Quaderputz

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Das Wiener Palais Hoyos-Sprinzenstein mit Quaderputz in den unteren beiden Geschossen.

Quaderputz entsteht, wenn in den Putz vor dessen völliger Erhärtung mittels entsprechend geformter Fugeisen mehr oder weniger reich profilierte, die Gliederung von Werksteinquadern nachahmende Putzfugen (auch Putznutung oder einfach Nutung genannt) eingeschnitten werden. Hierzu kann noch die Nachahmung eines Kantenschlags und eines gekrönelten Haupts der Quader hinzukommen. Die Putznutungen können halbrund oder auch drei- beziehungsweise viereckig (trapezförmig) sein.

Quaderputz wird auf Fassaden vorzugsweise vor den unteren Geschossen von Gebäuden angebracht.

Putznutungen können auch einzeln verwendet werden, sie stellen dann als abtragende Putzgliederung das Gegenteil zum auftragenden Putzband dar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]