Saale (Leine)

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Saale
Saale bei Saalemühle

Saale bei Saalemühle

Daten
Gewässerkennzahl DE: 48856
Lage in Niedersachsen
Flusssystem Weser
Abfluss über Leine → Aller → Weser → Nordsee
Quelle Voßborn in Holzen
51° 57′ 54″ N, 9° 39′ 37″ O
Quellhöhe 255,7 m ü. NHN[1]
Mündung bei Elze in die LeineKoordinaten: 52° 7′ 56″ N, 9° 45′ 13″ O
52° 7′ 56″ N, 9° 45′ 13″ O
Mündungshöhe 73 m
Höhenunterschied 182,7 m
Länge 31,5 km[2] 
(mit längstem Quellbach 33 km)
Einzugsgebiet 202 km²

Abfluss am Pegel Mehle[3]
AEo: 136 km²
Lage: 6,3 km oberhalb der Mündung
NNQ (23.11.1965)
MNQ 1962/2008
MQ 1962/2008
Mq 1962/2008
MHQ 1962/2008
HHQ (22.08.2007)
100 l/s
267 l/s
1,4 m³/s
10,3 l/(s km²)
19,6 m³/s
49,4 m³/s
Kleinstädte Elze

Die Saale ist ein über 31 km langer linker Nebenfluss der Leine in Niedersachsen.[2]

Ihre Hauptquelle ist der Voßborn auf 255,7 m über dem Meer im Naturschutzgebiet Ithwiesen am Nordhang des Ith, das zum Gemeindegebiet von Holzen gehört. Unterhalb der Quelle vorbei fließt ein namenloser kleiner Bach, dessen hinterste Quelle mit der Gewässerkennzahl 4885611222 einen Fließweg von 33 km bis zur Leine hat.[4]

Die Saale fließ erst 300 m weit zum Talgrund und in diesem dann in nördlicher bis nordwestlicher Richtung östlich an den Dörfern Capellenhagen und Fölziehausen vorbei, unterquert die B 240 und fließt einen Kilometer danach durch den Humboldtsee, westlich der Duinger Seenplatte im Gemeindegebiet von Salzhemmendorf. Nach Wallensen und Ockensen erreicht sie den Kernort Salzhemmendorf und biegt aus diesem heraus nach Nordosten um sich dann bei Hemmendorf in östlicher Richtung zwischen Kanstein und Osterwald dem Leine-Urstromtal zuzuwenden. Auf diesem Weg fließt sie durch die Dörfer Oldendorf und Benstorf. Kurz vor Quanthof mündet die Aue in die Saale. Hiernach berührt sie die Orte Quanthof, Sehlde und die Saalemühle, um dann bei Elze in die Leine zu münden.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Saale kann als „von Weiden bestandener Fluss“ oder auch als salziger Fluss gedeutet werden (vgl. Salzhemmendorf), wie Halle an der Saale (die „Salzstadt am Salzfluss“) und die Saalach, die durch Bad Reichenhall nach Salzburg fließt. Auch die Fränkische Saale fließt durch ein Salzgebiet: Bei Bad Neustadt gibt es die Burg Salzburg und das Dorf Salz.

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Lage Einzugsgebiet
Sackwiesen-Graben links 2 km²
Thüster Beeke rechts 20 km²
Lauensteiner Bach links 12 km²
Aue links 27 km²
Akebeke rechts 40 km²

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Niedersächsische Umweltkarten mit Layers: DTK25, Gewässernetz, hierarschische Flächenverzeichnis 1–4, Gemeinden
  2. a b Gezeichneter GPS-Track: Saale vom Voßborn bis zur Leine
  3. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2008 Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 22. Januar 2016 (PDF, deutsch, 6184 KB).
  4. Gezeichneter GPS-Track: Saale (Leine) mit Quelle 4885611222