Sabrina Filzmoser

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Sabrina Filzmoser Judo
Sabrina Filzmoser Nacht des Sports 2008b.jpg

Sabrina Filzmoser (2008)

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 12. Juni 1980
Geburtsort Wels, Österreich
Größe 173 cm
Gewicht 59[1] kg
Karriere
Graduierung

5. Dan - Godan Judo black belt.svg

Verein LZ Multikraft Wels
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Europameisterschaften 2 × Gold 2 × Silber 5 × Bronze
Weltmeisterschaft
0Bronze0 Kairo 2005 bis 57 kg
0Bronze0 Tokyo 2010 bis 57 kg
Europameisterschaft
0Gold0 Lissabon 2008 bis 57 kg
0Gold0 Istanbul 2011 bis 57 kg
0Silber0 Wien 2010 bis 57 kg
0Silber0 Budapest 2013 bis 57 kg
0Bronze0 Düsseldorf 2003 bis 57 kg
0Bronze0 Rotterdam 2005 bis 57 kg
0Bronze0 Tampere 2006 bis 57 kg
0Bronze0 Belgrad 2007 bis 57 kg
0Bronze0 Montpellier 2013 bis 57 kg

Sabrina Filzmoser (* 12. Juni 1980 in Wels) ist eine österreichische Judoka und Trägerin des 5. Dan.[2] Sie führte bis jetzt viermal die Europarangliste bis 57 kg an.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filzmoser begann 1988 mit dem Judosport. Zehn Jahre später feierte sie ihren ersten großen internationalen Erfolg, als sie den Europameistertitel bei den Junioren gewann. Nach der Matura verpflichtete sie sich beim Österreichischen Bundesheer, um sich ganz dem Judosport zu widmen. Bereits 2001 gewann sie den ersten Militär-WM-Titel, welchen sie bereits fünfmal gewinnen konnte. 2003 eroberte sie als Dritte ihre erste Europameisterschaftsmedaille bei den Damen. 2004 erlitt sie einen Bandscheibenvorfall und verpasste knapp die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen. Nach der Verletzungspause fand sie rasch den Anschluss an die Weltspitze und konnte an vergangene Erfolge anschließen. 2005 erreichte sie den dritten Platz bei den Weltmeisterschaften in Kairo. Nach dem Sieg 2006 in Paris-Bercy war sie kurzfristig die Nummer 1 in der Weltrangliste. 2008 gewann sie den Europameistertitel. Bei den Olympischen Spielen 2008 und den Weltmeisterschaften 2009 schied sie jeweils in der Vorrunde aus. Bei den Europameisterschaften in Wien 2010 holte sie die Silbermedaille, bei den Weltmeisterschaften in Tokio die Bronzemedaille. Mit einem Finalsieg über Telma Monteiro gewann sie in Istanbul 2011 zum zweiten Mal den Europameistertitel. Bei den Olympischen Spielen 2012 belegte sie den 7. Platz.[3]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabrina Filzmoser (2012)

Militärweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupturniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014
  • 2013
  • 2011
    • 3. Platz Grand Slam Moskau
    • 3. Platz Grand Prix Baku
    • 5. Platz Masters Baku
  • 2010
  • 2009
    • 2. Platz Grand Prix Abu Dhabi
    • 3. Platz Grand Slam Rio de Janeiro
    • 2. Platz Grand Prix Tunis
    • 5. Platz Grand Prix Hamburg
  • 2008
  • 2007
    • 3. Platz Wien
    • 3. Platz Super Weltcup Hamburg
    • 1. Platz Super Weltcup Moskau
    • 3. Platz Lissabon
  • 2006
    • 1. Platz Super Weltcup Paris
    • 1. Platz Super Weltcup Hamburg
    • 2. Platz Super Weltcup Moskau
  • 2005
    • 2. Platz Super Weltcup Hamburg
    • 1. Platz Sofia
    • 1. Platz Leonding
  • 2003
    • 2. Platz Super Weltcup Hamburg
    • 2. Platz Leonding
  • 2002
    • 5. Platz Leonding
    • 3. Platz Super Weltcup Paris
  • 2001
    • 5. Platz Leonding

Internationale Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005
    • 3. Platz Fukuoka Tournament

Österreichische Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mehrfache Österreichische Meisterin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sabrina Filzmoser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil Sabrina Filzmoser. Abgerufen am 15. November 2016.
  2. 5. Dan für Sabrina Filzmoser. 9. März 2014, abgerufen am 15. November 2016.
  3. Sabrina Filzmoser verpasst als Siebente Medaille. 30. Juli 2012. Abgerufen am 30. Juli 2012.