Römerlager Dangstetten

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Das Römerlager Dangstetten ist ein ehemaliges römisches Militärlager für die größere Vexillatio einer Legion nebst einigen ihrer Auxiliartruppen. Das Lager gilt als südliche Aufmarschbasis für die Feldzüge des Drusus gegen die Germanen. Es wurde nach dem Alpenfeldzug (15 v. Chr.) angelegt und vermutlich nach dem Tod des Drusus (9 v. Chr.) wieder aufgegeben[1], neuere Forschungen kommen zu anderen Ergebnissen. Das heutige Bodendenkmal liegt in der Gemarkung Dangstetten, einem Ortsteil der Gemeinde Küssaberg im Landkreis Waldshut und befindet sich damit im Süden Baden-Württembergs, südlich von Freiburg und nahe der Grenze zur Schweiz. Aufgrund seines umfangreichen Befund- und Fundaufkommens aus der Frühzeit der römischen Okkupation Germaniens gilt Dangstetten in der Provinzialrömischen Archäologie als einer der wichtigsten Fundplätze des süddeutschen Raums und besitzt über diesen hinaus überregionale Bedeutung.

Lage[Bearbeiten]

Das römische Militärlager Dangstetten befindet sich auf einer in südwestlicher Richtung ins Rheintal erstreckenden Hochterrasse. Im heutigen siedlungsgeographischen Bild befindet sich das weitgehend zerstörte Bodendenkmal auf dem Gelände einer offen gelassenen Kiesgrube am nordöstlichen Ortsrand des Küssaberger Ortsteiles Rheinheim, östlich der von Rheinheim nach Dangstetten führenden Straße im Gewann „Auf dem Buck“. In der Antike lag das Lager nördlich gegenüber von Tenedo (Bad Zurzach) und Rheinheim, wo vermutlich bereits in römischer Zeit ein Rheinübergang entstand, der entsprechend strategisch bewacht wurde. Auf der Schweizer Seite im Gewann „Auf Burg“ sind Teile mächtiger Befestigungsfundamente sichtbar. Hier führte die Römerstraße von Vindonissa (Windisch) über Bechtersbohl nach Iuliomagus (Schleitheim) und nach Arae Flaviae (Rottweil). An der Kreuzung nach Grießen/Lauchringen wurde der gallo-römische Umgangstempel bei Oberlauchringen entdeckt, der in den 1990er Jahren archäologisch untersucht wurde. Von ihm und vom einstigen Militärlager ist heute nichts mehr zu sehen. Die zeitlichen Zusammenhänge sind Gegenstand weiterer Forschungen. Zudem befand sich das Lager in der Nähe bedeutender Handelsstraßen, die eine einfachere Zufuhr von Nachschub und damit auch eine Art der Kontrolle ermöglichten.

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Der Garnisonsplatz wurde im Frühjahr 1967 durch einen Heimatforscher und Mitarbeiter des Denkmalpflegeamtes Baden-Württemberg in Freiburg, Alois Nohl, entdeckt,[2] zu einem Zeitpunkt, zu dem bereits ein Viertel der Lagerfläche dem Kiesabbau zum Opfer gefallen war. Nohl hatte römische Gefäßscherben gefunden und diese der Freiburger Außenstelle der Denkmalpflege Baden-Württemberg zur Begutachtung zukommen lassen. Gerhard Fingerlin, der damalige Leiter der Archäologischen Denkmalpflege, erkannte die Besonderheit der von Alois Nohl entdeckten Scherben und ließ das Areal für den weiteren Kiesabbau sperren. Da der bisher noch nicht zerstörte Bereich des Garnisonsplatzes von späterer Überbauung frei geblieben war, konnte in den folgenden Jahren nahezu die gesamte noch vorhandene Lagerfläche archäologisch ergraben werden. Die Ausgrabungen dauerten mit Unterbrechungen bis 1988 und lieferten wichtige Einblicke in Planstruktur und Bauweise eines römischen Militärlagers sowie in die früheste Zeit der römischen Okkupation Germaniens.

Es stellte sich schnell heraus, dass das Lager fast zur Gänze durch die großflächige, langwierige Kiesgewinnung angeschnitten wurde. Diese ließ sich nicht unterbrechen oder verlangsamen. Das Freiburger Amt war zunächst überfordert. Durch Absprachen mit der Firma, die den Abbau betrieb, gelang es jedoch, nach und nach immer systematischer vorzugehen. Finanziert wurden die Grabungen und später die Restauration mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von Anfang an war klar, dass man hier ein zu großen Teilen intakt gebliebenes, nicht überbautes Lager vorfinden würde. Deswegen wurden auch die Funde von Fingerlin in ihrem Fundkontext publiziert. Jede Beschränkung hätte viele Fragen offen gelassen, daher entschloss man sich, alles auszugraben. Wegen der immensen Größe des Areals waren Handgrabungen nicht effizient, weswegen man auf maschinelle Mittel zurückgreifen musste. Nachdem die Untersuchung von Tafelgeschirr und Tierknochen weitgehend abgeschlossen war, konnte 2004 mit der Analyse der Amphoren begonnen werden. Institutionell wurde die Studie vom Institut für archäologische Wissenschaften an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt am Main vorangetrieben.

Der Begriff „Römerlager“ Dangstetten entstand unter anderem bei den Begehungen der Ausgrabungen durch den Geschichtsverein Hochrhein. In Einladungen und kleineren Veröffentlichungen wurde der Fundplatz vom langjährigen Vorsitzenden Fritz Schächtelin so benannt.[3] Er ist seither in der Öffentlichkeit fest verankert, auch wenn der Begriff „Vexillationslager“ präziser wäre.

Befunde und Funde[Bearbeiten]

Befunde[Bearbeiten]

Die Freilegung ließ erkennen, dass es sich um die Reste eines 13 bis 14 Hektar[A 1] großen römischen Militärlagers für etwa 5.000 Mann Besatzung handelt. Es konnten Spuren der Befestigung, Grundrisse der Verwaltungsbauten, Magazine und Kasernen nachgewiesen werden. Zahlreiche Münzen ermöglichten, das Lager zeitlich einzuordnen: Man hatte das älteste Zeugnis für die Anwesenheit der Römer auf süddeutschem Boden entdeckt, was es zur „wichtigsten archäologischen Entdeckung im Land“ machte. Im inneren der Anlage wurden über 1200 Gruben unterschiedlichster Art freigelegt, von denen der größte Teil auch Tierknochenfunde enthielt. Insgesamt wurden einige m³ an Schlacht- und Nahrungsabfällen geborgen, die nach Abschluss der Bestimmungsarbeiten ein recht umfassendes Bild der Fleischversorgung des Lagers werden rekonstruieren lassen. Der Archäozoologe Hans-Peter Uerpmann erforschte den Fundplatz und fand neben Haustierknochen auch Knochen von Wolf, Braunbär, Auerochs, Steinbock und zahlreiche Rothirschreste.[4] Die Schweine wurden vermutlich von der umliegenden keltischen Bevölkerung bezogen; Vögel und Fische wurden von den Soldaten ebenfalls verzehrt.

Funde[Bearbeiten]

Die Ausgrabung lieferte einen reichhaltigen, für Südwestdeutschland einzigartigen Fundbestand. Dieser setzt sich zusammen aus Teilen der militärischen Ausrüstung, aus Trachtbestandteilen, Dingen des täglichen Bedarfs, Öllampen, Tongeschirr, Gläsern, Teile von rund 1.500 Amphoren, worunter besonders die zahlreichen gestempelten Sigillaten aus italischen und vereinzelt südgallischen Werkstätten sowie der reiche Bestand an Fibeln herauszuheben ist. Weitere metallische Fundstücke waren Beschläge, Werkzeuge und Eisengerät. Zu den kostbarsten Funden allerdings zählt eine vollständig erhaltene Millefiorischale, die in sehr komplizierter Technik aus weißem, gelbem und dunkelviolettem Glas gefertigt wurde.

Datierung und Geschichte[Bearbeiten]

Die Töpferstempel sind eines der wichtigsten Instrumente zur Datierung, Herkunft und Zusammensetzung der Sigillata - in Dangstetten sind sie in der Mehrheit von 20 bis 11 v. Chr. zu datieren. Das Vexillationslager Dangstetten wurde im Rahmen der Alpenfeldzüge 15 v. Chr. gegründet und um 9 v. Chr. wieder aufgegeben. Damit ist es eine der bedeutendsten frühkaiserzeitlichen Fundstätten nördlich der Alpen. Durch entsprechende Funde belegt sind Aufenthalte der 1., 2. und 3. Kohorte sowie der Reiterei der XIX. Legion, eine gallische Auxillarkavallerie und orientalische Bogenschützen. Eine Vexillation ist eine für bestimmte Aufgaben abgestellte Einheit. Sie kann aus einzelnen Kontubernien, Zenturien, Manipeln oder Kohorten oder Auxiliareinheiten bestehen. Es kann sich dabei um Untereinheiten einer einzelnen oder verschiedener Legionen handeln. Vexillationen besaßen stehts eigene Feldzeichen und legten gemeinsame Lager an, sogenannte Vexillationslager. Als Kommandanten können Zenturionen, Tribunen oder Präfekte in Frage kommen. Die lagernden Soldaten wurden häufig als Bautrupps oder Wachmannschaften verwendet, hier als beweglichere Kampftruppe im Rahmen des Alpenfeldzugs.

Metallfunde[Bearbeiten]

Gefunden wurden klassische Militaria, dazu zählen Schuhnägel und frühkaiserzeitliche Fibeln, ebenfalls Teile von Pferdegeschirr und typische orientalische Pfeilspitzen, ferner frühkaiserzeitliche Dolche sowie eine Phalera und eine Votivhand des Sabazios-Kultes.

Einer der bedeutendsten und umstrittensten Funde ist jedoch eine Bleischeibe mit Einritzungen, die zur Kenntlichmachung des Eigentümers dienten. Je nach Lesart lassen sich bis zu drei aufeinander folgende Besitzer rekonstruieren, unter anderem Publius Quinctilius Varus, dem späteren Statthalter Germaniens, der zusammen mit drei Legionen in der Varusschlacht unterging. Einige Wissenschaftler vermuten daher Varus als Kommandanten des Vexillationslagers von Dangstätten. Dies ist jedoch äußerst spekulativ und nicht zu verifizieren.[5][6]

Funde von Tafelgeschirr[Bearbeiten]

Zu den Keramikfunden zählt vorwiegend Terra Sigillata, also Keramik mit Glanztonüberzug und sogenannte Feine Ware, vor allem Becher und kleine Schalen, die formal der Terra Sigillata zugeordnet werden können. Der Gefäßbestand in Dangstetten war primär italisch geprägt, zumal das von der Zivilbevölkerung im Süden verwendete Geschirr diesem entsprach.

Vom Typ der Glatten Sigillata wurden 1160 Stücke inventarisiert, davon 397 Hohlgefäße (Tassen, Becher, Kelche) sowie 269 Flachgefäße (Platten/Teller). Das Verhältnis deckt sich etwa mit dem von Haltern (ca. 40% Hohlgefäße/ 60% Flachgefäße). 14 Fragmente zeigen Reliefreste, eine außerordentlich geringe Menge an Reliefsigillata. Ob das Verhältnis der erhaltenen Reliefsigillata und Glatten Sigillata dem tatsächlichen entspricht, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Vermutlich wurde das kostbare Geschirr aber besser gehütet und ging seltener zu Bruch.

Die Relief-Darstellungen gehören zu Zyklen von bekannten arretinischen Werkstätten und stellen vor allem Satyrn, Gelage und Kalathiskostänzerinnen dar. Diese Motive werden als Attizismen von der römischen Kultur aus der griechischen übernommen, sie sind nicht im Kontext „Wein, Weib und Gesang“ zu deuten, mit denen das Militär gerne belegt wird. Die frühen Reliefs sind vom augusteischen Klassizismus geprägt; durch ihren künstlerischen Anspruch sind sie an eine gebildete Käuferschaft gerichtet. Dass es so wenige davon in Dangstetten gibt, liegt daran, dass es ein Militärlager war. Die Datierung ist unsicher, aber die Stücke müssen um 20 v. Chr. im Umlauf gewesen sein. Da es sich bei Dangstetten um ein nur relativ kurz belebtes Militärlager handelt, liegt die Entwicklung der sog. „Feinen Ware“ außerhalb der der indigenen Bevölkerung, vor allem der gallischen Oberschicht, die seit Caesar mit Italien verbunden war. Sie war aber voll entwickelt, als sie dank des Militärs den Norden des Imperiums erreichte.

Laut Ehmig zeigen die Funde jene Formen, die während des Übergangs zur Kaiserzeit in Italien fester Bestandteil des Tischgeschirrs waren. Davon herrschen vor:

  1. hoher, schlanker Becher, spindelförmig in der unteren Partie; die Lippe scharf formuliert, kleine Standfläche. Verziert mit Punktgirlanden oder Dornen.
  2. Ovoider Becher, die Wandung im oberen Abschnitt eingeschnürt, Lippe ohne Profilierung. Oft flächig mit Dornen überzogen, die als Band angeordnet sein können.

Spindelförmige Becher sind ein Leitfund für einen spätrepublikanischen Horizont, aber diese fehlen in Dangstetten.

Amphorenfunde[Bearbeiten]

Die formalen und makroskopischen Eigenschaften der Dangstettener Amphoren wurden detailliert beschrieben, daher konnten die Funde hervorragend gruppiert werden. Die typologische Bestimmung der Amphoren ermöglicht auch Aussagen zu ihrem Inhalt und ihrer Herkunft. Z. B. kam Wein in Behältern des Typs Dressel 1 und seinen Nachfolgeformen (2-4) aus kampanischen, etrurischen und tarrakonensischen Produktionen. Die Lieferungen kamen zu zwei Dritteln von der iberischen Halbinsel. Die Importe aus Italien machten nur ein Fünftel dieses Volumens aus. Die ostmediterranen Produkte stammen überwiegend, zu mehr als der Hälfte, aus Rhodos, außerdem sind in geringem Umfang Lieferungen aus Nordafrika und Südgallien (Marseille) nachweisbar. Ein Drittel der gefundenen Behälter diente dem Weintransport, etwas weniger dem von Würzsaucen, etwa ein Fünftel für Öl und ein Zehntel für Oliven und Früchte. Die verbleibenden ca. 6% der 2208 Amphoren verbleiben mit unbestimmtem Inhalt. Mehr als jede zehnte Amphore gehört zum Typ Dressel 6A; das bedeutet, dass ein Drittel aller gelieferten Weine aus dem Adriaraum stammte.

Amphoren kamen in der Antike in großen Mengen vor und wurden gewöhnlich nach der Leerung kleingeschlagen und entsorgt. Die Untersuchung der Zerscherbung lässt Rückschlüsse auf den Umgang mit Abfall in Dangstetten zu, zumal die Amphoren in jeder zweiten Grube des Lagers gefunden wurden. Die Verteilung lässt den Schluss zu, dass Abfall in der Regel aus dem Lager heraustransportiert wurde, die Mülldeponie ist aber weiterhin unbekannt. Trotzdem kann man von temporären Sammelstellen ausgehen, an denen die gebrauchten Amphoren abgelegt wurden. Bei der Ablage blieben kleine Bruchstücke zurück, die in engem Radius in den Boden gelangten.

Denkmalschutz, Befundsicherung und Fundverbleib[Bearbeiten]

Das Bodendenkmal Römerlager Dangstetten ist geschützt als eingetragenes Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes des Landes Baden-Württemberg (DSchG). Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden. Der wesentliche Teil der Funde, darunter die Millefiorischale, ist heute im Archäologischen Museum Colombischlössle in Freiburg ausgestellt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Fingerlin: Die Tore des frührömischen Lagers von Dangstetten (Hochrhein). In: Fundberichte aus Baden-Württemberg. 3, 1977, S. 278–285.
  • Gerhard Fingerlin: Küssaberg−Dangstetten. Lager für eine größere Truppeneinheit. In: Dieter Planck (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-1555-3, S. 156–158.
  • Gerhard Fingerlin: Dangstetten I. Katalog der Funde (Fundstellen 1 bis 603) (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg. 22). Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0775-5.
  • Gerhard Fingerlin: Dangstetten II. Katalog der Funde (Fundstellen 604 bis 1358) (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg. 69). Theiss, Stuttgart 1998, ISBN 3-8062-1402-6.
  • Gerhard Fingerlin: Römische und keltische Reiter im Lager der 19. Legion von Dangstetten am Hochrhein. In: Archäologische Nachrichten aus Baden. 60, Freiburg 1999, ISSN 0178-045X, S. 3–18.
  • Franz Fischer: Zur historischen Datierung frührömischer Militärstationen. Walenseetürme, Zürich-Lindenhof und Dangstetten. In: Franz Fischer, Rainer Wiegels (Hrsg.): An Oberrhein und oberer Donau. Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte Südwestdeutschland (= Osnabrücker Forschungen zu Altertum und Antike-Rezeption. 10). Leidorf, Rahden/Westfalen 2006, ISBN 3-89646-731-X, S. 407–414.
  • Jürg Leckebusch: Die Herkunft der Kochtöpfe von Dangstetten. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg. 22/1, 1998, S. 377−427.
  • Hans Ulrich Nuber: P. Quinctilius Varus, Legatus Legionis XIX. Zur Interpretation der Bleischeibe aus Dangstetten, Lkr. Waldshut. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. 38 (2008), Heft 2, ISSN 0342-734X, S. 223−231.
  • Katrin Roth-Rubi: Das Militärlager von Dangstetten und seine Rolle für die spätere Westgrenze Raetiens. In: Claus-Michael Hüssen (Hrsg.): Spätlatènezeit und frühe römische Kaiserzeit zwischen Alpenrand und Donau (= Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte. 8). Habelt, Bonn 2004, ISBN 3-7749-3297-2, S. 133–148.
  • Katrin Roth-Rubi: Bilderwelt und Propaganda im frühaugusteischen Lager von Dangstetten. In: Zsolt Visy (Hrsg.): Limes XIX. Proceedings of the XIXth International Congress of Roman Frontier Studies held in Pécs, Hungary, September 2003. University of Pécs, Pécs 2005, ISBN 963-642-053-X, S. 919–930.
  • Katrin Roth-Rubi: Dangstetten III. Das Tafelgeschirr aus dem Militärlager von Dangstetten (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg. 103). Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2065-4.
  • Hans-Peter Uerpmann: Schlachterei–Technik und Fleischversorgung im römischen Militärlager von Dangstetten (Landkreis Waldshut). In: Ludwig Berger, Georg Bienz, Jürg Ewald, Marcel Joos (Hrsg.): Festschrift für Elisabeth Schmidt. 1977, S. 261–272.
  • Rainer Wiegels: Zwei Bleimarken aus dem frührömischen Truppenlager Dangstetten. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg. 14, 1989, S. 427–456.
  • Werner Zanier: Der Alpenfeldzug 15 v. Chr. und die Eroberung Vindelikiens. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter. 64, 1999, S. 99–132.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Je nach Literatur wird auch von zwölf Hektar gesprochen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerhard Fingerlin (1972)
  2. Liselotte Noth: Funde zeugen von altem Heereslager. In: Südkurier vom 19. Dezember 2009; abgerufen am 30. Dezember 2009.
  3. Fritz Schächtelin: Der Geschichtsverein Hochrhein e.V., Waldshut-Tiengen. Das Porträt eines südbadischen Geschichtsvereins. In: Heimat am Hochrhein. Jahrbuch des Landkreises Waldshut. 1992, S. 141.
  4. Hans-Peter Uerpmann: Schlachterei–Technik und Fleischversorgung im römischen Militärlager von Dangstetten (Landkreis Waldshut). In: Ludwig Berger, Georg Bienz, Jürg Ewald, Marcel Joos (Hrsg.): Festschrift für Elisabeth Schmidt. 1977, S. 261–272.
  5. Hans Ulrich Nuber: P. Quinctilius Varus siegte… In: 2000 Jahre Varusschlacht: Imperium. Theiss, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8062-2278-4, S. 106–113.
  6. Das Geheimnis einer Bleischeibe (PDF, 680 KB), Artikel in der Badischen Zeitung vom 3. Mai 2008 auf der Webseite des Förderkreises Archäologie in Baden e.V.; abgerufen am 30. Dezember 2009.

47.5888888888898.3108333333333Koordinaten: 47° 35′ 20″ N, 8° 18′ 39″ O