Olympiahalle München

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Olympiahalle München
Die Olympiahalle (Westeingang) mit dem Olympiaturm im Hintergrund
Die Olympiahalle (Westeingang) mit dem Olympiaturm im Hintergrund
Daten
Ort Spiridon-Louis-Ring 21
DeutschlandDeutschland 80809 München, Deutschland
Koordinaten 48° 10′ 30″ N, 11° 33′ 0″ OKoordinaten: 48° 10′ 30″ N, 11° 33′ 0″ O
Eigentümer Stadt München
Betreiber Olympiapark München GmbH
Renovierungen 2007–2009, 2012
Oberfläche Beton
Parkett
Eisfläche
PVC-Bodenbelag
Sand
Erdreich
Architekt Behnisch & Partner
Kapazität 12.463 Sitzplätze
15.500 Plätze (maximal)
Veranstaltungen

Die Olympiahalle München ist eine Mehrzweckhalle im Olympiapark im Teilbezirk Am Riesenfeld der bayerischen Landeshauptstadt München.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halle wurde für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut. Entworfen wurde die Halle von der Architektengemeinschaft Behnisch & Partner, von der auch der Gesamtentwurf zum Olympiapark stammte, und als Partnerarchitekt Frei Otto. Während der Olympischen Spiele wurden die Turnwettbewerbe und Spiele des Handballturniers ausgetragen. Das Fassungsvermögen beträgt nach Ende des Umbaus 2009 12.463 Sitzplätze bei bestuhlter Arena bzw. bis zu 15.500 Plätze bei unbestuhlter Arena.

In der nacholympischen Nutzung fanden und finden hier neben Sportveranstaltungen wie Welt- und Europameisterschaften auch zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Show und Kultur statt. So findet seit 1998 jährlich gegen Ende des Jahres das Springreitturnier Munich Indoors statt, bei dem gleichzeitig die Gesamtwertung der Riders-Tour entschieden wird. Von 1972 bis 2009 war die Halle Austragungsort des Münchener Sechstagerennens. Die Olympiahalle wurde seit Ende des Jahres 2007 für 50 Millionen Euro umgebaut und dabei größer, heller und moderner gestaltet, um einen internationalen Bedeutungszuwachs zu erfahren. Dazu gehörten auch eine Erweiterung der V.I.P.-Bereiche, neue Kioske und ein neues Logistikzentrum. Die Bauarbeiten wurden Ende 2009 abgeschlossen. Die letzte Veranstaltung vor Beginn der Bauarbeiten waren die MTV Europe Music Awards 2007. 2010 wurden neue Videowände installiert, 2011 die angrenzende „Kleine Olympiahalle“ neu gebaut und 2012 wurde eine neue Bestuhlung installiert.

Zu den bedeutenden Sportereignissen in der Münchner Olympiahalle gehören auch die Finalrunde der Basketball-Europameisterschaft 1993[1] und die Endrunden um den Basketball-Europapokal der Landesmeister von 1989 und 1999. 2001 wurden in der Halle die WTA Tour Championships ausgetragen. Ein Tennisturnier der besten 16 Einzelspielerinnen sowie die acht besten Doppel-Paarungen des Jahres. Im März 2009 und Oktober 2010 machte Thomas Gottschalk mit Wetten, dass..? in der Halle Station. Beim ersten Konzert in der Halle standen am 21. Januar 1973 die Bands Deep Purple und Steppenwolf auf der Bühne. Tina Turner gab seit 1985 insgesamt 26 Konzerte in der Olympiahalle, damit ist sie die Sängerin mit den meisten Konzerten in der Halle. John Miles brachte es im Rahmen der Konzertreihe Night of the Proms seit 1995 auf 50 Auftritte in der Olympiahalle. Auf Miles folgt Peter Maffay mit 33 Konzertauftritten.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olympiahalle München – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sporthelden.de: Finale der Basketball-Europameisterschaft 1993: Alle Punkte, Freiwürfe, Fouls
  2. setlist.fm: Konzertliste der Olympiahalle München (englisch)