschüben Prostituierte gemeinsam mit anderen „Asozialen“ auf Schiffen die Donau hinunter in den Banat deportieren ließ.[1]

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich in Österreich beim Umgang mit der Prostitution im Wesentlichen das Regulationsprinzip durch, das Prostitution als notwendiges Übel toleriert und unter staatliche Kontrolle stellt.[1] In Wien wurde bereits 1850 vom Polizeiwundarzt Nusser vorgeschlagen, Prostituierte polizeilich zu „konskribieren“, sie zweimal wöchentlich zu untersuchen und mit Gesundheitspässen auszustatten. Gesundheitsbücher werden seit der Neuregelung der Prostitution durch Wiens Polizeichef Anton Ritter von Le Monnier 1873 verpflichtend geführt. Prostituierte, die dieser Bestimmung nachkamen, wurden von der Polizei nicht beanstandet.[1] Laut „Extra Blatt“ vom 27. Oktober 1874 „sind 6424 Prostituierte mit Gesundheitsbüchern versehen und stehen unter ärztlicher und polizeilicher Controle. Nach der Ansicht der Polizei leben jedoch in Wien außer den oberwähnten 6424 noch mindestens 12.000 Frauenzimmer von dem Erträgniß der freien Liebe, können jedoch nicht controliert werden. Diese Mädchen arbeiten zumeist in Fabriken und werden durch den geringen Arbeitslohn zu diesem Nebenverdienst getrieben. Von den conscribierten Dirnen sind 5312 ledig, 902 verwitwet und 210 verheiratet. Die jüngste derselben ist 15 Jahre, die älteste 47 Jahre alt.“[2]

Nach einem Gesetz aus dem Jahr 1885 war allerdings gewerbsmäßige Prostitution zumindest formal weiterhin strafbar.[1]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Studie eines Wiener Marktforschungsinstituts ergab in den 1960er Jahren, dass jeder zweite erwachsene männliche Österreicher mindestens ein Mal in seinem Leben die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nahm.[3]

Das 1991 novellierte Wiener Prostitutionsgesetz aus dem Jahr 1983 definiert Prostitution als die gewerbsmäßige „Duldung sexueller Handlungen am eigenen Körper oder die Vornahme sexueller Handlungen“. Man kann in Wien legal als Prostituierte arbeiten, wenn man volljährig ist, sich bei der Landespolizeidirektion Wien meldet, nach einer ärztlichen Untersuchung im Gesundheitsamt einen Lichtbildausweis erhalten hat (die Kontrollkarte, „Deckel“, „die grüne Karte“) und sich wöchentlich beim Gesundheitsamt in der Schnirchgasse 14, 1030 Wien[4] untersuchen lässt.[5]

Seit 1986 sind Prostituierte einkommensteuerpflichtig.[6]

Laut einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 1989 galt Prostitution als „sittenwidriger Vertrag“; daher hatten Prostituierte keine rechtliche Möglichkeit, ihr Entgelt einzufordern, wenn der Kunde nicht zahlen wollte (OGH 28. Juni 1989, 3 Ob 516/89).[7] Diese Entscheidung wurde 2012 vom Obersten Gerichtshof (OGH 18. April 2012, 3 Ob 45/12g) mit der Begründung revidiert, dass die Sittenwidrigkeit weder nach heutigen Moralvorstellungen noch mit der „Wirklichkeit“ in Einklang zu bringen sei und die Prostitution durch einschlägige Landesgesetze geregelt sei. Insbesondere eröffnet dies Prostituierten die Möglichkeit, ihr Entgelt einzuklagen.[8] [9][10]

Nach der Aufhebung des Totalverbots gleichgeschlechtlicher Sexualkontakte im Jahr 1971 wurde 1989 das Verbot gleichgeschlechtlicher männlicher Prostitution (§ 210 StGB) aufgehoben, als erstes der vier darauf folgenden Ersatzverbote.[11][12] Ein wesentlicher Grund für die Legalisierung der homosexuellen männlichen Prostitution war, dass durch die regelmäßigen Untersuchungen und die behördliche Registrierung die Bekämpfung von HIV-Infektionen erleichtert wird.[13]

Bis zur Ostöffnung bestand in beiderseitigem Interesse ein guter Kontakt zwischen der Polizei und der Prostitutionsszene. Die Polizei ließ die Zuhälter ihre Reviere in Ruhe selbst regeln und erhielt dafür im Gegenzug Informationen aus der Verbrecherszene. Der Fall des Eisernen Vorhangs änderte allerdings die Situation und bewirkte einen Zustrom von jungen Frauen aus dem ehemaligen Ostblock nach Österreich, die bereit waren, für weniger Geld als die Österreicherinnen als Prostituierte zu arbeiten. Zusätzlich versuchten Mafiabanden aus dem Süden und Osten Europas, auf den Strichen Österreichs Fuß zu fassen.[14] In der Folge ging insbesondere in den 1990er Jahren die Zahl der legalen Prostituierten vorübergehend stark zurück, während die Zahl der illegalen stieg.

Um 1997 gehörten registrierte Prostituierte laut Gesundheitsbericht der Stadt Wien zur „gesündesten“ Personengruppe.[15]

Nach dem Arbeits- und Sozialrechts-Änderungsgesetz (ASRÄG) 1997 sind Prostituierte in die Kranken- und Pensionsversicherung nach dem GSVG sowie in die Unfallversicherung nach dem ASVG einbezogen worden.[6]

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werbung für ein Bordell

Um das Jahr 2002 wurde die illegale Prostitution vom österreichischen Innenministerium vor allem wegen der Begleitkriminalität wie Menschenhandel, Zuhälterei und Gewaltdelikten wie Vergewaltigung als Problem gesehen. Die illegale Prostitution war darüber hinaus ein gesundheitspolitisches Problem. Bei einem Viertel der festgenommenen Geheimprostituierten in Wien haben die Gesundheitsbehörden im Jahr 2002 Mehrfachinfektionen durch Geschlechtskrankheiten festgestellt.[5] Wiener Politiker überlegten sich 2002 Maßnahmen, um den illegalen Straßenstrich einzudämmen, vielleicht mit Geldstrafen auch für Freier von illegalen Prostituierten. Die Frauenstadträtin Renate Brauner meinte, solche Strafgelder sollten Ausstiegsprojekten gewidmet werden.[5]

Anfang des 21. Jahrhunderts wurde durch Die Grünen, SPÖ und auch ÖVP darüber diskutiert, die „Sittenwidrigkeit“ der Prostitution aufzuheben und eine rechtliche Lösung ähnlich wie in Deutschland einzuführen.[5][16][17] 2012 wurde die Sittenwidrigkeit schließlich durch den OGH aufgehoben.[8][9][10]

Am 2. Juni 2002, dem Internationalen Hurentag, wiesen der Verein Lateinamerikanische Emigrantinnen in Österreich (LEFÖ), die Wiener Grünen und die Plattform für Prostituierte auf die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Prostituierten in Österreich hin, und forderten die arbeits- und sozialrechtliche Anerkennung von Sexarbeit und die Beseitigung „diskriminierender aufenthalts- und arbeitsrechtlicher Bestimmungen“.[5]

2003 waren rund 460 Frauen und 14 Männer in Wien offiziell als Prostituierte registriert. Die jüngste war 19 Jahre alt; die älteste, eine 71-jährige Österreicherin, arbeitete in der Leopoldstadt. Die meisten registrierten Männer boten als Transvestiten ihre Dienste an.[5] Geschätzt wurde, dass in diesem Jahr 3500 Frauen in Wien legal oder illegal zumindest fallweise als Prostituierte arbeiteten.[5] Ab etwa 2003 begann die Zahl der legalen Prostituierten wieder zu wachsen und Affären wie die sogenannte Sauna-Affäre zeugen von neuen Kontakten zwischen der Polizei und der Prostitutionsszene.

Rechtslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewerbsmäßige Prostitution von Erwachsenen ist in Österreich nicht mehr strafbar.[18]

Strafbar ist: Für den Freier, laut Strafgesetzbuch § 207b (sexueller Missbrauch von Jugendlichen), sofern die bzw. der Prostituierende jünger als 18 Jahre ist, entgeltliche Vermittlung von Sexualkontakten mit Minderjährigen (§ 214), Zuführen zur Prostitution (§ 215), Förderung der Prostitution Minderjähriger (§ 215a), Zuhälterei (§ 216), und grenzüberschreitender Prostitutionshandel (§ 217). Weil es laut Strafgesetzbuch § 216 verboten ist, sich aus der Prostitution einer anderen Person eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen,[18] gibt es keine Möglichkeit, als Prostituierte in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten.[19] Prostituierte gelten aber als „selbständig Erwerbstätige“.

In den einzelnen Bundesländern behandeln Landesgesetze weitere Regelungen von Prostitution wie Registrierungspflicht und zeitliche und örtliche Beschränkungen.[20] Am strengsten ist die Regelung in Vorarlberg. Dort ist Prostitution nur in bewilligten Bordellen erlaubt, wobei aber bis jetzt (Stand Juli 2011) kein Bordell bewilligt wurde, sodass faktisch ein Prostitutionsverbot gilt.[21] 2011 bestanden in Vorarlberg gleichwohl ca. 70 bis 100 illegale Bordelle.[22]

Es bestehen regional Werbeverbote, so etwa in der Steiermark.[23]

Per Änderung des Sozialrechtsgesetzes ist von Minister Hundstorfer geplant, Prostituierte vom ASVG auszuschließen, indem sie als Selbständige gelten und sich damit gemäß GSVG sozialversichern müssen.[24]

Umfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreichweit gab es im Jahr 2013 etwa 6.200 registrierte Prostituierte.[25] Per 31. Dezember 2007 gab es 710 genehmigte Bordelle in Österreich.[26]

Anzahl registrierter Prostituierter in Österreich
Jahr Anzahl
2007[26] 5150
2011[27] 5500
2013[25] 6200
Anzahl registrierter Prostituierter in den österreichischen Bundesländern
(31. Dezember 2007)[26]
Bundesland Anzahl
Burgenland 180
Kärnten 260
Niederösterreich 600
Salzburg 500
Steiermark 1200
Oberösterreich 700
Tirol 160
Vorarlberg 50
Wien 1500
Anzahl registrierter Prostituierter in Wien
Jahr Weiblich Männlich
1874 6424[2]
1913 1879[28]
1920 1387[1]
1993 0711[28]
2003 0460[5] 14[5]
2004 0625[29] bis 755[30]
2006 1132[31] 18[31]
April 2007 1352[32] 21[32]
Nov. 2008 1728[33]
2011 2500[27]
2012 2758[34]
2013 3300[35]
Ende 2013 3390[30] 67[30]
Ende 2014 3542[36] 70[36]

Ende 2013 gab es in Wien 3390 weibliche und 67 männliche registrierte Prostituierte mit Kontrollkarte („Deckel“),[30] von denen rund 1000 bis 1500 Frauen täglich tätig sind. Schätzungen für die Zahl der nichtregistrierten Prostituierten in Wien schwanken zwischen 3000,[37] 3000 bis 4000 illegale Prostituierte[27] und insgesamt 5000 und 6000 Frauen, die in Wien legal oder illegal zumindest fallweise als Prostituierte arbeiteten.[38] Nach niedrigen Schätzungen bedient eine Prostituierte täglich durchschnittlich drei Freier,[39] sodass sich daraus eine Zahl von geschätzten 15.000 Freierkontakten pro Tag in Wien[38] ergibt.

Lokalisierung der Prostitution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu anderen Städten, wie dem Bahnhofsviertel in Frankfurt, der Reeperbahn in Hamburg oder dem Rotlichtbezirk Walletjes in Amsterdam, gibt es in den österreichischen Städten keine speziellen Rotlichtviertel. Die Prostitution zeigt sich eher subtil ohne ausdrücklich aufzufallen und ist großräumig verteilt, allerdings nicht völlig gleichmäßig. So gibt es in Wien entlang des „Gürtels“ und angrenzender Gebiete eine Häufung von Bordellen. Darüber hinaus gibt es in fast jeder größeren Straße von Wien irgendeine Art von Sexshops, Swingerclubs, Peepshows oder Animierbars; die einheimische Bevölkerung nimmt das aber kaum wahr, erst bei näherem Hinsehen erkennt man das dichte Netz der Sexindustrie.[40] Der Straßenstrich war früher auf die Gürtelgegend sowie das Stuwerviertel und den nahe gelegenen Prater im 2. Wiener Gemeindebezirk konzentriert. Durch das Wiener Prostitutionsgesetz 2011 wurde aber der Straßenstrich in Wohngebieten verboten und hat sich seither an den Stadtrand verlagert.[41][42]

Herkunft der Prostituierten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 waren nur 4 % der Prostituierten aus Österreich, der überwiegende Teil Migrantinnen, vorwiegend aus den ehemaligen Ostblockländern.[27] Darunter sind auch viele Tagespendlerinnen aus der nahe gelegenen Slowakei. So wurden beispielsweise 2003 von der Polizei mehrere Krankenschwestern aufgegriffen, die in einer einzigen Nacht in Wien auf dem Straßenstrich mehr Geld verdient haben als in einem ganzen Monat im Krankenhaus von Bratislava.[5] Sexarbeit zählt zu den wenigen Tätigkeiten, denen Asylwerber legal nachgehen dürfen; daher waren 2013 unter den gemeldeten Prostituierten 1,6 % Asylwerber.[30]

Herkunftsländer der österreichischen Prostituierten
Land Anteil
2011[27]
Anteil
2013[30]
Rumänien 29 % 38 %
Ungarn 25 % 26 %
Bulgarien 15 % 10 %
Slowakei 08 % 06 %
Nigeria 07 %
Tschechien 06 % 04 %
China 03 %
Österreich 04 % 03 %
Sonstige 06 %

Beratung für Prostituierte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beratungsstellen für Prostituierte gibt es in Wien (Sophie[43] und SOLWODI,[44] Linz (Lena),[45] Graz (SXA-Info)[46] und Kärnten (Talitha).[47] Der Verein Lefö – Beratung, Bildung und Begleitung von Migrantinnen[48] in Wien sowie Maiz[49] in Linz bieten ebenfalls Beratung für Migrantinnen in der Sexarbeit an.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Seraph Hügel: Zur Geschichte, Statistik und Regelung der Prostitution. Social-medicinische Studien in ihrer praktischen Behandlung und Anwendung auf Wien und andere Großstädte. Druck und Verlag der typograph.-literar.-artist. Anstalt (L. C. Zamarski & C. Dittmarsch), Wien 1865 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  • Josef Schrank: Die Prostitution in Wien in historischer, administrativer und hygienischer Beziehung. 1. Band Die Geschichte der Prostitution in Wien. Selbstverlag, Wien 1886 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche-USA)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Prostitution in Österreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e bmi.gv.at Geschichte der Prostitution. InÖffentliche Sicherheit. Das Magazin des Innenministeriums Nr. 11–12/2000 November-Dezember. (eingesehen am 13. November 2010)
  2. a b Anna Ehrlich: Auf den Spuren der Josefine Mutzenbacher. Amalthea Signum Verlag, Wien 2005, S. 205 f. ISBN 3-85002-526-8
  3. Anna Ehrlich. Auf den Spuren der Josefine Mutzenbacher. Amalthea Signum Verlag, Wien 2005, S. 259. ISBN 3-85002-526-8
  4. Ambulatorium zur Diagnose und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten (STD-Ambulatorium) (Memento vom 20. März 2007 im Internet Archive)
  5. a b c d e f g h i j bmi.gv.at Illegale Prostitution. In Öffentliche Sicherheit. Das Magazin des Innenministeriums Nr. 1-2/2003 Jänner-Februar
  6. a b frauenratgeberin.at Frauenratgeberin derBMGF, Themengebiet Frauen und Gewalt, Prostitution (28. Juni 2007)
  7. homepage.univie.ac.at (31. Juli 2006)
  8. a b Geld für Sex nicht mehr sittenwidrig. ORF. Abgerufen am 2. Juni 2012.
  9. a b Geld für Sex nicht mehr sittenwidrig,. In: Die Presse. 2. Juni 2012. Abgerufen am 2. Juni 2012.
  10. a b OGH Entscheidungstext 3Ob45/12g 18.04.2012. Rechtsinformationssystem der Republik Österreich. Abgerufen am 2. Juni 2012.
  11. wien.gv.at Wiener Antidiskriminierungsstelle: Die Rechtslage in Österreich
  12. BGBl. Nr. 243/1989 (Memento vom 13. September 2004 im Internet Archive)
  13. statistik.at Statistik Austria: Gerichtliche Kriminalstatistik 2005, ISBN 3-902479-92-2, S. 21: „Durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 243/1989 wurde der § 210 StGB, der bislang die gewerbsmäßige gleichgeschlechtliche Unzucht mit einer Person männlichen Geschlechts unter Strafe stellte, aufgehoben. Diese gesetzliche Maßnahme ist das Ergebnis einer ausführlichen Diskussion, in der die Befürworter hauptsächlich dahingehend argumentierten, dass die im Zusammenhang mit der Verbreitung von AIDS getroffenen Gegenmaßnahmen, insbesondere die Durchführung regelmäßiger Untersuchungen sowie die behördliche Registrierung aller Prostituierten, durch die allgemeine Strafbarkeit der männlichen homosexuellen Prostitution in ihrer Effizienz stark beeinträchtigt würden.“
  14. Roland Girtler: Der Strich. Soziologie eines Milieus. 5. Auflage, Lit Verlag, Wien, 2004. ISBN 3-8258-7699-3. Zur 5. Auflage: Rückblickendes Vorwort, S. 9–11.
  15. III. Epidemiologie. In: Gesundheitsbericht Wien 1998. S. 133, archiviert vom Original am 28. September 2007, abgerufen am 29. Dezember 2014 (PDF).
  16. Das „älteste Gewerbe“ ist in Österreich keines. Der Standard, 25. Mai 2007, S. 10. diestandard.at, 28. Juni 2007
  17. archiv.wien.gruene.at
  18. a b Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung (Memento vom 8. Januar 2007 im Internet Archive) (31. Juli 2006)
  19. bka.gv.at
  20. homepage.univie.ac.at (31. Juli 2006)
  21. bka.gv.at S. 53, Fußnote 105
  22. Im Rheintal statt im «sauberen Ländle» ins Bordell: Das faktische Prostitutionsverbot in Vorarlberg führt zur Häufung von Etablissements in St. Gallen. In: Neue Zürcher Zeitung, 29. Juli 2011, S. 12
  23. kleinezeitung.at
  24. orf.at Kritik an geplanter Sozialrechtsänderung für Prostituierte, orf.at 19. November 2015, abgerufen 19. November 2015.
  25. a b Zwangsprostitution: 21 Frauen befreit. ORF, 19. Juli 2013. (online-Version; 23. Jul 2013)
  26. a b c Prostitution in Österreich. Rechtslage, Auswirkungen, Empfehlungen S. 11
  27. a b c d e Der Standard, 27. Oktober 2011, S. 10
  28. a b Prostitution. In: Österreich-Lexikon AEIOU
  29. malmoe.org
  30. a b c d e f APA Wien: Zahl registrierter Sexarbeiterinnen in zehn Jahren fast verfünffacht. Der Standard, 26. Juli 2014, S 10.(27. Jul 2014)
  31. a b Wiener Zeitung: Prostitution in Wien (Memento vom 9. Oktober 2006 im Internet Archive). Dienstag, 10. Oktober 2006
  32. a b Roman David-Freihsl: Ohne Schutz als „neuer Kick“. Der Standard, 25. Mai 2007, S. 10.online-Version (28. Mai 2007)
  33. Martina Stemmer: Mit neuen Spielregeln gegen den Strich. Der Standard, 4. November 2008. online-Version (14. Jan 2009)
  34. Sandra Ernst Kaiser: Es darf keine Prostitution geben. Die Standard, 24. Juni 2012.online-Version (24. Jun 2012)
  35. Julia Herrnböck: Wiener Bezirksvorsteher: „Wünsche mir Verbot für den Straßenstrich“. Der Standard, 26. März 2013.(23. Jul 2013)
  36. a b Prostitution: Verlagerung in Laufhäuser. ORF. Abgerufen am 17. Dezember 2014.
  37. Prostitution in Österreich. Rechtslage, Auswirkungen, Empfehlungen S. 12
  38. a b sjoe.at Interview mit Eva van Rahden von SILA
  39. diesie.at Fonds Soziales Wien: Prostitution und Gesundheit
  40. Julia Ortner :Verunsicherte Voyeure. (Memento vom 12. Februar 2012 im Internet Archive) In: Falter, 23/04, 2. Juni 2004
  41. wien.orf.at Neues Prostitutionsgesetz in Kraft ORF 1. November 2011
  42. wien.orf.at Straßenstrich verlagert sich nach Liesing ORF 21. August 2013
  43. sophie.or.at (10. Feb. 2014))
  44. solwodi.at (10. Feb. 2014)
  45. lena.or.at (10. Feb. 2014)
  46. frauenservice.at (14. März 2014)
  47. caritas-kaernten.at (14. März 2014)
  48. lefoe.at (10. Februar 2014)
  49. maiz.at
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