Rod Blum

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Rod Blum (2015)

Rodney Leland „Rod“ Blum (* 26. April 1955 in Dubuque, Iowa) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Seit 2015 vertritt er den 1. Kongresswahlbezirk des Bundesstaats Iowa im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1973 absolvierte Rod Blum die Dubuque Senior High School. Anschließend studierte er bis 1977 am dortigen Loras College und daraufhin an der University of Dubuque bis 1989. Seine Studienfächer waren Finanz- und Geschäftsverwaltung. Zwischen 1990 und 2000 leitete er die Firma Eagle Point Software. Seit dem Jahr 2000 ist er Eigentümer einer weiteren Softwarefirma mit dem Namen Digital Canal.

Bei der Wahl 2014 trat Blum für den 1. Kongresswahlbezirk Iowas an, der den Nordosten des Bundesstaates umfasst. Er setzte sich mit 51 zu 49 Prozent der Stimmen gegen den Demokraten Pat Murphy durch und trat am 3. Januar 2015 im US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. die Nachfolge des Demokraten Bruce Braley antrat, der erfolglos für den US-Senat kandidiert hatte.[1] Bei der Wahl 2016 wurde er bestätigt und gehört derzeit dem 115. Kongress der Vereinigten Staaten an, der bis 3. Januar 2019 besteht.

Bei der Wahl 2018 gilt sein Sitz als eines der gefährdetsten für einen republikanischen Mandatsinhaber. Anfang September 2018 änderten die Prognostiker Larry Sabato von der University of Virginia und des Cook Political Report ihre Prognose von völlig offen auf zu den Demokraten geneigt. Seine Herausforderin ist die bisherige Staatsabgeordnete Abby Finkenauer. Gegen Blum läuft eine Ethikuntersuchung des Repräsentantenhauses, weil er seine Beteiligung an einem Unternehmen nicht wie vorgeschrieben offengelegt hat.[2] Der Wahlbezirk hatte 2008 und 2012 mit zweistelligem Vorsprung für den Demokraten Obama gestimmt, 2016 aber dem Republikaner Donald Trump vier Prozent Vorsprung gegeben. Die Demokraten versuchen im Wahlkampf die vielen weißen, gewerkschaftsnahen Arbeiter des Bezirks zurückzugewinnen.[3] Während Blum von Vizepräsident Mike Pence Wahlkampfunterstützung erhielt, bekam solche Blumenauer von dessen Vorgänger Joe Biden.[4]

Blum gehört im Kongress den Ausschüssen für Aufsicht und Reformen und Kleinunternehmen an und ist Vorsitzender des Unterausschusses für Landwirtschaft, Energie und Handel (Subcommittee on Agriculture, Energy and Trade). Der Unterstützer Trumps steht der Tea-Party-Bewegung nahe und gehört dem rechtskonservativen Freedom Caucus an.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rod Blum wins 1st Congressional District race. In: Des Moines Register, 5. November 2014.
  2. Barbara Rodriguez: Analysts predict Rep. Rod Blum’s 1st District race shifting toward Democratic pick-up. In: Des Moines Register, 6. September 2018.
  3. Elaine Godfrey: The Fight for Iowa’s White Working-Class Soul. In: The Atlantic, 29. Juli 2018.
  4. Molly Nagle: Iowa’s 1st Congressional District: Young Democrat takes aim at Freedom Caucus member. In: ABC News, 1. August 2018.
  5. Elaine Godfrey: The Fight for Iowa’s White Working-Class Soul. In: The Atlantic, 29. Juli 2018; Molly Nagle: Iowa’s 1st Congressional District: Young Democrat takes aim at Freedom Caucus member. In: ABC News, 1. August 2018.