Silberfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 50° 40′ 32″ N, 11° 57′ 37″ O

Silberfeld
Höhe: 404 m ü. NN
Fläche: 2,13 km²
Einwohner: 102 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 2011
Postleitzahl: 07937
Vorwahl: 036628
Silberfeld (Thüringen)
Silberfeld

Lage von Silberfeld in Thüringen

Silberfeld war eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Am 1. Dezember 2011 wurde sie mit dem Weiler Quingenberg nach Zeulenroda-Triebes eingemeindet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silberfeld liegt unweit der Talsperre Zeulenroda im Thüringer Schiefergebirge. Der Ort grenzt an Weißendorf. Zur Gemeinde gehörte auch der direkt an der Talsperre Zeulenroda gelegene, aus nur wenigen Häusern bestehende Ortsteil Quingenberg. In ihm haben die Segler ihr Domizil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Ort mit dem Namen Silberfeld wurde 1505 erstmals erwähnt.[1] Aus dem Jahre 1505 liegt die urkundliche Erwähnung des Siedlungsplatzes als "auf dem Zylos" vor, wobei Geschichtsforscher in diesem Begriff eine Form des sorbischen Wortes "selo" (Dorf) vermuten. In Silberfeld umbenannt wurde das Dorf nach einigen unbedeutenden Silberfunden in der Umgebung. Quingenbergs Ersterwähnung stammt aus dem Jahre 1413. Die Hammermühle bei Silberfeld war eine Eisenschmelze und ein Hammerwerk, geht aus dem Kirchenbuch von 1628 hervor, in dem Andreas Pissel aktenkundig als Müller vermerkt ist. 1953 nutzte der Wasserwirtschaftsverband Weiße Elster den Mühlenkomplex als Kinderferienlager, bevor es 1966 zum Abriss der Hammermühle kam. Bis 1972 wurde in der Mahlmühl Mehl produziert.[2]

Bis zum 3. Januar 1996 war Silberfeld Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Auma, danach gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal. Am 1. Dezember 2011 wurde Silberfeld nach Zeulenroda-Triebes eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 116
  • 1995: 112
  • 1996: 114
  • 1997: 116
  • 1998: 122
  • 1999: 119
  • 2000: 117
  • 2001: 117
  • 2002: 112
  • 2003: 115
  • 2004: 114
  • 2005: 113
  • 2006: 112
  • 2007: 110
  • 2008: 110
  • 2009: 106
  • 2010: 104
  • 2013: 102
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S.264
  2. Günter Steiniger: Mühlen im Weidatal Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S.123-130

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]