Brose Arena

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Brose Arena
Logo brose ARENA
Außenansicht der Brose Arena in Bamberg
Außenansicht der Brose Arena in Bamberg
Frühere Namen

Forum (2001–2006)
Jako Arena (2006–2010)
Stechert Arena (2010–2013)

Daten
Ort Forchheimer Straße. 15
DeutschlandDeutschland 96050 Bamberg, Deutschland
Koordinaten 49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ OKoordinaten: 49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ O
Eigentümer Stadt Bamberg (über Stadtwerke Bamberg und Stadtbau GmbH Bamberg)
Betreiber BAB Bamberg Arena Betriebsgesellschaft mbH
Baubeginn 2000
Eröffnung 2001
Erweiterungen 2006
Oberfläche Beton
Parkett
PVC-Bodenbelag
Kapazität 10.000 Plätze (maximal, inkl. Logen/Lounges)
8.000 Plätze (Konzerte)
6.249 Plätze (Bundesliga-Basketball)[1][2]
Verein(e)
Sicht von der Westtribüne aufs Basketballspielfeld
Sicht von der Nordtribüne aufs Basketballspielfeld
Sicht auf die Nordtribüne aufs Basketballspielfeld

Die Brose Arena (Eigenschreibweise: brose ARENA) ist eine Mehrzweckhalle im oberfränkischen Bamberg. Sie ist nach der Münchener Olympiahalle und der Arena Nürnberger Versicherung die drittgrößte Mehrzweckarena in Bayern.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namensrechte der im Jahre 2001 errichteten Halle (früher Forum Bamberg) wurden im März 2006 an JAKO (Hersteller für Teamsportbekleidung) verkauft. Im Zuge der Vermarktung der Namensrechte wurde noch im selben Jahr damit begonnen, die Halle von 4.750 (6.850 bei Konzerten) auf 6.820 (über 8.000 bei Konzerten) Plätze auszubauen. Bei der sechs Mio. Euro teuren Umbaumaßnahme wurde das Foyer der Halle um 20 Meter nach vorne gezogen, um Raum für eine neue Nordtribüne zu schaffen. Beim Umbau entstanden neun V.I.P.-Logen auf der Westseite sowie ein angrenzender Business-Bereich. Dieser fasst mit einer Fläche von 600 m² bis zu 700 Besucher.[4] Unter dem Komplex befindet sich ein Einkaufszentrum mit einem großen Supermarkt und mehreren Geschäften sowie Restaurants.

Im Jahr 2010 ging der Betreiber der Jako Arena in die Insolvenz.[5] Die Halle wurde danach für 4.5 Mio. Euro von der Stadt Bamberg gekauft [6]. Diese Entscheidung wird bis heute kontrovers diskutiert, da die Halle nur geringe bis keine Gewinne einspielt.

Vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2013 war die Halle nach dem Stahlrohrmöbelhersteller Stechert benannt. Seit 1. Oktober 2013 heißt die Halle Brose Arena, benannt nach dem Automobilzulieferer Brose.[7] Im Rahmen der Namensänderung kommt es auch zu größeren Instandhaltungs- und Umbauarbeiten im Umfang von rund 2,5 Mio. Euro durch die Stadt Bamberg, welche von der Firma Brose als Bedingung für das Sponsoring gefordert wurden.[8] Zum einen wurde durch die Erweiterung der vorhandenen Lautsprecheranlage und das Einsetzen von schallabsorbierenden Wandverkleidungen die Akustik im Innenraum der Halle verbessert. Zum anderen wurde die Videotechnik durch die Anschaffung eines Videowürfels mit modernster LED-Technik, und die Erneuerung der Netzwerke im gesamten Haus auf den neuesten Stand gebracht.[9] Auch die neue Tribünenbestuhlung und die Modernisierung des Business-Bereichs tragen wesentlich zum Erscheinungsbild der Arena bei.[10]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brose Arena ist die Heimspielstätte des Basketball-Bundesligisten und Euroleague bzw. Eurocup-Teilnehmers Brose Bamberg, sowie in der Saison 2009/10 des Volleyball-Bundesligisten Eschenbacher Volleys Bamberg. Des Weiteren wurde das Play-Off-Finalspiel der Tischtennis-Bundesliga der Saison 2011/12 erstmals als echtes Endspiel auf neutralem Boden in Bamberg ausgetragen.[11] Darüber hinaus ist sie Veranstaltungsort für zahlreiche Konzerte und Messen sowie Entertainment- und Firmenveranstaltungen. Die Arena war 2008 auch Austragungsort von zwei Boxkämpfen um die IBF-Weltmeisterschaft und 2012 die Achtelfinal-Begegnung im Davis Cup zwischen Deutschland und Argentinien. Außerdem nutzt die Otto-Friedrich-Universität die Arena aufgrund ihres großen Fassungsvermögens regelmäßig zum Semesterende für Prüfungen. Im Jahr 2013 waren unter anderem Seeed, die Sportfreunde Stiller, Bülent Ceylan, Cindy aus Marzahn und Michael Mittermeier zu Gast in Bamberg. Bei mehr als 150 Veranstaltungen im Jahr zählt die Halle rund 400.000 Besucher.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brose Arena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brose Bamberg with first win in Euroleague 2016/2017 (Memento des Originals vom 12. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brosebamberg.de
  2. Brose Arena
  3. brose-arena.de: Daten zur Halle (Memento des Originals vom 17. März 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brose-arena.de
  4. VIP: brose Arena - Bamberg. Archiviert vom Original am 17. März 2014; abgerufen am 17. März 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brose-arena.de
  5. Schuldenlast war zu hoch: Jako-Arena ist pleite
  6. Bamberg übernimmt Jako-Arena für 4,5 Mio. Euro
  7. Brose wird neuer Hallensponsor. Archiviert vom Original am 17. März 2014; abgerufen am 17. März 2014.
  8. Bambergs Stadtrat sagt ja zur Brose-Arena. Abgerufen am 17. März 2014.
  9. Ein LED-Würfel für die Brose Arena in Bamberg. Abgerufen am 17. März 2014.
  10. Neue Stühle für die Brose Arena in Bamberg. Abgerufen am 17. März 2014.
  11. Play-off-Finale in Bamberg. Meldung auf tischtennis.de. 21. Mai 2012, archiviert vom Original am 27. März 2016; abgerufen am 27. März 2016 (deutsch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tischtennis.de
  12. »Brose Arena« steht für Kontinuität und Investitionen. Abgerufen am 17. März 2014.