Regionalzug

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein Regionalzug der ÖBB

Regionalzug, abgekürzt R[1], ist eine Zuggattung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Der Regionalzug ist in Österreich der Nachfolger des Personenzugs, hält nicht wie dieser verpflichtend in allen Stationen und führt ausschließlich die zweite Wagenklasse.

Einsatzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Züge werden immer mehr von der Schnellbahn, kurz S-Bahn, abgelöst. Regionalzüge verkehren aktuell in Osttirol, Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg, Burgenland, und vereinzelt auch auf der Salzburg-Tiroler-Bahn auf dem Abschnitt Schwarzach-St.Veit – Saalfelden und der Tauernbahn auf dem Teilstück Spittal-Millstättersee – Mallnitz-Obervellach. Regionalzüge übernehmen jene etwas längeren Verbindungen, die für einen S-Bahn-Betrieb zu weit von der Schnellbahn-Kernzone entfernt liegen.

Wagenmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Einsatz kommt hier vermehrt die elektrische drei- und vierteilige Bombardier Talent-Garnitur, die bei den ÖBB als Baureihe 4023/24 ihren Dienst macht. Seit Dezember 2015 sind auch auf manchen Regionalzügen die neuen Cityjet Triebwagen im Einsatz. Lokbespannte Züge mit „langen Schlierenwagen“ (siehe Bild), die noch vor ein paar Jahren im Regeldienst bestanden haben, sieht man nicht mehr so häufig im Einsatz. Anderes Wagenmaterial ist bereits ausgemustert. Auf nichtelektrifizierten Strecken kommen meist Triebwagen der Baureihen 5047, 5147 und 5022 zum Einsatz. Mit der „Herkules“-Diesellok (ÖBB BR 2016) bespannte Züge sind ebenfalls oft anzutreffen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zugverzeichnis 2011 (PDF; 237 kB), auf oebb.at, abgerufen am 17. Mai 2012