Samandağ

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Samandağ
Wappen fehlt
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Samandağ (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Hatay
Koordinaten: 36° 5′ N, 35° 59′ O36.08535.98055555555672Koordinaten: 36° 5′ 6″ N, 35° 58′ 50″ O
Höhe: 72 m
Einwohner: 118.373[1] (2014)
Telefonvorwahl: (+90) 326
Postleitzahl: 31 xxx
Kfz-Kennzeichen: 31
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Mithat Nehir (CHP)
Webpräsenz:
Landkreis Samandağ
Einwohner: 118.373[1] (2014)
Fläche: 446 km²
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner je km²
Kaymakam: Tahsin Kurtbeyoğlu
Webpräsenz (Kaymakam):

Samandağ ist eine Kreisstadt in der türkischen Provinz Hatay und liegt ca. 25 km südwestlich von Antakya, nahe der Grenze zu Syrien. Gleichzeitig ist Samandağ Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises. Die Stadt hatte 2014 118.373 Einwohner, wovon ein Großteil alawitische Araber sind. Seit einer Gebietsreform 2014 ist der Landkreis flächen- und einwohnermäßig identisch mit der Kreisstadt.

Der antike Name Samandağs war Seleukia Pieria, der Hafen von Antiochia am Orontes. Die Kreuzfahrer nannten die Stadt St. Simeon. Andere Namen waren Dschabal Sam'an, Alevışık und Suwaidiyyah. Den heutigen Namen erhielt Samandağ 1948. Der türkische Name ist die Übersetzung des arabischen Namens Dschabal Sam'an (Berg des Simeon). Im Bezirk Samandağ liegt das letzte armenische Dorf der Türkei Vakıflı.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Etwa sechs Kilometer östlich der Stadt liegt auf einem Hügel das Kloster des Symeon Stylites des Jüngeren. Im Dorf Çevlik befinden sich der Titus-Vespasianus-Tunnel, ein über einen Kilometer langer Wasserkanal, antike Stadtüberreste, eine Nekropole aus römischer Zeit und Reste von Skulpturen.

Im August kann hier die Unechte Karettschildkröte (Caretta Caretta) beobachtet werden. Im Dorf Hıdırbey steht der angeblich 3000 Jahre alte Moses-Baum: er hat einen Durchmesser von bis zu 7,5 m, einen Umfang von 20 m und eine Höhe von 17 m. Der Sage nach soll Moses bei seinem Treffen mit dem Propheten Hızır seinen Stock in die Erde hineingestochen haben, der danach sofort Triebe angesetzt habe.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 13. Dezember 2015 auf WebCite), abgerufen 13. Dezember 2015

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Samandağ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien