Silke Aichhorn

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Silke Aichhorn bei der Poetentalerverleihung 2003

Silke Aichhorn ist eine deutsche Harfenistin, die sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin auftritt.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silke Aichhorn erhielt bereits 1981 ihren ersten Harfenunterricht bei Ursula Lentrodt an der Musikschule Traunstein. Ab 1990 studierte sie das Instrument bei Chantal Mathieu am Conservatoire de Lausanne. 1997 erwarb sie bei Han-An Liu an der Kölner Hochschule für Musik die künstlerische Reifeprüfung.[1]

Mit ihrem umfangreichen Repertoire ist sie in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, als Solistin mit Orchester bei internationalen Festivals sowie bei Fernseh- und Rundfunkaufnahmen zu hören. Neben Konzertauftritten innerhalb Europas war sie in Thailand, Japan und den USA zu Gast. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Flötisten Dejan Gavric und der Harfenistin Regine Kofler zusammen. 2006 gründete sie ihr eigenes CD-Label HÖRMUSIK

Aichhorn ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. 2001 erhielt sie den Förderpreis beim Kunstpreis Rheinland-Pfalz und 2003 den Bayerischen Poetentaler. Im Dezember 2012 wurde sie von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der deutschen Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilotin 2012 ausgezeichnet.[2] Seit März 2013 ist sie Hospizbotschafterin der Caritas Traunstein.

Sie ist auch Jury-Mitglied bei Harfenwettbewerben[3] und gibt regelmäßig Meisterkurse. 2004 hatte sie einen Lehrauftrag am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch, 2010 eine Gastdozentur für Kammermusik mit Harfe an der Hochschule für Musik Mainz. Seit 2006 unterrichtet sie an der Landesakademie Ochsenhausen,[4] 2010-2013 war sie Dozentin beim Festival Femusc in Jaraguá do Sul, Brasilien.[5]

Silke Aichhorn lebt im bayrischen Traunstein. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter.[6]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harfe solo

Kammermusik

  • Harfenduo (mit Regine Kofler)
  • Harfenkonzerte von Ernst und Jean-Théophile Eichner (mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester unter Stefan Fraas)
  • Trompete-Harfe (mit Georg Holzner, Trompete)
  • Instruments de la poésie (mit Dejan Gavric)
  • Spohr-Duo (mit Ervis Gega, Violine)
  • Trio ArpaCantabile (mit Christin Mollnar, Sopran und Elisabeth Neuhäusler, Mezzosopran)
  • Duo Flöte – Harfe (mit Dejan Gavric)
  • Wolfgang Amadé Mozart (mit Dejan Gavric, Flöte und dem Folkwang Kammerorchester Essen unter Peter Ewaldt)

Rezitation und Harfe

  • Denn es will Abend werden.... (Reflexionen zu Abschied und Ewigkeit, mit Martin Fogt)
  • Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen (Weihnachts-CD, mit Martin Fogt)

Kinder-CD

  • Susie und das große Glissando (mit Monique Mead, Violine u. a.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aichhorn, Silke. Kurzportrait des Gastes. In: alpha-Forum. ARD-alpha, 16. November 2015, abgerufen am 27. Juli 2016.
  2. Titelträger auf der Webseite Kultur- und Kreativpiloten Deutschland, abgerufen am 13. März 2013.
  3. Mitglieder der Bundesjury 2013 von Jugend musiziert (Memento vom 2. Oktober 2013 im Internet Archive)
  4. Referenten der Landesakademie Ochsenhausen im Jahr 2012 (Memento vom 4. Februar 2012 im Internet Archive)
  5. Liste der Dozierenden des FEMUSC-Festival 2011. (PDF-Datei, 0.1 MB), abgerufen am 11. Dezember 2010.
  6. Silke Aichhorn im Gespräch mit Hans-Jürgen Mende. Text der Sendung (PDF, 158 KB). ARD-alpha, 9. Oktober 2015, abgerufen am 27. Juli 2016.