Rüdiger Bernhardt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rüdiger Bernhardt (* 8. September 1940 in Dresden) ist ein deutscher Germanist und Skandinavist und Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.

Rüdiger Bernhardt war Professor der Germanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle an der Saale. Er beschäftigte sich unter anderem mit Werken Peter Hilles, darunter mit dem Seegesicht.[1]

Als IME „Faust“ versorgte er jahrelang die Stasi mit linientreuen Geheimgutachten zu problematischen Manuskripten von Autorinnen und Autoren; er nahm damit maßgeblich Einfluss auf Druckgenehmigungsverfahren bzw. Zensur.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Walther: Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik (= Ullstein. Nr. 26553). Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-548-26553-7, S. 325.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rüdiger Bernhardt, Das Geheimnis des »Seegesichts« von Peter Hille, in: Peter-Hille-Blätter 1994, S. 43–71. Der Text steht als pdf zum Download auf der Seite der Peter-Hille-Gesellschaft bereit. Das Gedicht wurde auf S. 47 abgedruckt.