Saint-Dizier-l’Évêque

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Saint-Dizier-l’Évêque
Wappen von Saint-Dizier-l’Évêque
Saint-Dizier-l’Évêque (Frankreich)
Saint-Dizier-l’Évêque
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département Territoire de Belfort
Arrondissement Belfort
Kanton Delle
Gemeindeverband Sud Territoire
Koordinaten 47° 28′ N, 6° 58′ OKoordinaten: 47° 28′ N, 6° 58′ O
Höhe 374–615 m
Fläche 10,83 km2
Einwohner 428 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 40 Einw./km2
Postleitzahl 90100
INSEE-Code

Mairie

Saint-Dizier-l’Évêque (deutsch früher Sankt Störingen) ist eine französische Gemeinde im Kanton Delle, Département Territoire de Belfort, Region Bourgogne-Franche-Comté. Der Name leitet sich vom heiligen Bischof Desiderius Rhodonensis ab, der in der Dorfkirche begraben wurde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Dizier-l’Évêque liegt im südlichsten Teil des Départements Territoire de Belfort auf einem Plateau, das geologisch zum Jura gehört. Die Gemeinde liegt auf einer Höhe zwischen 374 und 615 m und zählt 428 Einwohner (1. Januar 2017). Das 10,83 km² große Gemeindegebiet wird östlich des Dorfes von einem Tal (Val Saint-Dizier) durchbrochen. Die Gemeinde grenzt an folgende Nachbargemeinden: Fêche-l’Église, Lebetain, Villars-le-Sec, Croix, Montbouton, Beaucourt, Badevel und Basse-Allaine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spuren weisen auf eine Besiedlung bereits im Neolithikum hin. Bereits im 7. Jahrhundert, noch zu Lebzeiten des Bischofs Desiderius, stand bei der heutigen Kirche eine Kapelle oder ein Oratorium. Im Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert war die Ortschaft ein regional bedeutender Wallfahrtsort. Bis 1937 hieß die Gemeinde Saint-Dizier, danach mit Namenszusatz Saint-Dizier-l’Évêque.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfkirche wurde im 11. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und 1041 geweiht. Der Glockenturm wurde 1575 im gotischen Stil neu erbaut und 1875 erhöht. In einem Nebenraum der Kirche steht der Grabstein des hl. Desiderius, in der Krypta der Sarkophag, beide aus dem 7. Jahrhundert. Im Val Saint-Dizier befinden sich noch Überreste der ehemaligen Pilgerbäder.

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Saint-Dizier-l’Évêque

Weinberg und Kirche Saint-Dizier
Turm der Kirche

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Territoire de Belfort. Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-037-X, S. 34–38.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Saint-Dizier-l'Évêque – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien