Ram Trucks

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Ram Truck oder kurz Ram ist eine 2009 eingeführte Marke des amerikanischen Automobilherstellers Chrysler. Sie entstand aus dem Modellnamen des Dodge Ram, einem Nutzfahrzeugmodell von Dodge.

Mit der Neuausrichtung der Marken nach der Kooperation von Chrysler mit Fiat soll fortan auch Dodge eine reine PKW-Marke sein. Demnach soll sich Ram Trucks auf die Bedürfnisse „echter Truck-Kunden“ konzentrieren, statt auf Kunden, die sich einen Dodge Ram als Statussymbol zulegen. Dabei können dann auch Erfahrungen nützlich sein, die Fiat bisher mit der eigenen Lkw-Produktion unter der Marke Iveco und der ebenfalls abgespaltenen Fiat Professional gemacht hat.

Diese Maßnahmen sollen insgesamt zu besseren Ergebnissen bei Design, Technik und letztlich auch beim Vertrieb führen.

Ram trucks will always and forever be Dodges. Ram will always have the Dodge emblem inside and outside […]. We need to continue to market as Ram so Dodge can have a different brand identity: hip, cool, young, energetic. That will not fit the campaign for truck buyers. The two should have distinct themes.” (Fred Diaz, deutsch: „Ram-Trucks werden für immer und ewig Dodges sein. Ram wird immer das Dodge-Emblem tragen, innen wie außen […]. Wir müssen sie als Ram vermarkten, damit Dodge eine neue Markenidentität bekommen kann: hip, cool, jung und energiegeladen. Das würde nicht für Truck-Kunden passen. Die zwei Marken benötigen unterschiedliche Tonalitäten.“)

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernstück und Flaggschiff der Marke ist der Ram. Nunmehr werden mehr Nutzfahrzeugvarianten als Ram angeboten als vorher unter dem Markennamen Dodge. Beispielsweise werden nun neue Modelle mit wesentlich höheren Achslasten angeboten. Deshalb wurde der Ram 3500 als bisher belastbarster Vertreter vom Ram 5500 abgelöst. Dieser stellt einen sogenannten „Semi-Truck“ (Sattelschlepper) dar, das heißt, dass das Fahrzeug lediglich aus dem Chassis ohne Ladefläche hinter der Kabine besteht. Der freie Raum kann dann mit verschiedenen Aufbauten versehen werden (z. B. Kippmulde oder Sattelkupplung). Die Größeneinteilungen der Kabine in „Regular Cab“ (Zweisitzer/Zweitürer) und „Crew Cab“ (Vier-/Fünfsitzer/Viertürer) bleibt nach wie vor bestehen. Die Ausstattungsvarianten reichen, je nach Modell, von einfach (ST) bis luxuriös (Laramie).

Neben dem Flaggschiff befand sich der ehemalige Dodge Dakota für ein Jahr als Ram Dakota im Programm. Die Produktion wurde jedoch 2011 eingestellt.

Als zweites Modell startete 2011 ein Van-Modell. Der Ram C/V ist die Nutzfahrzeugversion des Dodge Grand Caravan und deshalb nur als Kastenwagen erhältlich.

Als drittes Modell wurde 2013 der Ram ProMaster eingeführt, eine an die amerikanischen Bedürfnisse angepasste Version des Fiat Ducato. Chrysler verfügte nach der Trennung von Daimler und der daraus folgenden Aufgabe des Dodge Sprinter (ein Derivat des Mercedes-Benz Sprinter) über keinen Kleintransporter mehr. Aus Rücksicht auf die Wünsche der Amerikaner wird der ProMaster mit dem V6-„Pentastar“-Motor von Chrysler ausgestattet. Seit 2015 ergänzt eine Variante des Fiat Doblò als Ram ProMaster City und der Fiat Strada in Mexiko als Ram 750 das Modellangebot.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ram Trucks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien