RRC „Günther 1921“ Köln-Longerich

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Logo des RRC „Günther 1921“ Köln-Longerich

Der Radrennclub „Günther 1921“ e.V. Köln-Longerich ist ein Radsportverein, der im Kölner Stadtteil Longerich beheimatet ist.

Der Verein wurde 1921 gegründet. In Erinnerung an den 1918 tödlich verunglückten Kölner Radrennfahrer Peter Günther erhielt er den Namenszusatz „Günther“. In den 1920er Jahren waren die Brüder Adolf und Christian Pützfeld, die zu den Gründungsmitgliedern gehörten, die bekanntesten Fahrer.[1] 1933 wurde der Verein verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen der Tour-de-France-Teilnehmer und Steher-Weltmeister Wilfried Peffgen, der deutsche Meister Friedhelm Fischerkeller und Tandem-Weltmeister Hans-Jürgen Greil aus dem Verein. Weitere bekannte Mitglieder sind die Schwestern Gabi und Beate Habetz, Gina Haatz, Andreas Kappes sowie der langjährige Bundestrainer Jochen Dornbusch. Von 2001 bis 2006 existierte das Marcel-Wüst-Juniorteam, das von Werner Stauff und Werner Wüller betreut wurde und dem u. a. Andreas Stauff und Maurice Calles entstammen.

Seit 1952 veranstaltet der Verein am Pfingstmontag das Rundstreckenrennen „Rund um Köln-Longerich“, das später in „Cologne Classic“ umbenannt wurde. Sportlicher Leiter bis 2011 war Marcel Wüst, der selbst das Rennen zweimal gewann, und seitdem Ralf Grabsch.[2] 2015 sowie 2016 fanden im Rahmen des „Cologne Classic“ ein Paracycling-Europacup sowie die deutschen Paracycling-Meisterschaften statt.

2011 hatte der Verein rund 200 Mitglieder und ist damit einer der mitgliederstärksten im Bezirk Köln. Vorsitzender ist Gino Baudrie.

Siegerliste des „Cologne Classic“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cologne Classic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fahrräder Pützfeld
  2. Cologne Classic: Grabsch auch 2015 an Bord. In: Köln.Sport. 27. November 2014, abgerufen am 17. Mai 2016.