Rachau

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Rachau (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Rachau
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Rachau (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Murtal (MT), Steiermark
Gerichtsbezirk Judenburg
f5
Koordinaten 47° 13′ 0″ N, 14° 54′ 55″ OKoordinaten: 47° 13′ 0″ N, 14° 54′ 55″ Of1
Höhe 760 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 613 (1. Jänner 2014)
Gebäudestand 301 (2001f1)
Fläche 104,96 km²
Postleitzahl 8720f1
Vorwahl +43/3512f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 62046
Zählsprengel/ -bezirk Rachau (62046 000)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Murtal
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;

KG: 65109 Glein, 65121 Mitterbach,
65129 Rachau I, 65130 Rachau II
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Ehemalige Gemeinde

Rachau ist eine ehemalige Gemeinde mit 612 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] im Bezirk Murtal und Gerichtsbezirk Judenburg in der Steiermark (Österreich).

Der Ort Rachau von Osten
Rachau mit Feuerwehrhaus und Pfarrkirche
Am Wipfelwanderweg

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rachau liegt am Rande des steirischen Aichfeldes

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasste folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Glein (158)
  • Mitterbach (145)
  • Rachau (304)

Die Gemeinde bestand aus den vier Katastralgemeinden Glein, Mitterbach, Rachau I und Rachau II.

Gemeindezusammenlegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform ist Rachau seit 1. Jänner 2015 mit den Gemeinden Sankt Lorenzen bei Knittelfeld und Sankt Margarethen bei Knittelfeld zusammengeschlossen,[3] die neue Gemeinde führt den Namen Sankt Margarethen bei Knittelfeld weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[4][5]

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte sind (die teilweise früher selbständigen Gemeinden):

Apfelberg, St. Margarethen, St. Lorenzen, Kleinlobming, St. Stefan ob Leoben, Salla, Übelbach, Kainach bei Voitsberg und Gallmannsegg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die politische Gemeinde Rachau wurde 1849/50 errichtet.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rachau bestehen:

  • ein Kindergarten
  • eine Volksschule
  • zwei Freiwillige Feuerwehren
  • ein Almgasthaus – das Gröndahlhaus
  • sowie die Gasthäuser
    • Schmalzmüllerhof in der Glein
    • Thalberghof
    • die Erlebnisgastronomie Fuchs & Henne beim Wipfelwanderweg in Mitterbach
    • das Stadlcafé
    • Rachauerhof in Rachau

Die Hauptattraktion der Gemeinde ist der Wipfelwanderweg in Mitterbach.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rachau befindet sich der Wipfelwanderweg, der auf 2,7 km Länge, teilweise über Lärchenholzstege und -treppen in Baumwipfelhöhe, durch einen Wald führt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Margarethen bei Knittelfeld

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gleinbach, der im Oberlauf ein Naturdenkmal darstellt

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1995 bis 2004 fand das sogenannte Hillclimbing am Teufelsberg in Rachau statt.[7]

Jährlich am 26. Dezember findet der traditionelle Steirerball der Landjugend statt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister war bis zur Auflösung der Gemeinde am 31. Dezember 2014 Karl Hirtler von der ÖVP, Bernadette Hartleb (ÖVP) war Vizebürgermeisterin.

Der am 31. Dezember 2014 aufgelöste Gemeinderat setzte sich nach den Gemeinderatswahlen von 2010 wie folgt zusammen:

6 ÖVP, und 3 SPÖ.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1959.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In einem von Blau und Silber schräglinks geteilten Schild eine goldene heraldische Lilie im blauen und ein blauer rotbezungter Hundekopf mit beringtem goldenem Halsband im silbernen Felde.“[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31. Oktober 2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  4. § 3 Abs. 8 Z 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  5. Das Land Steiermark: Die neue Gemeindestruktur der Steiermark. Abgerufen am 10. November 2013.
  6. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  7. Hillclimbing Rachau. Abgerufen am 8. Februar 2017.
  8. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 40

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rachau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien