Sabina Valbusa

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Sabina Valbusa Skilanglauf
Sabina Valbusa (2010)

Sabina Valbusa (2010)

Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 21. Januar 1972
Geburtsort Verona
Größe 167 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Verein C.S. Forestale
Nationalkader seit 1992
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Nationale Meisterschaften 15 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 2006 Turin Staffel
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Silber0 1999 Ramsau Staffel
0Bronze0 2001 Lahti Staffel
0Bronze0 2005 Oberstdorf Staffel
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 12. Dezember 1992
 Weltcupsiege im Einzel 1  (Details)
 Gesamtweltcup 8. (2002/03)
 Sprintweltcup 8. (2001/02)
 Distanzweltcup 9. (2003/04)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennnen 0 1 2
 Distanzrennen 1 3 2
 Staffel 2 1 5
Platzierungen im Marathon bzw. Worldloppet Cup
 Debüt im Cup 14. Dezember 2008
 Worldloppet-Cup-Siege 1  (Details)
 Gesamtwertung 4. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelrennen 1 2 2
letzte Änderung: 26. März 2014

Sabina Valbusa (* 21. Januar 1972 in Verona) ist eine italienische Skilangläuferin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Debüt im Weltcup gab Valbusa am 12. Dezember 1992 in Ramsau am Dachstein. Zu den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer erreichte Valbusa über 15 km den 26. Platz. Am 14. Dezember 1996 konnte sie in Brusson mit dem 6. Platz über 15 km erstmals unter die besten zehn laufen. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano erreichte Valbusa im Sprint über 5 km den 29. Platz und in der Verfolgung den 17. Platz. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2001 in Lahti verpasste Valbusa im Sprint über 1 km mit dem 4. Platz nur knapp die Medaillenränge. Über 10 km wurde sie Zehnte und im Rennen über 15 km kam sie auf den 18. Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City trat Valbusa erstmals auch bei Olympischen Spielen in Sprint- und Distanzwettbewerben gleichermaßen an. Im Sprint konnte sie Platz 17 und im Rennen über 15 km Platz 10 erreichen. In der Verfolgung wurde sie Neunte und mit der Staffel am Ende Sechste.

Im März 2004 gewann Valbusa zum Saisonabschluss über 15 km Freistil in Pragelato ihren ersten und bislang einzigen Einzel-Weltcup.

Medaillen gewann sie ausschließlich bei 4 × 5 km Staffelrennen und dies vier Mal. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1999 in Ramsau gewann sie Silber, 2001 in Lahti und 2005 in Obersdorf jeweils Bronze. Dritte wurde sie ebenfalls beim Staffelrennen an den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin. Zudem wurde sie dort über 30 km am Ende Zehnte und erreichte in der Verfolgung den 17. Platz.

Sabina Valbusa ist die Schwester des ebenfalls erfolgreichen Skilangläufers Fulvio Valbusa.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 13. März 2004 ItalienItalien Pragelato 15 km Freistil

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 3. März 2002 FinnlandFinnland Lahti 4 × 1,5 km Teamsprint Freistil1
2. 10. März 2002 SchwedenSchweden Falun 4 × 5 km Staffel2
2 Mit Gabriella Paruzzi, Cristina Paluselli und Stefania Belmondo.

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 14. Januar 2007 ItalienItalien Cogne 10 km Freistil Alpencup

Siege bei Worldloppet-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: Vor der Saison 2015/16 hieß der Worldloppet Cup noch Marathon Cup.

Nr. Datum Ort Rennen Disziplin
1. 14. Dezember 2008 ItalienItalien Livigno La Sgambeda 42 km Freistil Massenstart

Siege im Rollerski-Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 28. Juni 2008 ItalienItalien Piglio 10 km Freistil Massenstart

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994 Lillehammer: 26. Platz 15 km Freistil
  • 1998 Nagano: 17. Platz 15 km Verfolgung, 29. Platz 5 km klassisch
  • 2002 Salt Lake City: 6. Platz Staffel, 9. Platz 10 km Verfolgung, 10. Platz 15 km Freistil Massenstart, 17. Platz Sprint Freistil
  • 2006 Turin: 3. Platz Staffel, 10. Platz 30 km Freistil Massenstart, 17. Platz 15 km Verfolgung
  • 2010 Vancouver: 4. Platz Staffel, 17. Platz 10 km Freistil, 18. Platz 15 km Verfolgung

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995 Thunder Bay: 14. Platz 30 km Freistil, 28. Platz 15 km Verfolgung, 55. Platz 5 km klassisch
  • 1997 Trondheim: 4. Platz Staffel, 16. Platz 15 km Freistil, 20. Platz 30 km klassisch, 22. Platz 15 km Verfolgung, 39. Platz 5 km klassisch
  • 1999 Ramsau: 2. Platz Staffel, 13. Platz 15 km Verfolgung, 15. Platz 5 km klassisch, 15. Platz 15 km Freistil, 32. Platz 30 km klassisch
  • 2001 Lahti: 3. Platz Staffel, 4. Platz Sprint Freistil, 10 Platz 10 km Verfolgung, 18. Platz 15 km klassisch
  • 2003 Val di Fiemme: 5. Platz 30 km Freistil, 25. Platz Sprint Freistil
  • 2005 Oberstdorf: 3. Platz Staffel, 5. Platz Teamsprint Freistil, 8. Platz 10 km Freistil, 16. Platz 15 km Verfolgung, 18. Platz 30 km klassisch Massenstart
  • 2007 Sapporo: 6. Platz Staffel, 8. Platz Teamsprint Freistil, 13. Platz 10 km Freistil, 33. Platz 15 km Verfolgung
  • 2009 Liberec: 5. Platz Staffel, 19. Platz 30 km Freistil Massenstart, 28. Platz 15 km Verfolgung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]