Stadttaube

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Stadttaube (Columba livia f. domestica)

Die Stadttaube oder Straßentaube ist ein Vogel aus der Familie der Tauben (Columbidae). Sie stammt von verwilderten Haus- und Brieftauben ab, die aus der Felsentaube (Columba livia) gezüchtet wurden.[1] Von verwilderten und halbwilden Stadttauben wird bereits in Schriften des Altertums berichtet.[2] Sie sind heute weltweit verbreitet.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarz-weiße Farbmorphen sind bei Stadttauben relativ selten

Die Stadttaube hat eine Körperlänge von 31 bis 34 cm. Sie ist kleiner als die Ringeltaube und hat einen kürzeren Schwanz. Das Federkleid ist sehr variabel. Ihre Gestalt ähnelt oft der Felsentaube, manche der zahlreichen Gefiedervariationen sehen der Felsentaube sehr ähnlich. Ansonsten treten auch weißgrau gemusterte, einheitlich dunkelgraue oder dunkelbraune, rotgraue oder dunkel gescheckte Farbvarianten auf. Die Iris ist rot oder braun.

Es haben sich auch regionale Besonderheiten herausgebildet. In Birmingham hat sich eine Art eigene Rasse oder Unterart entwickelt: die Birminghamer Große Docktaube. Sie ist schwarz und grober als andere Stadttauben. Die Straßen- oder Stadttauben im spanischen Sevilla hingegen sind vorwiegend weiß und brüten gegebenenfalls auch in Baumhöhlen.[1]

Stimme, Balzverhalten und Kommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männchen in Imponierhaltung

Das von beiden Geschlechtern geäußerte Gurren ist sehr variabel und klingt etwa wie „gúrr“ oder „guu-ru-gu.“ Das Männchen balzt mit einem tiefen, kollerndem „gang-grrru-guruú-u“, das mitunter gleichförmig aneinandergereiht wird. Beim ersten Teil dieses Motivs verbeugt es sich, beim letzten richtet es sich wieder auf. Am Nest wird ein langgezogener Ruf in Wiederholung geäußert, etwa wie „ruh“. Der Warnruf ist ein kurzes, einsilbig betontes „hu“. Zur Verständigung untereinander werden auch andere Laute benutzt. Mit dem Kropf werden laute oder leise Klack-Geräusche erzeugt. Durch Zittern reiben die Federn aneinander und erzeugen ein raschelndes Geräusch. Während des Balzfluges wird mehrmals schnell mit den Flügeln geklatscht, was auch der Reviermarkierung dient. Die Jungen betteln mit hellen Fiep-Tönen während des Fütterns.

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbreitung der Straßentaube.
Dunkelrot: natürliches Verbreitungsgebiet der Felsentaube
Hellrot: eingeführte Populationen

Der Lebensraum der Stadttauben sind die Städte auf der ganzen Welt. Stadttauben kommen aber auch außerhalb von Städten vor, vor allem in vom Menschen veränderten Gebieten. Als Abkömmling der Felsentaube, deren Lebensraum Felsenküsten und Höhlen sind, ist der Stadttaube ein Brüten auf Bäumen normalerweise nicht möglich (es kommen sehr selten, als Ausnahme, Baumbruten auf Straßenbäumen vor), sie ist auf Häuser, Mauern und Brücken usw. als Felsenersatz angewiesen. 

Ernährung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie ihre wilden Verwandten und alle verwandten Taubenarten, sind Stadttauben primär Körner- und Samenfresser, die sich hauptsächlich von Getreide- und Leguminosensaaten ernähren, aber je nach Angebot opportunistisch eine Vielzahl von Nahrungsquellen nutzen können. Ernährung durch Insekten, Schnecken und Würmern kommt gelegentlich ergänzend vor, ist aber quantitativ bedeutungslos. Stadttauben-Populationen verfolgen, je nach lokalem Nahrungsangebot, dabei zwei unterschiedliche Strategien zur Nahrungsversorgung. Entweder fliegen in der Stadt brütende Tauben ins ländliche Umland, wo sie sich auf Äckern von Getreide und anderen Saaten ernähren, oder sie suchen sich direkt in der Stadt ihr Futter. Futtersuche an Lägern, Getreidespeichern, Häfen und anderen Umladeplätzen vereint Merkmale beider Strategien. Die Brutperiode und der Bruterfolg korrelieren dabei in hohem Maße mit dem saisonalen Nahrungsangebot. Zusätzlich nehmen Tauben Erde oder Steinchen auf, die als Gastrolithen dienen, aber vermutlich auch die Mineralstoffversorgung verbessern. In Städten werden Stadttauben oft zusätzlich zum selbst gesuchten Nahrungsangebot, das hier auch Abfälle umfasst, gezielt durch Tierfreunde gefüttert. Weltweit betrachtet, sind zwar nur wenige Stadttauben-Populationen auf diese Nahrungsquelle angewiesen, sie kann aber, insbesondere bei sehr hohen Dichten in Stadtzentren, lokal ausschlaggebend sein.[3]

Stadttauben schließen sich normalerweise bei der Nahrungssuche zu Schwärmen zusammen. Solche Nahrungsschwärme sind keine zufälligen Aggregationen, sondern die Vögel interagieren sozial miteinander, zum Beispiel sind Dominanzhierarchien beim Zugang zur Nahrung nachgewiesen. Die Tiere eines Nahrungsschwarms entsprechen dabei nicht denjenigen einer bestimmten Brutkolonie, diese können sich unterschiedlichen Schwärmen anschließen. Auch zum Rasten bevorzugen Stadttauben Kontakt zu Artgenossen, wobei auch Rastschwärme unabhängig in ihrer Zusammensetzung sind. Nahrungsschwärme können mehrere Kilometer gemeinsam bekannte, ergiebige Nahrungsquellen anfliegen, wobei einzelne Individuen den Schwarm auf bisher unbekannte Quellen „anlernen“ können.[4]

Fortpflanzung und Lebenserwartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weibchen können sich schon im Alter von fünf Monaten paaren. Die erste Brut ist bereits im Alter von sechs Monaten möglich. Der größte Teil der Stadttauben brütet im zweiten Kalenderjahr. Meistens leben die Partner in lebenslanger Monogamie.

Die Brutpaare halten sich das ganze Jahr über im Brutgebiet auf. Die Männchen besetzen ein Nestrevier, das mehrere Nistplätze beinhalten kann und meist lebenslang behalten wird. Er lockt das Weibchen rufend zum Nistplatz auf Simsen, im Inneren von Höhlen, Löchern in Felswänden oder vergleichbaren Stellen an Gebäuden, mitunter auch in geschlossenen Räumen, die durch Fenster und dergleichen erreicht werden.

Das Nest wird von beiden Geschlechtern gebaut, wobei das Männchen das Nistmaterial einträgt, und besteht meist aus einer dünnen Schicht aus Zweigen, Wurzeln, Halmen, Federn, Papier- und Kunststofffetzen, seltener auch aus Draht oder ähnlichem. Oft werden die Eier auch ohne Unterlage auf den nackten Boden des Brutplatzes gelegt. Ältere Brutplätze sind mit einer dicken Schicht Taubenkot bedeckt.

Die Brutzeit dauert durchschnittlich etwa 17 bis 18 Tage. Die Hauptbrutzeit liegt in Mitteleuropa meist in der Zeit vom März bis August oder bis in den Oktober, jedoch sind Bruten im Herbst und Winter nicht ungewöhnlich. Diese sind in Großbritannien häufig und kommen auch in Norwegen und Finnland vor.

Im Normalfall finden zwei bis vier Bruten pro Jahr statt, bis zu sechs vollständige Bruten können vorkommen. In Großbritannien werden von sieben bis neun Gelegen nur drei bis sechs vollendet. Bei Verlust des Geleges kann in 10 bis 14 Tagen ein Nachgelege erzeugt werden.

Das Gelege besteht fast immer aus zwei Eiern, mitunter aus einem, sehr selten aus dreien. Die Eier sind spindelförmig, oval, weiß und leicht glänzend. Sie sind 34 bis 42 Millimeter lang und 26 bis 31 Millimeter breit. Sie werden im Abstand von 48 Stunden gelegt und 17 bis 18 Tage lang von beiden Partnern bebrütet, beginnend ab dem ersten Ei.

Nach dem Schlupf werden die Nestlinge anfänglich häufig gehudert und von beiden Partnern mit Kropfmilch gefüttert. Mit zunehmendem Alter werden sie tagsüber von den Eltern allein im Nest zurückgelassen und nur etwa viermal am Tag gefüttert. Die Eltern suchen derweil das Zweitnest auf und beginnen bereits mit einer neuen Brutfolge. Mit 23 bis 25 Tagen Alter verlassen die Jungen das Nest. Mit 30 bis 35 Tagen sind sie voll flugfähig und unabhängig. Sie bleiben jedoch in dessen Nähe und verlassen den Familienverband erst viel später, wenn der eigene Partner auserwählt wurde.

In Stadtkernen liegt die Jungensterblichkeit bei bis zu 90 % im ersten Lebensjahr.[5] Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 2 bis 3 Jahre.[6][7] Unter optimalen Bedingungen können auch Stadttauben ein Alter von mehr als 10 Jahren erreichen.[8]

Feinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In weiten Teilen des Verbreitungsgebietes ist die Straßentaube eine Hauptbeute des Wanderfalken,[9] des Uhus, der Marder sowie der Katzen. Das Sperber-Weibchen schlägt gelegentlich ebenfalls Tauben.

Stadttaube und Mensch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadttauben in einer Fußgängerzone
Nadeln als Anflugschutz auf einem Bahnsignal im Gießener Bahnhof

Stadttauben gelten in Deutschland als Schädlinge im Sinne des Tierschutzgesetzes, wenn sie in hohen Populationsdichten auftreten,[10] und können verschiedene Probleme bereiten.

Schäden an Gebäuden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Stadttaube hinterlässt 4-12 kg Kot pro Jahr[11], was bei großen Beständen zu massiven Verschmutzungen überall dort führt, wo sich Tauben längere Zeit aufhalten. Da Tauben große Nahrungsmengen im Kropf zwischenspeichern können, kann es insbesondere bei Gebäuden, die als Rastplatz beliebt sind, zu einer Anreicherung von Kot kommen. Abgeschätzt werden Mengen von 0,5 bis 1,5 Gramm pro Vorgang, was etwa 11 bis 26 Gramm pro Tag (24 Stunden-Periode) führt.[11] Der Taubenkot stellt eine optische und hygienische Beeinträchtigung dar. Auch über Schädigungen der Bausubstanz durch Taubenkot wird berichtet. Der frisch abgesetzte Kot besitzt einen nur sehr schwach sauren pH-Wert von etwa 6,5, der aber nach einiger Zeit (ca. 100 Stunden) auf stärker saure Werte von ca. 4,5 abfällt.[12] Neben der direkten Schädigung vor allem von Kalkgestein durch die organischen Säuren wird von Schäden durch Salzausblühungen in Spalten[12] und durch verstärktes Wachstum von kotzersetzenden Mikroorganismen und Pilzen[13][14] berichtet. Vor allem bei historischen Gebäuden, die oft aus empfindlichen Natursteinen errichtet sind und die durch Vorsprünge, Nischen und Hohlräume reich gegliederte Fassaden aufweisen, gelten Stadttaube, neben Möven, als in dieser Hinsicht bedenklichste Art.[15] Dabei ist der Kot der Stadttauben, vermutlich aufgrund der oft qualitativ minderwertigen Nahrung, sogar schädlicher als derjenige anderer Tauben.[16]

Übertragung von Krankheitserregern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tauben können unter bakteriellen Erkrankungen (Salmonellose, Ornithose, Tuberkulose, Kokken- und Coli-Infektionen), Mykosen (Aspergillose, Soor) oder Viruskrankheiten (Taubenpocken, Taubenherpes, Paramyxovirusinfektion, Newcastle-Krankheit, Circovirusinfektion, Leukose, Adenovirusinfektion) leiden. Zu den Endoparasiten der Tauben gehören die Kokzidiose, Trichomonadose, Hexamitiasis, Toxoplasmose und diverse Wurmsorten. Als Außenparasiten sind Federlinge, Milben, Flöhe, Wanzen und Zecken zu nennen. Es ist anzumerken, dass die meisten der genannten Krankheiten und Parasiten nicht taubenspezifisch sind, sondern ebenso bei anderen Vögeln wie z. B. Singvögeln, Greifvögeln und Geflügel vorkommen.

Ein Problem können jedoch Ornithose (Chlamydien – die Psittakose der Papageienvögel ist der gleiche Erreger), Salmonellen und Tuberkulose sein. Die meldepflichtige Ornithose befällt jährlich laut den Statistiken des Bundesgesundheitsamtes ca. 300 Personen, wovon nur 8 % auf Tauben zurückgeführt werden können. Hierunter sind vorwiegend Taubenzüchter, die engen Kontakt zu ihren Vögeln haben.

Die Salmonellose gehört zu den am häufigsten bei Menschen vorkommenden Infektionen. Hierbei handelt es sich jedoch um die Vergiftung durch Salmonellen in Lebensmitteln. Bei Tauben kommt jedoch überwiegend der Typ Salmonella typhimurium in der Variante Copenhagen vor, und dieser Typ konnte bei an Salmonellen erkrankten Menschen bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.

Auch die Geflügeltuberkulose ist meldepflichtig. Tauben können sich an der von Mycobacterium avium hervorgerufenen Geflügeltuberkulose, die vorwiegend Hühnervögel befällt, über verunreinigtes Wasser oder Futter anstecken. Der trockene, zu Staub zerfallene Kot der Tauben ist für Menschen die häufigste Ansteckungsquelle. Die Ansteckung mit Geflügeltuberkulose verläuft weniger schwer als bei einer humanen Tuberkulose oder Rindertuberkulose, kann jedoch für stark immungeschwächte Personen gefährlich sein.

Tauben sind einer Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts zufolge für das hochaggressive Influenzavirus vom Typ H5N1 nicht empfänglich. Sie können zwar Träger des Virus sein, scheiden es jedoch nur in geringen Mengen aus und verenden nur mit geringer Wahrscheinlichkeit.

Generell wird frischer Kot als ansteckender eingestuft als bereits ausgetrockneter und von der Sonne gebleichter Kot, da z. B. Kokzidien und Trichomonaden dadurch abgetötet werden. Bei der Beseitigung des Taubenkots können hohe Konzentrationen von Mikroorganismen in der Luft vorkommen.[17] Infektionskrankheiten beim Menschen durch Tauben (Zoonosen) treten offensichtlich nur selten auf.[18][19] Meist sind Personen mit geschwächtem Immunsystem betroffen. Infektionsquelle ist hierbei häufig das Einatmen von infiziertem Taubenkot.

Die Taubenhalterlunge, heute genereller als Vogelhalterlunge bezeichnet, wird durch eine allergische Reaktion auf das häufige Einatmen von Stäuben aus Vogelkot und Federn ausgelöst.

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Taubenabwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taubenhaus in Luxemburg-Stadt, Versuch zur Populationskontrolle
Überreste einer von einem Greifvogel geschlagenen Stadttaube

In vielen Städten wird großer Aufwand zur Vogelabwehr betrieben, um die Zahl der Tauben gering und die Gebäude taubenfrei zu halten. Die Maßnahmen können vielfältig sein: Fütterungsverbot, Abhängen von Gebäuden oder Gebäudeteilen mit Netzen, Anflugsperren wie Nadeln (Taubenabwehrleisten), Drähte (z. T. stromdurchflossen) oder Klebegels. Gelegentlich wurde auch versucht, den Taubenbestand durch Abschuss, Bejagen mit Falknern, Auslegen von Giftködern oder Futterdragees mit integrierter Verhütungspille zu verringern sowie durch Taubenschläge, in denen die neue Taubenpopulation betreut und die Eier der brütenden Tauben teilweise durch Attrappen ersetzt werden. Nachweislich wirksam zur Beschränkung der Stadtaubenpopulation ist nach den Forschungsergebnissen von Daniel Haag-Wackernagel ausschließlich die Verringerung des Futterangebotes (Fütterverbot).[20] Eine größerräumige Verringerung des Brutplatzangebotes ist in der Realität schwierig.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Joachim Schütte: Handbuch der Taubenrassen. Die Taubenrassen der Welt. 1994, ISBN 978-3-9801504-4-6 (Stadttauben).
  2. Edmund Zurth: Tauben. Tatsachenberichte. Schicksale und Rätsel in ihrem Wesen. Schürmann & Klagges, Bochum 1949, DNB 455844356.
  3. Richard F. Johnston & Marián Janiga: Feral Pigeons. Oxford University Press, New York und Oxford 1995. ISBN 0 19 508409 8, darin Kap. 11, Diet.
  4. Richard F. Johnston & Marián Janiga: Feral Pigeons. Oxford University Press, New York und Oxford 1995. ISBN 0 19 508409 8, darin Kap. 15, Social behavior.
  5. Stefan Bosch, Peter Havelka: Bitte nicht füttern... Wie Mensch und Stadttaube besser miteinander auskommen. In: NABU.de. NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V., abgerufen am 14. März 2013.
  6. Daniel Haag: Ein Beitrag zur Ökologie der Stadttaube. Dissertation, Phil. Nat. Fakultät der Universität Basel. Verlag Medizinische Biologie, Basel 1984, S. 260.
  7. Daniel Haag: Lebenserwartung und Altersstruktur der Strassentaube. In: Ala, Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz (Hrsg.): Der Ornithologische Beobachter. Band 87, Heft 2. Sempach Juni 1990, S. 147–151 (PDF; 452,67 KB [abgerufen am 14. März 2013]).
  8. Daniel Haag-Wackernagel: Basler Taubenaktion. Abgerufen am 14. März 2013.
  9. Derek Ratcliffe: The Peregrine Falcon. 2. Auflage. Poyser, London, 1993. ISBN 0-85661-060-7, S. 116ff
  10. Urteil VGH Hessen, Aktenzeichen 8 A 396/10 vom 1. September 2011.
  11. a b Dirk H.R. Spennemann & Maggie J. Watson (2017): Dietary habits of urban pigeons (Columba livia) and implications of excreta pH – a review. EJE European Journal of Ecology 3(1): 27-41. doi:10.1515/eje-2017-0004
  12. a b Miguel Gómez-Heras, David Benavente, Mónica Álvarez de Burgo, Rafael Fort (2004): Soluble salt minerals from pigeon droppings as potential contributors to the decay of stone based Cultural Heritage. European Journal of Mineralogy 16: 505-509.
  13. M. Bassi & D. Chiatante(1976): The role of pigeons excrement in the stone deterioration. International Biodeterioration 12: 73-79.
  14. Daniel Haag-Wackernagel: Das Taubenproblem und Wege zu seiner Lösung. In: DVG Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft, Fachgruppe Tierschutzrecht. 17. Internationale Fachtagung "Aktuelle Erkenntnisse zum Tierschutz", Nürtingen 12./13. März 2012, S. 280
  15. Adam Abouzeid, David Channon, Phil Sever: Bird Damage to Historic Buildings. Cathedral Communications Limited 2013.
  16. Dirk H.R. Spennemann, Melissa Pike, Maggie J. Watson (2017): Effects of acid pigeon excreta on building conservation. International Journal of Building Pathology and Adaptation 35 (1): 2-15. doi:10.1108/IJBPA-09-2016-0023
  17. Gesundheitsgefährdung durch Taubenkot Tiefbau-Berufsgenossenschaft, bgbau.de, Februar 2003.
  18. World Health Organisation (WHO), Regional Office for Europe 2008: Public health significance of urban pests (PDF; 3,5 MB).
  19. D. Haag-Wackernagel, H. Moch: Health hazards posed by feral pigeons. In: Journal of Infection 2004; 48(4), S. 307–313.
  20. Daniel Haag-Wackernagel: Basler Taubenaktion, Tauben bitte nicht füttern! – Start der Basler Taubenaktion 2016

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H.-G. Bauer, E. Bezzel, W. Fiedler: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Bd. 1: Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel. 2. vollst. überarb. Aufl. Aula, Wiebelsheim, 2005, ISBN 3-89104-647-2.
  • L. Svensson, P. J. Grant, K. Mullarney, D. Zetterström: Der neue Kosmos-Vogelführer. Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9.
  • Werner Lüthgen: Taubenkrankheiten. 3., überarbeitete Auflage, Oertel+Spörer, Reutlingen 2006, ISBN 3-88627-619-8.
  • Daniel Haag: Ein Beitrag zur Ökologie der Stadttaube. Dissertation an der Universität Basel Phil. Nat. Fakultät, Medizinische Biologie. Basel 1984, DNB 455844356..

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Columba livia – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien