Schwarzwald-Gymnasium Triberg

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Schwarzwald-Gymnasium Triberg
Schwarzwald-Gymnasium Triberg
Schulform Gymnasium
Gründung 1905
Adresse

Bergstraße 11–13 / 78098 Triberg

Ort Triberg im Schwarzwald
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 7′ 53″ N, 8° 14′ 3″ OKoordinaten: 48° 7′ 53″ N, 8° 14′ 3″ O
Träger Gemeindeverwaltungsverband Triberg/Schonach/Schönwald
Schüler 320 (Stand: Oktober 2018)
Lehrkräfte 35
Leitung Oliver Kiefer
Website schwarzwald-gymnasium.de

Das Schwarzwald-Gymnasium Triberg (kurz: SGT) ist ein staatliches Gymnasium in Triberg im Schwarzwald, Baden-Württemberg, das aus der Privatschule mit Internat „Schwarzwaldschule – Private Oberschule“[1] hervorgegangen ist. Teile des Schulgebäudes stehen unter Denkmalschutz.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Bemühungen um die Errichtung einer Bürgerschule in der Stadt Triberg reichen zurück bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.[3] Der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt und das rasche Bevölkerungswachstum hatten in dieser Zeit zunehmend den Wunsch nach einer Erweiterung des schulischen Bildungsangebotes aufkommen lassen, vor allem das aufstrebende Bürgertum wollte sich nicht mehr mit der obligatorischen Volksschule am Ort begnügen. Die Pläne scheiterten indes zunächst, sowohl an den hohen Kosten wie auch am Mangel an geeigneten Lehrern. So musste sich die Bürgerschaft über Jahrzehnte hinweg mit verschiedensten Provisorien begnügen. Schließlich führte das hartnäckige Anklopfen in Karlsruhe aber doch zum Erfolg: Im Jahr 1905 genehmigte der Großherzogliche Oberschulrat die Errichtung einer eigenständigen Bürgerschule, und diese nahm bereits im Herbst 1905 zunächst mit einer Sexta und einer Quinta den Unterstufenbetrieb auf. Dies war die Geburtsstunde des späteren Gymnasiums.[4]

In den folgenden Jahren wurde die Schule zügig ausgebaut. 1908 wurde sie mit der Einrichtung einer Obertertia zur höheren Bürgerschule, 1909 nach Bildung einer Untersekunda – heute Klasse 10 – zur Großherzoglichen Realschule. Damit war die Aufbauphase abgeschlossen. Die neue Schule fand in der Bevölkerung sehr guten Zuspruch und zwar nicht nur in der Raumschaft, sondern sehr früh auch in der Stadt Hornberg, von wo die Schüler bald nach Triberg zur „Realschule“ kamen. Die Schülerzahl stieg rasch an, und bald wurde die Errichtung eines eigenen Schulgebäudes notwendig. Dieses Gebäude wurde in den Jahren 1907/08 in der Bergstraße erstellt, es wird bis heute vom Gymnasium genutzt.[5]

Die Realschule der damaligen Zeit bildete die sechsjährige Kurzform der Oberrealschule, die ebenso wie das altsprachliche Gymnasium oder das spätere Realgymnasium zum Abitur führte. Die Realschule jener Zeit vermittelte allerdings weniger eine berufliche oder eine eigenständige schulische Qualifikation; ihre Bedeutung bestand vielmehr darin, dass sie nach der Wehrordnung des Deutschen Reiches berechtigt war, nach sechsjährigem Besuch das „Zeugnis über die wissenschaftliche Befähigung für den einjährig-freiwilligen Militärdienst“[6] auszustellen. Dieses sogenannte „Einjährige“ war in der damaligen Zeit Qualifikation genug, gerade für die höheren Schichten des Bürgertums. Wer weitergehende Ziele verfolgte, konnte seine Schullaufbahn freilich auch an einem auswärtigen Gymnasium, etwa in Villingen, bis zum Abitur fortsetzen. Ihren Höhepunkt erreichte die Triberger Realschule unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg im Schuljahr 1918/19, als in den sechs Klassen 208 Schüler unterrichtet wurden. In den folgenden Jahren sank die Schülerzahl allerdings rasch ab. Der Schultyp verlor wohl vor allem deshalb an Attraktivität, weil die ursprüngliche Qualifikation des „Einjährigen“ in der Zeit der Weimarer Republik ihre Bedeutung einbüßte und weitergehende Berechtigungen mit dem Realschulabschluss kaum verbunden waren.[7]

Im Jahre 1931 wurde die Schule von einem privaten Träger übernommen, seit 1933 trug sie den Namen „Schwarzwaldschule – Private Oberschule “. Gleichzeitig wurde der Schule, die seit diesem Jahr unter der Leitung des Pädagogen Hans Sproll stand, ein Internat angeschlossen.[8]

1952 erhielt das Gymnasium die staatliche Anerkennung und damit auch die Abiturberechtigung. 1966 wurde die inzwischen in weiten Teilen des Bundesgebietes bekannte Internatsschule in eine GmbH umgewandelt; Träger waren von da an die katholische und die evangelische Kirchengemeinden in Triberg. Die starke Expansion im Internatsbereich veranlasste die Schulträger im Jahre 1968 das ehemalige Kloster „Maria Tann“ bei Unterkirnach zu erwerben, um einen Teil des Internats dorthin zu verlegen.[9]

Eine durch viele Faktoren bedingte Krise, in die zahlreiche Privatschulen zu Beginn der 1970er Jahre gerieten[10], ließen auch in Triberg die Frage nach dem Fortbestand dieser Bildungseinrichtung aufkommen.Der verstärkte Zugang von externen Schülern ließ diesen Schritt gerechtfertigt erscheinen. Während in den 60er Jahren noch etwa 40 Prozent der Schüler im Internat wohnten, betrug der Anteil der internen Schüler im Jahre 1980 weniger als zehn Prozent. Durch diese Entwicklung hatte die Schule bis zum Zeitpunkt der „Verstaatlichung“ im Jahre 1975 ihre Funktion weitgehend geändert: Sie war nicht mehr in erster Linie Internatsschule, sondern vielmehr ein Gymnasium für die Gemeinden der Raumschaft Triberg – Grundlage hierfür war die Entscheidung des baden-württembergischen Kultusministeriums aus dem Jahre 1974, zum 1. August 1975 anstelle der bis dahin privaten „Schwarzwaldschule Triberg“ ein Gymnasium in öffentlicher Trägerschaft zu errichten. Im März des Jahres 1980 fand dieser Umwandlungsprozess auch äußerlich seinen Abschluss, als der Erweiterungsbau des Gymnasiums eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben wurde.[11]

Da viele der Oberstufenschüler begannen, die Privatwohnungen der Stadt Triberg dem Internatsleben vorzuziehen und andere Internate attraktivere Sport- und Freizeitangebote vorhielten, sank zunehmend die Zahl der „Internätler“. Dies führte schließlich dazu, dass das Internat zunächst verpachtet und dann 1989 endgültig geschlossen wurde. 1995 wurde das Gebäude schließlich abgerissen.[12][13]

Das Schwarzwald-Gymnasium Triberg ist heute mit rund 320 Schülern eines der kleinsten Gymnasien Baden-Württembergs.[14] Die Erfordernisse der Infrastruktur der Raumschaft machen die Schule jedoch zu einer unverzichtbaren Einrichtung der Stadt Triberg und ihres Umlandes.[15]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der denkmalgeschützte Altbau des Gymnasiums wurde 1907/08 nach den Entwürfen der Karlsruher Architekten Arthur Pfeifer und Hans Großmann unter der ausführenden Bauleitung des Triberger Architekten Rudolf Eisele errichtet. Das Gebäude wurde am Hang mit einem natursteinsichtigem Sockelgeschoss als zweigeschossiger Putzbau im Heimatstil erbaut. Der Treppenturm hat eine markante Welsche Haube, die gleichzeitig den höchsten Punkt des Gebäudes bildet. Das steile Satteldach hat einen holzverschindelten Giebel.

Im Inneren des Altbaus befinden sich zahlreiche erhaltene wandfeste Ausstattungen der Bauzeit, wie etwa ein gefliesster Wandbrunnen und original erhaltende historische Holztüren, ferner eine Doppel-Pendeltür, die gleichzeitig als weiterer Eingang genutzt werden kann. Auch verschiedenfarbig gestaltete ornamentale Wandfliesen sind erhalten geblieben.[16]

Profile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium unterrichtet ab Jahrgangsstufe 8 zwei Profile. Ein naturwissenschaftliches Profil mit dem Fach Naturwissenschaft und Technik als neuem Hauptfach und ein sprachliches Profil mit Französisch und Spanisch. In AG-Form wird auch Latein am Schwarzwald-Gymnasium angeboten.

Schulfahrten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1963 besteht zwischen Triberg und Fréjus, Frankreich eine Städtepartnerschaft[17], die auch einen jährlichen Schüleraustausch mit dem Collège André Leotard und dem Lycée Albert Camus beinhaltet.[18] Dieser erfolgt beidseitig und dauert jeweils 8 Tage. Mit dem Collège Vincent Van Gogh in Blénod-lès-Pont-à-Mousson besteht eine weitere Partnerschaft. Jedes Jahr nehmen Schüler der 8. Klassen Schüler aus Blénod-lès-Pont-à-Mousson auf und bieten ihnen eine 8-tägige Unterkunft. Gleichfalls findet ein gegenseitiger einwöchiger Sprachaustausch zwischen beiden Schulen statt.[19]

Jährlich findet in der Klassenstufe 10 eine einwöchige Englandfahrt statt.[20] Darüber hinaus reisen Triberger Schüler traditionell in der Kursstufe im Rahmen einer Studienfahrt nach Rom[21] und haben die Möglichkeit an diversen Kursfahrten (z. B. Berlin, Weimar, Köln, Mailand, Prag) teilzunehmen.[22]

Projekte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tablet-Projekt[23][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Schulversuch erprobt das Kultusministerium seit dem Schuljahr 2017/2018 den Einsatz von Tablets im Unterricht an allgemein bildenden Gymnasien. Neben 4 Pilotschulen ist das Schwarzwald-Gymnasium eine von 14 weiteren Modellschulen, die an dem Schulversuch teilnehmen. Dabei wird untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen digitale Endgeräte Lernprozesse fördern können.[24] Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen und das Leibnitz-Institut für Wissensmedien (IWM) begleiten den Schulversuch.[25]

Geschichtsprojekt: „Polnische-Zwangsarbeiter im Schwarzwald während der Zeit des Nationalsozialismus“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Schuljahr 2008/2009 arbeiteten die Schüler der zehnten Klasse des Schwarzwald-Gymnasiums Triberg sowie der polnischen Schulen Gymnasium 2 in Lask, Gymnasium 26 Nikolaus Kopernikus in Łódź, dem Allgemeinbildenden Lyzeum Tadeusz Kosciuszko in Lask sowie das Gymnasium Königin Jadwiga mit Unterstützung der Universitäten Łódź (Paweł Chmielewski) und Freiburg (Heinrich Schwendemann)[26] neben dem Unterricht gemeinsam an dem Projekt „Gedächtnis für die Vergangenheit – Schicksal der Zwangsarbeiter des ‚Dritten Reiches‘ als Botschaft für die Generationen Europas“, einem von der EU geförderten Projekt.[27]

Seit Abschluss des Projektes werden Ausschnitte der Ergebnisse der Erarbeitung auf einer eigens erstellten Internetseite[28] dargestellt. So sind zwei mitgeschnittene Präsentationen ansehbar – aber auch Interviews können ganz (oder thematisch geschnitten) angehört werden. Das Projekt wurde von der Europäischen Union mit 20.000 Euro bezuschusst.[29]

Wettbewerbserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Theater-AG des Schwarzwald-Gymnasium gewann 2018 den mit 1500.- Euro dotierten 3. Platz des Kulturpreises Schwarzwald-Baar.[30]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Startseite – Schwarzwald-Internat Triberg. Abgerufen im 5. Dezember 2018.
  2. Ehem Großherzogliche Realschule; Schwarzwald-Gymnasium Bergstraße 11 Triberg im Schwarzwald - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  3. Maier, Wilhelm.: Geschichte der Stadt Triberg im Schwarzwald. Heimat und Gewerbeverein Triberg e.V, 1964, OCLC 32361761, S. 132 (worldcat.org [abgerufen am 6. Dezember 2018]).
  4. Maier, Wilhelm.: Geschichte der Stadt Triberg im Schwarzwald. Heimat und Gewerbeverein Triberg e.V, 1964, OCLC 32361761, S. 134 (worldcat.org [abgerufen am 6. Dezember 2018]).
  5. Maier, Wilhelm.: Geschichte der Stadt Triberg im Schwarzwald. Heimat und Gewerbeverein Triberg e.V, 1964, OCLC 32361761, S. 138 (worldcat.org [abgerufen am 6. Dezember 2018]).
  6. Urabe, Masashi: Funktion und Geschichte des deutschen Schulzeugnisses. Verlag Julius Klinkhardt, 2009, ISBN 978-3-7815-5187-9, S. 58 (worldcat.org [abgerufen am 6. Dezember 2018]).
  7. Maier, Wilhelm.: Geschichte der Stadt Triberg im Schwarzwald. Heimat und Gewerbeverein Triberg e.V, 1964, OCLC 32361761, S. 141 f. (worldcat.org [abgerufen am 6. Dezember 2018]).
  8. Stadt Triberg | Geschichte |. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  9. Maiwald, Klaus: Unterkirnach: Geschichte einer Schwarzwaldgemeinde. Hrsg.: Gemeinde Unterkirnach. Druck- und Verlagsgesellschaft Bietigheim, 1994, ISBN 978-3-9801938-4-9, S. 201 f.
  10. Klein, Helmut E.: Privatschulen in Deutschland, Regulierung - Finazierung - Wettbewerb. Hrsg.: Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Deutscher Instituts-Verlag GmbH, ISBN 978-3-602-14751-9, S. 8 f.
  11. Stadt Triberg | Geschichte |. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  12. Chronologie – Schwarzwald-Internat Triberg. Abgerufen im 5. Dezember 2018.
  13. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Wiedersehen nach Jahrzehnten - Schwarzwälder Bote. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  14. Das neunjährige Gymnasium in Baden-Württemberg. Landtag von Baden-Württemberg, 18. April 2018, S. 7-15, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  15. Vogt, Alfred: Almanach 1980, Heimatjahrbuch Schwarzwald-Baar-Kreis. Hrsg.: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis. Todt Verlag, Villingen-Schwenningen, S. 20.
  16. Ehem Großherzogliche Realschule; Schwarzwald-Gymnasium Bergstraße 11 Triberg im Schwarzwald - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  17. Stadt Triberg | Partnerschaften |. Abgerufen im 5. Dezember 2018.
  18. Hans-Jürgen Kommert: Triberg: Schüler aus Fréjus zu Gast in Triberg. In: Südkurier. 19. Februar 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  19. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Triberg: Achtklässler besuchen Austauschpartner in Blénod - Schwarzwälder Bote. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  20. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Triberg: Schwarzwälder erkunden die Streets of London - Schwarzwälder Bote. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  21. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Triberg: Schülern zahlreiche Extras ermöglicht - Schwarzwälder Bote. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  22. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Triberg: 17 Gymnasiasten auf den Spuren der Wissenschaft - Schwarzwälder Bote. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  23. Susanne Jung: Startseite tabletGYM. Kultusministerium Baden-Württemberg, 30. September 2016, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  24. techtag Redaktion: Einsatz von Tablets am Gymnasium wird erprobt. In: techtag. 17. Oktober 2016, abgerufen am 6. Dezember 2018 (deutsch).
  25. Susanne Jung: Auswahlprozess Versuchsschulen. Kultusministerium Baden-Württemberg, 30. September 2016, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  26. Vortrag "Polnische Zwangsarbeiter im Schwarzwald zur NS-Zeit", 17.11.2010 (GFPS e. V.). Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  27. Lühn, Monika: Aktive europäische Erinnerung in Deutschland (PDF; 761 KB). Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger" bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn, 4. Juli 2009, S. 32-34, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  28. http://www.zwangsarbeiter-im-schwarzwald.eu/
  29. Schule erhält Zuschuss. In: Südkurier. 30. Oktober 2008, abgerufen im 5. Dezember 2018.
  30. Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Villingen-Schwenningen: Lebendige Kultur im Schaufenster – Schwarzwälder Bote. Abgerufen im 5. Dezember 2018.