Piglio

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Piglio
Wappen
Piglio (Italien)
Piglio
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Frosinone (FR)
Koordinaten: 41° 50′ N, 13° 9′ OKoordinaten: 41° 49′ 44″ N, 13° 8′ 41″ O
Höhe: 620 m s.l.m.
Fläche: 35 km²
Einwohner: 4.666 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 133 Einw./km²
Postleitzahl: 03010
Vorwahl: 0775
ISTAT-Nummer: 060053
Volksbezeichnung: Pigliesi
Schutzpatron: San Lorenzo
Website: Piglio

Piglio ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium mit 4666 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Sie liegt 63 km östlich von Rom und 38 km nordwestlich von Frosinone.

AbrPiglio1.jpg

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piglio liegt auf einem Ausläufer des Monte Scalambra in Panoramalage zwischen den Tälern des Sacco und des Aniene. Es ist Mitglied der Comunità Montana Monti Ernici.

Die Nachbargemeinden sind Acuto, Anagni, Arcinazzo Romano, Fiuggi, Paliano, Serrone und Trevi nel Lazio.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piglio war eine Siedlung der Herniker, die möglicherweise mit dem Capitulum Hernicum identisch war, von dem Strabon berichtete. 1088 wird der Ort als Castrum Pileum erstmals erwähnt. Im 11. Jahrhundert gehörte es den Bischöfen von Anagni. 1347 eignete sich Cola di Rienzo den Ort an. Nach dessen Sturz kam er an die Colonna.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 3.040 3.257 3.917 4.414 4.641 4.357 4.734 4.700

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nazzareno Gabrieli wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt. Am 25. Mai 2014 wurde Mario Felli neuer Bürgermeister.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piglio ist Zentrum des Anbaugebiets des Rotweins Cesanese del Piglio, des zurzeit einzigen DOCG-Weins in Latium.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.