Rudolf Dührkoop

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Rudolf Dührkoop, Selbstporträt (1912)

Rudolf Dührkoop (* 1. August 1848 in Hamburg; † 3. April 1918 ebenda) war ein deutscher Porträtfotograf. Zunächst Autodidakt, arbeitete Dührkoop seit 1883 als Berufsfotograf und wurde schließlich zu einem der führenden Vertreter des Piktorialismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1848 kam Rudolf Johannes Dührkoop als Sohn des Zimmermanns Christian Friederich Dührkoop und Johanna Friederica Emile, zur Welt.[1] Als 1870 der Deutsch-Französische Krieg ausbrach, trat Dührkoop freiwillig der Infanterie bei und war Teil der Besatzung in Paris.[2] Zwei Jahre später kehrte er ins Zivilleben zurück und heiratete Maria Louise Caroline Matzen.[3] 1872 kam die gemeinsame Tochter Hanna Maria Theresia zu Welt. Ein Jahr später wurde die zweite Tochter, Julie Wilhelmine, geboren.[4] Dührkoop war zunächst als Mitarbeiter bei der Eisenbahn und dann als Kaufmann tätig. Während dieser Zeit begann er, sich für Fotografie zu interessieren, was zur damaligen Zeit ungewöhnlich war. Dührkoop eignete sich das nötige Wissen über die Jahre hinweg an und machte sich mit den fotografischen Prozessen und der Optik vertraut.[5]

Berufsfotograf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Revers einer CdV um 1900
Richard Skowronnek als Jäger, 1912
Kopfstudie, zirka 1905

Die ersten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1882 veröffentlichte Dührkoop seinen ersten Artikel im Photographischen Wochenblatt, dem Organ des Photographischen Vereins zu Berlin.[6]

Ende des Jahres 1882 beantragte Dührkoop bei der Gewerbekammer Hamburg eine Fotografenlizenz, die im Januar 1883 erteilt wurde.[7] Diese Lizenz war zu damaliger Zeit Voraussetzung, um sich als Berufsfotograf zu betätigen.[8] Warum es über ein halbes Jahr bis zur Eröffnung eines eigenen Ateliers dauerte, ist unbekannt. Im Oktober 1883 eröffnete Dührkoop sein erstes Atelier in der Großen Bäckerstraße 26 in Hamburg.[9][10]

Dührkoop begann als Porträtfotograf. Bereits ein halbes Jahr nach der Eröffnung seines Ateliers ließ er sich am Hopfenmarkt nieder. 1888 bezog Dührkoop ein Atelier in der Ferdinandstraße. 1890 eröffnete Dührkoop ein zusätzliches Atelier in Altona. Als seine „Spezialität“ bot er von einer Porträtaufnahme für 4,50 ℳ 12 Fotografien im Format CdV und eine im Kabinettformat an.[11] Auf den Rückseiten befanden sich zusätzlich zu dem Schriftzug des Ateliernamens weitere Angaben zu den Örtlichkeiten.

Im Laufe der Jahre begann Dührkoop mit Reportagefotografie. Er fotografierte außerhalb seines Ateliers u. a. 1891 eine Feier des 25-jähriges Jubiläums des 76. Regiments auf dem Heiligengeistfeld und 1892 eine Festszene auf dem Hopfenmarkt aus Anlass einer 50-Jahr-Feier zum Andenken an den Ausbruch des Hamburger Brandes.

Dührkoop machte 1887 seine damals 14-jährige Tochter Julie Wilhelmine, bekannt als Minya, zur Studioassistentin.[12] Minya sollte in den kommenden Jahren weitaus mehr als eine einfache Assistentin sein.

1888 schloss sich Dührkoop dem „Deutschen Photographen-Verein“ an mit Sitz in Weimar.[13] 1890 wurde er Mitglied „Photographischen Gesellschaft in Wien“.[14] In späteren Jahren schloss sich Dührkoop der „Gesellschaft zur Förderung der Amateur–Photographie“ in Hamburg und der „Deutsche Gesellschaft von Freunden der Photographie“ in Berlin an. Photographische Vereine waren seinerzeit Veranstalter von Ausstellungen von fotografischen Arbeiten ihrer Mitglieder und eingeladener Fotografen. In regelmäßigen Treffen informierten sich die Mitglieder über die neuesten Entwicklungen. An solchen Treffen referierte Dührkoop z. B. über die Erlebnisse und Erfolge seiner Amerikareise im Jahr 1904.

Zeitgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Ende der 1880er Jahre kam es infolge von technischen Weiterentwicklungen bei Fotokameras und Vereinfachung der Entwicklung von Aufnahmen zu Veränderungen. Einige Frauen und Männer, die finanziell unabhängig waren, begannen, sich Kameras zu kaufen und zu fotografieren, ohne daraus eine berufliche Tätigkeit werden zu lassen. Im Laufe der Jahre verstand man darunter die „Amateurfotografie“. Vergleichbar zu den Berufsfotografen schlossen sich die „Amateure“ in Vereinen zusammen und dokumentierten ihr Vereinsgeschehen in Zeitschriften. 1887 hatte sich in Wien der „Club der Amateur-Photographen“ gegründet. Als Vereinsorgan erschien die Photographischen Rundschau. 12 Jahre später übernahm Ernst Juhl die Redaktion. In Berlin hatte sich 1887 die „Deutsche Gesellschaft von Freunden der Photographie“ und Führung von Hermann Vogel etabliert, um „einen festen Boden zu schaffen für die Liebhaber“.[15] Die Bildgestaltung veränderte sich ebenso. Sie „befreite“ von diverse Requisiten der Ateliers. Die Amateure besaßen i. d. R. keine Ateliers, weshalb sie ihre Aufnahmen überwiegend im Freien machten. Die nachträgliche Retusche von Porträtaufnahmen war nicht mehr erwünscht.

Die erfolgreichen Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1898 stellte Dührkoop seine Arbeiten erstmals auf einer Ausstellung des Deutschen Photographen-Vereins in Magdeburg aus.[16] Die Porträts seiner Tochter wichen deutlich von der herkömmlichen Porträtfotografie ab. Sie zeigten zwanglose Posen, ohne die Kamera zu bemerken und ohne Requisiten und Kulissen. Die Juroren zeigten sich erschüttert und reagierten mit Kritiken.[17]

Ende der 1890er Jahre begann Rudolf Dührkoop, seine Bildgestaltung zu ändern und wandte sich der „neuen Richtung“ zu. „Der leitende Gedanke, sagt Dührkoop, bei den von mir ausgestellten Bildern war der, mich von den Fesseln des Ateliers zu befreien … Statt Pose und Retousche wird man Charkteristik und Wahrheit verlangen …“[18] Seit 1893 hatten jährlich „Internationale Ausstellung von Amateur-Photographien“ in der Kunsthalle in Hamburg mit großer Beteiligung stattgefunden.[19] 1899 waren Dührkoop und Nicola Perscheid als Berufsfotografen erstmals eingeladen worden, ihre neuesten Aufnahmen zu präsentieren. „Dührkoop hat erst vor wenigen Monaten, angeregt durch die Ausstellungen der Gesellschaft zur Förderung der Amateur-Photographie, angefangen, die althergebrachte Atelierporträtfabrikation zu verlassen. Seine Aufnahmen sind im Freien oder im Zimmer hergestellt und ebenfalls ohne Retusche geblieben; …“ kommentierte E. Juhl den ersten Auftritt Dührkoops in der Photographischen Rundschau.[20]

Bereits im folgenden Jahr präsentierte sich Dührkoop gemeinsam mit den Fotografen Georg Koppmann auf Einladung Hamburgs auf der Weltausstellung in Paris.[21] Dührkoop beteiligte sich auch noch an zwei weiteren Ausstellungen in Berlin. In den redaktionellen Nachbetrachtungen wurde seinem Werk und den Aufnahmen ein breiter Raum eingeräümt.[22]

Dührkoop zieht nach Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1906 verlegte Dührkoop sein Atelier an den Jungfernstieg 34. Hier hatte er zwei Stockwerke angemietet.[23] Im September ließ Dührkoop die offene Handelsgesellschaft „Rudolf Dührkoop“ eintragen und machte seine Tochter Minya zur Gesellschafterin, die von diesem Zeitpunkt an das Atelier leitete.[24] Dührkoop verließ Hamburg, um im Dezember in Berlin Unter den Linden 10 eine „Werkstatt für künstlerische Camera-Bildnisse“ und „Neuzeitliche Kamerabildnisse“ zu eröffnen und zu betreiben.

25-jähriges Firmenjubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 1908 hatte Rudolf Dührkoop seinen 60ten Geburtstag begangen. Am 1. Oktober feierte das Atelier Rudolf Dührkoop sein 25-jähriges Bestehen. Hierzu hatte er in Hamburg zahlreiche Gäste in das Hotel Hamburger Hof geladen, das in direkter Nachbarschaft seines Ateliers lag. Die Gäste Gustav Falke, Richard Dehmel und Detlev von Liliencron brachten kleine Ständchen.[25] Eine Woche später am 5. Oktober waren ca. 50 Personen seine Gäste im Hotel Kaiserhof in Berlin gewesen. Zu ihnen gehörten u. a. die Journalisten Fritz Hansen, Karl Wilhelm Wolf-Czapek und Georg Heinrich Emmerich der Leiter der „Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie, Chemie, Lichtdruck und Gravüre“ als Festredner.[26] Zu diesem Anlass wurde Dührkoop von Herzog Carl Theodor in Bayern eine goldene Medaille überreicht[27] und Sächsischen Photographen-Bund die Silberne Krone-Medaille verliehen.

Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dührkoops Arbeitsweise wurde maßgeblich beeinflusst durch Alfred Lichtwark, den damaligen Direktor der Kunsthalle Hamburg und bedeutendsten Akteur während der ästhetischen Reform in Deutschland. Als Förderer der Kunstfotografie appellierte er auch an die Berufsfotografen.[28] Seine Vorlesungen brachten Dührkoop die neue Ästhetik nahe.[29] Auch Ernst Juhl war wichtig für Dührkoops Entwicklung. Juhl war organisierende Kraft der Ausstellungen in der Kunsthalle. Seine Sammlung von Kunstfotografien schloss eine beträchtliche Anzahl der Fotografien von Dührkoop ein. Über die Jahre hinweg verband die beiden Fotografen eine Freundschaft.[30]

Internationales Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Stipendium der Hamburger Gewerbekammer ermöglichte Dührkoop 1904 den Besuch der Weltausstellung in St. Louis. Er nutzte die Möglichkeit, um führende Fotografen kennenzulernen und sich ihre Studios anzuschauen. Unter anderem traf er Benjamin Falk, W. M. Hollinger und Gertrude Käsebier.[31] Anschließend reiste er weiter durch die USA. Auf vielen Ausstellungen wurden seine Bilder gezeigt, amerikanische Foto-Zeitschriften veröffentlichten seine Porträts und widmeten ihm anerkennende Artikel.[32]

1905 wurde Dührkoop Mitglied der einflussreichen Royal Photographic Society in Großbritannien,[33] 1906 Ehrenmitglied des amerikanischen Fotografen-Vereins.[34] 1908 wurde er in die britische Bruderschaft Linked Ring aufgenommen.[35]

Ende der Karriere und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabstätte Rudolf Dührkoop, Friedhof Ohlsdorf

Obwohl er bis kurz vor seinem Tod noch in seinem Berliner Studio arbeitete und auch noch an Ausstellungen teilnahm, ließ das Interesse an seiner Arbeit nach.[36] Nach seinem Tod wurde das Geschäft von seiner Tochter Julie Wilhelmine, genannt Minya Diez-Dührkoop, bis zu ihrem Tod fortgeführt.[37] Erhaltene Bestände der Bilder der Familie Dührkoop befinden sich vor allem im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Rudolf Dührkoop wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt im Planquadrat H 14 (nordöstlich Kapelle 4).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ehrenmitglied der „Photographers Association of America“ im August 1906.[46]
  • Ehrenmitglied der „London Salon of Photography“.[47]
  • Ehrenmitglied im Süddeutschen Photographen-Verein, München[48][49]
  • Ehrenmitglied im Schleswig-Holstein Photographen-Verein[48][50]
  • Ehrenmitglied im Sächsischen Photographen-Bund[48]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ueber die Benutzung gelben Lichtes bei der Entwicklung von Bromsilber-Gelatine Platten. In: Photographisches Wochenblatt, 1882, S. 251.
  • Das photographierte Bildnis und seine Reform um die Wende des Jahrhunderts. In: Das Atelier des Photographen, 1901, S. 160–165.
  • Mein Arbeiten. In: Photographische Kunst, 1, 1902, S. 71–76.
  • Die künstlerische Photographie in Nord-Amerika. In: Photographische Kunst, 1905, S. 1–7, 41–52.
  • mit Ido von Reden: Photographie. In: Amtlicher Bericht über die Weltausstellung in Saint Louis 1904. Erstattet vom Reichskommissar, 1906, Reichsdruckerei Berlin, Digitalisat.
  • Die Amateurphotographie und ihr Einfluss auf das Kamerabildnis. In: L. Sonne, Erich Schröder, Gustav Schmidt (Hrsg.): Dilettantismus und Amateurphotographie. Berlin 1907.
  • Lecture by Rudolph Dührkoop to the Photographer’s Association of America, at St. Paul, Minnesota, July 27th, 1911. In: Bulletin of Photography, 1911, S. 153–159; erneut abgedruckt in British Journal of Photography, 1911, S. 720–721, 740–741.
  • Meine Arbeitsweise bei Aufnahmen im eigenen Heim. In: Photographische Kunst, 1914, S. 2–5, 17–21, 29–36.

Studio-Reklameschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Moderne Realistische Lichtbildnerei von Rudolph Dührkoop. Privatdruck, Hamburg 1903. (Acht Seiten Text, hauptsächlich Zitate von anderen Quellen, und 16 Halbtonplatten).
  • Dührkoop-Bildnisse. Privatdruck, Berlin und Berlin-Charlottenburg 1909. (38 Seiten, einschließlich 18 Halbtonplatten; die Ausgabe beinhaltet außerdem eine Auflistung von Dührkoops bedeutendsten Auszeichnungen, seiner Ehrenmitgliedschaften und Preise sowie eine Aufzählung von Personen, die Dührkoop aufgenommen hat und wessen Porträts für sechs Mark pro Stück durch sein Studio in Auftrag gegeben werden konnten.)

Fotogravüremappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hamburgische Männer und Frauen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Kamerabildnisse aufgenommen, in Kupfer geätzt und gedruckt von Rudolf Dührkoop. Hamburg 1905. (110 Fotogravüre-Platten) (Digitalisat der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)
  • Die königliche Preussischen Akademie der Wissenschaften, Berlin. Kamerabildnisse aufgenommen, in Kupfer geätzt und gedruckt von Rudolf Dührkoop, Berlin 1906. (48 Fotogravüre-Platten).
  • Die königliche Technische Hochschule zu Berlin. Kamerabildnisse aufgenommen, in Kupfer geätzt und gedruckt von Rudolf Dührkoop. Berlin 1907 (62 Fotogravüre-Platten) (Digitalisat der UB der TU Berlin).
  • Zur Jahrhundertfeier der königlichen Friedrich-Wilhelms Universität zu Berlin 1910. Kamerabildnisse der gegenwärtigen Verwaltungs- und Lehrkörper, aufgenommen, auf Kupfer übertragen, gedruckt und der Universität gewidmet von Rudolf Dührkoop. Berlin 1910. (110 Fotogravüre-Platten).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Loescher: Alte und neue Bildnisphotographie. In: Photographische Mitteilungen 41. Jg., 1904, S. 297–300, anschließend 4 Abbildungen.
  • Cramer: Vortrag des Herrn R. Dührkoop-Hamburg: „Die Photographie in den Vereinigten Staaten und auf der Weltausstellung St. Louis“ illustriert durch die große Anzahl an Photographien aus den ersten amerikanischen Ateliers. gehalten am 8. Mai 1905 vor dem „Verein zur Pflege der Photographie und verwandter Künste zu Frankfurt/M.“ In: Photographische Correspondenz. Band 42, September 1905, S. 279–283.
  • Fritz Loescher: Das Kamerabildnis unserer Zeit und Rudolf Dührkoop. In: Kunst und Kultur in München. Studien und Essays. Strassburg 1908.
  • Karl Wilhelm Wolf-Czapek: R. Dührkoop und die Neugestaltung der Bildnisphotographie. Zur Feier des 25jährigen Bestehens seiner Werkstatt. Mit einem Geleitwort von Professor Emmerich. Mit 16 Tafeln. Otto von Holten, Berlin 1908.
  • Schriftleitung: Dührkoop Jubiläum. In: Österreichische Photographen-Zeitung. Nr. 10, Oktober 1908, S. 161–162 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fanno.onb.ac.at%2Fcgi-content%2Fanno-plus%3Faid%3Dopg%26datum%3D1908%26page%3D335%26size%3D45%26qid%3D9MD2Y83MPYMJESF3YTP3DX5BMZ0VWN~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  • Fritz Hansen: Todesfälle. Rudolf Dührkoop. Nekrolog. In: Photographische Correspondenz. Nr. 55, 1918, S. 152–154.
  • Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972.
  • Fritz Kempe: Rudolf Dührkoop. In: Vor der Camera. Zur Geschichte der Photographie in Hamburg. Hans Christians Verlag, Hamburg 1976, S. 82–89.
  • Ursula Peters: Stilgeschichte der Fotografie in Deutschland 1839–1900. DuMont Buchverlag, Köln 1979, S. 334–352.
  • Michèle und Michel Auer: Encyclopédie Internationale des Photographes. Hermance, Genf 1985.
  • Michel Frizot: Neue Geschichte der Photographie. Köln 1998, S. 298f., 308 (Abb.) und 498.
  • Klaas Dierks: Rudolph Dührkoop. In: Museum für Kunst und Gewerbe (Hrsg.): Portraits in Serie. Fotografien eines Jahrhunderts. Ausst.-Katalog - Kerber, Bielefeld 2010, S. 100–101.
  • Fritz Matthies-Masuren: Dührkoop und die moderne Bildnis-Photographie. In: Deutsche Kunst und Dekoration. Darmstadt 1908, S. 22ff. (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rudolf Dührkoop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl.: Staatsarchiv Hamburg: Bürger-Protokoll 1845. Fo. 930 der Staatsangehörigkeitsaufsicht, Band 80, Nr. 1240. In: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972.
  2. vgl.: Death of Herr Rudolph Dührkoop. In: British Journal of Photography, 65, Juni 1910, S. 286. In: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972.
  3. Der Mädchenname lautete „Malzen“, so Todesanzeige in: Neue Hamburger Zeitung, (Abend-Ausgabe), 6. April 1918, unpag., S. 10 (Digitalisat).
  4. vgl.: Dr. F. Schmidt an Fritz Kempe: Unveröffentlichter Brief, 14. Januar 1964. In: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972.
  5. vgl.: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972, S. 10.
  6. Rudolf Dührkoop: Ueber die Benutzung gelben Lichtes bei der Entwicklung von Bromsilber-Gelatine-Platten. In: Photographisches Wochenblatt, 8, 1882, S. 251–252. (Das Photographische Wochenblatt war von 1872(?) bis 1888 Organ des Photographischen Vereins zu Berlin.)
  7. „Infolge veränderter Verhältnisse ergriff Dührkoop so dann die Photographie als Beruf, …“ Karl Wilhelm Wolf-Czapek: R. Dührkoop und die Neugestaltung der Bildnisphotographie., S. 12.
  8. Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972, S. 11f.
  9. Dieses Datum geht aus einem Bericht zum 25-jährigen Firmenjubiläum hervor. General-Anzeiger für Hamburg-Altona. 2. Oktober 1908, S. 2.
  10. Die Adresse „Gr. Bäckerstraße 26“ war von 1855 bis 1872 die Anschrift des fotografischen Ateliers von Emilie Bieber. Anschliessend war der Fotograf Herman Matsen unter dieser Anschrift bis 1879(?) hier zu finden (Quelle: Hamburgische Adressbücher). Ob es zwischen dem Fotografen Matsen und der Ehefrau von Dührkoop verwandtschaftliche Verbindungen gab, konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden.
  11. Dührkoop schaltete 1890 in den Altonaer Nachrichten zahlreiche Anzeigen. Dort ist anstelle von CdV von „Visites“ die Rede.
  12. vgl.: Georg Heinrich Emmerich: Lexikon für Photographie. S. 131.
  13. Neue Mitglieder. Deutscher Photographen-Verein. In: Deutsche Photographen-Zeitung, 12, 1888, S. 199. In: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972.
  14. Photographische Gesellschaft in Wien. Aufnahme April 1900. Photographische Correspondenz, 1900, S. 325, Digitalisat.
  15. P.[Paul] B.[Benthin]: Eindrücke von der siebten Hamburger Ausstellung. In: Photographische Mitteilungen. 36. Jg., Gustav Schmidt, Berlin 1899, S. 313 (Hier wird die Gründung erwähnt.)
  16. vgl.: Bruno Meyer: Von der Magdeburger Ausstellung. In: Deutsche Photographen-Zeitung, 23, 1899, S. 456–458.
  17. vgl.: Bruno Meyer: Von der Magdeburger Ausstellung. In: Deutsche Photographen-Zeitung, 23, 1899, S. 458.
  18. Norddeutsche photographische Ausstellung in Hamburg. In: Photographische Correspondenz. 1899, S. 559.
  19. Die Geschichte der Ausstellung. In: Alfred Lichtwark: Die Bedeutung der Amateur-Photographie. Wilhelm Knapp, Halle 1895, S. 65f.
  20. Ernst Juhl: Siebente Internationale Ausstellung von Kunstphotographien in der Kunsthalle zu Hamburg. In: Photographische Rundschau. 13. Jg., 1899, S. 306
  21. Ein Commers der Hamburger Delegierten zur Pariser Weltausstellung … In: Altonaer Nachrichten. 19. Februar 1901, S. 2.
  22. Fritz Loescher: Die photographische Ausstellung im Künstlerhause zu Berlin. In: Photographische Chronik. 1900, S. 462f.
  23. (Innerhalb eines Textes): Eine außerordentliche Ehrung … In: Hamburgerischer Korrespondent. (Morgenblatt, 2. Beilage, S. 2), 23. September 1906, unpag., [S. 10], Digitalisat
  24. „Rudolf Dührkoop. Julie Wilhelmine, geb. Dührkoop, ges. Diez, zu Hamburg, ist als Gesellschafterin eingetreten; die offene Handelsgesellschaft hat begonnen am 22. September 1906. Prokura ist erteilt an Marie Wilhelmie Auguste Elisabeth Rosenlöcher.“ Eintragungen in das Handelsregister. 1906. 25 September. In: Hamburgischer Correspondent. 28. September 1906, Morgenblatt, 3. Beilage, S. 4 [16], Digitalisat
  25. Ein Künstler und Berufsjubiläum. In: Tagesbericht. In: Hamburger Nachrichten (Abendausgabe). 2. Oktober 1908, unpag., [S. 15], Digitalisat.
  26. Das Dührkoop–Jubiläum in Berlin. In: Photographisches Wochenblatt. Jg. 34, Nr. 41, 1908, S. 405 Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3Dphotographisches34phot~MDZ%3D%0A~SZ%3D406~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D
  27. Diese Medaille war Dührkoop schon im 1905 (P.C. 1905, S. 350) verliehen worden, aber nie überreicht worden.
  28. vgl.: Alfred Lichtwark: Die Bedeutung der Amateurphotographie. S. 69.
  29. vgl.: Michel Frizot: Neue Geschichte der Photographie. Köln 1998, S. 498.
  30. vgl.: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972, S. 38.
  31. vgl.: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972, S. 65.
  32. vgl.: Fritz Kempe: Vor der Camera. Zur Geschichte der Photographie in Hamburg. 1976, S. 88.
  33. vgl.: K.-W. Wolf-Czapek: R.Dührkoop und die Neugestaltung der Bildnisphotographie. S. 61.
  34. vgl.: Rudolf Dührkoop: Neue Kamerabildnisse von Rudolf Dührkoop. Erfolge und Fortschritte im Jahre 1906. Werbebroschüre, Berlin 1906.
  35. vgl.: Margaret Harker: The Linked Ring. The Secession Movement in Photography in Britain 1892–1910. London 1979, S. 182. In: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972, S. 85.
  36. vgl.: Odette M. Appel-Heyne: Rudolf Dührkoop: Commercial Pictorialist. Boston 1972, S. 100f.
  37. Michèle Auer, Michel Auer: Encyclopédie Internationale des Photographes. Hermance, Genf 1985.
  38. Kleine Mitteilungen. Auszeichnungen. In: Photographische Correspondenz. Nr. 45, Dezember 1908, S. 590.
  39. Schriftleitung: Kleine Mitteilungen. In: Österreichische Photographen-Zeitung. Nr. 12, Dezember 1909, S. 198 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fanno.onb.ac.at%2Fcgi-content%2Fanno-plus%3Faid%3Dopg%26datum%3D1909%26page%3D410%26size%3D45%26qid%3D9MD2Y83MPYMJESF3YTP3DX5BMZ0VWN~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  40. Kleine Mitteilungen. Auszeichnungen. In: Photographische Correspondenz. Nr. 46, 1909, S. 149.
  41. Auszeichnungen. In: Photographische Correspondenz. Nr. 46, 1909, S. 249.
  42. Ordensverleihung. In: Neue Hamburger Zeitung. (Abend-Ausgabe), 3. Oktober 1911, S. 7, (Digitalisat)
  43. Auszeichnung. In: Photographische Correspondenz. Nr. 47, 1910, S. 409.
  44. Photographische Chronik, Nr. 19 vom 1. März 1911, S. 115
  45. Kleine Mitteilungen. Auszeichnungen. In: Photographische Correspondenz. Nr. 48, 1911, S. 559.
  46. Kleine Mitteilungen. Auszeichnungen. In: Photographische Correspondenz. Nr. 43, Dezember 1906, S. 557.
  47. Personalnachrichten. In: Photographische Correspondenz. Nr. 47, 1910, S. 330.
  48. a b c Geschäftsanzeige in: Dritter Abschnitt. Geschäfts- und Berufszweige: Photographie Ateliers. In: Hamburger Adressbuch 1908, Hermanns Erben, Hamburg, S. 253
  49. Österreichische Photographen-Zeitung, Heft 11, 1904, S. 185
  50. Auszeichnungen. In: Photographische Chronik. XV. Jg., 1908, S. 510