Roberto Guerra (Schauspieler)

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Roberto Guerra (* 25. Juli 1972 in Florenz, Italien) ist ein Schweizer Schauspieler mit italienischen Wurzeln.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roberto Guerra studiert vier Jahre lang an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Nach seinem Schauspiel-Studium gehört er unter anderem mehrere Jahre dem Ensemble des Theaters Basel unter Stefan Bachmann an. In dieser Zeit arbeitet er mit vielen namhaften Regisseuren des deutschsprachigen Theaters. Mehrere Inszenierungen werden zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen und das Theater Basel wird zeitgleich zum „Theater des Jahres“ erkoren. Später folgen Engagements in Bremen, Berlin, Hannover, Luzern, Klagenfurt, Zürich und Rom, wo Roberto Guerra in erfolgreichen Produktionen mit spannenden Theatermachern sein durchlässiges und kraftvolles Spiel zum Ausdruck bringt.

2010 debütiert er in Italien in der Rolle des Silvano in der Uraufführung Die Walsche von Joseph Zoderer.

Roberto Guerra zeichnet sich seit über 17 Jahren durch seine präzise Schauspielarbeit, Flexibilität, Offenheit und Wandlungsfähigkeit auch als gefragter Spieler in Kino- und Fernsehproduktionen aus, wo er unter anderem mit bekannten Regisseuren wie Sönke Wortmann, Uwe Janson, Michael Rowitz, André Erkau, Thorsten Täter und den Wachowski-Geschwistern zusammenarbeitet.

Seit 2004 entwickelt und produziert er mit seinem Musiker Henrik Kairies musikalische Shows. 2012 produziert er seinen ersten Kurzfilm Das Geheimnis der Nudelsuppe mit Laura de Boer in der Hauptrolle. 2013 folgt dann I'm a rolling stone.

2014 gründet Roberto Guerra mit seiner Partnerin Kristina Spitzley die cabirio productions. Sie produzierten 2015 den Kurzfilm 'Play LOVE', der 2016 beim Berlin Short Film Festival teilnimmt. 2016 entwickeln und produzieren sie auch die neue Show von Guerra und Kairies 'Dreimal die Nabelschnur um den Hals'. Zurzeit entwickelt die cabirio productions für das Kino die Komödie 'Immacolati' (Die Makellosen) - eine autobiographische Auseinandersetzung mit den Themen Sex, Gott und Liebe.

Roberto Guerra schreibt die Berliner Kolumnen Krieg in Berlin.

Roberto Guerra lebt zurzeit in Berlin und Rom.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigenproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Strappare una lacrima - ein Abend für Freunde und Feinde des Italo-Pop
  • 2007: Un anno d'amore - ein Abend mit neapolitanischen Liedern
  • 2011: One night stand - Lovesongs
  • 2012: Das Geheimnis der Nudelsuppe, Kurzfilm
  • 2013: I'm a rolling stone
  • 2015: Krieg in Berlin - Berliner Kolumnen
  • 2015: PLAY LOVE
  • 2016: Dreimal die Nabelschnur um den Hals

Filme (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Der Sturm, Theater Basel, Regie: Stefan Bachmann
  • 2002: John Gabriel Borkmann, Theater Basel/Berliner Theatertreffen, Regie: Sebastian Nübling
  • 2003: Der seidene Schuh, Theater Basel/Ruhrtriennale, Regie: Stefan Bachmann
  • 2006: Das Gespenst von Canterville, Theater Luzern, Regie: Mathis Kramer-Länger
  • 2008: Absolut Zürich, Neumarkt Theater Zürich, Regie: Christina Rast, Andreas Storm
  • 2009: Sommernachtstraum, Theater Klagenfurt, Regie: Josef E. Köpplinger
  • 2010: Die Walsche, Vereinigte Bühnen Bozen, Regie: Thorsten Schilling
  • 2011: Geri, Schauspielhaus Zürich, Regie: Stefan Bachmann
  • 2012: The Boss of it all, Staatsschauspiel Hannover, Regie: Tom Kühnel
  • 2013: Der Vorname, Renaissance-Theater Berlin, Regie: Antoine Uitdehaag
  • 2013: Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre, Renaissance-Theater Berlin, Regie: Torsten Fischer
  • 2014: Hilda, Theater am Halleschen Ufer Berlin, Regie: Benjamin Kiss
  • 2015: Freiheit - Eine Kuratorenoper, Regie: Patrick Frank

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]