Shaun Cassidy

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Shaun Cassidy (rechts) mit Parker Stevenson, 1977

Shaun Paul Cassidy (* 27. September 1958 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Popsänger, Schauspieler und Fernsehproduzent. Ende der 1970er Jahre war er ein internationales Teeny-Idol.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cassidy ist der älteste von drei Söhnen der Schauspieler Jack Cassidy und Shirley Jones. Er besuchte die Highschool in Los Angeles.

Nach dem Vorbild seines Halbbruders David Cassidy startete er 1976 eine Karriere als Sänger und Teenidol. Seine Single Da Do Ron Ron, die Coverversion eines Liedes der Crystals, stieg 1977 auf Platz 1 der US-Charts. Auch die gecoverten Titel That’s Rock ’n’ Roll und Hey Deanie (Original: Eric Carmen) platzierten sich im selben Jahr unter den US-Top-Ten. Cassidys populärstes Lied in Deutschland war That’s Rock ’n’ Roll, das auf Platz 14 der Singlecharts landete. Zwischen 1976 und 1978 erhielt er drei Bravo Ottos der deutschen Jugendzeitschrift Bravo.

1978 war Cassidy neben Parker Stevenson Hauptdarsteller in der Fernsehserie Hardy Boys, von der mehrere Staffeln für den Sender ABC produziert wurden. 1993 debütierte er neben seinem Halbbruder David und Petula Clark im Musical Blood Brothers (dt. Blutsbrüder) am Broadway in New York.

Shaun Cassidy konzentriert sich seither auf das Schreiben und Produzieren von Fernsehserien und gründete das Unternehmen Shaun Cassidy Productions. Für Columbia Broadcasting System (CBS) produzierte er die Fantasy-Serie American Gothic, die Krimiserie Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen und die Spionage-Serie The Agency – Im Fadenkreuz der C.I.A., für American Broadcasting Company (ABC) die Science-Fiction-Serie Invasion.

Cassidy ist seit dem 28. August 2004 in dritter Ehe mit der Produzentin Tracey Turner verheiratet. Er hat sechs Kinder, zwei davon aus erster Ehe mit dem Model Ann Pennington, eines aus zweiter Ehe mit der Schauspielerin Susan Diol. Drei stammen aus der dritten Ehe.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE US US
1977 Shaun Cassidy US3
Platin
Platin

(57 Wo.)US
1978 Born Late US6
Platin
Platin

(37 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1977
1978 Under Wraps US33
Platin
Platin

(13 Wo.)US

Weitere Alben

  • 1979: Room Service
  • 1979: That’s Rock ’n’ Roll Live
  • 1980: Wasp
  • 1992: Greatest Hits (Kompilation)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE US US
1976 Morning Girl
Shaun Cassidy
DE40
(2 Wo.)DE
Autor: Tupper Saussy, Produzenten: Lloyd/Curb
Original: The Neon Philharmonic, 1969
That’s Rock’n’Roll
Shaun Cassidy
DE11
(19 Wo.)DE
US3
Gold
Gold

(24 Wo.)US
Autor: Eric Carmen, Produzent: Michael Lloyd
1977 Da Doo Ron Ron
Shaun Cassidy
DE19
(14 Wo.)DE
US1
Gold
Gold

(22 Wo.)US
Autoren: Spector, Greenwich & Barry
Original: The Crystals, 1963
Be My Baby
Shaun Cassidy
DE39
(5 Wo.)DE
Autoren: Spector, Greenwich & Barry
Original: The Ronettes, 1963
Hey Deanie
Born Late
US7
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Autor: Eric Carmen, Produzent: Michael Lloyd
1978 Do You Believe in Magic
Born Late
US31
(10 Wo.)US
Autor: John Sebastian, Produzent: Michael Lloyd
Original: The Lovin’ Spoonful, 1965
Our Night
Under Wraps
US80
(3 Wo.)US
Autoren: Bruce Roberts, Carole Bayer Sager

Weitere Singles

  • 1976: Hey There Lonely Girl
  • 1977: Carolina’s Comin’ Home
  • 1978: Hard Love
  • 1978: Midnight Sun
  • 1978: Are You Afraid of Me?
  • 1979: You’re Usin’ Me
  • 1980: Rebel, Rebel
  • 1981: So Sad About Us
  • 1989: Memory Girl

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA) Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg 3× Platin3 6.000.000 riaa.com
Insgesamt Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg 3× Platin3

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben
  2. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7
  3. a b Gold-/Platin-Datenbank US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]