Saint-Matré

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Saint-Matré
Saint-Matré (Frankreich)
Saint-Matré
Gemeinde Porte-du-Quercy
Region Okzitanien
Département Lot
Arrondissement Cahors
Koordinaten 44° 24′ N, 1° 7′ OKoordinaten: 44° 24′ N, 1° 7′ O
Postleitzahl 46800
Ehemaliger INSEE-Code 46278
Eingemeindung 1. Januar 2019
Status Commune déléguée

Blick auf das Ortszentrum von Saint-Matré

Saint-Matré ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Barguelonne-en-Quercy mit 131 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Lot in der Region Okzitanien. Der Ort gehörte zum Arrondissement Cahors und zum Kanton Puy-l’Évêque.

Der Erlass vom 28. September 2018 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2019 die Eingliederung von Le Boulvé als Commune déléguée zusammen mit den früheren Gemeinden Le Boulvé, Fargues und Saux zur Commune nouvelle Porte-du-Quercy fest. Der Verwaltungssitz befindet sich in Le Boulvé.[1]

Die Einwohner werden Saint-Matréens und Saint-Matréennes genannt.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Matré liegt circa 26 km westlich von Cahors im Gebiet Quercy Blanc der historischen Provinz Quercy an der südwestlichen Grenze zum benachbarten Département Tarn-et-Garonne.

Umgeben wird Saint-Matré von drei Nachbargemeinden und zwei Communes déléguées von Porte-du-Quercy:

Sérignac
Saux
(Porte-du-Quercy)
Nachbargemeinden Le Boulvé
(Porte-du-Quercy)
Montaigu-de-Quercy
(Tarn-et-Garonne)
Montcuq-en-Quercy-Blanc

Saint-Matré liegt im Einzugsgebiet des Flusses Garonne. Der Ruisseau de Saint-Matré, ein Nebenfluss des Lot, entspringt auf dem Ortsgebiet. Die Rivièrette und der Vigor, Nebenflüsse des Boudouyssou, bewässern ebenfalls das Ortsgebiet.[3][4][5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1790 und 1794 wurde die Gemeinde Coulourgues eingegliedert.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts auf einen ersten Höchststand von rund 390. In der Folgezeit erfuhr die Gemeinde bei kurzen Erholungsphasen bis heute eine Stagnierung der Größe.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 165 185 137 139 151 122 134 110 131
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 2006,[6] INSEE ab 2011[7]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle von Coulourgues[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kleine romanische Kapelle ist dem heiligen Benedikt geweiht. Sie ist im 13. Jahrhundert gebaut und sehr wenig verändert worden. Die Kapelle besitzt ein Weihwasserbecken aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Der Bodenbelag im Inneren stammt aus derselben Epoche. Das sichtbare Balkenwerk ist aus Holz.[8]

Schloss Miraval[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacques de Viguié, Seigneur der Länderei und von Coulourgues, huldigte dem französischen König im Jahre 1663 für sein Lehen und sein Schloss Miraval. Reste eines Kamins in einem der Kellerräume belegen das Alter des Gebäudes, das vermutlich auf das 16. Jahrhundert datiert werden kann. Ein Dokument belegt den Weinbau auf seinem Grundstück seit der Errichtung. Das heutige Anwesen wird als Weingut betrieben, seit 2008 als biologischer Anbau.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Matré – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RECUEIL DES ACTES ADMINISTRATIFS SPÉCIAL N°46-2018-089 (fr, PDF) Département Lot. S. 11–13. 27. Dezember 2018. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  2. Lot (fr) habitants.fr. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  3. Ruisseau de Saint-Matré (fr) eaufrance. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  4. La Rivièrette (fr) eaufrance. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  5. Le Vigor (fr) eaufrance. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  6. a b Notice Communale Saint-Matré (fr) EHESS. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  7. Populations légales 2016 Commune de Saint-Matré (46278) (fr) INSEE. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  8. Saint-Matré, Au cœur du vignoble (fr) Tourismusbüros des Query Blanc. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  9. Château de Miraval (fr) chateau-fort-manoir-chateau.eu. Abgerufen am 13. Mai 2019.